Jan 08

Am 15.12.2011 stürzte Willi H. (21) in Pirna (Dresden) von einer Brücke – er war auf Schatzsuche und wahrscheinlich einen Moment nicht aufmerksam – Details siehe sz-online.de. Beim Suchen des Caches – lt. Cachebeschreibung wird explizit empfohlen eher bei Nacht zu suchen – stürzte Willi H. ca. 6 Meter in die Tiefe, da wahrscheinlich ein Abdeckgitter am Brückensteg fehlte. Nachdem er vermutlich mit dem Kopf auf einen Stein aufgeschlagen war, bewegte er sich noch einige Meter Richtung Uferböschung, wo er schwer verletzt liegen blieb und später leblos aufgefunden wurde. Bleibt nur, den Angehörigen tiefes Beileid auszusprechen. Dieses schreckliche Unglück sollte jeden Geocacher wieder mal daran erinnern immer gut aufzupassen, sich nicht zu überschätzen und das Risiko so gering wie nur möglich zu halten. Hier der Link zum Cache “Tanzstunde”, der vom Owner sofort disabled wurde.

publiziert von e.rottensteiner am 08. Jan. 2012.

Dez 10

JR849 bietet in seinem Blogbeitrag “GC.com im Wandel der Zeit” einen eindrucksvollen Ausflug in die Vergangenheit des Groundspeak’schen Webauftrittes. Im Jahr 2000 gab’s noch kein Geocaching-Logo, nur monochrome Bilder und einen grell-grünen Webseiten-Hintergrund.

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Für mich war – obwohl damals schon ein “alter” Internetfuchs – Geocaching nicht wirklich bekannt – und obwohl ich schon damals mehr als gründlich das Internet durchstöberte, blieb mir diese Möglichkeit, Technik und Natur unter einen Hut zu bringen, lange verborgen. Heute hat sich das verändert – aber das ist eine andere Geschichte…

publiziert von e.rottensteiner am 10. Dez. 2011.

Okt 16

Wie kann es sein, dass zwei erwachsene Männer anscheinend planlos im Freien herumlaufen und sich betont auffällig unauffällig benehmen? Der Sender OÖN-TV hat einen kurzen und ganz guten Beitrag zum Thema Geocaching gemacht und dabei zwei Geocacher auf ihrer Suche begleitet. Hier der Link zum Beitrag:

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publiziert von e.rottensteiner am 16. Okt. 2011.

Okt 15

Ich war heute wieder in Eisenstadt und Umgebung unterwegs und konnte dort etwas Interessantes entdecken: eine Wetterstation, genauer gesagt eine TAWES – ein “Teil Automatisches Wetter Erfassungs System”:

 

Bei dem heute herrlichen Wetter (trotzdem es mit dem MTB teilweise schon etwas frisch war) gab es natürlich eine gute Fernsicht – und auch sonst allerlei Sehenswertes:

 

 

publiziert von e.rottensteiner am 15. Okt. 2011.

Okt 09

image Pokerspielen ist nach wie vor ein Bereich, in dem Insider viel Geld verdienen. Vor kurzem bin ich auf das Portal Partypoker aufmerksam gemacht und gebeten worden, mir diese Webseite näher anzusehen.

Beim Pokerspielen geht es natürlich um’s Gewinnen. – ob zum Zeitvertreib oder um Geld spielen, Pokern fordert die Fähigkeiten und strategisches Denken heraus. Für das Spiel selbst gibt es auf der Webseite eine ausführliche Anleitung, egal welche Art des Pokerspiels gewählt wird (Double Hold’em, Texas Hold’em, Omaha, etc.). Die Einsätze beginnen bei 1$ und können auf beliebige Beträge erhöht werden, die gebräuchlichste Spiel-Variante ist der “Pott-Limit Poker”, in der der Inhalt des Potts immer alle Einsätze und Erhöhungen, die in der gerade gespielten Runde getätigt werden, darstellt.

Ein Prämiensystem sorgt außerdem dafür, dass man bei entsprechender Nutzung des Portals PartyPoints sammeln kann und diese gegen eine riesige Auswahl von Artikel eintauschen kann.

