Apr 10

image“Irgend etwas stimmte nicht in einem der Schaltkreise dieses großen verglasten Computers”, berichtet Hopper von den Schwierigkeiten, die das Team mit Mark I im Sommer 1945 hatten. “Schließlich entdeckte jemand die Stelle und entfernte mit einer gewöhnlichen Pinzette das Problem: eine Fünf‑Zentimeter‑Motte. Von da an sagten wir, wenn irgend etwas mit einem Rechner schiefging: Da sind Bugs drin.”

Grace Hopper war die erste Frau, die auf einem Computer programmierte. Sie wird heute die “Codierkönigin” genannt und ihr Aufstieg begann vor mehr als 75 Jahren im Jahr 1943. Neben der Erfindung des Begriffes “Bug” entwickelte sie den ersten Compiler, war federführende Begründerin der Programmiersprache COBOL und gehörte damals schon zu den leidenschaftlichsten Verfechtern der Standardisierung. Eine ausführliche Biographie der Grace Murray Brewster Hopper lesen Sie in diesem Artikel im Extrablog.

publiziert von e.rottensteiner am 10. Apr. 2011.

Feb 19

Im Vortrag “The Canary in the Coal Mine” (Der Kanarienvogel im Kohlenbergwerk) behandelt Ken Schwaber eine Reihe interessanter Aspekte des Scrum-Prozesses. Ich habe hier einige Stichwörter aus seinen Ausführungen notiert:

  • Product Owner ownes the project  and is responsible for success and fail of project (product manager don’t code and are not ever responsible for success)
  • Team is responsible for building great software  (example: team=Car, PO=Driver), quality of software!
  • Up to 35% of requirements change during the avearage project
  • Up to 60% of the functionality delivered in successful projects is rarely or never used
  • Quality Reduction Techniques:
    • Overtime and weekends (HighMoon Studios)
    • Cut testing (unit, acceptance, performance)
    • Cut reviews (design, code)
    • Don’t follow standards
    • No refactoring

In herkömmlichen Szenarien ohne Scrum wird nach dem Schema Planung->Analyse->Design->Coding->Testing vorgegangen. Die weiteren Schritte Performance/User Acceptance/Pilot/Live müssen unter Scrum in den jeweiligen Sprint einbezogen werden. Es soll keine sogenannten “Post-Release-Sprints” geben! Ganz im Sinne von “Completely DONE – Every Sprint!”, also beachtung der “Definition of Done”! Wichtig: Der Scrum-Master darf das Team nichts präsentieren lassen, das nicht fertig ist. NIEMALS!

Hier noch einige Aussagen zum Stichwort “Core Functionality”, die m.E. äußerst zutreffend sind und deren man sich stets bewusst sein sollte:

  • most significant new functionality builds on it
  • also called infrastructure and legacy software
  • is fragile, doesn’t have test harnesses, and few people still know how to or are willing to touch it
  • requires more time to work on (lower velocity)
  • Less/Bad quality kills companies

Hier der Link zum Vortrag, danke an Boris Gloger für den Tipp!

 

publiziert von e.rottensteiner am 19. Feb. 2011.

Feb 01

image Nachdem es nun schön langsam mit einem Androiden ernst wird, muss ich wohl wieder mein Tool zum Synchronisieren meines Lotus Organizers wieder ausgraben (siehe entsprechendes Posting hier) und perfektionieren. Momentan erster Schritt in der weiteren Ausbaustufe: Übertragen aller Kontakte aus dem Lotus Organizer ins Outlook. Von dort Übertragen aufs Android-Handy, z.B. mit dem ausgezeichneten Tool von F.J. Wechselberger namens MyPhoneExplorer. Nachdem der Lotus Organizer bei mir Regie führt, genügt mir das vorerst mal um am Handy aktuellste Kontakte zu haben. Die aktuellste Version des Tools ist übrigens hier zum Download verfügbar.

publiziert von e.rottensteiner am 01. Feb. 2011. \\ Tags:

Jan 11

Die Data Systems Austria AG hat ja in den vergangenen Monaten für einige Aufregung gesorgt. Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass das Unternehmen am 12.7.2010 den Insolvenzantrag stellen musste. Die Telekom-Presse meldet heute, dass die Umstrukturierung abgeschlossen ist und die neue JET ERP Betriebsgesellschaft mbH die Geschäfte unter der alten Marke weiterführen wird. Das ehemals über 250 Mitarbeiter starke Unternehmen wurde mittlerweile auf 30 Mitarbeiter “geschrumpft” und konzentriert sich laut eigenen Angaben nun voll auf den ERP- und DMS-Bereich. Gesellschafter der neuen Firma ist (über zwischengeschaltete Unternehmen) die Auxilia Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Hier die Details der heutigen Meldung.

publiziert von e.rottensteiner am 11. Jan. 2011.

