[Trigami-Review]
Wer kommt heutzutage noch ohne Einkauf im einen oder anderen Online-Shop aus? Und wie wäre es, wenn man hin und wieder für seinen Einkauf noch dazu einen Rabatt bekäme? Das geht zwar nicht überall, aber über das Portal Bonus-Community kann man dies bei hunderten Shops machen – und das beste daran: Hier gibt’s dann tatsächlich Rabatt…
Rabatte im Internet – darum soll es heute gehen.
Ich habe das Portal Bonus-Community.de getestet und möchte ein wenig darüber und auch über die Vorteile die es bietet berichten. Bonus-Community ist eine Platform die es angemeldeten Benutzern ermöglicht, beim Einkauf bei verschiedenen Internet-Anbietern Geld zu sparen bzw. Provisionen zu erhalten. Bonus-Community verwenden laut eigenen Angaben derzeit ca. 4.000 Benutzer, die bisher ausbezahlten Provisionen betragen mehr als 40.000€.
Die ca. 1.600 Bonuspartner die mit Bonus-Community zusammenarbeiten, zahlen eine Provision für jeden vermittelten Kunden – und Bonus-Community gibt einen Teil dieser Provisionen direkt an die Benutzer zurück. So entstehen für jeden Online-Einkauf schöne Rabatte bzw. Gutschriften, das System ist eine Art Geld-Zurück-System. Je nach Anbieter variiert die Höhe der Provision.
Die Vorgangsweise ist ganz einfach. Nach der kostenlosen Anmeldung bei Bonus-Community einfach über die Anwahl “Bonusaktionen” einen Bonuspartner suchen und sich dort anmelden bzw. etwas einkaufen. Die angegebene Provision wird dann automatisch auf das Bonus-Community-Konto gutgeschrieben.
Ab einer Höhe von 10€ aufgesammelter Provision bzw. Gutschriften ist eine Auszahlung per Paypal oder Banküberweisung möglich. Mein Tipp: Einfach anmelden und ausprobieren – man geht keinerlei Verpflichtung ein, Bonus-Community ist kostenlos. Es ist absolut nicht notwendig etwas zu kaufen wenn man nicht will, zumal dies natürlich empfehlenswert ist wenn man Provisionen bzw. Gutschriften verdienen will
Neben den eigentlichen Bonus-Angeboten gibt es übrigens auch einen ganz guten Community-Bereich mit Gästebüchern, Bildergalerien und einem Forum, in dem man sich abstimmen und gegenseitig informieren kann. In diesem Video wird übrigens nochmals in großen Zügen das Wesen der Bonus-Community erklärt.
Ach ja, und wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann gibt’s noch ein kleines Zuckerl: Bei der Anmeldung bei Bonus-Community den Code “LeserBonus” angeben, Sie erhalten dann einen direkten Bonus von 2,50€ auf Ihr Mitgliedskonto. Dieser Bonus kann bis 30. Juli 2010 eingelöst werden. Also, los geht’s!
publiziert von e.rottensteiner am 31. Okt. 2009.
Über Doodle habe ich in meinem Beitrag “Doodle – einfach abmachen” berichtet. Ich habe mir diesen Dienst heute nochmal angeschaut und ihn angetestet und finde ihn nach wie vor genial einfach. Ebenso einfach ist ein Dienst, den ich hier heute erstmals vorstellen möchte: Er trägt den treffenden Namen “Monkey On Your Back” und ist ein Service mit dem man To-Do-Listen einrichten kann, die man von anderen Personen erledigt haben will. Funktioniert so, dass man für jede Aufgabe einen “Monkey” anlegt und eine Person bzw. einen Empfänger definiert. Monkey On Your Back sendet dann für diese Aufgabe automatisch eMail-Erinnerungen an die entsprechende Person und gibt Rückmeldung über die Erledigung sobald der Empfänger reagiert hat (bzw. auch nach Ablauf der Aufgabenfrist). Der Dienst ist in der Basisversion kostenlos (5 gleichzeitig laufende Monkeys sind dann möglich), für 20 US-$ pro Jahr kann man beliebig viele Monkeys verwenden.
publiziert von e.rottensteiner am 31. Okt. 2009.
