Jan 31

Fiat Phylla

Phylla – das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Blatt” – ist 2,99 Meter lang und 750 Kilogramm schwer. Das Fahrzeug hat einen aus Aluminium gefertigten Rahmen, die Karosserie besteht aus biologisch abbaubaren Kunststoffen. Wegen der auf den Außenflächen integrierten Photovoltaikmodule und der aufladbaren Batterien gilt das für den Stadtverkehr gedachte Ökofahrzeug als besonders umweltfreundlich. Bei entsprechender Ausstattung kann es auch mit einem Wasserstoffmotor betrieben werden. Die Reichweite beträgt mit Lithium-Ionen-Batterien 145 Kilometer und bei Lithium-Polimer-Batterien 220 Kilometer. Mit dem photovoltaisch gewonnenen Strom können zwölf bis 18 Kilometer pro Tag gefahren werden. In sechs Sekunden beschleunigt Phylla von Null auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern.

Fiat-Entwicklungschef Nervio Di Giuste erklärt, dass an den Betriebskosten gemessen der Phylla zehn Mal günstiger als ein vergleichbarer Benziner sei. Das Fahrzeug ließe sich in nur vier bis fünf Stunden über eine normale Steckdose aufladen. Der viersitzige Phylla kann auch als Transport- und Sonderfahrzeug eingesetzt werden. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2010 geplant.

Hier die Links zum Thema:
Autobloggreen.com, YouTube.com, Pressetext.de

 

publiziert von e.rottensteiner am 31. Jan. 2009.

Jan 25

image In meinem Artikel “Edikte” vom 5. April 2006 habe ich zum Thema Edikte und Versteigerungen von Liegenschaften berichtet. Ebenfalls erwähnenswert wäre, dass es in der Ediktsdatei auch die Insolvenzdatei gibt, in der alle Insolvenzen abgefragt werden können. Weitere Quellen zur Abfrage aktueller Insolvenzfälle sind die aktuellen Informationen des KSV und der Creditreform (danke an Martin für den Tipp!).

Für alle jene, die ihre Informationen über sogenannte “Feed-Reader” beziehen, möchte ich in diesem Zusammenhang auch (nochmals) auf den famosen Dienst page2rss.com hinweisen, mit dem sich jede beliebige Webseite in einen RSS-Feed verwandeln lässt (mehr zum Thema Feeds gibt’s übrigens hier).

publiziert von e.rottensteiner am 25. Jan. 2009.

Jan 24

image Da hat der scheidende Präsident der U.S.A. seinen Nachfolger wohl wirklich “verunterschätzt”. Wie ich den gestrigen Nachrichten entnehmen konnte, hat Barack Obama alle laufenden Verfahren des Militärtribunals über die Gefangenen in Guantanamo ausgesetzt und will alle diese Verfahren vor ein ordentliches Gericht bringen – auch sonst hat er bereits in seinen ersten Amtstagen einige Entscheidungen seines Vorgängers “umgedreht”. Zu seinem Amtsvorgänger habe ich vor ein paar Tagen auf oe24.at einen Beitrag gelesen, der neben dem Wort “Verunterschätzt” auch noch andere Kreationen von Bush’s eigenwilliger Stolpersprache auflistet – eigentlich bemerkenswert, was Mr. Ex-President in seiner Dienstzeit so alles von sich gab, aber lesen Sie hier selbst…

publiziert von e.rottensteiner am 24. Jan. 2009.

Jan 22

image Ich habe im September in meinem Beitrag “Haus zu gewinnen“  erstmals über die derzeit in Mode geratene Verkaufsmethode berichtet, wonach Hausverkäufer ihr Haus im Zuge einer Verlosung “verkaufen” möchten. Dieses Thema wurde seither sehr breit diskutiert (auch via TV), momentan wird sogar in meiner Nähe am Semmering ein Haus zur Verlosung angeboten.

Wer sich dieser etwas außergewöhnlichen und unsicheren Art des Hausverkaufs bzw. Hauserwerbs nicht bedienen möchte, ist sicherlich bei einem “herkömmlichen” Makler besser bedient – wie z.B. bei Engel & Völkers in Kitzbühel, die sich auf den Verkauf und die Vermietung hochwertiger Immobilien spezialisiert haben. Hier kann man z. B. eine Wohnung in Kitzbühel kaufen.

Die Finanz hat zum Thema “Hausverlosung” in der Zwischenzeit – dem Medienhype offensichtlich folgend – ebenfalls reagiert, und in ihren FAQ’s Informationen zum Thema “Darf eine Privatperson nach dem Glücksspielgesetz ein Objekt verlosen?” aufgenommen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Verlosung eines einzelnen Objektes (Hauses) keiner Bewilligungspflicht des Bundesministeriums für Finanzen unterliegt und nicht in Widerspruch zum Glückspielmonopol steht (sofern wirklich nur ein einziger Gegenstand verlost wird). Alle anderen steuerrelevanten Tatbestände bleiben natürlich bestehen (Verkehrsgebühren, Grunderwerbsteuer). Hier der Link zur Info des BMfF.

publiziert von e.rottensteiner am 22. Jan. 2009.

Jan 17

image Heute möchte ich ein österreichisches Telefonbuch vorstellen, das zwar imho nicht so bekannt aber umso funktioneller als die anderen Online-Telefonbücher ist. Telefonabc ermöglicht unter dem Motto “Zerreiss dein Telefonbuch” nämlich auch eine Suche über die Rufnummer – und das ist meines Wissens so ziemlich ein Alleinstellungsmerkmal unter den Online-Telefonbüchern in Österreich. Die Salzburger Firma hat übrigens noch ein zweites Info-Portal, auf dem man sich über österreichische (und deutsche) Unternehmen  informieren kann: www.firmenabc.at – ein gut gemachtes Informationssystem über gesuchte/gefundene Firmen. Beide Portale verdienen meine uneingeschränkte Empfehlung!

publiziert von e.rottensteiner am 17. Jan. 2009.

Jan 12

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Von hallimash.com bin ich gefragt worden, ein Angebot der Firma Projectplace GesmbH. – ein Online-Service für Projektmanagement – zu testen. Projectplace ist laut eigenen Angaben Europas führender Online-Service für Projektmanagement mit weltweit über 400.000 Anwender.

Beim Online-Projektmanagement-Angebot dieser Firma handelt es sich um ein Software-as-a-Service-Produkt zur reinen online-Nutzung einer Projektmanagement-Software. Dadurch ist gewährleistet, dass ein Arbeiten an jedem Platz zu jeder Zeit unabhängig von Bürozeiten möglich ist. Hinzuzufügen wäre noch, dass der Service in sechs verschiedenen Sprachen verfügbar ist.

Die Online-Hilfe zu Projectplace ist sehr gut gemacht, besonders die animierte Dame, die durch die Funktionalitäten führt und auf die einzelnen Oberflächen-Bereich mit der Hand zeigt, finde ich schon bemerkenswert. Anzumerken wäre, dass die Erklärungen wirklich gut verständlich und hilfreich sind.

Projectplace gibt es in drei Produktvarianten: Ein Einzelprojekt für unlimitierte Benutzer kostet ca. 20€/Benutzer und Monat, ein Flatrate-Tarif für unternehmensweite Verwendung für unbegrenzt viele Projekte kann erfragt werden und ein Einzelprojekt für bis zu drei Mitglieder ist sogar kostenlos – und genau diese Variante habe ich auch einem kurzen Test unterzogen. Nach Anmeldung und Login erhält man auf der linken Sidebar eine Projektübersicht und im Hauptfenster eine Übersicht über eigene Verknüpfungen und Tätigkeiten. Der Service kann auch dazu verwendet werden, projektbezogene Arbeitszeiten aufzuzeichnen.

Wird ein neues Projekt angelegt bzw. ein bestehendes Projekt angewählt, gibt es neben der Projektübersicht die Übersicht über die Projektdokumente, Meetings, Offenen Punkte, Aufgaben und Personen. Neben der Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche legt

imageUnter dem Aspekt der Collaboration gibt es im Online-Projektmanagement ein integriertes Tool für Online-Meetings, mit denen sich neben dem Abhalten des Meetings selbst auch der Bildschirm unter den Teilnehmern teilen lässt (es also z.B. möglich ist, Präsentationen herzuzeigen) oder auch gemeinsam an Dokumenten gearbeitet werden kann. Überraschend und gut finde ich, dass Projectplace für Online-Meetings eine für Projectplace offenbar adaptierte Variante des bekannten und bewährten Netviewers verwendet (der automatisch downgeloaded und ausgeführt wird). Somit besteht keine Gefahr, ein weiteres proprietäres IM-Tool auf seinem Rechner zu haben und es ist eine VOIP-Sprachübertragung als auch Video-Übertragung möglich. Beim Online-Meeting können sogar Nicht-Projectplace-Benutzer teilnehmen, es genügt ein einfacher Klick auf “Join Online Meeting” auf der Hauptseite von Projectplace.com, um sich in eine Sitzung einzuwählen (vorausgesetzt man erhält vom Sitzungsleiter die 6-stellige Zugangsnummer).

Alles in allem ein rundes Angebot, vor allem die Variante “Projectplace Free” verleitet, zumindest projektbegleitend das Angebot mal auszuprobieren – der Faktor Teamzusammenarbeit lässt sich mit diesem Tool im Vergleich zu herkömmlicher Projektabwicklung sicherlich steigern.

publiziert von e.rottensteiner am 12. Jan. 2009.

Jan 11

imageHeuer gibt es ein wichtiges Jubiläum zu feiern: Nämlich 20 Jahre World Wide Web. In diesem äußerst guten Artikel auf futurezone.at erfährt man u.a., dass sich das WWW alles andere als selbstverständlich durchsetzen konnte. Da gab es andere mächtige proprietäre Online-Dienste wie AOL, CompuServe, etc.

In Yoda’s Blog habe ich vor einiger Zeit einen guten Artikel zum Thema Compuserve gelesen – und er hat mich auch an meine ersten Schritte im Internet erinnert. CompuServe unterhielt ja in Deutschland ein eigenes Knotennetz, das  per Einwahl über Telefon genutzt werden konnte.

1995 war es dann möglich, sich über eine österreichische Telefonnummer (Wiener Nummer) einzuwählen. Compuserve verlangte damals ein Monatspauschale von $9,95, da waren 5 Stunden Online-Zugang dabei, jede weitere Stunde kostete $2,95. Die Telefonkosten waren enorm:  Telefonzone 1 (bis 100 km) MO-FR 8-18:00 Uhr 4 ATS pro Minute (=240 ATS pro Stunde) bzw. zu anderen Zeiten 2,67 ATS pro Minute (=160,20 ATS pro Minute) – die Ortsgespräche kosteten damals übrigens 40 ATS pro Stunde. Somit kam eine Internet-Stunde damals auf ungefähr sagenhafte 190 ATS (ca. 14€) in der Freizeit bzw. 270 ATS (ca. 20€) zu Bürozeiten (fast soviel was heutzutage eine billige DSL-Flatrate für einen Monat kostet). Ich habe mich seinerzeit am 26. September 1995 bei Compuserve angemeldet und bekam eine Gutschrift von $15, es war schon eine Pionierzeit – soweit mir erinnerlich gab es den CompuServe Information Manager der eine eigene Compuserve-Community verkörperte, von dort aus konnte man “Ausflüge” ins wirkliche Internet unternehmen. Mit einem analogen Modem mit 9.600 Baud gings los. Übrigens glaube ich, dass es damals auch in Österreich nur erlaubt gewesen wäre, mit Original-Modems der Post in die Telefonleitung zu gehen, gottseidank gab es bald zahlreiche alternative Hardwareangebote (vor allem aus Deutschland ;-) ).

Zum 31. Juli 2008 wurden übrigens in Deutschland die verbleibenden Verträge von Compuserve gekündigt und der Online-Dienst eingestellt. Der Tarif „CompuServe Classic“, der technisch in den USA betreut wird, wird zwar weitergeführt, aber trotzdem ging die Ära eines Internet-Pioniers in Europa zu Ende.

publiziert von e.rottensteiner am 11. Jan. 2009.

