Kategorie-Archiv: Webtipps

LFID – das Online-Fundbüro

lfid_ids-04 LFID  (Lost&Found ID) ist ein europäischer Service, der das Auffinden von verlorenen Gegenständen revolutionär vereinfachen kann.

Jeden Gegenstand einfach mit der Persönlichen LFID kennzeichnen – sobald der ehrliche Finder diese ID auf der Webseite eingibt, wird automatisch eine Gefunden-Meldung zugestellt. Ein globales Online-Fundbüro also, bei dem die Chance hoch ist, dass der Gegenstand zum Besitzer zurückfindet.

Einfach gratis anmelden – wenn man kein Starterpackage kaufen möchte, kann man den Service völlig kostenlos nutzen. Hier der Link: www.lfid.net. Wobei – die Starterpackages, die man auch nachträglich erwerben kann, auch echte Hingucker sind…

Sozialleistungen für Ausländer?

Vor dem Hintergrund, dass immer wieder behauptet wird, dass Ausländer nach Österreich kämen um hier Sozialleistungen zu konsumieren:

Hier eine sehr gute Übersicht über Sozialleistungen in Österreich. Es lässt sich schön nachlesen, wer unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf Sozialleistungen in unserem Land hat. So scheint es tatsächlich so zu sein, dass es unmöglich ist, offizielle Sozialleistungen zu beziehen ohne einer offiziellen Erwerbstätigkeit nachzugehen bzw. nachgegangen zu sein. Lassen wir uns also nicht täuschen von so manchem Rattenfänger, der uns gegenteiliges weismachen möchte 😉 .

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Barbapapa’s Papa ist tot.

Aufgrund des jetzt erst bekannt gewordenen Ablebens von Talus Taylor am 19. Februar – der Schöpfer der Kultserie der Barbapapas starb im 82. Lebensjahr – hier eine kleine Reminiszenz an frühere Zeiten, in denen Barbapapa noch den abendlichen Bildschirm füllte und täglich neue Geschichten aus der Barbapapa-Familie ins familiäre Wohnzimmer lieferte. Legendär auch der Einstieg in die Serie, zu der immer die Namen aller Familienmitglieder “runtergeratscht” wurden – das hängt wohl jedem, der diese Zeit miterlebt hat – immer noch im Ohr.

Link: Die letzte Verwandlung von Barbapapas Papa (Die Welt)

Warum ich gerne Steuern zahle

image “Es geht mir gut. Es geht mir wirklich gut. Da muss man nicht kleinlich sein.” – das schreibt Bettina Steiner auf diepresse.com: “Warum ich gerne Steuern zahle”.

Bekommt man wirklich weniger raus als man einzahlt? Eine etwas andere Sicht auf Österreich, auf unseren Staat und jene Transfer-Leistungen, die wir alle konsumieren – ein kurzer gut geschriebener Artikel, der jedenfalls zu ein paar neuen Gedanken anregen könnte.

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Open-Source CMS Systeme

image Da ich vor kurzem wiederum beratend bei der Auswahl eines Content Management Systems zur Seite stehen durfte, habe ich u.a. diese kleine Entscheidungshilfe des Upload-Magazins gefunden, die in wirklich übersichtlicher Art die 12 führenden Open-Source CMS-Systeme behandelt. Wirklich empfehlenswert, wenn es um Pro und Contras zu den einzelnen Softwarprodukten geht – deshalb hier der Link.

Ergänzend sei hier auch gleich noch ein guter Vergleich von Forensoftware erwähnt…

Nochmal zum Thema Barrierefreiheit…

Vergangenen Sonntag in der Pressestunde hat ja Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine sehr “pointierte” Aussage zur Barrierefreiheit der niederösterreichischen Dorfwirtshäuser gemacht. Wie schon bekannt sein dürfte, hatte Pröll auf die Aussage, dass jedes Landwirtshaus über einen barrierefreien Zugang verfügen müsste, entrüstet gemeint “Wo sind wir denn?” – die Wirte hätten es nicht leicht…

Heute ist mir ein ausgezeichnetes Video untergekommen, das die Thematik wohl in ein etwas anderes Licht rückt. Der – nach eigener Aussage – wohl kleinste Youtuber Österreichs – Martin Habacher – selbst Rollstuhlfahrer und engagierter Kämpfer für die Sache der Behinderten, hat in diesem Video eine wohl eindeutige Stellungnahme abgegeben.

Ich empfehle uneingeschränkt dessen Lektüre!

GC App

image Im Beitrag "User rätseln für User" verlinkt JR849 auf einen hervorragenden TV-Ausschnitt, in dem die beiden Moderatoren die Geocaching-Software für das iPhone erklären. Erfrischend und belustigend zugleich, mit welcher Unkenntnis die beiden da herangehen. "Geocaching basiert auf Internet-Verbindungen" – "Man kann so kleine Rätsel aus dem Internet sich saugen" – "Ich weiß, es ist schwierig – aber das machen die Leute…" – "Wir machen mal ein Geocaching…" und "Koordinaten sind meist irrelevant…"

Einleitung und dann ab 11:20 Minuten ansehen – allerdings nur wenn man was mit GC auf dem Hut hat… :-)

Gehen mit Schrittzähler

 

Ich lese sonst die Kolumne von Frau Hammerl nicht – diesmal aber bin ich froh, den Artikel angelesen zu haben, denn dann wollte und wollte ich nicht mehr aufhören. Elfriede Hammerl hat im aktuellen Profil einen mehr als ausgezeichneten Artikel mit dem Titel “Gehen mit Schrittzähler” geschrieben, auf den ich unbedingt hinweisen möchte. Thema: Wie schön ist es doch, sich selbst elektronisch zu überwachen und dafür Rabatte vom Versicherer zu erhalten? Ein überaus köstlicher und unbedingt lesenswerter Artikel, hier auch online verfügbar.

Holzköpfe

image Das vergangene Jahr Revue passieren lassen, ein wenig feiern und das neue Jahr erwarten – das werde heute wohl nicht nur ich machen. Viele neuen (und guten) Vorsätze werden gefasst, die meisten davon bleiben Vorsätze – ich kann’s aus Erfahrung bestätigen 😉

Vielleicht sollten wir uns über so manche kleinere Dinge Gedanken machen und versuchen, eventuell auch mit kleineren Kleinigkeiten zufrieden zu sein – so habe ich jedenfalls den 1000-Zeichen-Beitrag von Tobias Jochheim empfunden, den ich – heute am Silvestertag möchte ja niemand stundenlang lesen – hier zur Lektüre empfehle: Holzköpfe

Prosit 2015!

Die Welt der Schnecken

image Die kleine Welt der Schnecken – wer mag die eigentlich so wirklich?

Vyacheslav Mishchenko aus der Ukraine mag sie, er hat ein wirklich gutes Auge für diese Spezies. Und zwar für die Fotos, die er macht – die zeigen nämlich ein ganz anderes Bild von diesen Tieren – nämlich ein faszinierendes und zugleich bezauberndes. Fotos, die einfach genial sind…

Google Maps offline

image Google Maps unter Android ist eine gute App, um schnell mal zum nächsten gewünschten Punkt zu navigieren.

Funktioniert toll, braucht aber Online-Verbindung und Internet. Wenn man da im Ausland ist und über keine Internet-Verbindung verfügt, ist es vorbei mit Google Maps.

Zwar etwas restriktiv und nur für gezielten Einsatz – aber doch: es geht, auch Google Maps offline zu verwenden. Eine gute Anleitung wie man das bewerkstelligt findet man hier auf androitdpit.

ZumLink u. die URL-Shortener

image Die altbekannten URL-Shortener wie bit.ly, goo.gl, tiny.cc, usw. sind ja hinlänglich bekannt. Man kann damit lange URLs auf kurze handliche umwandeln, um diese angenehm und gemütlich zu zwittern – oder einfach für andere Zwecke verwenden.

Zufälligerweise bin ich über noch einen “Shortener” gestolpert, der den lustigen Namen ZumLink.de trägt, der kann auch URLs verkürzen und bietet zusätzlich auch noch die Möglichkeit, eine neue URL für eine Sammlung von Webseiten anzulegen. Das finde ich für ein schnelles Teilen recht praktisch.

