Eine dramatische Überraschung an einem normalerweise ruhigen Platz – Kommentar zu diesem Video:

To launch the high quality TV channel TNT in Belgium we placed a big red push button on an average Flemish square of an average Flemish town. A sign with the text "Push to add drama" invited people to use the button. And then we waited… Discover here what happened.

Aber bitte:

 

Seit der Steuerreform 2016 haben sich ja einige Änderungen bezüglich Vereinsfeste ergeben. Hier die Zusammenfassung dieser Regelungen und am Ende des Artikels die aktuellen News:

 

Ein “kleines Vereinsfest” ist immer dann steuerlich begünstigt, wenn der Verein nach der Satzung und nach seiner tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar auf die Förderung gemeinnütziger Zwecke ausgerichtet ist. Die Erleichterungen stehen allerdings nur dann zu, wenn es sich um sogenannte entbehrlichen Hilfsbetrieb handelt.

Ein “kleines Vereinsfest” liegt demnach dann vor, wenn

  • die Organisation ausschließlich durch Vereinsmitglieder oder deren nahe Angehörige vorgenommen wird
  • diese kleinen Vereinsfeste den Zeitraum von 48 Stunden im Kalenderjahr nicht überschreiten
  • die Verpflegung ein beschränktes Angebot nicht übersteigt, diese darf ausschließlich durch Vereinsmitglieder oder deren nahe Angehörige bereitgestellt und verabreicht werden (ein zusätzliches geringfügiges Speisenangebot durch einen fremden Dritten, z.B. Grillhütte) führt in der Regel nicht zum Verlust der steuerlichen Begünstigung.
  • Unterhaltungsdarbietungen dürfen nur durch Vereinsmitglieder oder regionale und der breiten Masse nicht bekannte Künstler erfolgen

Die Frage, wann eine Musik- oder Künstlergruppe als „regional und der breiten Masse nicht bekannt“ gilt, beantwortet die Finanzbehörde derzeit mit einem Nicht-Überschreiten des üblichen Preises der Musik- oder Künstlergruppe von € 800/Stunde.

Werden nicht sämtliche von der Finanzverwaltung genannten Kriterien erfüllt, liegt ein begünstigungsschädliches großes Vereinsfest vor. Bei Erfüllung der o.a. Voraussetzungen ist das kleine Vereinsfest auch nicht von der ab 1.1.2016 geltenden Registrierkassenpflicht betroffen.

 

Ganz aktuell (20.6.2016) soll es in den nächsten Tagen zu einigen Veränderungen hinsichtlich der Registrierkassenpflicht kommen. Einerseits wird die sogenannte Kalte-Hände-Regelung vereinfacht, indem Umsätze, die im Freien gemacht werden, nicht mehr mit den Umsätzen des Hauptbetriebes zusammengerechnet werden müssen. Dadurch können Umsätze im Freien bis 30.000 Euro mittels Kassasturz aufgezeichnet werden. Weiters soll die Zusammenarbeit von Gastronomie und Vereinen vereinfacht werden, indem das Angebot von Gastronomen nicht mehr dem Verein zugerechnet wird – damit läuft ein Verein nicht mehr in Gefahr, die steuerliche Begünstigung zu verlieren. Die o.a. Stundengrenze für das “kleine Vereinsfest” soll von 48 Stunden auf 72 Stunden erhöht werden und schlussendlich soll die Registrierkassenpflicht für kleine Vereinskantinen entfallen.

Links: diepresse.com, standard.at

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„Den Reiz des Orientierungslaufs macht aus, dass man nicht nur monoton dahinläuft, sondern dass durch den mentalen Faktor eine stete Abwechslung gegeben ist“, so die Meinung des Österreichischen Staatsmeisters Gernot Kerschbaumer.

Das trifft’s wohl ziemlich auf den Punkt warum Orienteering eine besondere Form des Laufens ist und immer beliebter wird.

Dieser Beitrag von presse.com aus dem Jahr 2009(!) beschreibt die auch heute noch immer gültige Faszination des Orientierungslaufes genial, bei dem es nicht nur um den sportlichen Wettkampf sondern auch um Fairness, Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit geht.

Deja vu  – the web as we remember it

Ich habe in meinen Links aus dem Jahr 2000(!) herumgesucht und bin zufälligerweise über diesen hier gestolpert, den ich an dieser Stelle natürlich wieder veröffentlichen möchte.

Waren Sie in den Anfängen des Internet mit dabei? Irgendwie war das Internet vor zwei Jahrzehnten noch etwas besonderes, etwas fantastisches und fremdes zugleich. Für all jene, die nicht dabei waren und auch für alle, DIE dabei waren als Erinnerung – lassen Sie sich hier in die Vergangenheit katapultieren…

 

imageSigrid ist Chefredakteurin beim Trail Magazin, aktive Trailrunnerin, und hat einen sehr übersichtlichen Artikel über das Süßen geschrieben, der einen guten Überblick über Zucker & Co gibt.

