Auf Zeitblüten.com, dem Blog von Burkhard Heidenberger (den ich schon seit geraumer Zeit lese) habe ich ein sehr berührendes Video gesehen. Burkhard betitelt den Beitrag mit “Vater, nimmst du mit mir an einem Triathlon teil? Ja!” und die Vorgeschichte handelt davon, dass einen Sohn seinen Vater fragt, ob er mit ihm bitte einen Marathon laufen würde. Was ganz banal klingt und fast schon zum Wegklicken verleitet, führt schlussendlich zu einem sehr berührenden Video. Unbedingt ansehen!
publiziert von e.rottensteiner am 24. Jul. 2009.
Unglaublich aber wahr: Die Inflationsrate für Juni betrug genau 0,00% – das ist laut Statistik Österreich der niedrigste Wert seit dem August 1966. Die Experten machen dafür Verbilligungen bei Treibstoffen und Heizöl im Jahresabstand als Hauptursache verantwortlich. Mehr dazu gibts bei Statistik Österreich zu erfahren.
publiziert von e.rottensteiner am 22. Jul. 2009.
In einem Beitrag habe ich kürzlich eine Übersicht der 15 größten Einkaufszentren Österreichs (Reihung nach Verkaufsfläche) gesehen. Diese Übersicht möchte ich meinen LeserInnen nicht vorenthalten:
| 1. |
SCS-Mall und SCS-Multiplex |
Vösendorf |
124.000 |
| 2. |
Shoppingcity Seiersberg |
Seiersberg/Graz |
74.000* |
| 3. |
Pluscity |
Pasching/Linz |
70.000 |
| 4. |
Haid Center |
Haid/Linz |
60.000 |
| 5. |
Center West |
Graz |
59.000* |
| 6. |
Donauzentrum und Donauplex |
Wien |
58.000 |
| 7. |
Gewerbepark Stadlau |
Wien |
53.000* |
| 8. |
dez |
Innsbruck |
50.000 |
| 9. |
Cyta |
Völs/Innsbruck |
41.000* |
| 10. |
Arena Fohnsdorf |
Fohnsdorf |
38.500 |
| 11. |
Citypark |
Graz |
37.000 |
| 12. |
Europark |
Salzburg |
35.900 |
| 13. |
Huma Einkaufspark |
Wien |
35.500* |
| 14. |
SEP |
Gmunden |
34.000* |
| 15. |
Uno Shopping |
Leonding/Linz |
33.000* |
* = geschätzt
publiziert von e.rottensteiner am 20. Jul. 2009.
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. “Sag mal, glaubst Du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?” fragt der eine Zwilling.
“Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draussen kommen wird!”, antwortet der andere.
“Ich glaube, das ist Blödsinn!”, sagt der erste. “Es kann kein Leben nach der Geburt geben; wie soll das denn bitteschön aussehen?”
“So genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir mit unseren Beinen herumlaufen und mit dem Mund essen.”
“So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst Du herumlaufen? Dafür ist doch die Nabelschnur viel zu kurz!”
“Doch, es geht ganz bestimmt! Es wird eben alles ein bisschen anders.”
“Du spinnst! Es ist doch noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt! Mit der Geburt ist das Leben zu Ende! Punktum.”
“Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.”
“Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?”
“Na hier! Überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”
“Quatsch! Von einer Mutter habe ich nie etwas bemerkt. Also gibt es sie auch nicht!”
“Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst Du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt!”
Diese kleine Geschichte schrieb Hans-Peter Zimmermann am Schluss seines Juli-Power-Letters und mit seinem Einverständnis habe ich sie her wiedergegeben. Ich finde, diese kleine Geschichte könnte uns ein wenig zum Nachdenken anregen…
publiziert von e.rottensteiner am 18. Jul. 2009.
Lese gerade im Kurier, dass auch Renault ab 2011 vier Elektro-Modelle serienmäßig anbieten will. Allerdings mit einem etwas unterschiedlichen Konzept – die Akkus sollen geleased werden. Dass – wie in dem Beitrag beschrieben – der Akku in 3 Minuten ausgebaut ist erfreut mich sehr (mein lange gehegter Hintergedanke dazu ist, mit Sonnenenergie zwei Akkus parallel zu betreiben und auszutauschen) – allerdings was noch niemand so richtig auszusprechen wagte findet sich ebenso in diesem Beitrag: “Nachgedacht wird bei Renault noch, wie man künftig das Geschäft für Autowerkstätten am Laufen halten soll: E-Autos sind praktisch wartungsfrei.” – tja, soviel dazu…
publiziert von e.rottensteiner am 12. Jul. 2009.
Der i MiEV von Mitsubishi wird einer, der beim Rennen um das erste Serien-Elektroauto sicherlich ganz vorne mit dabei sein wird. Ende 2010 soll dieses Auto in Serie in Österreich zu erwerben sein. Der Preis wird angeblich bei 25.000€ betragen, auf der Webseite des ÖAMTC gibt’s ausführliche Berichte und ein Video. Auf den Webseiten von Mitsubishi Österreich findet man ebenfalls ganz passable Informationen über den neuen i MiEV, hier kurz zusammengefasst die technischen Daten: Abmessungen 3,40×1,47×1,60 (lxbxh), Leergewicht 1.080 kg, Sitzkapazität: 4, Höchstgeschwindigkeit 130 km/h, Reichweite pro Ladung 144 km, Ladezeit 5-7h (Schnellladung 80% in 25-30 min.), permanentmagnetisierter Synchronmotor, 64 PS, Lithium-Ionen-Akkus mit 330V und 16 kWh, Hinterradantrieb. PS.: Auf saubereautos.at gibt es ebenfalls einen ausführlichen Bericht dazu!
publiziert von e.rottensteiner am 10. Jul. 2009.
So, die eindrucksvolle Trauerfeier ist vorbei – damit wurde dem König des Pop ein würdiger Abschied bereitet (im übrigen ganz wie er sie sich selbst zu Lebzeiten mal in einem Interview gewünscht hat). Bei allen Dingen, die er vielleicht nicht richtig gemacht hat, seine Musik wird weiterleben. Einer meiner persönlichen Favoriten ist Ghost, dazu habe ich auf YouTube das volle Video gefunden (man beachte den Nachspann!).
Obwohl es in den letzten Jahren wohl nicht mehr so populär war, als Fan von Michael zu gelten – seine Musik setzte Maßstäbe. Dazu auch die Verweise auf meine Posts Happy Xmas und SaySayism Allstar Jam. Nach der 2 1/2-stündigen Feier, bei der viele Freunde und Familienangehörige aufgetreten sind, bleibt mir der Satz von Steve Wonder in Erinnerung, der bei der Trauerfeier treffend formulierte: “Wir brauchen Michael zwar hier, Gott hat ihn aber dringender gebraucht”.
publiziert von e.rottensteiner am 07. Jul. 2009.
[Trigami-Review]
Online-Storage ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit Online-Storage ist Speicherplatz “in the cloud”, also im Internet, gemeint. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anbietern die – teilweise sogar kostenlos – Online Speicher zum Abspeichern von Daten zur Verfügung stellen. Es gibt eigentlich nur einen einzigen wichtigen Grund, den man gegen die Nutzung von Online-Speicher anführen kann – und das ist das Thema Sicherheit.
Ich wurde für die Firma DSwiss AG, einer unabhängigen Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Zürich, die sich mit hochsicheren Internet-Dienstleistungen beschäftigt, eingeladen deren neuen Speicherdienst DataInherit zu evaluieren und zu testen, zumal das Angebot verspricht dass der Dienst in punkto Sicherheit neue Standards setzt.
Um es gleich vorweg zu schicken: Das Ganze ist nicht kostenlos und die Preisgestaltung sieht folgendermaßen aus:
Probekonto: 15 Tage gratis Passwort-Konto (Nur Abspeichern von Passwörtern möglich): 2,75€/Monat Silber Safe (Beliebige Dateispeicherung möglich, Menge bis zu 1 GB): 5,75€/Monat Gold Safe (Beliebige Dateispeicherung möglich, Menge bis zu 10GB): 11,50€/Monat Rabatte: 6 Monate kostenlos bei Vertragsabschluss über 3 Jahre, 2 Monate kostenlos bei Vertragsabschluss über 8 Jahre
Nicht ganz billig also, aber welche Leistung gibt’s dafür? In erster Linie Sicherheit: Die Datenübertragung erfolgt über SSL (Secure Socket Layer), für die Authentifizierung wird SRP (Secure Remote Password Protocol) verwendet. Die Verschlüsselung der Daten die auf den Onlinespeicher übertragen werden erfolgt per RFC-2898 und auch die Daten im lokalen Arbeitsspeicher werden verschlüsselt. Zu bemerken wäre noch, dass die Zugangsdaten (Passwörter) und die eigentlichen Daten bei DataInherit selbst auch nicht entschlüssel- und somit nicht einsehbar sind. Sicherheitstechnisch scheint die Lösung äußerst gut gelöst.
Der Onlinespeicher selbst bietet sich als ein Internet Datensafe an, der über den Internet Browser sehr einfach bedient werden kann. Nach erfolgtem Login (ein kostenloser Testaccount kann jederzeit einfach angelegt werden) befindet man sich in einer Ordnerstruktur, in die man Dateien bzw. Passwörter hochladen (und auch wieder downloaden) kann. So können wichtige und vertrauliche Daten und Informationen (wie z.B. Passwörter, Zugangsdaten u.ä.) sicher abgespeichert werden und sind somit jederzeit und an jedem Ort wieder verfügbar.
Der Zusatz-Benefit von DataInherit ist die sogenannte “Vererbung”, eine Funktionalität die es ermöglichen soll, im Ernstfall den gesamten Datensafe oder Teile davon sicher an eine oder mehrere Personen zu “übergeben”. Die Funktion ist schnell erklärt: Bei der Anlage des Datensafes können eine oder mehrere Personen angegeben werden, die den sogenannen Aktivierungsvorgang auslösen können. Dazu erhält die aktivierungsberechtigte Person per eMail oder eingeschriebenen Brief einen 36-stelligen Aktivierungscode, bei dessen Eingabe eben der Aktivierungsvorgang ausgelöst werden kann (z.B. im Fall dass der Datensafe-Inhaber nicht mehr selbst in der Lage ist auf seine vertraulichen Daten zuzugreifen). Diese Aktivierung wird automatisch an den Datensafe-Inhaber gemeldet (per eMail und/oder SMS) und dieser kann den Aktivierungsvorgang ggfs. noch innerhalb einer definierbaren Zeitspanne (z.B. 15 Tage) abbrechen. Nach dieser Zeit wird die “Vererbung” aktiv. Unter “Datenvererbung” versteht DSwiss die Möglichkeit, jede einzelne Datei einer begünstigten Person zuzuordnen, die nach der Aktivierung eine Verständigung darüber erhält. Begünstigte Personen müssen vorab nicht verständigt werden, es ist nur wichtig richtige eMail-Adressen bzw. Handynummern für die SMS-Verständigung hinterlegt zu haben.
Insgesamt scheint der Service ziemlich sicher und scheint eine optimale Absicherung für den (hoffentlich nicht eintretenden) Ernstfall zu sein. Jedenfalls kann man damit sehr gut seine Familie oder Angehörige absichern, damit nicht eventuell wichtige Daten auf immer verloren sind. Die Bedienung des Safes ist intuitiv und einfach und auch die Performance gibt keinen Grund zur Klage. Insgesamt kann dem Dienst eine klare Empfehlung gegeben werden, einzig die Preisgestaltung gibt Anlass zu Kritik – hier wären etwas günstigere Pakete wünschenswert, da es sich ohnehin um eine “Einstiegsdroge” für ein System handelt, das man nach Verwendung über einen längeren Zeitraum ohnehin nicht mehr missen möchte.
publiziert von e.rottensteiner am 04. Jul. 2009.
“Radfahren und Radwandern in Österreich” – Die schönsten Radwege Österreichs, so benennt sich die private Seite von Alfredo, der alle beschriebenen Radwege wurden selbst auch getestet hat. Hier findet man wirklich viel Informationsangebot und auf der Seite “Europa’s Berg- und Mountainbiketouren” erzählt Alfredo, der sich im übrigen als Europas langsamster Bergfahrer bezeichnet, von seinen Bergtouren.
publiziert von e.rottensteiner am 02. Jul. 2009.
In einem ausgezeichneten Artikel ihres Newsletters behandelt die LBG Wirtschaftstreuhand wieder einmal die steuerlichen Unterschiede zwischen Anzahlung und Teilzahlungsrechnung im Baugewerbe. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ist natürlich die korrekte Einordnung, ob es sich nun wirklich um eine Teilzahlung oder um eine Anzahlungsrechnung handelt, zumal der Zeitpunkt der Fälligkeit der USt unterschiedlich ist.
Anzahlung: Für den Voranmeldungszeitraum ist der Zeitpunkt der Zahlung relevant. Die Umsatzsteuer ist somit am 15. des der Zahlung zweitfolgenden Monats abzuführen (gleiches gilt natürlich betreffend der Vorsteuer für den Rechnungsempfänger). Eine Anzahlungsrechnung liegt dann vor, wenn noch keine Leistung erbracht wurde. In der Bauwirtschaft gilt die Leistung dann als erbracht, wenn Übergabe und Abnahme des fertigen Werkes an den Auftraggeber erfolgt. I.d.R. werden alle Zahlungen vor tatsächlicher Schlüsselübergabe als Anzahlung zu qualifizieren sein.
Teilzahlung: USt/VSt wird normal behandelt, d.h. Umsatzsteuer ist am 15. des der Leistung zweitfolgenden Monats abzuführen. Bei der Teilzahlung handelt es sich um die Lieferung einzelner Teile eines Bauwerkes unter der Voraussetzung, dass die Werklieferung nach wirtschaftlicher Betrachtung teilbar ist, dass die Teillieferung und nicht erst das Gesamtwerk abgenommen wird, dass vor Abnahme ein Teilentgelt für Teile der Werklieferung vereinbart wird und das Teilentgelt gesondert und endgültig abgerechnet wird, d.h. dass es sich um keine vorläufigen Teilrechnungen handeln darf, die mit einer Schlussrechnung endgültig abgerechnet werden.
Quelle: LBG Treuhand
publiziert von e.rottensteiner am 01. Jul. 2009.
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