Auf einen sehr oft nicht bedachten und relativ gefährlichen Aspekt dieser Webadress-Verkürzer allerdings soll auch auf dieser Stelle hingewiesen werden: Es ist einfach gefährlich, solcherart Links anzuklicken. Man weiß nicht was sich dahinter versteckt und jede Klick auf eine verkürzte/veränderte URL könnte ein potentielles Sicherheitsrisiko sein.

Der Dienst longurl.org hilft hier – zumindest in den meisten Fällen – weiter: Er “entschlüsselt” derartige verkürzte Links (zumindest die von tinyurl, bit.ly, url.ie,…) und zeigt diese in der Originalform an, bevor man sie dann wirklich verwendet und anklickt.

Fall für das “Wahrheitsministerium”?

Ich möchte hier heute noch auf einen ausgezeichneten Artikel der Salzburger Nachrichten verlinken, der den Titel “Ein Fall für das Wahrheitsministerium” trägt.

Es ist bezeichnend, immer wieder feststellen zu müssen, wie Theorie und Wirklichkeit auseinandergehen können. So geschehen im letzten Wahlkampf im Jahre 2013, in dem es darum ging welche Partei nun federführend im Österreichischen Nationalrat sein möge.

Hier die kurz zusammengefassten Kernpunkte des Wahlprogrammes der beiden Koalitionsparteien (Quelle: Wikipedia):

SPÖ: Leistbares Wohnen, faire Löhne und Verteilungsgerechtigkeit. Wie 2008 wurde eine Koalition mit der Freiheitlichen Partei Österreichs ausgeschlossen, jede andere Option aber offen gelassen.

ÖVP: Steuerliche Entlastung des Mittelstandes und Ablehnung von neuen Steuern, die Entfesselung (also Liberalisierung) der Wirtschaft und die Einhaltung von Budgetdisziplin.

Der geehrte Leser wird nun sicherlich – nach kurzem Nachdenken – beurteilen können, welche Tatsachen dieser angekündigten Punkte nun wirklich die Realität erreicht haben – hier soll nichts verraten werden 😉 Jedenfalls schreibt Andreas Koller im oben erwähnten Artikel noch ein wenig mehr zu dieser “Problematik” – ich finde den Beitrag jedenfalls unbedingt lesenswert.

Kiew in aller Munde…

Und nicht immer ist es der Russe, der Völkerrecht verletzt und sich nicht an demokratische Regeln und Vernunft hält.

Im Zuge der aktuellen Ereignisse sollte man auch an jenes Ereignis erinnern, das sich in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges nahe Kiew – in Babyn Jar, einer Schlucht auf dem Gebiet des heutigen Kiew – ereignet hat.

Die deutsche Wehrmacht beging dort 1941 die größte Mordaktion des Zweiten Weltkrieges, indem über 33.000 jüdische Menschen ermordet wurden. Die Menschen wurden zur Schlucht geführt und abgeschlachtet. An zwei Tagen wurden über 33.000 Juden ermordet.

Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe 41 aus dem Jahre 1967 von den Prozessen gegen die beteiligten Kriegsverbrecher, wobei auch die Geschichte dieser Vernichtungsaktion nochmal in kurzer Form erzählt wird. Hier kann man diese Geschichte nachlesen – heute kaum zu verstehen, dass es ein System und Menschen gab, die das zustande gebracht haben. Aber ich denke, dass Macht im Kollektiv eine unermessliche Triebfeder für jegliche Gewalt sein kann.

Dies im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine derzeit – vieles gibt es zu bedenken, viele Für und Wider. Mag man nun pro-westlich gesinnt sein oder eher die russische Seite verstehen. Es ist nichts eindeutig und einfach, auch die Schießenden um den 20. Februar am Maidan-Platz wurden bis jetzt noch keiner Streitpartei eindeutig zugeordnet. Wichtig ist nur, dass der Konflikt halbwegs kultiviert und offen ausgetragen wird, nicht eskaliert und der angekündigte Krieg niemals passiert. Und dass vor allem keine Dinge passieren, die es schon vor gut 70 Jahren gab…

Weitere Quelle: Wikipedia