Ach ja – um wieder mal in Nostalgie zu schwelgen: www.geocities.com hat am 26. Oktober 2009 seine Pforten geschlossen, und ich bin mir sicher dass Geocities so manchem Leser gar nix mehr sagt. Darum hier kurz zur Erläuterung ein paar persönliche Bemerkungen dazu.
Meine persönliche Internet-Ära hat u.a. viel mit Geocities zu tun. Geocities war in den 70ern eine DER Ressourcen für Websites – ein Riesen-Hoster für freien Webspace, wir alle waren dort absolut präsent. Es gab dort meine ersten Gehversuche mit Webseiten, HTML & Co. Hier ein uraltes Blatt Papier mit den Infos zum Zugang, das muss so irgendwo aus dem Jahre 1995 stammen. Tja, das waren noch Pionierzeiten – Internetzugang über CompuServe (ich habe hier darüber berichtet). Meine erste Webseite ist leider nicht mehr auffindbar, ich habe aber eine Version aus dem Jahr 1997 im Beitrag Webseiten-Nostalgie verlinkt.
publiziert von e.rottensteiner am 28. Okt. 2009.
Radio Sure ist laut eigenen Aussagen “The Best Internet Radio Player Ever!” – und das kann ich nach nunmehrigem mehrwöchigen Probebetrieb uneingeschränkt bestätigen! Dieses Online-Radio-Programm lässt sich erstens mal portabel betreiben – also: KEINE Installation notwendig, bringt über 12.000 voreingestellte Radiostationen mit, unterstützt die meisten Internet-Radio-Formate (mp3, wmo, ogg, usw.), Fading beim Wechsel zwischen Radio-Stationen etc. Aber das allerbeste an diesem Radio-Player ist die integrierte Aufnahmefunktion. Einfach ein Verzeichnis definieren und die einzelnen Titel werden gleich als MP3s geschnitten und mit dem richtigen Interpreten und Text bezeichnet – das ist einfach genial. Ich habe das Zeitalter des Internet-Radios lange genug ignoriert – jetzt ist Schluss damit…
Ach ja – und hier noch der Link zur Software.
publiziert von e.rottensteiner am 26. Okt. 2009.
\\ Tags: Freeware, Musik, Portable Software, Software-Empfehlung
Das Killer-Feature der neuen Shortcuts hat mich seit der ersten Beta von Win 7 an begeistert. Hier eine Übersicht von Shortcuts, die ein wirklich ergonomisches Arbeiten garantieren.
Fensterbehandlung
- Windows + Pfeil nach links: Aero Snap nach links
- Windows + Pfeil nach rechts: Aero Snap nach rechts
- Win+Pfeil nach oben maximiert das Fenster
- Win+Pfeil nach unten minimiert das Fenster bzw. stellt es wieder her
- Win+Umschalt+Pfeilnachoben schaltet das Fenster auf max. Höhe, belässt aber die ursprüngliche Breite
- Win+Pfeil nach unten setzt es wieder auf ursprüngliche Größe zurück
- Win+PfeilzurSeite schiebt das aktuelle Fenster auf das halbe Desktop-Format vergrößert hochkant an den linken od. rechten Schirmrand (2 Fenster füllen so nebeneinander den Schirm – per Maus: Fenster an Titelzeile anfassen und dann an den jew. Rand ziehen).
- Win+Shift+PfeilLinks: Verschiebt Bild auf linken Monitor
- Win+Shift+PfeilRechts: Verschiebt bild auf rechten Monitor
- Win+Pos1 minimiert alle Fenster mit Ausnahme des gerade aktiven (ebenso: Schütteln).
- Win+Umschalt+PfeilzurSeite verschiebt aktives Fenster auf anderen Monitor.