Sie behandelt dabei die Frage ob Süßstoff, Sirup, Dicksaft oder doch Zucker und in welcher Variante zu bevorzugen ist. Informativ und immer wieder gut zum Nachlesen. Hier der Artikel.

image Einen sehr interessanten und gut recherchierten Artikel gab es jüngst im Profil zu lesen. Er stammt von Michael Nikbakhsh und berichtet über einen Fall, in dem Aussage gegen Aussage steht. Christa Kranzl, frühere SPÖ-Landesrätin und Staatssekretärin im Verkehrsministerium gegen Franz Wohlfahrt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Glücksspiel-Unternehmens Novomatik.

Neben der Tatsache, dass Kranzl in einem Prozess unter Wahrheitspflicht ausgesagt hat, dass Wohlfahrt für das Beibehalten eines Bescheides angeboten habe, dass "ihr kein Nachteil erwachsen würde" – was natürlich von Franz Wohlfahrt als schlicht unzutreffend dementiert wird, zeigt der Artikel eine wirklich noch viel seltsamere Facette in der Amtsführung im Land NÖ.

So wurde der Novomatik-Antrag auf Aufstellung von 2.500 Spielautomaten in Abwesenheit (Urlaub) der zuständigen Abteilungsleiterin Eleonore Wolf und der ebenso urlaubenden politisch zuständigen Landesrätin Kranzl einfach auf die Schnelle von Beamten genehmigt, die im Nachhinein von "Routine-Erledigung" sprachen – das fand selbst die zuständige Innenrevision als unglaubwürdig. Einer der dabei beteiligten Landesbeamten ist heute übrigens selbständiger Sachverständiger für Glücksspiel.

Aber noch besser ist es, den ganzen Artikel hier zu lesen – einfach eine Unglaublichkeit – und toll recherchiert. Für alle Personen gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Bei meinen virtuellen Streifzügen bin ich auf ein Freeware-Programm gestoßen, das eine vermisste Windows-Funktionalität ganz elegant nachrüstet: Nämlich die Anzeige von ortsbezogenen Informationen in den Eigenschaften einer JPG-Datei. Nach Installation des Programmes wird der Eigenschafts-Dialog für Files um eine Karteikarte “Position” ergänzt, in der eine OSM-Karte mit Position für das Photo angezeigt wird – natürlich nur sofern diese Informationen vorhanden sind. Aber die meisten Kameras zeichnen heute ohnehin schon automatisch auch den GPS-Standort auf…

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Thomas Holz beschreibt das Programm im Detail in seinem Blogeintrag – und auch ebendort befindet sich der Link zum Download dieses tollen Freeware-Tools.

Nachdem sich der Regen verzogen hatte, musste heute nachmittag eine kleine Runde auf den Türkensturz gemacht werden.

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Auf dem Weg dorthin ging’s bei Burg Seebenstein

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und dem Blick von der Lutherkanzel

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weiter durch den Sollgraben wieder zurück

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Eine kleine Runde für 2 Stunden bei (wieder) schönem Wetter, ein wenig feucht aber gute Luft 🙂

Die Tour (auch zum “Nachwandern”) ist auf gpsies.com zu finden, für Abenteurer gibt’s sowohl auf opencaching.de als auch auf geocaching.com entsprechende diesbezügliche Aktivitäts-Möglichkeiten.

Gestern machte ich mich zu einer kleinen Trainingswanderung in die Gutensteiner Alpen auf.

Als Nachbar zur Hohen Wand erstreckt sich die Dürre Wand – als Teil der Gutensteiner Alpen – von Miesenbach bis hin zum Schneeberg. Die geläufigsten Erhebungen der Dürren Wand sind der Öhler (1.183 hm) in der Nähe des Öhlerschutzhauses sowie der Schober (1.213 hm) als westlichster Gipfel.

Das war Inhalt meiner kleinen anspruchsvollen Wandertour, ebenso die Maumauwiese und die Schoberkapelle.

 

 

 

Nachdem ich zu spät wie immer losgestartet bin, habe ich mich dann nach vielen Schritten – die zuletzt dann immer etwas schneller wurden – und nach guten 6 Stunden und vielen Höhenmetern wieder beim Stahlross eingefunden, welches mich brav nach Hause brachte.

 

Die Tour (auch zum “Nachwandern”) ist auf gpsies.com zu finden, für Abenteurer gibt’s sowohl auf opencaching.de als auch auf geocaching.com entsprechende diesbezügliche Aktivitäts-Möglichkeiten.

image In einer Publikation von Mag. Philipp Ortbauer bin ich vor einiger Zeit erstmalig mit der Rechtsansicht konfrontiert worden, wonach die AfA eines geleisteten Finanzierungsbeitrages nach §17/7a WGG bei der Entgeltbildung insgesamt – und somit auch bei der Auslaufannuität gem. §14/71 WGG – mindernd zu berücksichtigen sei. Siehe dazu (die für mich nicht ganz verständliche Argumentation) in Punkt 2a seiner Ausführungen bzw. im  gesamten Artikel, der in der Zeitschrift "Wohnen und Recht" der Reihe "der Mieter", Heft 4, Dezember 2015 – siehe hier – publiziert wurde.

Diese Rechtsmeinung stützt sich auf einer Entscheidung des Landesgerichtes Wien (LGZ Wien 38 R 112/15z), in dem die Finanzierungsbeiträge eine Auslaufannuität reduzieren müssen. Dem zugrunde liegen dürfte die Feststellung des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahre 1998(!), dass Finanzierungsbeiträge als echte Mietzinsvorauszahlungen angesehen werden müssen und daher bei der Entgeltberechnung entsprechend zu berücksichtigen sind: OGH, GZ 5Ob128/98d.

Dem widerspricht allerdings der Autor des Artikels in der aktuellen BBK (Bau- und Bodenkorrespondenz), Ausgabe 1/2016, den ich hier (ich hoffe mit freundlicher Genehmigung) verlinkt habe.

Soweit jedenfalls der Stand der Dinge.

Der Asylantrag ist nun positiv erledigt und trotzdem kommt nicht richtig Freude auf. Zwiespältige Gefühle, tatenloses Zusehen, ein Schmarotzen vielleicht?

Wie weit können wir verstehen, wie es Menschen geht, die alles zurückgelassen und sich in eine neue Zukunft aufgemacht haben?

Sehr kontrovers die Kommentare und ein guter Einblick in den Alltag von Conny Bischofberger, wie es ihr mit ihrem Aboud, der seit Oktober letzten Jahres ihr Mitbewohner ist, geht. Hier geht’s zum Blogbeitrag.

imageRichard III war der letzte englische König, der auf dem Schlachtfeld starb. Zu seinem Tod haben britische Wissenschafter neue Erkenntnisse gemacht.

Demnach wehrte er sich in seinem letzten Kampf noch schwer verletzt. Der Monarch hatte seinen Helm abgenommen oder verloren und so tödliche Kopfverletzungen erhalten.

Hier zum Nachlesen ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel “Grausamer Tod auf dem Schlachtfeld”.

Ich habe hier nochmal nachgesehen, um immer wieder mal auftauchenden Meldungen zur großzügigen finanziellen Versorgung von Asylsuchenden  zu widersprechen.

Die Grundversorgung kostet (am Beispiel des Landes Steiermark, sollte meines Wissens so ungefähr auch für Niederösterreich gelten):

  • bei Vollversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,– für Unterbringung und Verpflegung (drei Mahlzeiten am Tag).
    Die AsylwerberInnen erhalten € 40,– im Monat an Taschengeld.
  • bei Teil-Selbstversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,–. Davon zahlen sie den AsylwerberInnen pro Monat € 110,– für die Selbstverpflegung. Des weiteren werden Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt.
    Die AsylwerberInnen erhalten € 40,– im Monat an Taschengeld.
  • bei Selbstversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 12,– für die Unterbringung.
    Die AsylwerberInnen verpflegen sich selbst und erhalten € 150,– pro Monat an Verpflegsgeld.

Falls die Unterbringung von den Betroffenen selbst organisiert wird, erhält eine Einzelperson € 120,–, eine Familie € 240,– für die Miete (pro Monat). Das Verpflegsgeld beträgt pro Person/Monat für Erwachsene € 200,–, für Minderjährige € 90,—.

Weitere Leistungen:

  • Krankenversicherung
  • Bekleidungshilfe max. € 150,–/Jahr
  • Schulbedarf max. € 200,–/Jahr
  • Fahrtkosten für den Schulbesuch

Die Kosten für die Versorgung von AsylwerberInnen werden den Ländern zu 60% vom Bund refundiert (zu 100%, wenn das Asylverfahren länger als 12 Monate dauert).

Ob möglicherweise Asylwerber zusätzliche Taschengelder (von welchen Spendenorganisationen auch immer) erhalten, ist natürlich die Frage – jedenfalls sollten dies keine öffentlichen Gelder sein.

Quellen: Land Steiermark, Land NÖ bzw. Infoblatt Flüchtlingshilfe