Der Autobauer Chrysler präsentierte auf der NAIAS 2008 drei Concept-Cars mit Elektro-Antrieb.
Der Concept Car Chrysler ecoVoyager ist mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet und hat eine Reichweite von ca. 70 Kilometern. Der Elektromotor mit einer Leistung von 200 kW (268 PS) beschleunigt in weniger als neun Sekunden auf 100 km/h. Die Bremsenergie wird wiederverwertet und als Energie in die Batterien rückgeführt. Besonderheit: Zusätzlich wird als Antriebsform in diesem Fahrzeug eine kleine Wasserstoff-Brennstoffzelle verbaut, die die Gesamtreichweite auf ca. 480 Kilometer erhöht.
Der Concept Car Jeep Renegade ist von den technischen Leistungen mit dem ecoVoyager zu vergleichen, allerdings ist statt der Brennstoffzelle ein Bluetec-Dieselaggregat an Bord, der Verbrauch entspricht ca. 2,1 Litern pro 100 km.
Der Concept Car Dodge ZEO als dritter im Bunde ist ein viersitziger (und viertüriger) Sportwagen mit reinem Elektroantrieb aus 64 kWh Lithium-Ionen-Batterien mit einer Reichweite von ca. 400 Kilometern. Die Leistungsdaten ähneln jenen des ecoVoayger.
Link: Autosieger.de
publiziert von e.rottensteiner am 30. Jul. 2008.
Die Inflation und die mit ihr einhergehenden Teuerungen veranlassen speziell jetzt in Vor-Wahlkampfzeiten über Maßnahmen zur Stabilisierung der Preise nachzudenken.
Der Wiener Bürgermeister hat gestern angekündigt, die höchstwahrscheinlich im Herbst stattfindende Mietzins-Wertsicherung (Überschreiten der 5%-Stufe) für die 220.000 Wiener Gemeindewohnungen aussetzen zu wollen (der Kurier berichtete u.a.). Die Idee ist, die nächste Mietzinserhöhung erst dann durchzuführen, wenn der nach Verbraucherpreisindex wertgesicherte Mietzins sich (statt um 5%) um 10% erhöht.
Erst heute ist mir durch einen Beitrag in der Presse klar geworden, was das bedeuten würde: Dass nämlich die verlangte Änderung der 5%- auf eine 10%-Schwelle eine für den “kleinen Mieter” auf einen einzigen Schwung extreme Mietzinsverteuerung nach der Wahl bedeuten würde – dies hat Thomas Malloth (Obmann des Fachverbandes der Österr. Immobilientreuhänder) heute in einem Interview zu bedenken gegeben. Wenn man überlegt, dass die Indexierung des Mietzinses ja jetzt ohnehin schon zeitversetzt erfolgt, träfe eine derartig aufgeschobene Wertanpassung die Mieter in einigen Monaten wie ein Keulenschlag. Meiner Meinung sind die wirklich eklatanten Preiserhöhungen wahrscheinlich eher in den Betriebskosten-Anteilen zu suchen, Energie und öffentliche Abgaben haben ja in letzter Zeit kräftig zugelegt. Bleibt nur zu hoffen, dass man bei allen geplanten (und noch kommenden Maßnahmen) auch “an die Zeit danach” denkt.
publiziert von e.rottensteiner am 28. Jul. 2008.
Ein MashUp erster Güte von DJ Lobsterdust: Saysayism Allstar Jam – ein Mix aus Songs von Michael Jackson vs. Paul McCartney vs. Rihanna ft. Jay-Z vs. Timbaland ft. Nelly Furtado vs. Justin Timberlake vs. Nine Inch Nails vs. Mary J. Blige vs. Diana Ross vs. Rick James vs. The Temtations – absolut hörens- und sehenswert!
publiziert von e.rottensteiner am 27. Jul. 2008.
Auf ein äußerst nettes Video bin ich bei Normcast gestolpert – die Trickfilmanimation “for the birds” produziert von den Pixar-Studios, sehenswert!
