Mrz 26

imageWie schnell doch die Zeit vergeht…
Ja das stimmt – aber wie schnell man oftmals auch die Zeit falsch einschätzt, kann man auf der Seite “everysecond” von zefrank testen. Es geht hier darum, möglichst genau die vorgegebene Zeit lang die Maustaste gedrückt zu halten. Faszinierend, wie ungenau man Zeit abschätzt…

publiziert von e.rottensteiner am 26. Mrz. 2009.

Mrz 25

Das Bundesministerium für Finanzen hat heute die neue Broschüre “Die Steuerreform 2009″ veröffentlicht. Das 20-seitige Dokument behandelt alle Maßnahmen, die im Zuge des Steuerreformgesetzes 2009 Geltung finden, es sind dies:

a) Senkung des Lohn- und Einkommensteuertarifs
b) Anhebung der Freigrenze und Änderung der Einschleifbestimmung bei sonstigen Bezügen
c) Erhöhung des Kinderabsetzbetrages von 50,90€ auf 58,40€ monatlich
d) Analoge Anpassung des    Unterhaltsabsetzbetrages
e) Einführung eines Kinderfreibetrages von 220€ jährlich pro    Kind
f) Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten bis 2.300€ pro Kind und Jahr für Kinder bis zum 10. Lebensjahr
g) Steuerfreiheit für Zuschüsse der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers zur Kinderbetreuung bis zu 500€ pro Kind und Jahr
h) Ausweitung des Freibetrages für investierte Gewinne auf bilanzierende Unternehmen ab 2010 zu einem Gewinnfreibetrag. der Freibetrag wird von 10% auf 13% angehoben und das Investitionserfordernis entfällt für Gewinne bis 30.000€
i) Abschaffung der begünstigten Besteuerung für nicht entnommene Gewinne ab 2010
j) Abschaffung der steuerlichen Begünstigung für Stock Options ab 1. April 2009
k) Steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für mildtätige und humanitäre Zwecke von max. 10% des Gewinnes bzw. des Einkommens des Vorjahres
l) Anhebung des Maximalbetrages für die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages ab 2009 auf 200€

Download der Broschüre hier.

Zusatzinformation für Unternehmer: Die LBG Wirtschaftstreuhand berichtet in ihrem heutigen Newsletter, dass die Finanz Schwerpunktprüfungen Umsatzsteuer angekündigt hat! Quelle: LBG

 

publiziert von e.rottensteiner am 25. Mrz. 2009.

Mrz 24

 

imageUnabhängigkeit von Öl und Gas sowie von anderen Brennstoffen könnte auch mit Windkraft erzielt werden (ORF Burgenland berichtete in diesem Zusammenhang bereits im Herbst vergangenen Jahres – danke an Johann für den Tipp!). Die Firma Pure Wind Energy PWE zeigt diese Unabhängigkeit vor – und zwar mit ihrer neuesten Kleinwindanlage, die speziell für den Einsatz auf Ein- und Mehrfamilienhäusern für private Anwender konzipiert wurde. Die Anlage produziert laut Herstellerangaben bei sehr niedrigen Windgeschwindigkeiten deutlich mehr Energie als vergleichbare Anlagen gleicher Größe. Bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 5 Meter/Sekunde erzeugt die Windanlage ca. 2.000 kWh Strom pro Jahr, sie hat eine Anlaufgeschwindigkeit von 3 Meter/Sekunde und einen Rotordurchmesser von 1,5 Meter. Der erzeugte Strom wird umgewandelt und primär ins hauseigene Netz eingespeist. Hier ein Link zu einem Video der Vertriebsfirma Klimateur über die Kleinwindanlage Windcore 1.2 kW. Übrigens wurde auch am Standort der PEW schon ein derartiges Kleinwindkraftwerk mit dem Ziel in Betrieb genommen, genaue Messungen und Datenaufzeichnungen durchzuführen. Ing. Martin Pröll berichtet in seinem Blog über diese Anwendung.

publiziert von e.rottensteiner am 24. Mrz. 2009. \\ Tags: , , ,

Mrz 23

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

Die neue Service-Anlaufstelle “Airport.at” bietet alle Services rund um’s Reisen: Flugpreis-Vergleich, Hotelpreis-Vergleich und Mietwagenpreis-Vergleich. Ich habe die Flug-Suche ein wenig ausgetestet und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen: Flug Wien-Innsbruck und retour in aktueller Woche (Mittwoch tour, Donnerstag retour) bringt 149 “passende” Flüge, bei den vorgeschlagenen “Schnäppchen” muss man dann aber ein wenig genau prüfen, damit man die wirklich gewünschten Flüge findet: Wenn man beispielsweise die vorgeschlagenen Angebote von “ab-in-den-urlaub.de” genauer ansieht, muss man die (manchmal vielen sehr günstigen aber nicht dem erwünschten Reisezeitraum entsprechenden) Angebote “überlesen” bis man zu den wirklich relevanten Flugverbindungen kommt, die dann in der Regel doch um einiges höher sind als die auf der Hauptseite angeführten “Besten Preise”. Das ist aber wohl nicht Schuld von airport.at sondern eine Masche von ab-in-den-urlaub.de. Ist als Anbieter airberlin.com oder Bravofly angegeben, führt der Link auf “Zum Anbieter” überhaupt nur auf die generelle Suchseite des Fluganbieters. Hier wäre es schön, wenn ein Hinweis eingeblendet würde, dass es noch keine direkte Angebotsverlinkung mit dem Anbieter gibt. Der Klick auf den Anbieter Lastminute.de führt momentan irgendwie überhaupt ins Nichts.

Die Suche nach Hotels dagegen bringt Überraschungen: Viele wirklich tollen und preisgünstigen Angebote – das war nach den Flugergebnissen nun nicht zu erwarten! Toll, in welchen Angeboten man hier stöbern kann, wusste gar nicht dass man so preisgünstig nächtigen kann – mit vielen guten Links zu den einzelnen Hotels.

Auch die Suche nach Mietwagen gestaltet sich ähnlich problemlos und bringt sehr gute Ergebnisse sowohl für Österreich als auch für das Ausland. Hier gibt es wirklich viele und gute Angebote mit sofortiger Buchungsmöglichkeit.

Fazit: Die Suche nach Flügen bringt zwar im Endeffekt das beste verfügbare Angebot (hier im Test den Flug FlyNiki mit 278€), dieses ist aber nicht das erste und beste gelistete, sondern muss erst mühsam aus den vielen (falschen und richtigen) Suchergebnissen herausgesucht werden, hier wäre noch Verbesserungspotential gegeben. Die Suche nach Hotels und Mietwagen allerdings ist beispiellos gut und bringt wirklich gute und preisgünstige Treffer. Insgesamt kann dieser neue Service sehr empfohlen werden, ist im Bereich der Flugverbindungen aber noch ausbaufähig (was auch passieren wird nehme ich an, zumal der airport.at ja gerade erst gestartet ist). Zusätzlich gibts auf airport.at übrigens noch eine Menge Tipp’s und Infos über die Österreichischen Flughäfen, das Reisen selbst und einen Online-Währungsrechner. Einfach mal anschauen, ausprobieren, und die Lust auf die nächste (kleinere oder größere) Reise kommt von selbst …

publiziert von e.rottensteiner am 23. Mrz. 2009.

Mrz 22

image Heute habe ich einen interessanten Beitrag mit dem Titel “Mini E: 204 PS starker Elektro-Mini” entdeckt. Es handelt sich dabei um einen groß angelegten Flottenversuch in den USA und Berlin(!), bei dem im Betrieb von 500 Stück dieses Fahrzeuges im Alltag wertvolle Information gesammelt werden soll, um die Serienreife in greifbare Nähe zu rücken. BMW hat offensichtlich wirklich die Absicht, mittelfristig in die Produktion serienreifer E-Mobile einzusteigen. Jedenfalls bombastisch die Daten des kleinen Mini: 150 kW (204 PS), Lithium-Ionen-Akku mit einer Reichweite von 250 Kilometern bei idealen und 168 Kilometern bei normalen Fahrbedingungen, Ladung in ca. 2,5 Stunden, 1.465 kg Gewicht, Beschleunigung in 8,5 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 152 km/h. Diese 500 E-Mini’s werden in den US-Bundesstaaten New York, New Jersy und Kalifornien sowie in Berlin (dort allerdings nur 50 Stück) über Leasingverträge mit einer Dauer von einem Jahr an ausgewählte Privat- und Firmenkunden vergeben, nach Vertragsablauf gehen alle Fahrzeuge an BMW zurück, dort werden dann alle aufgezeichneten Daten wissenschaftlich ausgewertet. In Berlin geht’s jedenfalls ab Sommer 2009 los, ich denke man wird gegen Jahresende von diesem Projekt neue interessante Details erfahren können. Quelle: Mini. Hinweisen in diesem Zusammenhang möchte ich noch auf das Thema Fertig Garagen, denn spätestens mit dem Besitz eines eCars sollte man eigentlich in eine Garage mit Stromanschluss investieren ;-) .

publiziert von e.rottensteiner am 22. Mrz. 2009.

Mrz 20

haude electronica entwickelt kaufmännische Software. Neben einigen interessanten Programmen für Buchhaltung, Lohnverrechnung, Finanzen und Steuern bietet haude neuerdings einen interessanten Online-Service an, mit dem sich ausrechnen lässt, welchen Vorteil man persönlich aus der Steuerreform 2009 ziehen kann: Dem Steuervergleichsrechner 2009 für Arbeitnehmer.

publiziert von e.rottensteiner am 20. Mrz. 2009.

Mrz 19

ArmbaenderDie Clean-Code-Developer (CCD)-Initiative von Ralf Westphal und Stefan Lieser wurde zwar mittlerweile schon vor einiger Zeit gestartet und die erste große Euphorie ist vorbei – und gerade deshalb habe ich mir ein wenig Zeit genommen um jetzt darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Initiative um einen ersten Anlauf handelt, Softwareentwicklung auf eine qualitativ nächsthöhere Stufe zu stellen. Worum geht’s? Das CCD-Team meint, dass Softwareentwickler nicht nur Profis sein sollen, die ihr Geld verdienen, sondern dass weit mehr dazu gehört. Und so haben sie ein Wertesystem erfunden (naja, vieles das ins Wertesystem aufgenommen wurde gab’s ja schon), welches Clean Code als Fundament zum Ziel hat. In der CCD-Initiative kann sich jeder einzelne durch die CCD-Grade arbeiten und nach und nach über vordefinierte Prinzipien, Regeln und Praktiken professionelle(re) Qualitätsarbeit als Ergebnis seiner täglichen Tätigkeit erzielen. Ich halte diese Initiative unbedingt für empfehlenswert und werden versuchen, diese demnächst (ev. auch im Team) umzusetzen. Hier noch der Link zum Forum und ein Link zu einem super PDF-Plakat mit dem Wertesystem.

Übrigens erarbeiten in Deutschland gerade Sofwareunternehmen (SAP u. andere) sowie Forschungseinrichtungen (Fraunhofer Institut u. andere) soeben an einem Industriesstandard für Softwarequalität, der den gesamten Software-Lebenszyklus umfassen soll (die CCD-Initiative beschränkt sich hier ja eher auf den Quellcode-Bereich). Mehr zu dieser Initiative, die auf 3 Jahre ausgelegt ist erfahren Sie hier.

publiziert von e.rottensteiner am 19. Mrz. 2009.

Mrz 16

StartseiteDie Supermarktkette BILLA hat einen tollen Service erfunden, der meiner Meinung nach ausprobierenswert ist: Die Clever-Einkaufsliste (benannt nach der Billa-Eigenmarke “Clever”). Man kann sich seine eigene Einkaufsliste anlegen (tolle Web-Applikation), die man auch mit anderen Personen teilen bzw. gemeinsam führen kann. Die Einkaufsliste kann auch ohne Registrierung benützt werden und ist ideal, um gemeinsam den Wochenendeinkauf oder die Einkäufe mit mehreren Personen für eine Party zu planen. Die Clever-einkaufsliste gibt’s übrigens sogar als Widget für Windows Vista oder Mac OS X. Einfach hier mal ausprobieren!

publiziert von e.rottensteiner am 16. Mrz. 2009.

Mrz 15

Eine sehr kritische Reportage über die Nutzung erneuerbarer Energie (vor allem in Richtung der etablierten Energiekonzerne) hat vor kurzem ATV gesendet (danke an Wolfgang Löser für den Tipp). Die burgenländische Stadt Güssing betreibt seit den 90iger Jahren ein Konzept für erneuerbare Energien. Inzwischen wird mehr Energie produziert, als die Stadt selbst benötigt und darüberhinaus zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. 

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Die lokalen Politiker und Betreiber vertreten die These, dass die Kommunen selbst die Energieversorgung aus erneuerbarer Energie in die Hand nehmen müssten. Dies wäre dann nach Wasser und Abwasser die dritte Versorgungsschiene, die auf Gemeindeebene erfolgen müsste. Für mich sehr interessant war jedenfalls die Feststellung, dass man das aus Holz gewonnene Methangas auch in die derzeit vorhandenen Gasleitungen einspeisen und das gesamte derzeit importierte Gas durch jenes aus erneuerbarer Energie ersetzen könnte. Vielleicht sollte hier wirklich ein Umdenken beginnen? Und möglicherweise wäre hier ein Geschäftsfeld vorhanden, das nur darauf wartet erschlossen zu werden?

publiziert von e.rottensteiner am 15. Mrz. 2009.

Mrz 14

Calender Antrag der Abgeordneten Dr. Peter Sonnberger, Mag. Ruth Becher, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Mietrechtsgesetz, das Richtwertgesetz, das Wohnungseigentumsgesetz 2002, das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz und das Heizkostenabrechnungsgesetz geändert werden (Wohnrechtsnovelle 2009 – WRN 2009)

  1. um eine – mit der an sich zum 1. 4. 2009 anstehenden Richtwerterhöhung sachlich unmittelbar zusammenhängende – Neuregelung der Richtwertvalorisierung zur Entlastung der Mieter,
  2. um die in der Praxis schon besonders dringlich erwarteten Regelungen über die Handhabung des Energieausweises und insbesondere der dafür anfallenden Kosten in den einzelnen Wohnrechtsmaterien und
  3. um eine bislang im Mietrecht noch fehlende Gesetzesregelung zu Fragen der Kaution. Ergänzt wird dieses vorgezogene Regelungspaket durch eine Neuregelung über die Überprüfung der Abrechnung im Heizkostenabrechnungsgesetz sowie um redaktionelle Anpassungen an frühere Gesetzesänderungen.

 

Die Wohnrechtsnovelle 2009 wurde am 11.3.2009 vom Nationalrat einstimmig verabschiedet. Hier die Details zur Änderung der Richtwerterhöhung:

Zu Z 1 (§ 5 Abs. 1 und 2 RichtWG)
Die WRN sieht angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine entlastende Änderung im System der Richtwertvalorisierung vor: Die Änderung der Richtwerte wird nun nicht mehr jedes Jahr, sondern nur noch jedes zweite Jahr stattfinden. Damit wird zum einen die nun eigentlich für den 1. April 2009 heranstehende Richtwerterhöhung um genau ein Jahr hinausgeschoben und die nächste Richtwertänderung
wird somit erst zum 1. April 2010 eintreten – allerdings bei uneingeschränkter Wertbeständigkeit der Richtwertvalorisierung. Letzteres bedeutet, dass zur Ermittlung des Ausmaßes dieser Richtwertänderung (also der des Jahres 2010) zu berechnen ist, wie sich der Durchschnittswert des Verbraucherpreisindex 2000 für das Jahr 2009 gegenüber dem Durchschnittswert des VPI für das Jahr 2007 (114,6) verändert hat.

Zum anderen wird auch in weiterer Zukunft (falls bis dahin nicht eine weitere Gesetzesänderung erfolgt) die Richtwertänderung immer im Zweijahresrhythmus stattfinden, also zum 1. April 2012, zum 1. April 2014, zum 1. April 2016 und so weiter. Auch hier wird immer der Jahresdurchschnittswert des VPI 2000 für das jeweilige Vorjahr (also für 2011, für 2013, für 2015 und so weiter) in kalkulatorische Beziehung zum Indexwert 114,6 zu setzen sein, und daraus errechnet sich dann immer das Ausmaß der Richtwertvalorisierung für die kommenden zwei Jahre.

Damit wird jedenfalls die Intention des Regierungsprogramms erfüllt, wonach einerseits „allzu häufige Mietzinserhöhungen vermieden werden“ sollen und andererseits eine „harmonisierte Regelung“ (damit gemeint ist die Valorisierung der Kategoriebeträge) gefunden werden soll. Letzteres ist zwar der Form nach nicht erreicht, weil die Valorisierung der Kategoriebeträge auf Monatsdurchschnittswerte abstellt und mit einer Indexschwelle von 5 Prozent operiert, während hier ein fixer gleichbleibender Zeitabstand von zwei Jahren zwischen den einzelnen Valorisierungsschritten vorgesehen ist (und mit Jahresdurchschnittswerten gerechnet wird). Doch führt auch die Bestimmung des § 16 Abs. 6 MRG über die Valorisierung der Kategoriebeträge bei Betrachtung der Geldwertentwicklung des vergangenen Jahrzehnts grob betrachtet im wesentlichen zu zeitlichen Valorisierungsschritten von rund zwei Jahren (z.B. 1. Juni 2004, 1. September 2006, 1. September 2008) – nur selten waren dort die Zeitabstände erheblich größer. Insofern kann jedenfalls in der Wirkung der nunmehrigen Neuregelung zumindest von einer Angleichung der Valorisierungssysteme gesprochen werden. Das Ziel einer Vermeidung allzu häufiger Mietzinserhöhungen wird durch die Neuerung – im Vergleich zur bisherigen Rechtslage – allemal erreicht.

Zu Z 2 (II. Abschnitt des Richtwertgesetzes)
Die Neuregelung des § 5 Abs. 1 und 2 RichtWG tritt bereits mit 31. März 2009 in Kraft, um die ohne ihr Wirksamwerden am Tag danach eintretende Richtwerterhöhung gleichsam noch „abzufangen“.

 

Quellen (auch zu den Änderungen zu Energieausweis und Kautionen:
Initiativantrag
Wohnrechtsnovelle 2009 – 513/A (XXIV. GP) – WRN 2009
Information des ÖVI

publiziert von e.rottensteiner am 14. Mrz. 2009.

Mrz 13

image Newseum – das größte interaktive Museum der Welt hat auch eine Rubrik der täglichen Zeitungs-Schlagzeilen. Hier findet man täglich(!) von sehr vielen internationalen Zeitungen die erste Seite zum Nachlesen und Ausdrucken. Eine gute Möglichkeit, sich vom internationalen Stimmungsbild täglich eine Ansicht zu machen.

publiziert von e.rottensteiner am 13. Mrz. 2009.

Mrz 12

Bei der Vermietung von Wohnungen ist grundsätzlich entscheidend, ob das Mietverhältnis in den Anwendungsbereich des MRG (entweder voll oder teilweise) oder nicht fällt. Als Sonderfall sind “Genossenschaftswohnungen” anzuführen – das sind Wohnungen in Häusern, die von Gemeinnützigen Bauvereinigungen errichtet oder zum Zwecke der Sanierung erworben wurden. Und ebenfalls einen Sonderfall stellen Autoabstellplätze/Garagen dar, um die es hier im konkreten Fall gehen soll.

