Brian Dawson schreibt im ADO.NET team blog einen interessanten Artikel über Performance-Vergleich des ADO.NET Entity Frameworks zu herkömmlichen ADO.NET-Queries. Kurz gesagt gibt’s hier noch erhebliche Performance-Unterschiede, besonders in Paging-Szenarien ergeben die Performance-Tests von Brian extreme Einbrüche zu ungunsten des EFs. Nachdem das Entity Framework ja aber immer noch Beta ist (imho ist der Release so gegen Jahresmitte/August angekündigt), hoffe ich doch, dass es MS gelingt die Performance des Frameworks zu steigern.
Download-tipp.de bietet Software satt – das war unsereins ja bekannt, aber dass dies schon seit dem Jahr 1996 passiert, ist doch erstaunlich. Nun gibt es ja viele Web-Companies, die mit mittelmäßiger Qualität versuchen und versucht haben, das schnelle Geld zu machen – download-tipp.de geht hier konstant (und das soll nach 12 Jahren Internet-Präsenz ja wohl was heißen) einen konstanten qualitativen Weg. Übrigens hat das auch eine gewisse Parallelität mit meinereins selbst – wer hier mehr wissen will, der möge über Impressum/History mal ganz nach unten blättern…
Lothar Jung als Firmengründer von webster Internet und damit eines der ältesten deutschsprachigen Software-Archive hat in einer Zeit schon, in der das Internet noch in den Kinderschuhen steckte (und das waren tatsächlich damals noch Kinderschuhe ) damit begonnen, für Programmierer Dokumentationen und Hilfesysteme zu schreiben. Er hat erkannt, dass für einen perfekten Programmierer oft das Problem darin besteht, nach Fertigstellung einer anspruchsvollen Anwendung verständliche Hilfesysteme und Dokumentationen zu erstellen. Nicht zu unrecht, denn vielen Software-Ingenieuren fehlt die diesbezügliche Ambition (oder auch das diesbezügliche Können?) auch heute noch. Und aus diesen Aktivitäten, Hilfesysteme aufgrund Software-Testings zu erstellen, entstand schlussendlich auch die erste Internet-Seite, die sich mit der Vorstellung neuer Programme beschäftigte. Heute präsentiert download-tipp.de über 8.000 Software-Programme für Windows, PDAs und auch Mac OS X und zählt zu den reichweitenstärksten deutschsprachigen Internet-Portalen mit durchschnittlich 5 Millionen Seitenzugriffen im Monat und beliefert weitere Portale mit redaktionellen Inhalten.
Alle auf download-tipp.de vorgestellten Programme werden redaktionell geprüft, egal ob Shareware, Freeware, Testversion oder andere Arten von Software. Viele andere Portale, die sich mit der Vorstellung von Software-Produkten beschäftigen, machen das (leider) nicht. Möglicherweise ist das der Grund, warum man meist bei software-tipp.de fündig wird und dort dann sehr oft das “passende” Programm findet. Das mag zwar nicht immer ein Gratisprodukt sein, aber manchmal ist das nicht das Entscheidende. Denn der Gratis-Charakter muss nicht immer unbedingt im Mittelpunkt stehen - die Qualität der gefundenen Produkte zählt oftmals mehr.
Hand auf’s Herz: Wer von uns hat nicht selbst schon sehr viel Zeit für den Test von kostenlosen und oftmals auch verdammt unbrauchbaren (und manchmal sogar zerstörerischen) Programmen vergeudet? Da kann Software noch so toll und billig sein – wer ein gutes Programm gefunden hat: Warum nicht doch ein wenig Geld für ein Produkt ausgeben, das wirklich toll und brauchbar ist?
Ebenso toll ist auch, dass es seit einigen Wochen auf download-tipp.de einen Blog (den downloadtipp blog) gibt. Über den Feed kommt dann neben allgemeinen Software-Tipps Info über neue oder aktualisierte Software frei ins Haus. Und außerdem gibt es auch eine Menge Webtipps – ganz aktuell zum Beispiel Information und Download-Links zu kostenlosen Drehbüchern im PDF-Format zu verschiedensten Kinofilmen, wie z.B. 3 Engel für Charlie, Shrek der Dritte und Lost in Translation.
Ich habe hier schon wieder mal was Tolles im Hinblick auf alternative Antriebssysteme gefunden: Ein Elektromotorrad (nein, keine Art E-Scooter, eher ein Wettkampf-Fahrzeug für Enduro- und Crossfahrer) der Firma Quantya München (Swiss Electronic Movement). Eigentlich kommt die Quantya aus der Schweiz, die Firma hat ihren Sitz in Lugano und ist auf die Entwicklung und Herstellung von elektrischen Fahrzeugen im Sportbereich spezialisiert.
Interessanterweise gibt es sogar schon einen Österreichischen Händler (Elektrotechnik Wörz) und angeblich ab März 2008 eine für den öffentlichen Verkehr zugelassene Version. Hier die Eckdaten des Motorrades: Höchstgeschwindigkeit ca. 60 Km/h, Fahrbereich 30 – 180 Minuten, Akku-Spannung 48V, Ladung 100% in ca. 75 min., ca. 1.000 Ladezyklen, Garantie: 2 Jahre, Motor: Axial Gap D.C brush, Leistung: 16 kW (=ca. 22 PS), Drehmoment 31.5 Nm, Antrieb: Kette, Gewicht 89 kg, Radstand 1310 mm, Sitzhöhe: 915 mm, Räder: 18″. Der Preis wird voraussichtlich etwa € 9.000 Euro’s betragen.
“Das Quantya ist eine Enduro, eine Moto Cross Maschine oder auch ein Wanderbike. Ein Mountainbike mit Motor oder auch ein Motorrad das man nicht hört – ganz wie Ihr wollt!”
Aus gegebenem Anlass hier nochmals Information zum Inflationslinderungsgesetz. Das MILG, fälschlicherweise verschiedentlich auch Inflationsminderungsgesetz bezeichnet, wurde am 13.3.2008 vom Nationalrat beschlossen und soll durch Änderung des Richtwertgesetzes die Inflationsfolgen bei den Wohnkosten lindern. Hier der Link zum Verfahrensablauf einschließlich aller relevanten Dokumente, sowie hier der Gesetzestext selbst. Im wesentlichen legt das MILG fest, dass (statt bisher der Dezember-Inflationswert) nun der Jahresdurchschnittswert der Inflationsrate als Basis für die Berechnung dient. Die heurige Erhöhung ab Mai wird nun nicht 3,6 sondern nur 2,2 Prozentpunkte betragen.
Der Energieausweis beschreibt den “Normverbrauch” eines Gebäudes unter Berücksichtigung von Gebäudehülle, Heizungsanlage, Lüftung, Warmwasserbereitung und eingesetzten Energieträgern. Vergleichswert ist die sogenannte Energiekennzahl, welche eine Aussage über den Energiebedarf je m2 Fläche und Jahr (kWh/Jahr) trifft.
Ab 1.1.2008 ist bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Gebäuden verpflichtend ein Energieausweis auszustellen. Ab 1.1.2009 gilt dies auch für bestehende Gebäude, deren Baubewilligung vor dem 1.1.2006 erteilt wurde.
Eine sehr gute Übersicht über österreichische Dienstleister, die einen Energieausweis berechnen (zertifizierte Baumeister, Installateure oder Architekten), findet man auf www.berechner.at. Eine grobe eigene Selbstberechnungsmöglichkeit bietet energiesparhaus.at hier an.
Das erste Forschungsfahrzeug von VW: Weltpremiere des VW Tiguan mit Brennstoffzelle auf der Bibendum 2007. Das Brennstoffzellensystem hat eine Gesamtleistung von 80kW und ist im Motorraum untergebracht. Der Elektromotor leistet maximal 100 kW (136 PS). Die Höchstgeschwindigkeit soll 150 km/h betragen und die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beträgt 14 Sekunden. Zur Pufferung bzw. zusätzlicher Speicherung von Energie besitzt der Prototyp eine Lithium-Ionen-Batterie, die über die Brennstoffzelle bzw. über rückgewonnene Energie (z.B. beim Bremsen) nachgeladen wird. Weitere auf der Bibendum 2007 von VW vorgestellte Modelle: der Passat Lingyu mit Brennstoffzelle, der Jetta Blue TDI und andere sparsamste Neuausgaben bewährter Modellreihen. Hier direkt zur Information von Volkswagen.
Pünktlich in der Nacht von gestern auf den heute Gründonnerstag gab’s nochmal Schneefall. Bei uns zumindest so viel, dass alles rundum weiß war. Hier der Beweis mit zwei schlecht gemachten Handy-Fotos frühmorgens am Weg zur Arbeit.
Damit bewahrheitet sich auch heuer wieder meine alljährliche Prophezeiung, dass es bis Ostern sicher nochmal schneien wird
Einen Test wie schnell man eigentlich so schreibt kann man bei Speedtest absolvieren, keine Ahnung ob 420 Zeichen pro Minute guter Durchschnitt sind oder nicht. Aber probieren geht bekanntlich ja über studieren:
Über Wikipedia wird viel Positives berichtet, aber es gibt auch immer wieder negative Meldungen und Aussagen zum Online-Lexikon. Aufgrund der Tatsache, dass jedermann potentiell jeden Artikel warten und ändern kann, meinen Experten die Qualität der Online-Enzyklopädie eher schlechter einstufen zu müssen, als andere digitalen Enzyklopädien wie z.B. Lexica Brockhaus und anderen.
Diesen alternativen Weg wollte auch die TU Graz mit dem Portal Alexander beschreiten, jedenfalls wurde im Herbst 2006 ein Feldversuch gestartet, hier ein Artikel aus der Computerwelt vom September 06. Die Idee, auf der dieses Portal basieren sollte war unter anderem, Artikel aus dem Brockhaus und der Presse zu verwenden.
