image Die Österreichische Finanzverwaltung plante mit dem neuen Programm “E-Finanz” eine völlige Neugestaltung der IT der Steuer- und Zollverwaltung. Alle IT-Verfahren sollten auf ein gemeinsames Programm umgestellt werden, entwickelt in neuer Softwaretechnologie, neuer Softwarearchitektur und auf neuer Systemplattform.

Die Ausgaben für die Arbeiten an dieser Umstellung bzw. dem neuen Programm “E-Finanz” betrugen im Zeitraum 2003 bis Juli 2014 in Summe ca. 97 Mio. Euro. Ein Big-Bang-Vorhaben sozusagen, welches gewagter nicht sein kann.

Wie dieses gründlich schiefgegangen ist, lässt sich hier im Rechnungshofbericht vom September 2016 detailliert nachlesen.

image Und wieder einmal eine ganz ausgezeichnete Kolumne von Elfriede Hammerl im letzten Profil, die man hier nachlesen kann (und die ich wieder mal gerne verlinken möchte).

Diesmal geht’s darum, wie sich die Entwicklung zwischen Arbeiter- und Akademikerschaft einst und jetzt entwickelt hat und wie sich deren gesellschaftlicher Umgang miteinander heute darstellt.

Trefflich analysiert – lesenswert wie immer!

 

image Ich habe hier in meinen Notizen seit dem Sommer noch einen ausgezeichneten Blogbeitrag vom Kiezneurotiker herumliegen, den ich unbedingt verlinken muss. Es handelt sich um einen Urlaubsbericht aus Malta und einem verklärten Blick auf die Szenerie, der besser geschrieben nicht sein könnte. Und vor allem unterhaltsam und auch lustig – wobei vieles davon unsereiner wahrscheinlich selbst schon mal erlebt hat. Ich empfehle diese Lektüre unbedingt, hier der Link.

imageIn der Arbeitswelt von heute verschwimmt zunehmens die Grenze zwischen Kollegialität und Freundschaft.

Die oftmalige Anforderung, stetig erreichbar zu sein, die Business-Garderobe von heute und das vertrauliche Du-Wort – das alles lässt oft nicht mehr richtig den Unterschied zwischen Job, KollegInnen und Freundschaft erkennen. Freundschaft ist, genau wie die Liebe, ein spektakuläres Privileg – und dass man die Grenze zwischen Privatem und Beruflichem wieder etwas deutlicher ziehen sollte – davon kann man im interessanten Artikel „Frollegen – das große Mißverständnis“ von Angelika Slavik in der Süddeutschen lesen.

image Gerade durch die in den letzten Tagen vermehrt in den Medien aufgetauchten Nachrichten, dass die großen E-Mail-Anbieter (vornehmlich in den USA) in direkter Linie Daten an die NSA weitergeben, stellt sich mittlerweile für die Allgemeinheit sicherlich eine wichtige Frage: Soll ich weiterhin kostenfreie Angebote nutzen? Für E-Mail und andere Dienste? Soll ich weiterhin soziale Netzwerke in der derzeitigen Form nutzen, wie weit soll meine Privacy und mein Tagesablauf offengelegt oder nachvollziehbar sein?

Privacytools.io hilft dabei, diesem Problem Herr zu werden und bietet eine gute Übersicht über Tools und Provider, auf die man mit hoher Wahrscheinlichkeit vertrauen kann, so z.B. Browser- und Browser-Add-On-Empfehlungen, Empfehlungen für VPN-Provider, E-Mail-Provider, E-Mail-Clients, Messaging, Cloud-Hosting usw.

Eine sehr gute Anlaufstelle zu diesem Thema.

Einen wirklich guten Artikel habe ich heute auf dossier.at entdeckt: „Fellners Briefkasten: die Suite 200“.

Kann es denn wirklich sein, dass der Mann des Medien-Imperiums selbst an Offshore-Firmen beteiligt war und ist? Eine offensichtlich sehr genau recherchierte Story, deren Wahrheitsbeweis sicherlich noch angetreten werden müsste. Allein die Fakten allerdings sind schon sehr interessant – denn – sollte es so sein – Wasser predigen und Wein trinken passt einfach nicht.

Hier der Link.

image Ich selbst verwende OneNote zwischenzeitlich nicht mehr, aber interessant und vielfach vielleicht nicht bekannt – aber möglich: OneNote nicht über die Cloud sondern am eigenen Server hosten – allerdings mit einigen Einschränkungen:

 

  • Alle Clients müssen OneNote für Windows verwenden (es funktionieren also keine Apps für iOs, Android, Universal-Apps f. Windows)
  • Funktionsfähigkeit nur mit OneNote für Windows aus dem Office-Paket (nicht die kostenlose Version)
  • Das Notizbuch muss über eine Netzwerk-Freigabe erreichbar sein
  • Keine Vergabe von Lese- und Schreibrechten möglich

Eine ausgezeichnete Anleitung zum Einrichten einer selbstgehosteten OneNote-Umgebung ist im OneNote-Blog von Stefan Wischner zu finden (wie natürlich auch viele andere genaus ausgezeichnete Artikel und Anleitungen zu OneNote).

image Ich habe hier bei Exclusive-Bauen-Wohnen eine gute Ressource zur Abfrage des Grundstückpreisniveaus gefunden, Stand der Preiserhebungen ist 12/2015, die Verwendung ist für nicht-kommerzielle Zwecke gestattet.