Jan 10

image Auch den Peter vom Dreibeinblog hat’s jetzt erwischt: Die Finanzkrise hat auch ihn getroffen, und so muss er einige seiner überflüssigen Sachen loswerden, aber lesen Sie hier selbst ;-)

publiziert von e.rottensteiner am 10. Jan. 2009.

Jan 06

image Das Tool GERNOVA Keylock 1.1 der Firma Gernova aus Deutschland untersucht die Harddisk (bzw. auch Netzlaufwerke) nach verdächtigen Dateien bzw. Protokollen, die von Keyloggern stammen könnten. Es eignet sich dadurch recht gut, um eine Überprüfung auf eventuell vorhandene Keylogger durchzuführen. Das Programm ist gratis und muss nicht installiert werden.

publiziert von e.rottensteiner am 06. Jan. 2009.

Jan 04

image Hier mein persönliches Lesezeichen zur Beschreibung, wie Skype ganz einfach am USB-Stick als mobile Version zu installieren ist:

 

  1. Ordner anlegen, z.B. “Skype”
  2. Skype.exe aus dem regulären Installationsverzeichnis (Standard: C:\Programme\Skype\Phone) dorthin kopieren
  3. Im selben Verzeichnis eine Datei skype.bat mit folgendem Inhalt anlegen:
    start skype.exe /removeable /datapath:”Benutzerdaten”
  4. Ein Unterverzeichnis “Benutzerdaten” anlegen
  5. Soll Skype “frisch” gestartet werden, dann einfach Batch-Datei starten und mit Benutzernamen anmelden, fertig!
  6. Sollen bestehende Daten übernommen werden, dann aus c:\Dokumente und Einstellungen\<Windows-Anmeldename>\Anwendungsdaten\Skype den Ordner des Skype-Anmeldenamens und die Dateien shared.lck und shared.xml in den Ordner “Benutzerdaten” kopieren, fertig!

Quelle: forum.meinskype.de

publiziert von e.rottensteiner am 04. Jan. 2009.

Jan 03

Eigentlich wollte ich über den Think als ein Fahrzeug der Elektro-Antriebsgeneration berichten, das Hoffnung gibt. Die Firma gibt es schon lange und man könnte davon ausgehen, dass einige Jahre Vorsprung zur Konkurrenz bestehen – so glaubt man zumindest, wenn man die Webseite des Unternehmens studiert. Leider aber hat es heute eine Pressemeldung gegeben, wonach der Firma Think der Konkurs droht, sollte nicht schleunigst neues Kapital in der Höhe von 30 Millionen Euro aufgetrieben werden. So scheint nun auch die Finanzkrise vor PKW-Herstellern mit alternativen Antriebssystemen nicht haltzumachen. Auch sonst berichtet die Presse in diesem Artikel von einer bewegten Firmengeschichte – und ich denke, dass die industrielle Fertigung dieser Elektromobile generell noch nicht wirklich soweit sein dürfte, um von einer Massenproduktion in nächster Zeit auszugehen. Da glaube ich eher, dass fernöstliche Hersteller den USA bzw. Europa den Rang ablaufen werden…

publiziert von e.rottensteiner am 03. Jan. 2009.

Jan 02

image Die Prämien für eine reine Ablebensversicherung zur Absicherung der Kreditrestschuld für ein Darlehen, welches zur Errichtung eines Gebäudes aufgenommen wurde, stellen Sicherungskosten für die Kaufpreisfinanzierung dar und gehören nicht zu den Anschaffungskosten des Gebäudes. Die Prämien sind somit keine Werbungskosten und damit nicht abzugsfähig, stellen jedoch eine Sonderausgabe im Sinne des §18/1/2 EStG 1988 dar. Quelle: Salzburger Steuerdialog 2008

publiziert von e.rottensteiner am 02. Jan. 2009.

Jan 01

Eine unglaublich verrückte Illusion mit Kevin James “at Halloween Horror Nights ‘07″ gibt es hier zu sehen:

publiziert von e.rottensteiner am 01. Jan. 2009.