Übrigens sollte an dieser Stelle auf den Podcast von Norman Osthus hingewiesen werden, der es mittlerweile zu Kult-Status geschafft hat, und den ich jedermann weiterempfehlen kann. Anzuhören und zu abonnieren unter oben angeführtem Link.
publiziert von e.rottensteiner am 26. Jul. 2008.
Das Enterprise Open Source (EOS) Directory ist eine gute Anlaufstelle für Open-Source-Projekte und möchte IT Entscheidern helfen, die richtige Open Source Applikation zu finden. Ursprünglich konzipiert als Offline-Open-Source-Katalog ist das Directory heute eine Sammlung unzähliger für Unternehmen relevanter Softwareprodukte, die für professionellen Einsatz vorgesehen und geeignet sind.
publiziert von e.rottensteiner am 25. Jul. 2008.
Sehr oft gibt es die Diskussion über die Gefährdung durch Handy-Strahlung und zu langes Telefonieren – sowohl mit Handy als auch mit Freisprecheinrichtung. Die Streitfrage ist oft, was ist weniger belastend? Handy, kabelgebundenes Headset oder Bluetooth? Ich selbst setze auf Bluetooth, weil ich glaube, dass ein kabelgebundenes Headset noch immer mehr elektromagnetische Strahlung vom Handy weiterleitet als über Bluetooth überhaupt gesendet wird.
Zur Gefährlichkeit der Handystrahlung allgemein habe ich einen guten Artikel aus Finnnland gefunden.
Wissenschaftler der finnischen Behörde für Strahlenschutz und Atomaufsicht haben nachgewiesen, dass elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen Auswirkungen(!) auf Menschen haben. In der Studie wurden Hautteile einstündigen GSM-Signalen ausgesetzt und danach alle ermittelbaren Proteine untersucht. Dariusz Leszczynski, Research Professor at STUK: “Mobile elektromagnetische Wellen haben einen biologischen Effekt. Auch wenn diese schwach sind – sie existieren.” Aber es sei auch zu früh, um eine schädliche Auswirkung derartiger Strahlungen mit Sicherheit zu bestätigen. Das Ziel der Studie jedenfalls war nicht, die Gesundheitsgefährdung elektromagnetischer Felder nachzuweisen, sondern generell die Auswirkung dieser auf den menschlichen Organismus festzustellen. Und diesen jedenfalls gibt es – lesen Sie mehr dazu hier auf den Seiten des STUK – der Radiation and Nuclear Safety Authority.
Ein Weg die direkte Handystrahlung zu vermindern, könnte die Verwendung von Bluetooth-Technologie sein. Nach aktuellem Wissensstand verursacht Bluetooth-Strahlung keine unmittelbare Gefährdung der Gesundheit. Klingt zwar ähnlich wie die Ergebnisse der Studien von Dariusz Leszczynski, erscheinen aber in einem anderen Licht wenn man davon ausgeht, dass Bluetooth eine zu schwache hochfrequente Strahlung haben dürfte, um akute gesundheitsschädliche Wirkungen auslösen zu können. Mehr Information zu Bluetooth sind hier zu finden. Da Bluetooth Geräte nur Feldstärken im Bereich weniger Prozente der geltenden Grenzwerte verwenden, kommen wissenschaftliche Expertengremien (übereinstimmend mit der WHO) zum Schluss, dass durch schwache Funkwellen unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Das Informationspapier zum Bluetooth-Standard 11/2007 finden Sie hier.
Weitere Links gibt’s bei Bitkom betreffend Elektromagnetische Felder und Wissenschaft.
publiziert von e.rottensteiner am 23. Jul. 2008.
Microsoft hat unter dem Namen “Microsoft Surface” eine neue Art von Touchscreen-Computern entworfen. “A coffee table that will change the world!”. Irgendwie erinnert mich das alles irgendwie an Apple’s iPod Touch, aber ich könnte mich auch irren.
Microsoft spricht von einer Revolution des User-Interface und der Möglichkeit, digitalen Content mit Handgesten – wie im wirklichen Leben – manipulieren zu können (z.B. Fotos auf sein Handy schieben). Eines User-Interfaces ohne Tastatur und Maus in einer Multiuser-Umgebung.