Die Grundidee von Alexander erinnert an das offene Lexikon Wikipedia. Mit dem Vergleich ist Hermann Maurer, Vorstand des IICM, allerdings nicht glücklich. Laut Maurer sei Alexander ein Online-Lexikon, angereichert mit aktuellen Informationen. Zu den wesentlichen Unterschieden gegenüber Wikipedia gehöre die hohe Qualität der Daten durch die beiden Hauptquellen Brockhaus und Die Presse, die Tatsache, dass jeder Benutzer zwar selbst Artikel verfassen, aber bestehendes Material nicht verändern kann, sowie die Möglichkeit, auch in Form von Fragen nach Daten zu suchen. Man könne Alexander als ein Lexikon mit einer hochaktuellen Komponente sehen. Umgekehrt gelte das auch: »Wenn ich etwas Aktuelles lese, kann ich solide Hintergrundinformationen dazu erhalten«, erklärt Maurer gegenüber Medienvertretern.
Initiator dieses Projektes ist der Informatiker und Schriftsteller Hermann Hauer, leider jedoch dürfte das Projekt nicht mehr aktiv sein, diverse Links führen mittlerweile ins Leere.
In diesem Zusammenhang ist die Seminararbeit “Die Qualität von Wikipedia im Vergleich zu Traditionellen Enzyklopädien” von Gregor Wolkensteiner (zu finden hier) sehr interessant, denn Wolkensteiner stellt fest, dass keine der in seiner Arbeit erwähnten Studien zu dem Schluss kommt, dass die Artikel auf Wikipedia von markant geringerer Qualität wären als jene von anderen namhaften Enzyklopädien.
Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Ab Mitte 2011 sollen in Israel serienmäßig produzierte Elektroautos erhältlich sein, dafür soll eine Allianz von Renault-Nissan und NEC sorgen. Die eCars sollen auf zukünftigen Renault-Modellen basieren, die Lithium-Ionen-Batterietechnologie von NEC kommen. Das Unternehmen Project Better Place hat das Ziel im Auge, mit Einsatz dieser serienmäßigen Fahrzeuge auch ein entsprechendes flächendeckendes Netzwerk von Ladestationen in Israel zu schaffen. Alles in allem ein Vorhaben, das ich mir für hierzulande wünschen würde. Im Artikel wird übrigens vorgerechnet, dass die Jahres-Energie für einen PKW mit 15m2 Solarpanel erzeugt werden könnte…
Für heute Abend habe ich hier noch einen Hinweis für ein ganz besonderes Special im ORF1 ab 22:50 Uhr. Eine Aufzeichnung eines Konzerts (“interkultureller Dialog”) aus der Wiener Stadthalle mit Willi Resetarits und musikalischen Freunden. Es handelt sich hiebei um die Eröffnungsveranstaltung zum “Jahr des interkulturellen Dialogs” mit vielen bekannten Gesichtern – Tini Kainrath, die Wiener Tschuschenkapelle u.v.m. – herausgreifen möchte ich (schon lange Zeit bin ich ein begeisterter Bewunderer seines Könnens) Krzysztof Dobrek, dem begnadeten Akkordeon-Virtuosen, der mir auch diese kurzfristige Info zukommen lies.
Hier ein Teaser auf die Aufzeichnung aus “Willkommen Österreich”
Bei Christian Spanring (dessen personal Homepage jetzt ein Blog ist ) habe ich einen Hinweis auf einen Flickr Foto-Stream gefunden, der Wien-Fotos einst und jetzt, fotografiert vom gleichen Standort aus nur mit einem Zeitunterschied von 100 Jahren zeigt. Und diese Fotos von Chris (“weikersdorf”) sind wirklich sehenswert…
Am Freitag bringt Madsen seine neue CD an die Öffentlichkeit – da ist jede Menge drin. Hier kann man schon mal reinhören, meine (ersten) persönlichen Favoriten sind “Nachtbaden” und “Ja oder nein”:
Übrigens gastieren Madsen in Kürze auch in Österreich, und zwar am 8.4. in Graz (PPC) und am 9.4. in Wien in der Arena. Ja und ganz aktuell: Auch beim Frequency-Festival in Salzburg (14.-16. August) werden sie dabei sein! Da heißt es Karten sichern, mehr Infos gibts auf der Webseite von Madsen.
Wie schon in meinem Beitrag zu Feed-Management erwähnt, verwende ich als Feed-Reader (noch immer) GreatNews als RSS-Reader. Da die Anzeige der Feeds mit CSS dargestellt wird, ist es möglich sich seine eigenen persönlichen Darstellungen zu erstellen. Habe vor kurzem bei John Wrana ein geniales Web-2-Zero-Style gefunden, das wirklich eine gute kompakte Darstellung garantiert. Im Blog von Michael Kizer gibt es übrigens eine ausgezeichnete Anleitung, wenn man sich selbst ein eigene Style-Datei für GreatNews bauen möchte.
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