- Win+Tab: Führt Flip 3D aus
Taskleiste
- Win+T: Cursor springt in die Task-Leiste, Voransicht des ersten Eintrages in der Taskliste, wiederholtes Drücken weiterblättern
- Win+Shift+T: Voransicht des letzten Eintrages in der Taskliste, wiederholtes Drücken zurückblättern (dann aber mit Pfeiltasten)
- Win+Zahl startet den jew. Eintrag in der Taskleiste oder minimiert das Programm wieder
- Strg + Klick auf Symbolgruppe: schaltet durch die Tabs oder Fenster der Anwendung
- Shift + Rechtsklick auf Symbolgruppe: zeigt Kontextmenü mit zusätzlichen Optionen für alle Fenster dieser Gruppe
- Shift + Rechtsklick auf einzelnes Symbol: zeigt Kontextmenü mit zusätzlichen Optionen für dieses Fenster
- Shift + Mausklick auf Symbol: startet eine neue Instanz des Programms
- Mittlerer Mausklick auf Symbol: startet eine neue Instanz des Programms
- Strg+ Shift + Mausklick auf Symbol: startet eine neue Instanz des Programms mit Administrator-Privilegien
Desktop
- Win+Leertaste: alle Fenster transparent (für kurzen Blick auf den Desktop und die dort liegenden Mini-Anwendungen – “peek Windows”)
- Win+G: zeigt alle Gadgets
- Win+P: zeigt die Optionen für den zweiten Monitor
- Win+X: Mobility Center
Accessibility
Win+Pluszeichen: Zoom in (Vergrößern der Bildschirmansicht)
Win+Minuszeichen: Zoom out (Verkleinern der Bildschirmansicht)
Windows Explorer
- ALT + P: zeigt oder versteckt Vorschaufenster
- Shift + rechter Mausklick: erweitert Kontextmenü um die Option „Eingabeaufforderung hier starten“
publiziert von e.rottensteiner am 25. Okt. 2009.
\\ Tags: Windows 7
Facebook in aller Munde. Facebook erlebt derzeit extremes Wachstum – ca. 14 % der der Österreichischen Bevölkerung – das sind ca. 1.2 Millionen Österreicher – haben einen Facebook-Account. Georg Holzer berichtet in seinem Blog, dass diese Zahl in den letzten Wochen um satte 200.000 zunahm. Ich stehe dem Hype nach wie vor verhalten gegenüber (zumal auch ich seit langem einen Account besitze). Aber ich denke doch, dass durch die in letzter Zeit doch zunehmende Publicity in den Medien (und den Besuch eines der Facebook-Gründer in Wien vor kurzem) viel dazu beigetragen hat, dass sich sehr viele Menschen einfach mal anmelden, um sich Facebook zumindest mal anzusehen. Ich schreibe dies deshalb, weil ich soeben im Philomenon Blog (Philipp ist immer für gute neue Entdeckungen gut!!) über ein wirklich *geniales* Video mit dem Titel “Niavarani über Facebook” gestolpert bin. Dieses Video beschreibt ganz gut, wie auch ich über Facebook denke.
publiziert von e.rottensteiner am 24. Okt. 2009.
\\ Tags: Facebook, Niavarani
Georg Holzer berichtet in seinem Blogbeitrag “Ö-Bilder für Windows 7″, dass es nun wirklich soweit ist, dass Microsoft zwei Österreich-spezifische Theme-Packs zur Verfügung stellt. Inhalt sind Desktop-Hintergründe, die als Package in Partnerschaft mit der Österreich-Werbung geschnürt wurden. Georg Holzer war dabei als Meinungsmacher nicht ganz unbeteiligt, bereits vor zwei Jahren hatte er die Idee dazu und immer wieder darüber berichtet. Vielleicht können wir Blogger doch Meinung bilden? Wäre doch schön…
Ach ja, den Download des Theme-Packs gibt’s hier: windows.microsoft.com/de-at/Windows7/Personalize?T1=tab01
publiziert von e.rottensteiner am 22. Okt. 2009.
\\ Tags: Windows 7
Die “Förderaktion Photovoltaik 2009” (ich habe hier berichtet) betrachte ich nachträglich mit gemischten Gefühlen. Die Vergabe der 18 Mio. Euro Förderungsmittel an private Haushalte geschah unter ziemlich seltsamen Begleitumständen und die Professionalität der Vergabe ist sicherlich zu hinterfragen.
Nachdem ich vor einigen Wochen die offizielle Ablehnung meines Förderungsansuchens erhalten habe muss ich doch aufgrund verschiedener Begleitumstände hier Stellung nehmen. Im Ablehnungsschreiben steht, dass mein Ansuchen bei der Abwicklungsstelle Kommunalkredit Public Consulting GmbH am 4.8.2009 elektronisch eingelangt ist. Tatsächlich war es so, dass das am 4.8.2009 (angeblich ab 10:00 Uhr freigeschaltete) Eingabeformular bis in den Nachmittag hinein absolut unerreichbar war und mich mein Betreuer von der Ökostrom (von dem ich im Vorfeld auch ein verbindliches Angebot für die Anlage erhielt) gegen 14:30 Uhr angerufen hat um für mich meinen Antrag online einzubringen. Komischerweise konnte dieser online meine Daten erfassen, mir war das nicht möglich – ich konnte nicht mal die Webseite aufrufen. Und an der Internetverbindung lag’s wirklich nicht.
Dem Ablehnungsschreiben war weiters zu entnehmen, dass in NÖ 426 Projekte gefördert werden und mein Ansuchen an 1916. Stelle gereiht wurde und somit nicht berücksichtigt werden konnte. Aus meinem Bekanntenkreis konnte ich erfahren, dass ich nicht der einzige war dem es so erging. Und bei näherer Recherche konnte ich zu dem Thema auf meinparlament.at feststellen, dass der Umweltminister Berlakovich auf Anfragen genervter Antragsteller mit einem Schimmelbrief antwortet, der wirklich lesenswert ist! Alles in allem eine komische Geschichte…
publiziert von e.rottensteiner am 21. Okt. 2009.
\\ Tags: Fotovoltaik
Ein um ca. 12.000 US-Dollar erschwingliches Bike habe ich bei der US-Firma Brammo gefunden. Das Motorrad mit Elektroantrieb ohne Kupplung, Getriebe und Schaltung soll eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, 68 km Reichweite und eine Ladezeit von 4 Stunden haben.
Hier der Link zur grässlich schlecht übersetzten Webseite, alleine das Design des guten Stückes ist schon wirklich bemerkenswert!
publiziert von e.rottensteiner am 19. Okt. 2009.
\\ Tags: Elektrofahrzeuge
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Die Nächte werden länger, die Umstellung auf Winterzeit steht unmittelbar bevor und schon bald neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Was liegt da näher als sich jetzt schon Gedanken zu machen, welche persönlich gestalteten Geschenke wohl dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen könnten? Eine derartige Idee ließe sich mithilfe des Dienstes von ifolor in die Wirklichkeit umsetzen.
Ifolor ist ein Fotoservice, das bereits 1961 als Photocolor Kreuzlingen AG gegründet wurde. Ifolor hat als eines der ersten Fotolabors die Idee “Foto-Service direkt nach Hause” zu liefern umgesetzt und betreibt seit 1968 erfolgreich einen Fotoversand per Post. Außerdem hat Ifolor im Jahr 1994 die international anerkannte “Zertifizierung für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement” nach ISO 9001: 2000 erreicht. Alle Einzelschritte von Eingang der Bestellung bis Versand werden somit laufend präzise überprüft. Die Fotoprodukte werden in hauseigenen Labors hergestellt, die Kundendaten verlassen somit nicht das Haus des Herstellers. Zahlreiche Testsiege in unabhängigen Medien (Foto-Hits im März 2009, Saldo im Feb. 2009, uvm.) zeugen von der Qualität der von Ifolor gelieferten und erzeugten Produkte.
Eine der besonderen Produktlinien von Ifolor sind die Foto-Bücher, die es für jeden Geschmack und für in jeder Preiskategorie in den Varianten “PremiumBook”, “DeluxeBook”, “SmartBook”, “EasyBook” und “PocketBook” gibt. Die im hochwertigen Digitaldruck hergestellten Bücher sind individuell gestaltbar, sowohl was das Coverdesign, die Hintergründe und die Dekoration betrifft. Das EasyBook A5 quer beispielsweise bietet diverse Möglichkeiten zur individuellen Fotopräsentation (Seitenlayouts, Textkommentare). Es hat ein Format von 21×14,8 cm (A5 quer), hochwertigen Innendruck, seidenmatte Innenseiten (Stärke 200 g/m2), Vorder- und Rückumschlag aus stabilem transparenten Kunststoff und eine Spiralbindung. Das handliche Buch eignet sich vorzüglich zum Mitnehmen in der Tasche oder als Geschenk. Die Gestaltung des Buches kann offline mit der Bestellsoftware (Ifolor Designer) oder online über die Weboberfläche erfolgen. Die Preise beginnen bei 12,95 für ein 24-seitiges bis zu 19,95 für ein 48-seitiges Buch. Die Versandkosten betragen ab 2,95€/Auftrag – die exakten Versandkosten nach Österreich sind der Webseite leider nicht zu entnehmen, werden aber beim Bestellvorgang angezeigt. Alles in allem ist es auf jeden Fall eine nette Idee für Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke, aus den Fotos beispielsweise eine schöne Kollage anzufertigen.
publiziert von e.rottensteiner am 18. Okt. 2009.
Ich bitte nicht falsch verstanden zu werden, es gibt heute keinen politisch motivierten Beitrag. Alle hier erwähnten und in der Politik tätigen Personen könnten genausogut aus anderen österreichischen politischen Gruppierungen kommen. Es geht um ganz was anderes, aber der Reihe nach.
Das unerwartete Ableben von Holger Fürst, dem Kabinettchef von VP-Staatssekretär Reinhold Lopatka, ist furchtbar. Er hinterlässt eine Lebensgefährtin sowie zwei Kinder im Alter von 10 Monaten und 2 Jahren. Obwohl ich Holger Fürst weder persönlich noch sonst in irgendeiner Weise gekannt habe, gilt meine aufrichtige Anteilnahme allen Hinterbliebenen. Fürst war u.a. langjähriger Pressesprecher von Dr. Martin Bartenstein.
Aber: Dass das Finanzministerium die Schaltung von Traueranzeigen in österreichischen Tageszeitungen für kolportierte 100.000 Euro(!) an Steuergeld in Auftrag gegeben haben soll wirft mich fast von den Socken. Alleine wenn man an die Einsparungsdiskussionen in den letzten Tagen und an jene Bevölkerungsgruppen denkt, die davon betroffen sein sollen (Stichwort Transferleistungen), dann stellt sich wohl schon die Frage nach dem Sinn eines eisernen Sparens.
Denn wenn unser aller Steuergeld so leichtfertig verschleudert wird (ich kann mir nicht vorstellen, dass ein wirkliches “öffentliches Interesse” für diese Traueranzeigen gegeben war) lässt sich kaum mehr argumentieren, warum jeder einzelne Steuerzahler noch höher belastet werden muss weil die ständig neuen Budgetlöcher gestopft werden müssen bzw. Transferleistungen nicht mehr finanzierbar sind.
publiziert von e.rottensteiner am 17. Okt. 2009.
\\ Tags: Steuergeld, Transferleistungen
[Trigami-Review]
Burger King hat im September dieses Jahres eine schier unglaubliche Aktion gestartet, die zwar bis jetzt irgendwie an mir vorbeigelaufen ist aber über die ich jetzt gestolpert bin – möglicherweise deshalb, weil es in meiner Umgebung nur wenige Burger King’s gibt. Die Aktion sollte die Bekanntheit und Festigung der Marke verstärken, und der Kampf für die grenzenlose Burger-Freiheit nahm schon mal verwunderliche Züge an.

Die Verteidiger des guten Geschmacks – so nennen sie sich, die “Guerilla Griller“, sind ein Undercover-Team und reklamieren den uneingeschränkten Whopper-Genuss. Sie waren in ganz Österreich (und der Schweiz) unterwegs und besetzen jeden Tag ein anderes Restaurant. Die Angestellten wurden dabei “gezwungen”, “Guerilla-Griller”-T-Shirts anzuziehen und der Restaurantleiter vor die Tür gesetzt. In jedem der 14 “besetzten” Restaurants in Österreich brachten die Guerilla-Griller ein großes Transparent mit dem Slogan “Whopper for free” an und dann hieß es: 30 Minuten Whopper for free! Bei dieser Kampagne wurde Burger King von lokalen Radio-Stationen unterstützt (die Radio-Stationen selbst wurden im Zuge einer PR-Maßnahme ebenfalls “besetzt”), die die Guerilla Griller auf ihrem Auftrag begleiteten, so z.B. in Österreich vom Krone Hit Radio. Weitere PR-Maßnahmen setzte Burger-King im Rahmen dieser Aktion u.a. auch damit, dass in Nacht-und Nebelaktionen Whopper-Plakate und auch andere Objekte mit aufgesprühtem Logo der Guerilla Griller versehen wurden – das natürlich streng legal. Sinn der Sache war, das Guerilla-Logo – die Visitenkarte der Aktion – möglichst oft zu positionieren. Das Ganze hinterließ natürlich Spuren, so gibt es neben Facebook und Twitter auch zahlreiche Spuren in Form von Videos auf YouTube, Myvideo oder Clipfish. Das Video “Guerilla Griller – Im Kuss vertieft” scheint ein gut gemachter Fake zu sein, die Griller sprayen einem küssenden Paar das Logo auf den Rücken des weißen T-Shirts. Im Video “Guerilla Griller – Nun sind die Kühe dran!” werden dann sogar Kühe mit verschiedenen Logo’s besprüht – einfach nur krass…
publiziert von e.rottensteiner am 12. Okt. 2009.
Täglich trudeln neue Meldungen, Details und Vorwürfe in der Causa Buwog ein, letzte Woche berichtete die Presse “Grasser hat Steuerzahler geschädigt” und über den Geheimvertrag der Immofinanz mit den Lobbyisten. Wenn man die Eckdaten dieses “Geheim”-Vertrages überfliegt, kann man allerdings nichts außergewöhnliches feststellen, so (oder so ähnlich) sehen wohl Beraterverträge mal aus. Und dass Stillschweigen über derartige Verträge (von beiden Vertragsteilen) vertraglich vereinbart wird ist auch verständlich. Wenn man jedoch den die Affäre auslösenden Initial-Beitrag im Profil nochmals studiert, dann ist man schon versucht, mehrmals den Kopf zu schütteln. Denn sollten die Vorwürfe des Ex-Minister-Mitarbeiters wirklich stimmen, dann ist hier wohl wirklich einiges nicht mit rechten Dingen abgelaufen. An dieser Stelle gehe ich mit heutigem Wissensstand mal nicht davon aus – interessant jedenfalls wird sein, ob in den nächsten Tagen neue Details hervorkommen, die zur Aufklärung der Causa beitragen können.
publiziert von e.rottensteiner am 11. Okt. 2009.
\\ Tags: Buwog, Immofinanz
Über ein ausgezeichnetes Video zum Thema “Scrum Team Removes Impediment” bin ich gestolpert. Zeigt neben ein wenig Blödelei ganz gut einige der Kerneffekte von Scrum auf: Unter anderem nämlich Impediments zu finden und zu erkennen. Das Entfernen bzw. Beseitigen dieser ist dann der logisch weitere Schritt, wenngleich dies im Video eher auf sehr handgreifliche Art erfolgt. Aber besser irgendwie als nie – und dass der Scrum-Master schon eine gewisse Durchsetzungskraft auszuüben hat ist wohl unbestritten. Übrigens war ich sehr überrascht und erstaunt, Boris Gloger unter den Darstellern zu finden – da kann ich zur schauspielerischen Leistung ja wohl nur gratulieren!
publiziert von e.rottensteiner am 07. Okt. 2009.
Sicherlich ein wenig übertrieben dargestellte Szenen, aber demonstriert ganz gut wie auch ich mir die Arbeit eines Teams vorstelle, denn wie schreibt der Autor auch treffend im Kommentar zum Video: Time lapse of my team one day. We are the best team ever, living the Scrum dream. Every day is a party. The song is Ada’s “Bum Bum” off of “2 Rabimmel 2 Rabammel 2 Rabum 2 Bum Bum”. Und genauso wirkt auch das Team…
(PS.: Falls das eingebettete Video nicht läuft, einfach Klick darauf…)
publiziert von e.rottensteiner am 06. Okt. 2009.
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