Für Einsteiger empfielt es sich, die sogenannten “Einsteigertische” zu verwenden, es gibt auch gute Video-Tutorials zum Kennenlernen des Systems. Insgesamt für Interessierte am Thema “Poker” eine gute Anlaufstelle für erste Versuche oder ein neues Portal, um seine persönlichen Poker-Gewinnchancen zu vergrößern.

publiziert von e.rottensteiner am 09. Okt. 2011.

Okt 09

image Zum schnellen Geocodieren von Adressen empfielt sich die Webseite MyGeoPosition.com als absolutes Highlight. Nach Eingabe einer beliebigen Adresse kann nicht nur sofort die Geocodierung der eingegebenen Adresse ermittelt werden, es können auch automatische Geotags zum Taggen von Websites, Fotos, Blogs, uvm. generiert werden. Weiters ist es auch möglich, Unschärfe-Distanzen (1 Meter, 10 Meter, usw.) aus Datenschutzgründen zu definieren. Zur ermittelten Geo-Position kann ganz einfach per Karteikarte auf KML-Download, Kartenverlinkung, Karte oder den Geo-Tags umgeschaltet werden. Wie gesagt – ein absolutes Highlight für Geodaten-Freaks.

publiziert von e.rottensteiner am 09. Okt. 2011.

Okt 07

Schon die Geschichte der Firma Zweibrüder Optoelectronics ist eine kurze Notiz wert: 1994 gründeten die Zwillingsbrüder Harald und Rainer Opolka ihre Firma mit 1000 DM Startkapital, einem Zeichenblock, einem Werkzeugset und einem alten Atari-Computer in einer Garage. Die Bank lehnte es ab, der Firma einen Geschäftskredit für die Produktion ihrer Lampen zu gewähren. Optoelectronics konnte als „Sicherheit“ keine Immobilien, sondern nur frischen Mut und den Prototyp der ersten LED LENSER V8 bieten. Das reichte den Herren in der Kreditvergabe der Bank nicht. Die V8, so sagte der Geschäftskundenberater der Bank, sei unverkäuflich. Es ging dann auch ohne Bank – und zum Erstaunen aller hatte das Startup-Unternehmen innerhalb kürzester Zeit für über 200 Mill. Euro Taschenlampen verkauft. Die V8 ist zum internationalen Designklassiker avanciert und die wohl meistgekaufte LED-Metall-Taschenlampe der Welt. Laut Eigenangabe “weht über ihrem Solinger Stammsitz eine Piratenflagge”.

 

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Jetzt gibt es von der Firma Zweibrüder Optoelectronics ein neues Spitzenprodukt für Sportler und Outdoor-Freaks: Die neue LED Lenser H4 – eine LED Stirnlampe der Extraklasse. Bestückt mit 3 High End LED’s und 3 x AAA-Batterien spendet sie 45 lm Lumen, das sind maximal 20 Meter Leuchtweite nach dem Einschalten mit einem frischen Alkaline Batterie-Satz (Durchschnittswert, der je nach Gegebenheit um bis zu 15% abweichen kann). Die Leuchtdauer gibt Zweibrüder Optoelectronics mit ca. 15 Stunden an. Diese neuartige Kopflampe bietet neben diesen ausgezeichneten Lichtdaten auch ein äußerst geringes Gewicht (85g) und ist somit kaum spürbar zu tragen.

Mit wenigen Handgriffen kann man die Lampe von einer Kopflampe zu einer handlichen Taschenlampe umfunktionieren. Mittels des integrierten Clips lässt sich die Lampe gut z. B. am Gürtel fixieren und somit in jede nur mögliche Position drehen.

 

Eine LED (Light Emitting Diode) ist eine elektronische Lichtquelle, deren Grundlage sogenannte Halbleiter wie Gallium, Silizium oder Arsen sind. Leuchtdioden sind mikrostrukturelle Festkörper und vollkommen unanfällig für Erschütterungen. Sie halten 1000-mal länger als herkömmliche Glühbirnen, stellen Halogenlampen gleichfalls in den Schatten, erzeugen kaum Wärme und verbrauchen weniger Strom. LEDs enthalten keine schädlichen Füllgase und erzeugen keine UV-Strahlung. Die in den Lampen von Optoelectronics zum Einsatz kommenden Dioden sind besonders helle weiße LEDs mit einem hohen spektralen Blaulichtanteil. Die Linse wirt quasi wie ein Micro-Prisma, die Blaulichtanteile werden an den Rand projiziert. Dadurch erhält der Lichtkegel in der Mitte brillantes weißes Licht und außen einen wunderschönen blauen Ring (Blue Moon).