Nov 20

Über einen Beitrag von Richard Joerges im Blog “Project Wizards” bin ich auf ein (zwar schon etwas altes aber wie ich denke noch immer aktuell gültiges) Video der Google-Vizepräsidentin für Search Products und User Experience Marissa Mayer gestolpert, die davon berichtet wie Google mit fehlgeschlagenen Projekten umgeht. Die Quintessenz des Videos ist, ein Projekt nicht fehlschlagen zu lassen. Sondern: Das Projekt in das nächste umzuwandeln, getreu der Aussage: “Don’t Kill Projects, morph them!”.

publiziert von e.rottensteiner am 20. Nov. 2010.

Okt 25

image Hier ein Video der RSA (royal society for the encouragement of arts, manufacturers and commerce), das sehr eindrucksvoll und gut gemacht zeigen möchte, welche Faktoren auf die Motivation Einfluss nehmen. Sinnhaftigkeit, Selbstverwirklichung, Lernen – das sind Motivations-Treiber in unserer heutigen IT-Welt. Finanzielle Aspekte wirken bis zu einem gewissen Grad, arbeiten aber wirklich nur erwartungsgemäß, solange es sich um mechanische Arbeit (bzw. und dem dazu verbundenen exakten Wissen) handelt. Je besser die Bezahlung, desto besser die Ergebnisse (in diesem Fall). Aber bei Tätigkeiten, die zunehmend von nicht exakt vorgegebenem Wissen abhängen, die kompliziert werden und deren konzeptuelle und kreative Anforderungen ansteigen, führen vermehrte finanzielle Anreize zu vermehrter schlechter Performance. Das Video arbeitet ganz gut die drei Faktoren, die zu besserer Performance und persönlicher Zufriedenheit führen, heraus: Autonomy, Mastery und Purpose. Ich empfehle dieses Video ganz besonders, nicht nur für jene Personen die andere motivieren sollen, sondern für jeden der im kreativen Bereich tätig ist…

publiziert von e.rottensteiner am 25. Okt. 2010.

Okt 15

image Ich bin hier über einen alten aber immer noch absolut guten Artikel von Joel Spolsky, CEO der Frog Creek Software in New York, zum Thema “Fünf einfache Fehler um zu scheitern” gestolpert. Joel schildert hier eindrucksvoll, welche fünf Dinge ganz einfach dazu führen können, ein Projekt scheitern zu lassen. Übrigens führte er als gutes Beispiel das im Jahr 2003 von Microsoft angekündigte WinFS an, welches ja bekanntlich bis heute nicht Realität wurde. Hier die fünf Fehler:

1. Start with a mediocre team of developer

2. Set weekly milestones

3. Negotiate the deadline

4. Divide tasks equitably

5. Work till midnight

Den gesamten Artikel lesen Sie hier.

publiziert von e.rottensteiner am 15. Okt. 2010.

Okt 03

image PHP am Windows Information Server betreiben halte ich grundsätzlich für eine schräge Idee, Microsoft spricht hier mittlerweile anders davon. Laut diesem Artikel im Windows Server Blog hat sich der IIS angeblich in den letzten 2 Jahren zu einer “guten Alternative für PHP gemausert”. Dazu passt auch ganz gut der Link “PHP unter Windows” von der Microsoft Web-Plattform. Mit ein wenig Zeitguhaben wäre ich fast versucht das mal auszuprobieren. Aber vielleicht hilft da der kommende Winter oder eine schon vorher dafür notwendige Situation…

publiziert von e.rottensteiner am 03. Okt. 2010.

Sep 24

Ich habe vor langer Zeit ja schon vom (bzw. von der) SEPA, der Single European Payments Area, berichtet – siehe hier. Heute will ich hier nochmal kurz und knackig die Zusammenfassung für die zukünfigen Österreichischen Bankverbindungen anführen:

IBAN (International Bank Account Number): Die Österreichischen IBAN’s bestehen aus 20 Stellen mit folgender Zusammensetzung, wobei die Prüfziffer aufgrund der Bankleitzahl und Kontonummer ermittelt wird:

image

Es wird NICHT empfohlen, die IBAN selbst zu errechnen!!

BIC (Bank Identifier Code): Stellt die weltweit eindeutige Kurzbezeichnung einer Bank dar. Die BIC wird oftmals auch als “SWIFT” oder “SWIFT-Code” bezeichnet. Die Angabe einer BIC bei Inlandszahlungen ist beim neuen Zahlungsanweisungs-Beleg nicht mehr notwendig, sie ist in Österreich 11-stellig:

image

Der neue Zahlungsanweisungsbeleg sollte eigentlich schon per 1.1.2011 verpflichtend gelten, die Verpflichtung wurde jedoch – auch bedingt durch die wirtschaftlichen Turbolenzen der letzten Monate – um ein Jahr auf den 1.1.2012 verlängert. Trotzdem ist mit Beginn des nächsten Jahres bereits mit einer vermehrten Umstellung auf die neuen Formulare zu rechnen.

Update: IBAN BIC Rechner

publiziert von e.rottensteiner am 24. Sep. 2010.