Wenn eine Garage oder ein PKW-Stellplatz mit einem eigenen Mietvertrag gemietet werden soll, findet das MRG keine Anwendung. Es handelt sich in diesem Fall ja um einen Abstellplatz im Freien oder um eine Garage, die zwar eine Räumlichkeit aber weder eine Wohnung noch ein Geschäftslokal darstellt. Die gesetzlichen Grundlagen für das Mietverhältnis sind dann lediglich die Vorschriften des ABGB. Wird die Garage (bzw. der Abstellplatz) jedoch gemeinsam mit einer Wohnung angemietet, so unterliegt das Mietverhältnis denselben Bedingungen wie das Wohnungsmietverhältnis.

publiziert von e.rottensteiner am 12. Mrz. 2009.

Mrz 07

go.eco ist eine Virtual Appliance, die auf jeder beliebigen Hardware aufgespielt werden und in Betrieb genommen werden kann, auf der auch der VMWare Player oder Server installiert ist. Es handelt sich bei der Appliance um ein kostenfreies VMWare-Image, das seine volle Stärke in Netzwerken von 10 bis 250 Arbeitsplätzen ausspielt. Es kann sowohl im privaten als auch im kommerziellen Umfeld kostenfrei eingesetzt werden, lediglich optionale Services und Lizenzen sind kostenpflichtig. Das System ist linux-basiert und soll sich innerhalb von 15 Minuten in Betrieb nehmen lassen. Inhalt der Appliance ist u.a. ein eMail-Server, eMail-Management, Intranet-Server, DNS-, DHCP- und Proxy-Server, Firewall, VPN zur Anbindung von Außenstellen, Zugriffsrechte für Internetdienste, VoIP-Server, Virenscanner für alle eMails (Mail-Server), u.v.m.
Habe die Appliance nicht getestet, wenn’s aber Erfahrungsberichte gibt – bitte um Kommentare!

publiziert von e.rottensteiner am 07. Mrz. 2009.

Mrz 05

Erste-Hilfe-CoachDas Österreichische Jungend-Rotkreuz bietet nun den Erste-Hilfe-Coach zum Download an. Der kann auf sehr viele handelsüblichen Handys installiert werden und bietet kurzgefasste Information über die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen im Ernstfall. Weiters gibts in dieser Applikation alle Notrufnummern sowie ein Quiz, um seine Kenntnisse auf diesem Gebiet zu vertiefen. Das Programm kann per SMS oder Handy-Download angefordert oder direkt über den PC installiert werden. Obwohl es einen Erste-Hilfe-Kurs nicht ersetzt ist es doch eine gute Idee und wert, hier erwähnt zu werden.

publiziert von e.rottensteiner am 05. Mrz. 2009.

Mrz 04

Das brandneue Immobilienverwalter-Handbuch von Danler/Vogt ist ein Nachschlagewerk, das über das ganze Tätigkeits-Spektrum des Immobilientreuhänders reicht und viele interessante Facetten der Immobilienbranche behandelt. Gut verständlich formuliert geben die Autoren im Frage-Antwort-Stil Auskunft über viele in der Praxis auftretende Probleme. Sie behandeln dabei sowohl Fragen zur Verwaltung der Immobilie als auch darüber hinausgehende Probleme verrechnungstechnischer und baurechtlicher Natur. Neben Fragen zur Hausordnung werden etwa die Frage “Wozu darf die Rücklage gem. §31 WEG  verwendet werden?” oder Fragen zur Aufteilung von Betriebs- und Heizkosten, Fragen zum Pfandrecht uvm. behandelt. Die Thematik setzt sich aus dem Immobilien-, Straf und Steuerrecht mit zahlosen Verweisen auf die zugrundeliegenden Quellen zusammen. Dieses Buch für den täglichen Gebrauch sollte imho als Nachschlagewerk in keiner Immobilienkanzlei fehlen.

publiziert von e.rottensteiner am 04. Mrz. 2009.