Ganz besonders empfehlenswert ist übrigens die Webseite der Firma Optoelectronics, nicht nur was ihre Produkte betrifft. Man findet dort äußerst interessante Informationen zum Thema “Licht”, näheres zur LED-Technik, Gegenüberstellung der Facts von Glühbirne und LED und auch allgemeine Erläuterungen zur Lichtstärke, Batterien, Batterieverbrauch u.v.m.

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Und wer bis hierher gelesen hat, der kann jetzt absolut profitieren: Unter allen, die unter Bekanntgabe ihrer eMail-Adresse bis spätestens 6.11.2011 einen Kommentar zu diesem Beitrag posten, wird eine LED Lenser H4 verlost! Also – einfach mitmachen, vielleicht ist diese tolle Lampe bald schon im Postkasten! Hinweis: Die Verlosung findet natürlich unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Übrigens: weitere Gewinnmöglichkeiten findest du auch auf der Facebook-Seite von LED-LENSER.

 

Blog Marketing Dies ist eine von Hallimash vermittelte Kampagne

publiziert von e.rottensteiner am 07. Okt. 2011.

Okt 05

“Langsam” werde ich zum Apple-Fan. Warum? Hat doch Apple gerade mal der Gerüchteküche nicht entsprechen können und gestern eben kein iPhone 5 vorgestellt – wieso sollte mich das zum Fan machen?

Es gibt (noch) kein neues iPhone5, gut.

Jedoch hat Apple “nur” ein neues und verbessertes iPhone 4 S gelaunched – und damit imho jetzt schon den Super-Coup schlechthin gelandet. Neben zahlreichen Verbesserungen (Prozessor, Kamera, usw.) war das Thema “Sprachsteuerung” ja schon ganz früher mal da – Sprachsteuerung, gab’s am PC schon vor über 15 Jahren (oder auch früher). Aber jetzt hat Apple die Sprachsteuerung einfach anwendbar gemacht. Ich denke das ist das beste Feature am neuen 4S: Siri, der intelligente Sprachassistent. Apple hat Siri gekauft und fest im iOS integriert – dadurch ist dieser Sprachassistent in allen Applikationen verfügbar. Und das ist das absolut Coolste, was ich an mobilen Devices in letzter Zeit gesehen habe – dieses Video zeigt es eindrucksvoll – es ist e-i-n-f-a-c-h fantastisch:

 

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PS.: und nein, ich werde nicht von Apple bezahlt ;-)

publiziert von e.rottensteiner am 05. Okt. 2011.

Sep 15

So, nachdem es mittlerweile schon 22 Stück gibt, sollte dies auch hier Erwähnung finden: Das Land Niederösterreich hat mittlerweile eine Reihe von Geocaches ausgelegt, die aufgrund ihrer kommerziellen Eigenschaft abseits offizieller Listings existieren.

Die NÖ Werbung schreibt dazu: "Geocaching ist eine spannende und familienfreundliche Spielart der Schatzjagd. Das Prinzip ist einfach: Jemand versteckt etwas, und andere müssen es suchen. Ob mit GPS-Gerät oder Schatzkarte ausgestattet – entdecken Sie die schönste Art und Weise, Niederösterreich zu erkunden!".

Und weiter: "Es handelt sich bei den Caches um sogenannte Rätselcaches, das heißt, die veröffentlichten Koordinaten sind nur der Startpunkt für die eigentliche Suche. Anhand von Aufgaben oder Rätsel wird man bis zum eigentlichen Cacheversteck gelotst."

Grundsätzlich finde ich das nicht schlecht, denn beim Geocaching kann nachgewiesenermaßen viel gesehen und gelernt werden. Wie immer gibt es naturgemäß die Sicht aus verschiedenen Seiten. Einerseits diejenige derer, die auf diese Weise Niederösterreich näher bringen möchten, andererseits die etablierte Cacher-Szene, in denen es sicherlich viele Akteure gibt die dieser Vorgangsweise mehr als kritisch gegenüber stehen.

Einen äußerst informativen Artikel zu diesem Thema konnte man übrigens vor einiger Zeit in der Presse lesen.

publiziert von e.rottensteiner am 15. Sep. 2011.

Aug 21

Werbung – gut gemacht, zweifelsohne …

publiziert von e.rottensteiner am 21. Aug. 2011.

Jul 17

Gestern stand eine ausgedehnte Schneeberg-Wanderung am Programm. Dank des guten Wetters war es eine wirklich ausgezeichnete Tour die wir unternehmen konnten. Leider ging mein Tracker irgendwann zwischendurch baden, sodass ich hier keine Trackaufzeichnung anbieten kann und die Route semi-professionell nachgezeichnet habe ;-)

Ausgangs- und Endpunkt war das Schneebergdörfl in der Nähe des Feuerwehrhauses. Von dort ging es vorbei am Schwabenhof

zur Bürklehütte,

Rieshütte über das Nandlgrat

auf den Hochschneeberg über den Kaiserstein bis zur Fischerhütte.

Weiter ging’s dann zum Gipfel, Klosterwappen

und zum Schauerstein.

Obwohl schon in touristisch sehr erschlossenem Gebiet wurde das Menschenaufkommen noch gesteigert, als wir uns der Gegend Damböckhaus, Waxriegel und Elisabethkirchlein näherten.

Hier befindet sich auch die Haltestelle Hochschneeberg der Salamander-Zahnradbahn.

Von dort ging’s weiter zur Baumgartner Hütte, dann vorbei an der Kögler Hütte und durch das Mieseltal zurück nach Schneebergdörfl. Alles in allem eine herausfordernde Runde, die gemütlich in einer zehnstündigen Wanderung zu bewältigen ist.

 

publiziert von e.rottensteiner am 17. Jul. 2011.

Jun 06

Urlaub 2011: Faszinierende Natur und wunderschöne Strände auf Kefalonia

Die Urlaubszeit naht und damit auch die Suche nach einem geeigneten Urlaubsziel. Bei der Recherche bin ich auf die griechische Insel Kefalonia gestoßen, die ich schon einmal vor ein paar Jahren besucht hatte und die sehr gut gefiel. Als begeisterter Wanderer finde ich vor allem die landschaftlichen Attraktionen auf der größten Ionischen Insel Kefalonia faszinierend. Es wäre überlegenswert, auch heuer wieder den Urlaub auf der Insel zu verbringen und Wandertouren durch die schattigen Wälder und über die Vielzahl an Bergwegen zu genießen.

Ideal ist natürlich die Variante Pauschalreise, bei der Flug und Hotel auf Kefalonia bereits inbegriffen sind. Der Flug ist ebenfalls kein Problem, da der Flughafen der Insel Kefalonia von vielen Chartergesellschaften aus Europa angeflogen wird. Die traumhaften Bilder, die es über die griechische Insel zu entdecken gibt, sind jedenfalls absolut einladend. Vor allem der unterirdische See Melissani wirkt in der lichtdurchfluteten Grotte wie aus einem Bilderbuch.

Da Griechenland und griechische Inseln bekannterweise häufig nur Fels- oder Kieselstrände haben (die ich nicht unbedingt bevorzuge) ist es wichtig zu wissen, dass es auf der Insel Kefalonia zahlreiche Sandstrände und malerische Buchten gibt, die zum Schwimmen, Wassersport und Sonnenbaden einladen. Ich denke, dass die griechische Insel Kefalonia als Pauschalreise ziemlich günstig angeboten wird und möglicherweise gibt es ja auch noch tolle Last Minute Angebote, sodass ich den Urlaub 2011 noch nicht sofort buchen muss…

publiziert von e.rottensteiner am 06. Jun. 2011.

Jun 05

Heute vormittag eine schnelle Hohe-Wand-Tour gemacht, von Maiersdorf aus aufgestiegen (Skywalk, Sonnenuhr-Höhle), Länge 9.59 km, nach ca. 4 Stunden waren wir wieder retour.

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publiziert von e.rottensteiner am 05. Jun. 2011.

Mai 04

imageHier einige Fakten aus einem aktuellen Beitrag im “Konsument” (04/2011) – für alle Erholungssuchenden und Naturfreunde die sich gerne im Wald und Gebirge aufhalten. Prädikat: äußerst informativ.

Die Rechte im Wald und im Bergland sind zum Teil sehr unterschiedlich geregelt. In jedem Fall aber gilt der Grundsatz: “Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, die Natur aus Erholungsgründen zu betreten”. Auch private Eigentümer dürfen dieses Recht nicht infrage stellen. Der Erholungssuchende ist kein Bittsteller, auch wenn diese Vorstellung bei manchem Waldbesitzer noch so vorhanden ist. Laut §33 des Forstgesetzes aus dem Jahr 1975 gilt im Wald die sogenannte “Wegefreiheit”, das bedeutet dass sich jedermann dort aufhalten kann – also kann man gehen, wandern und laufen (auch abseits der Wege). Das schließt auch Skilaufen (Touranski und Langlauf) und natürlich Schneeschuhwandern ein (für andere Betätigungen gibt es allerdings Einschränkungen). Zum Reiten, Radeln, Rodeln od. z.B. Zelten braucht man die Zustimmung des Grundeigentümers. Für markierte Mountainbike-Routen gibt es in der Regel eine generelle Vereinbarung, die vom Land, der Gemeinde oder dem Tourismusverband mit dem Eigentümer ausgehandelt wurde. Ähnliches gibt es übrigens für Reitwege oder Rodelstrecken. Kommerzielle Veranstaltungen und das Betreten des Waldes zu anderen als zu Erholungszwecken bedürfen ebenfalls der Zustimmung des Grundeigentümers. Ebenso ist im Bereich von Skiliften das Abfahren nur auf markierten Pisten oder Skirouten erlaubt.

Sofern nicht gewerbsmäßig, ist das Sammeln von Mineralien unbeschränkt, das Sammeln von Schwammerln, Beeren und Kräutern bis zu max. zwei Kilo pro Tag gestattet. Teilweise beschränken allerdings einzelne Ländergesetze diese Vorgaben. Die Verwendung von Rechen beim Beerensammeln ist jedenfalls generell verboten.

Oberhalb der Waldgrenze ist die Wegefreiheit nicht einheitlich, sondern länderweise unterschiedlich geregelt, grundsätzlich aber sind die Freiheiten großzügiger geregelt als für das Waldgebiet. Dies kann insofern interpretiert werden, als dass das Reiten, Radfahren, Rodeln oder Zelten grundsätzlich ohne Genehmigung mit der Ausnahme von Reiten und Radfahren in Oberösterreich und Vorarlberg erlaubt ist.

Es kann allerdings (sowohl ober- als auch unterhalb der Waldgrenze) Nutzungsverbote und Sperren geben. Nutzungsverbote bestehen für alle Waldflächen, sofern es sich um Aufforstungsflächen, Bannwald, Naturschutzreservate oder Wasserschutzgebiete handelt. Nutzungsverbote untersagen jegliches Betreten, entsprechende Hinweistafeln sind nicht notwendig. Waldsperren sind meist befristet und abseits von Wegen und eher die Ausnahme (z.B. bei Holzfällungen und Treibjagden, bei Christbaumkulturen, Alpengärten oder in bestimmten Zonen für den Eigenbedarf des Eigentümers). Es gibt übrigens keine unbefristeten jagdlichen Sperrgebiete. Bei selbstgebastelten Verbotstafeln handelt es sich streng genommen um Urkundenfälschung. Sperrgebiete dürfen allerdings in der Regel immer auf Wegen oder Straßen durchquert werden. Jedenfalls sollte man sich nicht einschüchtern lassen, wer auf dem Weg bleibt, braucht vor den meisten Sperrgebieten nicht haltzumachen. Ungesetzliche oder veraltete Tafeln dürfte man eigentlich entsorgen, denn rechtlich sind sie als “Abfall” zu qualifizieren.

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image Mit der grünen Tafel wird ein Betretungsverbot ausgesprochen, obwohl (meist) nur ein Betreten abseits von Wegen verboten ist. Die gelbe Tafel “Wildschutzgebiet von – bis” ist ebenfalls eine reguläre Tafel (für ein befristetes Sperrgebiet), bei anderen Tafeln handelt es sich in der Regel um nicht gesetzliche Tafeln, diese könnten eigentlich ignoriert werden.

publiziert von e.rottensteiner am 04. Mai. 2011.

Apr 17

Im RTL Nachtjournal gab’s vor kurzem einen Beitrag zu Geocaching. Natürlich ist nicht alles ungefährlich und natürlich muss Rücksicht sowohl auf Menschen als auch auf Tiere genommen werden, aber tja – Journalismus kann nicht nur von Normalitäten berichten…

publiziert von e.rottensteiner am 17. Apr. 2011.