Wenn man sich die Videos angesehen hat (mir ging es jedenfalls so) kann man zumindest zwei Dinge bestätigen: Die Interface-Idee ist extrem toll (wenn auch nicht neu) – und: Microsoft betreibt einfach unglaublich gutes Marketing.
Ein gutes Video über MS Surface habe ich auch bei popularmechanics.com gefunden. Und nachdem ich diesen Beitrag schon vor längerer Zeit vorbereitet habe, hier zum aktuellen Stand der Dinge: Eigentlich soll die Touchscreen-Technologie lt. Microsoft in alle zukünftigen Geräte als Bedienungsform einfließen – na da bin ich ja gespannt…
publiziert von e.rottensteiner am 22. Jul. 2008.
Ein fantastisches MashUp von Norwegian Recycling trägt den Titel “8 become 1″ und verpackt tatsächlich 8 Songs in einem: Black Eyed Peas vs. Savage Garden vs. Maroon 5 vs. James Blunt vs. Atomic Kitten vs. U2 vs. Billie the vision & the dancers vs. Remy Zero
publiziert von e.rottensteiner am 20. Jul. 2008.
Krzysztof Dobrek hat mir einige Links geschickt, von denen das Porträt des Vollblutmusikers wohl am interessantesten ist. Ich selbst konnte ihn beim Stadtfest in Wien im Jahr 2001 das erste mal erleben und bin bis heute ein ultimativer Fan seiner Musik, egal ob mit Dobrek Bistro oder in anderen Formationen. Hier das Porträt.
publiziert von e.rottensteiner am 19. Jul. 2008.
Die Firma Lupower hat heute in ihrem Blog einen neuen Elektro-Scooter vorgestellt, der optimale Leistung für die Straße verspricht. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einer maximalen Reichweite von bis zu 110 km kommt er schon sehr nahe an wirklich praxistaugliche Fortbewegungsmittel ran, obwohl – mit ca. 9000€ noch etwas teuer. Im o.a. Beitrag gibt es alle Details, hier ein gutes Video dazu:
publiziert von e.rottensteiner am 16. Jul. 2008.
Im Zeitalter der digitalen Foto-Revolution braucht es schon immer wieder einen besonderen Anstoß, seine digitalen Bilder auf Fotopapier zu bringen (außer man besitzt einen guten Foto-Drucker und tut dies selbst). Vor kurzem wurde ich eingeladen, Snapfish (das ist ein Service von HP Austria) zu testen, hier meine Eindrücke.
Positivstes Ergebnis ist die absolut schnelle Bearbeitung bzw. Abwicklung. Bestellung Dienstag mittag, die Lieferung erfolgte Freitag früh. Die Qualität der Fotoentwicklung ist sehr gut, die Preise sind absolut günstig (10×15 um 0,09€). Besonders empfehlenswert ist die Fotocollage, in der bis zu 30 Fotos in ein tolles Multifoto-Poster im Format 50×75 cm verwandelt werden können (14,99€). Das ganze gibt’s aber auch schon ab Format 20×30 cm und 3,99€. Kritikpunkt bei der Fotocollage ist die fehlende Möglichkeit, die Platzierung bzw. Größe der einzelnen Fotos zu beeinflussen. Mein Poster-Test ist trotzdem grandios geworden, es fehlt mir jetzt nur noch der entsprechende Rahmen um es an die Wand zu hängen
Erwähnenswert sind auch diverse andere Gegenstände, die mit Fotos personalisiert werden können – Tassen, Mousepads, T-Shirts, usw.
Snapfish ist eine wirklich gute Idee von HP, wenn bei den Versandkosten noch ein wenig nachjustiert wird könnte ich mir vorstellen, dass das eine gute österreichische Alternative zu cafepress.com, shirtcity.de & Co. werden könnte.
publiziert von e.rottensteiner am 14. Jul. 2008.
Habe ich eigentlich schon von Gerald Reischl’s Buch Die Google-Falle berichtet? Bin zwar immer noch nicht durch (da ich’s nur so zwischendurch sporadisch schmökere), kann es jedermann jedoch wärmstens empfehlen. Gerald Reischl betrachtet darin den Google-Konzern aus kritischer Sicht und legt dar, was das eigentliche Arbeitskapital dieser Firma ist: Die Daten der User.