Hier zeigt sich eindrucksvoll das Preisgefälle West-Ost in Österreich und wie sich die durchschnittlichen Grundstückspreise in den letzten drei Jahren verändert haben.

In der Übersicht meines Beitrages vom 29.6.2013 übrigens hatten wir damals für den Bezirk Neunkirchen beispielsweise die günstigsten Grundstückspreise in der Gemeinde Schwarzau/Gebirge mit einem Niveau von 22-29€ – heute sind wir hier bei 24-37€.

Deja vu  – the web as we remember it

Ich habe in meinen Links aus dem Jahr 2000(!) herumgesucht und bin zufälligerweise über diesen hier gestolpert, den ich an dieser Stelle natürlich wieder veröffentlichen möchte.

Waren Sie in den Anfängen des Internet mit dabei? Irgendwie war das Internet vor zwei Jahrzehnten noch etwas besonderes, etwas fantastisches und fremdes zugleich. Für all jene, die nicht dabei waren und auch für alle, DIE dabei waren als Erinnerung – lassen Sie sich hier in die Vergangenheit katapultieren…

 

Der Asylantrag ist nun positiv erledigt und trotzdem kommt nicht richtig Freude auf. Zwiespältige Gefühle, tatenloses Zusehen, ein Schmarotzen vielleicht?

Wie weit können wir verstehen, wie es Menschen geht, die alles zurückgelassen und sich in eine neue Zukunft aufgemacht haben?

Sehr kontrovers die Kommentare und ein guter Einblick in den Alltag von Conny Bischofberger, wie es ihr mit ihrem Aboud, der seit Oktober letzten Jahres ihr Mitbewohner ist, geht. Hier geht’s zum Blogbeitrag.

imageRichard III war der letzte englische König, der auf dem Schlachtfeld starb. Zu seinem Tod haben britische Wissenschafter neue Erkenntnisse gemacht.

Demnach wehrte er sich in seinem letzten Kampf noch schwer verletzt. Der Monarch hatte seinen Helm abgenommen oder verloren und so tödliche Kopfverletzungen erhalten.

Hier zum Nachlesen ein Beitrag der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel “Grausamer Tod auf dem Schlachtfeld”.

Ich habe hier nochmal nachgesehen, um immer wieder mal auftauchenden Meldungen zur großzügigen finanziellen Versorgung von Asylsuchenden  zu widersprechen.

Die Grundversorgung kostet (am Beispiel des Landes Steiermark, sollte meines Wissens so ungefähr auch für Niederösterreich gelten):

  • bei Vollversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,– für Unterbringung und Verpflegung (drei Mahlzeiten am Tag).
    Die AsylwerberInnen erhalten € 40,– im Monat an Taschengeld.
  • bei Teil-Selbstversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,–. Davon zahlen sie den AsylwerberInnen pro Monat € 110,– für die Selbstverpflegung. Des weiteren werden Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt.
    Die AsylwerberInnen erhalten € 40,– im Monat an Taschengeld.
  • bei Selbstversorgung
    Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 12,– für die Unterbringung.
    Die AsylwerberInnen verpflegen sich selbst und erhalten € 150,– pro Monat an Verpflegsgeld.

Falls die Unterbringung von den Betroffenen selbst organisiert wird, erhält eine Einzelperson € 120,–, eine Familie € 240,– für die Miete (pro Monat). Das Verpflegsgeld beträgt pro Person/Monat für Erwachsene € 200,–, für Minderjährige € 90,—.

Weitere Leistungen:

  • Krankenversicherung
  • Bekleidungshilfe max. € 150,–/Jahr
  • Schulbedarf max. € 200,–/Jahr
  • Fahrtkosten für den Schulbesuch

Die Kosten für die Versorgung von AsylwerberInnen werden den Ländern zu 60% vom Bund refundiert (zu 100%, wenn das Asylverfahren länger als 12 Monate dauert).

Ob möglicherweise Asylwerber zusätzliche Taschengelder (von welchen Spendenorganisationen auch immer) erhalten, ist natürlich die Frage – jedenfalls sollten dies keine öffentlichen Gelder sein.

Quellen: Land Steiermark, Land NÖ bzw. Infoblatt Flüchtlingshilfe

computer-1046134_640 Hier 10 Angewohnheiten, die KollegInnen in den Wahnsinn treiben können:
1.  Zu viel Lärm. 
2.  Lügen. 
3.  Gerüche verbreiten. 
4.  Gerüchte verbreiten. 
5.  Grenzen übertreten. 
6.  Eine negative Einstellung. 
7.  Ekelschranken missachten. 
8.  Den richtigen Ton finden.
9.  Körpersprache. 
10.  A propos Aufmerksamkeit.
Hier die Details dazu…

image Die Menschen lieben ihn trotzdem – unseren „Schneckerl“ Prohaska. Auch wenn sein Leben vielleicht wirklich von einem immerwährenden Konflikt zwischen Professionalität und Freundschaft geprägt ist, den er mehr schlecht als recht und recht ungelenk bewältigt.

Das zumindest behauptet der Artikel „Nicht ohne seine Freunde“ von Gerald Grossmann auf Zeit Online: interessante Einsichten in die Handlungsweisen eines Ex-Legionärs und Einblicke, die ganz bemerkenswert sind. Nachzulesen hier