Will man etwas loswerden, ist normalerweise eBay die erste Anlaufstelle. Als Alternativen bieten sich neben anderen Versteigerungsplatformen und sonstigen Kleinanzeigen-Portalen auch Ankaufsdienste an. Diese zahlen zwar in der Regel niedrigere Preise, die Abwicklung ist jedoch zumeist wesentlich unkomplizierter und schneller. Hier eine kleine Übersicht:
| Anbieter |
Waren |
Versandkosten |
Mindestwert pro Auftrag |
| amazon.de |
Bücher |
kostenlos |
keiner |
| blidad.de |
DVDs, Bücher, Spiele, CDs |
Versandkosten-erstattung |
keiner |
| buchankauf24.de |
Bücher |
kostenlos |
16€ |
| buchankauf-online.de |
Bücher |
- |
- |
| buchmaxe.de |
Bücher |
ab 15 Artikel kostenlos |
keiner |
| buecher.de |
Bücher, Musik, Filme, Software, Spiele, Elektronik |
kostenlos |
keiner |
| cashfix.de |
CDs, DVDs, Spiele |
kostenlos |
keiner |
| flip4new |
Elektronik |
kostenlos |
keiner |
| flohhaus.de |
Bücher, Spiele, CDs, DVDs |
ab 20€ |
keiner |
| Gebraucht-medien-ankauf.de |
Bücher, Spiele, CDs, DVDs |
kostenlos |
20€ |
| ichkaufealles.de |
Bücher, Spiele, CDs, DVDs |
teilweise Versandkosten-erstattung |
5 Artikel, 10€ |
| momox |
Bücher, Spiele, Musik, Elektronik |
kostenlos |
10€ |
| reBuy |
Bücher, Spiele, Musik, Elektronik |
ab 10€ kostenlos |
keiner |
| Regalfrei.de |
Bücher |
Versandkosten-zuschuss |
10€ |
| SellFix |
Musik-CDs, Spiele, Filme |
Versandkosten-erstattung |
10€ |
| WirKaufens |
Elektronik |
kostenlos |
keiner |
publiziert von e.rottensteiner am 21. Jan. 2012.
“It doesn’t take much to be the change in someone’s life.” – das ist die Kernaussage des Videos von Sharon Wright – “Change for a dollar”. Das Video wurde bei mehreren Film-Festivals zum besten Kurzfilm gewählt, auf YouTube bisher fast 1,5 Mio. mal angesehen und soll einfach nur zeigen, wie ein einziger Dollar möglicherweise das Leben eines Menschen verändern kann. Es ist einfach so – es braucht manchmal nicht viel, um “Vieles” zu ändern oder zu bewegen. Ein “bewegendes” Video (director of photography/editor Kendal Sinn, and composer Christopher Komsthoeft) – Sharon Wright, ein Name den man sich möglicherweise merken muss…
publiziert von e.rottensteiner am 06. Jan. 2012.
Bei Olaf Tauber habe ich dieses Video entdeckt – und ich finde es verdammt gut: Change your words – change the world…
publiziert von e.rottensteiner am 17. Okt. 2011.
Der Rechnungshof überprüfte von Oktober bis Dezember 2010 die Gebarung des Bundesministeriums für Inneres (BMI) hinsichtlich des IT-Projektes PAD (Protokollier-, Anzeigen- und Datenmodul). Der Prüfungszeitraum erstreckte sich von April 2001 (Beginn des IT-Projektes) bis zur Zeit der Überprüfung durch den Rechnungshof mit dem Ziel, den Projektablauf, die technische Realisierung, die Zielerreichung und die Kosten zu prüfen.
Der “frische” Rechnungshofbericht in dieser Sache enthält erstaunliche Details. Vergabe an einen einzigen Auftraggeber, keine Marktanalyse alternativer Anbieter, Kostenabschätzungen, fehlende Kosten-Nutzen-Rechnung,…
Hier die auszugsweise einige Passagen aus dem Bericht.
[…] Für das in dem gesamten Bereich der Exekutive eingesetzte elektronische Protokollierungs– und Aktenverwaltungssystem PAD vergab das BMI zwischen 2002 und 2010 insgesamt 38 Einzelaufträge zur Programmierung im Gesamtumfang von 3,8 Mill. EUR an ein und dasselbe Unternehmen. Die Vergaben erfolgten ohne Ausschreibung und Wettbewerb. Prüfungen der finanziellen Angemessenheit der Angebote dieses alleinigen Bieters unterblieben. Die gesamten Ausgaben für die Programmierung und Wartung der PAD–Software sowie die Beschaffung der PAD–Server beliefen sich von Projektbeginn 2001 bis Oktober 2010 — ohne die vom BMI nicht erfassten internen Personalkosten — auf rd. 7,21 Mill. EUR. Eine mehrjährige Budgetplanung sowie ein Kostencontrolling fehlten. Die operativen Ziele des IT–Projekts wurden im Wesentlichen erreicht; die IT–Applikation PAD unterstützte den Ablauf der polizeilichen Erhebungen und dessen Protokollierungen. […]
[…] Zunächst programmierte ein beauftragtes Unternehmen ein Grundmodul mit einem Auftragswert von rd. 108.000 EUR, das in der Folge durch mehrere Ausbaustufen erweitert wurde. Ein Gesamtkonzept sowie Kostenabschätzungen, Kosten–Nutzen–Betrachtungen und Abschätzungen der aufzuwendenden internen Personalkosten fehlten. Das BMI holte sowohl für diese Entwicklung (Programmierung) des Grundmoduls als auch für dessen Upgrade nur jeweils ein Angebot einer einzigen Unternehmung ein und prüfte zudem nicht dessen Preisangemessenheit. Eine Marktanalyse betreffend andere Softwareentwicklungsunternehmen als alternative Anbieter wurde nicht vorgenommen. Nach Abschluss des Grundauftrags und dessen Upgrade (in Summe vier Einzelaufträge im Gesamtwert von rd. 0,8 Mill. EUR) erfolgte die Weiterentwicklung zwischen 2005 und 2010 im Wege von 34 Aufträgen (im Gesamtwert von rd. 3 Mill. EUR) an immer dasselbe Unternehmen. Eine Übersicht über jährlich inhaltlich und kostenmäßig bewertete Anforderungen lag nicht vor; Planungen über den jeweiligen Einzelauftrag hinaus wurden nicht erstellt. Die Definition der Anforderungen zu den genannten Aufträgen erfolgte weitgehend mündlich (durch den Projektleiter bzw. das Projektteam) im Rahmen von Workshops mit dem Unternehmen. Dieses arbeitete nachfolgend entweder das Pflichtenheft aus und legte hiezu ein Angebot oder definierte die Leistungserbringung im Ange-bot selbst. Das Vergaberecht sieht hingegen vor, dass Unternehmer, die an der Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen beteiligt waren, von der Vergabe auszuschließen sind, sofern auf deren Beteiligung in begründeten Ausnahmefällen nicht verzichtet werden kann. Die Angebote waren überwiegend Pauschalangebote ohne weitere Aufschlüsselung des Preises.[…]
[…] Ein Gesamtkonzept einschließlich Kostenabschätzungen bzw. Kosten–Nutzen–Betrachtungen fehlte und weder eine über die Einzelaufträge hinausgehende Planung noch eine Übersicht über jährlich inhaltlich und kostenmäßig bewertete Anforderungen lagen vor. Eine Überprüfung der finanziellen Angemessenheit der Angebote des einzigen Bieters — bspw. mittels funktionaler Verfahren — erfolgte nicht. Die Aufträge zur Weiterentwicklung wurden jeweils einzeln im Ver-handlungsverfahren mit diesem Bieter vergeben. Diese Vorgangsweise, ein Verhandlungsverfahren mit nur einem Unternehmen, war nur dann zulässig, wenn nur dieses Unternehmen die Vorausset-zungen für die Leistungserbringung, z.B. besondere technische Fähig-keiten und Erfahrungen, erfüllte. Da die im BMI eingesetzten Softwareplattformen aber marktgängige Produkte beinhalteten, wären nach Ansicht des RH auch andere Softwareentwicklungsunternehmen geeignet gewesen, die Leistungen zu erbringen. Dadurch fehlte sowohl der preisreduzierende Mechanismus eines zweistufigen Verhandlungsverfahrens mit mehreren Bietern als auch ein Vergleich unterschiedlicher technischer Lösungsansätze. Damit verzichtete das BMI darauf, das einer Ausschreibung innewohnende Potenzial — nämlich die (möglicherweise noch nicht bekannte) wirtschaftlichste Lösung zu finden — auszuschöpfen. Die ab 2006 vergaberechtlich zulässige Möglichkeit des Abschlusses eines Rahmenvertrags, um die Kontinuität der Entwicklung sicherzustellen, wurde nicht genutzt. […]
Hier der Link zum vollständigen Bericht.
publiziert von e.rottensteiner am 30. Sep. 2011.
Sind Weblogs in Zeiten von Facebook, Google+ und vielen anderen sozialen Netzwerken noch zeitgemäß und notwendig? Ja – meine ich, unbedingt. In den großen sozialen Netzwerken wird (von jedem User – vielleicht auch ohne es zu wissen) zwar einem Weblog entsprechend publiziert, allerdings glaube ich dass derartige Seiten zu unstrukturiert und auch die Inhalte oft zu “flach” sind. Und des weiteren hätte ich eine Riesenangst, in der “Krake” eines Netzwerkanbieters gefangen zu sein und vielleicht irgendwann meine Inhalte (aus welchen Gründen auch immer) zu verlieren.
Dieser Artikel in Peruns Weblog spricht mir hier sozusagen aus dem Herzen, denn der Argumentation ist wahrlich nichts hinzuzufügen. Auch ich bin der Meinung: das eigene Weblog ist unverzichtbar – als “Hafen” für alle Social Media-Trends der Zukunft…
publiziert von e.rottensteiner am 30. Aug. 2011.
Im Rahmen der im heurigen Herbst bereits zum zweiten Mal stattfindenden IdeenAlm Alpbach, in der es diesmal um das Thema “Praxis der Zukunft” geht, habe ich hier ein interessantes Interview zum Thema “Zukunft der Arbeit” gefunden, in dem der Zukunftsforscher Franz Kühmayer im Gespräch seine Sicht der zukünftigen Arbeitswelt darlegt.
Sehr vieles davon ist heute schon klar und teilweise wird’s auch schon so gelebt. Tut jedenfalls gut, es aus dem Munde eines Berufenen zu hören im Sinne einer klaren Erinnerung, ständig daran zu arbeiten, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen zukünftig so gestaltet werden, dass ein Arbeiten in derartigen Szenarien auch wirklich möglich sein kann (und auch funktioniert).
Ein wunderbares Gespräch, nicht nur für Führungskräfte und Arbeitgeber sondern auch für Arbeitnehmer (wenn man diese in Zukunft noch so bezeichnen darf)…
Franz Kühmayer @ Mehrblick IdeenAlm Alpbach 2010 from Mehrblick on Vimeo.
publiziert von e.rottensteiner am 14. Aug. 2011.
Die Aktivistengruppe “Anonymous” kündigt an, Facebook am 5.11. dieses Jahres zu zerstören. Die Hacker-Gruppe Anonymous – die ja schon länger gegen soziale Netzwerke auftritt – argumentiert, dass Facebook Informationen an Regierungen und Firmen verkauft und dass es nicht wirklich möglich sei, sein Facebook-Konto mit allen zugehörigen Daten zu löschen.
Das Video jedenfalls ist absolut empfehlenswert und erinnert irgendwie an Raumschiff Enterprise – wobei man die ganze Sache ja nicht unbedingt “herunterspielen” sollte – Anonymous hat in letzter Zeit ja eindrücklich bewiesen, wozu sie imstande ist.
Welche konkreten Aktionen tatsächlichen am 5.11. gegen Facebook erfolgen sollen – ja dazu gibt auch das Video keine Auskunft…
Link: Slashdot und Video in deutscher Version (grauenhaft!)
publiziert von e.rottensteiner am 10. Aug. 2011.
Obwohl es mittlerweile noch immer nicht (legal) möglich ist auf Google+ Firmenseiten zu erstellen, kann Google+ trotzdem schon jetzt sehr aktiv für Marketingzwecke genutzt werden. Hier habe ich einige interessante Tipps zur nachhaltigen Marketing-Nutzung entdeckt.
publiziert von e.rottensteiner am 28. Jul. 2011.
Auf telekom-presse.at habe ich heute einen super Beitrag entdeckt, der auf den Service von gplus.to hinweist. Damit kann man sich eine einfach zu merkende URL zu seinem Google+ Konto erstellen lassen – äußerst praktisch. Zweiter wichtiger & sehr guter Tipp in diesem Beitrag: “Wie kann ich meine Google+ Postings auch automatisch in Facebook posten?”. Beide Tipps sind mehr als empfehlenswert, hier ist der Link dazu.
publiziert von e.rottensteiner am 27. Jul. 2011.
Als neuester Google+ User stellt sich natürlich auch mir über kurz oder lang die Frage: Kann ich den Circle bestimmter Personen auch via RSS-Feed abonnieren?
Grundsätzlich nein, Google bietet hierfür momentan (noch) keine Möglichkeit an, allerdings gibt es zwischenzeitlich ein Service “plusfeed”, mit dem dies derzeit schon mal möglich ist. Der Feed-Link setzt sich folgendermaßen zusammen: http://plusfeed.appspot.com/<Google-ID des Benutzers>. So lassen sich beliebig viele öffentliche Beiträge eines Benutzers per RSS-Feed abonnieren.
Die Benutzer-Google-ID lässt sich ja leicht herausfinden, indem man einfach auf den Namen der entsprechenden Person klickt und die Nummernfolge aus der Adressleiste rauskopiert. Das zum Beispiel ist der RSS-Link zu meinen Google+ Beiträgen: http://plusfeed.appspot.com/109087679331154050251 – et voilá – zwar wahrscheinlich nicht für jedermann aber zumindest für RSS-Junkies eine geniale (provisorische) Lösung!
publiziert von e.rottensteiner am 25. Jul. 2011.
Google+ eine neue Facebook-Kopie?
Auf den ersten Blick mag es so erscheinen – die Details allerdings offenbaren ein neues soziales Netzwerk, mit dem sogar ich mich anfreunden könnte.
Im Vergleich zum Platzhirsch ergibt sich IMHO vor allem dieser große Unterschied: Während sich in Facebook immer zwei Teilnehmer als Freunde verbinden, bildet Google+ mit seinen “Circles” die Realität viel genauer nach.
Heißt: Auf eine Freundschaftsanfrage auf Facebook muss immer irgendwie reagiert werden: Annehmen (was das Schnellste, Höflichste und Angenehmste ist), Ablehnen (was einem Affront gleichkommt und selten gemacht wird) und liegen lassen (was ebenso unhöflich wie ablehnend wirkt). Das erklärt auch, warum viele Facebook-Teilnehmer aberhunderte und abertausende Freunde haben, von denen sie eigentlich nur einen Bruchteil wirklich kennen – ja es sind oft sogar Freunde dabei, die in der Realitiät nicht nur keine Freunde, sondern vielleicht Feinde, Konkurrenten oder sonstige Personen sind, mit denen man vielleicht niemals befreundet wäre. Man denke nur mal an die Freundschaftsanfrage vom Chef, von Kunden oder sonstigen Personen, mit denen man auf Facebook nicht unbedingt befreundet sein möchte…
Google+ arbeitet hier mit sogenannten Circles (Kreisen). Circles sind dazu da, Personen zu gruppieren, deren Nachrichten man in Zukuft ansehen (und teilen) möchte. Jeder Benutzer kann beliebige Circles bilden und Personen in diese Circles einladen. Jede eingeladene Person bekommt eine Benachrichtigung und kann jene Person, die die Einladung verschickt hat, entweder ignorieren oder eben annehmen und in eine seiner eigenen Circles stecken. Die Circles sind – wie gesagt- frei definierbar, man könnte also auch einen Circle “Papierkorb” definieren . Jeder Teilnehmer kann zwar sehen, dass er in einen Circle einsortiert wurde, aber nicht wie dieser heißt – ebenfalls kann kein Teilnehmer erkennen ob und wann er wieder aus einem Circle gelöscht wurde.
Beim Posten einer Nachricht werden diese Circles ebenfalls wieder verwendet. Je Posting kann der Benutzer entscheiden wer es sehen darf: entweder einzelne Personen, Mitglieder ein oder mehrerer Circles oder “erweiterte Circles”: Das sind dann alle Mitglieder der eigenen Circles und alle Mitglieder deren Circles. Somit ist es hier ganz gut möglich, je Posting zu entscheiden für welchen Adressatenkreis dieses bestimmt ist. Während allgemeine Meldungen den Weg in erweiterte Circles finden werden, bleiben private Fotos möglicherweise nur im Familienkreis. Das ist m.E. ein absolut toller Weg, weil er die Realität viel genauer abbildet als Facebook: Es gibt eben einen Kreis der Angehörigen, der Freunde, der Arbeitskollegen, usw. – und in diesen Kreisen wird einfach unterschiedlich und über Unterschiedliches kommuniziert.
Als zweites (vielleicht in Zukunft wichtiges) Element von Google+ gibt es den “Hangout”: Einen Video-Chat, der im Browser läuft und in dem beliebig viele Teilnehmer Video-Sitzungen abhalten können. Während die Videobilder aller Teilnehmer im unteren Bereich (klein) sichtbar sind, kann Hangout anscheinend erkennen, welcher Teilnehmer gerade das “Sagen” hat und schaltet diesen dann auf das Hauptbild (ich hab’s leider noch nicht ausprobiert – klingt jedoch vielversprechend…).
Und drittens gibt’s bei Google+ noch den Google Takeout, der für die Export-Funktionalitäten aller Daten vorgesehen ist.. Meint, dass alle Daten zusammengepackt und heruntergeladen werden können – ganz im Gegensatz zu Facebook, wenngleich natürlich Google sich dieses Killerfeature als Newcomer in diesem Bereich ohne Mühen leisten kann…
Wichtig zu wissen ist auch, dass ein Google+ Account natürlich eng mit dem eigentlichen Google-Account verknüpft ist. Das heißt dass man im Vergleich zu Facebook natürlich meist unter seiner wirklichen Identität unterwegs ist. Und außerdem wird der Bilderdienst Picasa, der Videodienst YouTube sowie die mit +1 gekennzeichneten Web-Inhalte verknüpft.
Tja, was soll ich sagen? Der erste Eindruck überzeugt absolut! Gab ich bisher so wenig Daten wie nur möglich an die große Google-Datenkrake weiter, so hat dieses Verhalten gerade in letzter Zeit ohnehin schon sehr darunter gelitten, dass ich ständig eingeloggt blieb und somit Google ganz gut beim Datensammeln geholfen habe. Und ein Schwenk meiner zwar geringen, aber doch vorhandenen Präsenz auf Facebook nach Google+ würde sicherlich helfen, hinsichtlich des eigenen Privacy-Gefühls wieder ein wenig besser schlafen zu können. Denke ich zumindest derzeit…
publiziert von e.rottensteiner am 18. Jul. 2011.
99 Prozent von dem, was man ins Web schreibt, ist öffentlich – inklusive aller Konsequenzen. Das berichteten Online-Magazine dieser Tage, und vielen Web-Usern ist das immer noch nicht wirklich bewusst. Google+ ist gestartet und es ist zu erwarten, dass jetzt der Hype so richtig losgehen wird. Eines sollte man aber immer beachten: Es gibt KEINE Privatsphäre, alles was gepostet wird ist öffentlich. Und da hilft es auch nichts, sich nur in gewissen Gruppen zu bewegen, getrennte Konten für beruflich und privat zu haben (ja darf man das überhaupt?) oder was auch immer. Schlussendlich laufen alle Fäden immer wieder zusammen und alles (bzw. wie am Anfang geschrieben) 99% von Allem ist sichtbar und damit öffentlich. Ganz gut passt dazu auch ein Bericht der futurezone über den Fall jener Kärntnerin, die auf ihrer Facebook-Seite gepostet hatte: “I vastehs a net, warum unser vota des greste orschloch is, wos frei umadum rennt auf dera wöt” und die ihr Vater daraufhin klagen wollte (link). Bitte immer daran denken
publiziert von e.rottensteiner am 01. Jul. 2011.
Heute in war es in diversen Blog- und Newsbeiträgen zu lesen: Facebook schaltet zur Zeit ein neues bedenkliches Feature (unangekündigt) auch außerhalb den USA frei – die automatische Gesichtserkennung. Soll heißen: Ab sofort kann jeder Facebook-Benutzer einen auf einem neu hochgeladenen Foto befindlichen Freund markieren, dieser Freund kann danach automatisch in anderen Fotos “erkannt” werden. Bedenklich – meinen Datenschützer, bedenklich – meine auch ich. Hier die Kurzanleitung, wie man seine eigenen Einstellungen diesbezüglich anpassen kann:
publiziert von e.rottensteiner am 08. Jun. 2011.
QR steht für “Quick Response” und ist ein zweidimensionaler Strichcode, der von der japanischen Firma Denso Wave 1994 im Auftrag des Toyota-Konzerns entwickelt wurde. Der Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Die spezielle quadratische Markierung an drei der vier Ecken gibt die Orientierung vor. Der Code kann bis zu 2800 Zeichen enthalten, die Daten im QR-Code selbst sind durch einen Fehler korrigierenden Code geschützt, der selbst dann noch dekodiert werden kann, wenn bis zu 30% des Codes zerstört wurden (da die Datenen mehrfach vorhanden sind – Redundanz).
Mittlerweile gibt es für alle Handy-Betriebssysteme entsprechende Reader (z.B. Beetagg für alle Systeme, QR-Droid für Android, i-nigma für iPhone, und viele andere – einfach die entsprechenden Market-Places oder Stores besuchen). Eine gute Anlaufstelle um selbst QR-Codes zu generieren ist übrigens die Webseite goqr.me.
publiziert von e.rottensteiner am 30. Apr. 2011.
Eine kleine interessante Applikation ist die “Amazing YouTube Disko”, mit der YouTube-Songs abgespielt werde können. Songs können elegant in zwei Kanälen abgespielt werden und mit einem Überblendregler angewechselt werden. Funktioniert so einigermaßen, demonstriert aber ganz gut die Möglichkeiten, die mit dem Musik-Fundus auf YouTube möglich sind, mal ausprobieren?
publiziert von e.rottensteiner am 27. Mrz. 2011.
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