Gerald (und Georg) haben mich mit ihrem Podcast www.pressestunde.net sehr sensibilisiert was dieses Thema (und das Thema Datensicherheit im Internet generell) betrifft. Und nachdem ich jetzt bei Stefan über ein Video zu einer ganzen Video-Serie gestoßen bin, die sich diesem Thema widmet ist es Zeit, dazu diesen Eintrag zu schreiben. Vielleicht gelingt es damit ja, den einen oder anderen zum Nachdenken zu diesem Thema anzuregen. Mir selbst ist in letzter Zeit aufgefallen, dass sogar tagtäglich im IT-Leben stehende Menschen absolut keinen Gedanken daran verschwenden, was mit ihren Daten im Internet alles angestellt werden könnte…
publiziert von e.rottensteiner am 13. Jul. 2008.
Ideen suchen – online. Eine unkomplizierte Möglichkeit, übers Web – auch mit fremden Personen – Brainstorming zu betreiben, bietet ein interessanter Web-2.0-Dienst, den ich mit brainR.de gefunden habe. Um schnell zu Lösungsansätzen zu beliebigen Problemstellungen zu kommen oder seine Freunde zu einem kurzen Brainstorming einzuladen – das alles ist mit brainR ganz einfach.
publiziert von e.rottensteiner am 10. Jul. 2008.
Herbert Eberhart hat mich auf ein gutes Video aufmerksam gemacht, das ich auch meiner Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Im Jahr 1996 tauchten in ganz Kalifornien Elektro-Autos auf. Sie hatten zwei entscheidende Vorteile: Keinen Schadstoff-Ausstoß und sie verbrauchten kein Erdöl. Über 10 Jahre später ist von derartigen zukunftsweisenden Autos beinahe keine Spur mehr. Und auch bereits vor mehr als 100 Jahren gab es mal mehr Elektrofortbewegungsmittel, bis sich die ölangetriebenen Fahrzeuge produktionsbedingt durchsetzten – unter anderem auch deshalb, weil Öl um vieles billiger war.
Diese 92-minütige Dokumentation zeigt auf, in welcher Form heute noch immer gegen umweltfreundliche Elektroantriebe angekämpft wird…
publiziert von e.rottensteiner am 07. Jul. 2008.
Wenn man sích die Budget-Zahlen und den diesen gegenüberstehenden Steuereinnahmen für den Zeitraum Jänner bis Mai ansieht, kommt man aus dem Staunen kaum heraus, wieviel nicht budgetierte Mittel derzeit als Steueraufkommen in den Staatshaushalt fließen. Beispielsweise wurde für die Mehreinnahmen an Lohnsteuern für das gesamte Jahr 2008 ein Plus von 337 Millionen Euro budgetiert, allein im Zeitraum Jänner bis Mai 2008 betrugen die Mehreinnahmen stolze 632 Mio. Euro. Ebenso interessant die Position Mineralölsteuer: Geplante Mehreinnahmen 2008 111 Mio Euro, Steigerung der Einnahmen im Zeitraum Jänner bis Mai fast 169 Mio Euro! Insgesamt gibt sich per Ende Mai zu einem budgetierten Jahresgesamteinnahmenstand von +1.184 Mio Euro bereits ein Plus von 1.444 Mio Euro!
Angesichts dieser Tatsachen stellt sich die Frage, warum diese nicht budgetierten Mehreinnahmen hier in Österreich nicht etwas zweckgebundener und flexibler für die Belange der Steuerpflichtigen verwendet werden könnten. Man denke nur an die extrem gestiegenen Treibstoff- oder Nahrungsmittelpreise. Ob dies im Zuge der heiß diskutierten demnächst(?) zu erwartenden Steuerreform passieren wird, bleibt abzuwarten.
Quelle: Budgetvollzug bzw. Abgabenerfolg Kapitel 52
publiziert von e.rottensteiner am 06. Jul. 2008.
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