Sep 11

Das Planungsinstrumentarium in unserer Branche ist umfangreich und die Planung selbst nicht einfach. Zeitschätzungen meist ungenau und meist auch zu niedrig, obwohl Entwickler in den Entscheidungsprozess eingebunden und Eventualitäten berücksichtigt werden. Mit dem neuen “Planning Dice” allerdings werden alle Planungen zum Kinderspiel. Sogar in agiler Entwicklungsmethodik entfällt das langwierige und langweilige Schätzen mit Planning Poker. Mit “Planning Dice” kann jede Aufgabe in kürzester Zeit abgeschätzt werden, ohne dass man wertvolle Entwickler-Ressourcen aus der Entwicklungsabteilung dafür aufwenden muss. Den nicht ganz ernstgemeinte Artikel zu diesem Super-Tool das man nicht mal kaufen muss lesen Sie bei Stephan Schmidt unter “Aufwand schätzen ohne Aufwand zu haben“. Viel Spaß!

publiziert von e.rottensteiner am 11. Sep. 2010.

Aug 13

image Street Slide nennt Microsoft seine eigene Form von Google’s Street View.

Microsoft hat auf der Computergrafik-Konferenz Siggraph 2010 seine unter dem Titel “Browsing Street Level Imagery” in Untersuchung befindlichen Pläne präsentiert.

Mit Street Slide versucht Microsoft, eine für den Benutzer noch realistischere Darstellung der Straßen-Fotos zu erreichen – und zugegebenermaßen muss man eingestehen, dass das Ergebnis (zumindest das hier präsentierte) absolut toll ist. Mit der Integration von Notizen und sogar Werbung in diesem Interface bieten sich hier nicht nur neue Ansätze für werbefinanzierte Einnahmen sondern auch neue Möglichkeiten zur Platzierung von zielgerichteten Informationen.

Dieses Street Slide Interface jedenfalls könnte ein scharfer Gegner zu Google’s Street View werden. Hier gibt’s die Details zu Street Slide, sowie ein geniales Video das die 4th Avenue in dieser neuen Art erforscht…

 

publiziert von e.rottensteiner am 13. Aug. 2010. \\ Tags:

Jun 20

imageSchon gewusst? In der Remote Desktop Sitzung ist auch ein einfach zu realisierender Datentransfer auf den lokalen PC möglich: In der Remotedesktopverbindung in der Karteikarte “Lokale Ressourcen” mit Button “Weitere” als weitere lokale Geräte und Ressourcen das/die lokalen Laufwerke auswählen. Diese stehen dann direkt in der Sitzung unter z.B. “C auf …” zur Verfügung. Eine zwar etwas langsamere aber extrem praktische Sache, um zum Übertragen von Daten nicht immer vorher extra eine Freigabe mounten zu müssen.

publiziert von e.rottensteiner am 20. Jun. 2010.

Mai 19

image Microsoft hat angekündigt, alle ihre auf NNTP basierenden Newsgroups nach und nach zu schließen und auf Online-Foren umzustellen. Diese Umstellung soll mit den am wenigsten genutzten Newsgroups begonnen werden und – lt. Microsoft – mehrere Vorteile haben (eigene Forensoftware, bessere Reaktionsmöglichkeiten von Microsoft, usw.). Hier jedenfalls eine tolle Übersicht über die jetzt schon vorhandenen Online-Foren von Microsoft, bzw. hier der Link zu den Social-Media Angeboten von Microsoft mit allen Links zu Blogs, Twitter-Feeds, Facebook- u. Xing-Gruppen sowie sonstigen RSS-Feeds.

publiziert von e.rottensteiner am 19. Mai. 2010. \\ Tags:

Mai 16

image Ein fast unentdecktes Tool, das man zwar so laufend nebenbei verwendet aber kaum Erwähnung findet, sollte an dieser Stelle hier mal auf’s Podest. Es handelt sich um das geniale “Snipping Tool” von Windows 7 (imho war das auch unter Vista schon verfügbar, bin mir aber nicht 100% sicher, da ich Vista quasi fast übersprungen habe). Mit diesem bei Windows mitgelieferten Tool gibt es als Built-In-Funktionalität die Möglichkeit, in einfacher Weise Screen-Shots vorzunehmen, wahlweise Bildschirm-Ausschnitte oder den ganzen Bildschirm (nichts mehr mit Alt+Druck bzw. Druck und kopieren in Bildbearbeitung usw.). Letzteres kommt eigentlich nur mehr in Ausnahmefällen vor, zumal das Snipping Tool auch die Möglichkeit bietet, Teile der Bildausschnitte zu markieren bzw. zu kommentieren.

Ach ja: Aufruf mit Start->Alle Programme->Zubehör->Snipping Tool oder %windir%\system32\SnippingTool.exe

publiziert von e.rottensteiner am 16. Mai. 2010. \\ Tags: ,

Apr 17

image Microsoft Answers ist ein Microsoft-Forum, in dem zertifizierte Microsoft-Experten mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Da alle Fragen im Forum öffentlich behandelt werden, handelt es sich bei Microsoft Answers somit auch gleichzeitig um eine riesiges Know-How-Sammelsurium an Informationen und Hilfestellungen. Anmeldungen im Forum erfolgen über die bei Microsoft kostenlos erhältliche Live-ID. Hier der Link Microsoft Answers.

publiziert von e.rottensteiner am 17. Apr. 2010. \\ Tags: