Mrz 10

Und nicht immer ist es der Russe, der Völkerrecht verletzt und sich nicht an demokratische Regeln und Vernunft hält.

Im Zuge der aktuellen Ereignisse sollte man auch an jenes Ereignis erinnern, das sich in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges nahe Kiew – in Babyn Jar, einer Schlucht auf dem Gebiet des heutigen Kiew – ereignet hat.

Die deutsche Wehrmacht beging dort 1941 die größte Mordaktion des Zweiten Weltkrieges, indem über 33.000 jüdische Menschen ermordet wurden. Die Menschen wurden zur Schlucht geführt und abgeschlachtet. An zwei Tagen wurden über 33.000 Juden ermordet.

Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe 41 aus dem Jahre 1967 von den Prozessen gegen die beteiligten Kriegsverbrecher, wobei auch die Geschichte dieser Vernichtungsaktion nochmal in kurzer Form erzählt wird. Hier kann man diese Geschichte nachlesen – heute kaum zu verstehen, dass es ein System und Menschen gab, die das zustande gebracht haben. Aber ich denke, dass Macht im Kollektiv eine unermessliche Triebfeder für jegliche Gewalt sein kann.

Dies im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine derzeit – vieles gibt es zu bedenken, viele Für und Wider. Mag man nun pro-westlich gesinnt sein oder eher die russische Seite verstehen. Es ist nichts eindeutig und einfach, auch die Schießenden um den 20. Februar am Maidan-Platz wurden bis jetzt noch keiner Streitpartei eindeutig zugeordnet. Wichtig ist nur, dass der Konflikt halbwegs kultiviert und offen ausgetragen wird, nicht eskaliert und der angekündigte Krieg niemals passiert. Und dass vor allem keine Dinge passieren, die es schon vor gut 70 Jahren gab…

Weitere Quelle: Wikipedia

publiziert von e.rottensteiner am 10. Mrz. 2014. \\ Tags:

Feb 23

image Und hier noch zwei ausgezeichnete Artikel zur aktuellen Aufarbeitung der Hypo-Causa: Andreas Koller erörtert hier in den Salzburger Nachrichten, wie viele Millionen Milliarden ein Politiker eigentlich in den Sand setzen muss bevor es für ihn eine noch so klitzekleinste Konsequenz gibt und Daniela Kittner von der Kurier-Innenpolitik-Redaktion publiziert hier unter dem Titel “Das Puzzle eines blauen Exzesses” eine interessante Chronologie der Geschehnisse bisher und auch einige gute Links zum ABGB und dem Rechnungshofbericht vom Jänner dieses Jahres.

publiziert von e.rottensteiner am 23. Feb. 2014.

Feb 22

Sollte die Hypo wirklich in die Insolvenz geschickt werden? Das lässt sich sicher nicht so einfach beantworten, bei vielen anderen Dingen die Werner Kogler in seiner Rede erwähnt muss man ihm wohl doch recht geben. Hier der Link zum Video das ja schon seit Tagen die Runde macht – eigentlich sollte sich (trotz der guten 20 Minuten) jeder Staatsbürger und Steuerzahler einen Eindruck dessen machen, was Kogler hier erklärt…

publiziert von e.rottensteiner am 22. Feb. 2014.

Feb 17

imageEin Logo zu erfinden oder ein Logo zu entwerfen ist große Kunst, und jeder der das schon einmal versucht hat weiß dass es auf die Einzigartigkeit ankommt. Ich habe hier auf mamoe-web einen recht interessanten Beitrag entdeckt, der unglaubliche Details und versteckte Botschaften in einigen weltbekannten Logos aufzeigt. Wirklich beachtlich, welche “geheimen Messages” hinter diesen vertrauten Markenzeichen stecken (könnten), hier geht’s zum Beitrag.

publiziert von e.rottensteiner am 17. Feb. 2014.

Feb 09

image Für unsereinen ist das wirklich schon Retro – und ich wüsste nicht wann ich das letzte Mal am TV-Gerät dort nachgelesen hätte.

Aber es gibt ihn immer noch – den ORF Teletext. Immer wenn ich über Umwege auf diesen im Internet stoße wundere ich mich, wie kompakt, kurz und auf den Punkt gebracht Information sein kann. Und darum werde ich mir auch jetzt wieder einmal vornehmen, diesen Info-Kanal trotz seiner spartanischen Gestaltung doch öfter zu nutzen, ganz im Sinne “weniger ist oft mehr” (wer weiß wie lange es ihn noch gibt…).

publiziert von e.rottensteiner am 09. Feb. 2014.

Jan 29

yoyo Inge Siller schreibt in ihrem Blog "Freigeisterhaus" Gedanken zum Leben.

Die Geschichte "Es sind die kleinen Dinge" hat mich sehr bewegt – ist sie doch aus unserer Zeit gegriffen und trotzt dem aktuellen Hype, nur dem Jungen, Schönen und Neuen gegenüber offen zu sein und Vergangenes nicht zu würdigen und manchmal sogar mit Missachtung zu strafen. Vieles scheint in unserer heute schnellen Zeit um vieles schneller vergänglich als dies noch vor einigen Jahren der Fall war und: lebt man nicht viel zu sehr im Morgen als im Heute? Das Zurückblicken, Innehalten und Rekapitulieren kommt wohl manchmal zu kurz. Denn genauso wie in der Zukunft liegt auch in der Vergangenheit viel Positives verborgen – man muss es nur erkennen. Dazu – finde ich – passt diese Geschichte ganz ausgezeichnet.

publiziert von e.rottensteiner am 29. Jan. 2014.

Jan 19

image Das Newscenter im Wiener Funkhaus ist das Herz der österreichweiten Radioinformation des ORF. Dort werden die Nachrichten und Journale für Ö 1, die ORF Regionalradios und die deutschen Nachrichten für FM4 produziert. Neben den Breaking News die für Twitter getextet werden und den Beiträgen der zentralen Radiowetterredaktion werden die aktuellen Teletextnachrichten geschrieben und das Radioangebot für Ö1 online abgebildet. Hier ein informatives Video, das ein wenig Einblick in das Geschehen eines Radio-Tages gibt.

publiziert von e.rottensteiner am 19. Jan. 2014.

Jan 13

EU und USA – Generalangriff auf die Verbraucherrechte? Wie weit wird das EU-Parlament bei den Verhandlungen ausgeschlossen?

Mit dem Ziel eine Freihandelszone zu errichten soll mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen der EU und den USA abgeschlossen werden. Dieses geplante Abkommen jedoch wird von einer Reihe von Journalisten und anderen NGOs teilweise recht massiv kritisiert. Es besteht der Vorwurf, dass ohne demokratische Legitimation (und nur unter Lobby-Vertretern der Industrie) verhandelt wird – zu ungunsten des Konsumenten und somit es EU-Bürgers.

Die Bedenken gehen sehr weit, denn die Verbraucherrechte sind in Gefahr. Aus derzeitiger Sicht hätten wir in Europa auf dem Weg dorthin vieles an derzeitigen Rechten zu verlieren: Tierschutz, Konsumentenschutz, Klimaschutz, Datenschutz und möglicherweise sonst noch einiges – dieser äußerst kritische Beitrag des Bayrischen Rundfunks macht nachdenklich.

publiziert von e.rottensteiner am 13. Jan. 2014.

Jan 06

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Als ich vor kurzem einer Bekannten helfen sollte, die Kreditkarten-Daten aus ihrem Google-Account zu entfernen staunte ich nicht schlecht. Unmittelbar nach dem Einkauf im Google-Play-Store waren wir unmittelbar an jenem Link, an dem sich die Kreditkarte entfernen ließ. Einige Tage später konnten wir diesen Link nach dem Einloggen auf der Google-Seite einfach nicht mehr finden. Unglaublich, aber klug – der Ort zum Entfernen der Kreditkartendaten ist wirklich gut versteckt, hier der direkte Link (den wir dann auch nur mit der Google-Suche ;-) gefunden haben): https://wallet.google.com/manage/#paymentMethods:

publiziert von e.rottensteiner am 06. Jan. 2014.

Jan 02

image Die Wichtigkeit des Schlafes ist ja bekannt – der Tagesspiegel berichtet heute über neue Erkenntnisse schwedischer und englischer Forscher, die im Fachmagazin “Sleep” publiziert wurden. Demnach sollen die beiden Eiweiße “Neuronenspezifische Enolase (NSE)” und S-100B – beide werden jetzt schon von Neurologen zur Abschätzung von Gewebeschädigungen nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma genutzt – maßgeblich mitbeteiligt sein, ein Absterben von Gehirnzellen zu begünstigen wenn diese im Schlaf nicht absinken (so vermuten zumindest die Forscher). Eine Erklärung dafür wäre, dass bei fehlendem Schlaf der Energiestoffwechsel im Gehirn nicht gedrosselt wird und sich dabei schädliche Nebenprodukte des Energiestoffwechsels im Gewebe absammeln könnten. Den gesamten Artikel kann man hier nachzulesen.

publiziert von e.rottensteiner am 02. Jan. 2014.

Dez 28

File:Z3 Deutsches Museum.JPGKonrad Zuse gilt ja als der Erfinder des ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners mit binärer Gleitkommatechnik – die beiden Wolfgangs des legendären "Computerclub 2" haben in ihrer 369. Ausgabe ihres Audiocasts ein wirklich absolut interessantes Interview mit seinem Sohn Horst Konrad Zuse geführt.

Dieser machte sich übrigens mit 63 Jahren an die Arbeit, den legendären Z3 nachzubauen. Der ist nun seit dem Jahr 2010, dem 100. Geburtstag von Konrad Zuse, im Berliner Verkehrsmuseum ausgestellt und kann dort besichtigt werden. Eine mega-interessante Sendung für alle Computerfreunde und wirklich nur zu empfehlen! Hier der Link zur Sendung.

Bild: (wikipedia)

publiziert von e.rottensteiner am 28. Dez. 2013.

Dez 17

GutscheineDie Weihnachtszeit naht und so manches Geschenk mag noch kurzfristig besorgt werden. In Zeiten des digitalen Buches (ich sage nur “k-i-n-d-l-e”) ist natürlich der Boom zum Gutschein des Platzhirschen noch größer als sonst. Gutscheine zu schenken ist ja irgendwie nicht wirklich kreativ und persönlich – aber Hand auf’s Herz: Wer von uns freut sich etwa nicht über einen Amazon-Gutschein? Daher für alle die einen schnellen Link dorthin benötigen – und auch nicht ganz aus Eigennutz ;-) gibt es hier eine schnelle Einkaufsmöglichkeit.

publiziert von e.rottensteiner am 17. Dez. 2013.

Dez 16

image In den letzten Jahren haben vor allem Smartphones dafür gesorgt, dass der Markt der Kompaktkameras deutlich geschrumpft ist. Das Smartphone ist ohnehin der tägliche Begleiter. Besonders gute Smartphones sind bereits in der Lage, Einstiegsmodelle der Kompaktkameras in allen Belangen zu übertreffen. Doch noch längst können die Smartphones nicht alles.
Das Smartphone – der ständige Begleiter
Wenn ein gutes und vor allem schnelles Bild aufgenommen werden muss, wird heute einfach das Smartphone aus der Tasche gezogen. Ein Klick auf die entsprechende App öffnet die Kamera und das Aufnehmen kann losgehen. Der große Vorteil daran ist natürlich, dass das Smartphone in allen Lebenssituationen der ständige Begleiter ist. Auch alle aufgenommenen Bilder sind auf dem Smartphone abgespeichert und können bei Bedarf angeschaut und sogar über das Internet an Freunde und Bekannte verschickt werden. Somit ist das Smartphone in fast allen Lebensbereichen ein wahrer Alleskönner. Das Gerät vereint nicht nur eine Kamera, sondern unzählige technische Geräte in einem. Des Weiteren ist es möglich, die Bilder direkt nach der Aufnahme nach Belieben zu optimieren und verändern. Viele verschiedene Apps stehen dem Anwender für dieses Vorhaben zur Verfügung.
Die Grenzen des Smartphones
Dass die Kamera moderner Smartphones im Alltag vollkommen ausreicht, ist seit einigen Jahren schon deutlich geworden. Doch die Kameras können auch relativ schnell an ihre Grenzen kommen. Zum Beispiel gibt es Porträts oder Bilder, die in einer schnellen Bewegung aufgenommen werden möchten. Bei der Aufnahme durch eine Smartphone-Kamera wird schnell deutlich, dass die Kamera große Mängel aufweist. Auf dem Bild oder auch im Video wird es zu markanten Unschärfen im Vorder- und Hintergrund kommen. Doch wer bei schnellen Sportbewegungen scharfe und hochauflösende Bilder aufnehmen möchte, der muss sich eine Spiegelreflexkamera kaufen, die einen hohen vierstelligen Betrag als Kaufpreis besitzt.
Doch die Bridgekameras stellen eine gute und vor allem bezahlbare Alternative zu den teuren Geräten dar. Diese Kameras zeichnen sich durch ein kompaktes Gehäuse in Verbindung mit einem Zoomobjektiv mit einem sehr hohen Brennweitenbereich aus. Jedoch ist der Sensor klein, wodurch die kompakte Größe der Kamera erst erreicht werden kann. Aus diesem Grund sollte der Anwender nicht allzu große Ansprüche an solch eine Kamera stellen.
Ebenfalls gibt es eine zweite Kategorie von Kameras. Diese fallen zwar etwas größer aus, doch auch der Bildsensor ist dementsprechend größer und daher besser. Sie besitzen fest eingebaute Objektive. Je nach Hersteller fällt die Auswahl der verschiedenen Objektive unterschiedliche aus. Wer jedoch ein Teleobjekt nutzen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass es sehr schnell mit der kleinen und handlichen Kamera vorbei sein wird.
Fazit
Die Qualität von Kompakt-, Spiegelreflex- und Systemkameras ist deutlich besser als die der Smartphone-Kameras. Vor allem wird der Qualitätsunterschied bei bewegten Bildern und Videos deutlich, bei denen auch die besten Smartphone-Kameras derzeit noch nicht mithalten können. Doch wird die Entwicklung der Smartphones betrachtet, so lässt sich darauf deuten, dass die Kameras immer besser und weiterentwickelter werden – ein Ende ist dabei noch lange nicht in Sicht, neue Modelle der Systemkameras sind u.a. auf ebay zu finden.

publiziert von e.rottensteiner am 16. Dez. 2013.

Dez 08

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Schon vor einiger Zeit wurde in den Medien das Problem und die Folgen eines länger andauernden Stromausfalles thematisiert. Heute bin ich zufälligerweise wieder über das Thema gestolpert und möchte dieses deshalb hier im Blog auch kurz ansprechen.

Grundsätzlich gibt es in unseren Breiten – und ich glaube hier für ziemlich ganz Österreich sprechen zu können – mit der Stromversorgung kaum Probleme. Ich weiß zwar dass es in einzelnen Landesteilen hin und wieder zu kurzen Stromversorgungs-Unterbrechungen kommt, aber diese Fälle sind eigentlich vernachlässigbar.

Was allerdings passieren sollte wenn es doch einmal zu einem größeren innerländischen Störfall kommen sollte (möglicherweise auch aufgrund einer Kettenreaktion eines gesamt-europäischen Problems), das kann man auf den Seiten des österreichischen Zivilschutzverbandes nachlesen: Ausfall der Heizung, Computer, Drucker, Kopierer, Telefone und andere Geräte funktionieren nicht mehr, in Supermärkten und Geschäften kann nicht mehr bezahlt werden, Tiefkühlware und verderbliche Ware kann nicht mehr gekühlt werden, es kann kein Bargeld von Geldautomaten mehr behoben werden, private Kommunikation (Telefon, Handy, Internet) funktionieren nicht mehr – und Radio und TV fallen aus.

Wenn man sich dieses Szenario wirklich mal durchüberlegt, dann sind die Ratschläge auf der Webseite des Zivilschutzverbandes schon eine Überlegung wert – obwohl man sich natürlich nicht vorstellen möchte, dass ein derartiger Fall irgendwann eintreten könnte.

Hier ein Link zur Broschüre "Bevorraten".

publiziert von e.rottensteiner am 08. Dez. 2013. \\ Tags:

Nov 27

image Viele E-Books mit sind mit einem Schutz vor unerlaubtem Kopieren ausgestatten, einem sog. DRM-Schutz (Digital Rights Management). Warum aber ein Buch nicht z.B. an Familienmitglieder verborgt werden darf – bei einem gekauften Buch darf man das ja auch – ist eigentlich nicht zu verstehen. Warum sollte es also nicht möglich und erlaubt sein, eine DRM-Lizenz innerhalb der Familie auf eine andere Person übertragen? Und warum muss man in diesem Fall ein E-Book zweimal kaufen?

Zur Klarstellung: Es geht nicht um das illegale Verbreiten kommerzieller Bücher, sondern sehr oft und einzig und alleine um die Weitergabe an den Partner – da ist es nicht verwunderlich dass sehr oft Tools zum Entfernen des Kopierschutzes verwendet werden.

Ich möchte explizit darauf hinweisen, dass dies das Urheberrecht verbietet – wie aber etwa auf Seiten wie epubdrmentfernen.com beschrieben gibt es neben Informationen über die Vorgangsweise zum Entfernen auch Links zu dementsprechenden Tools.

publiziert von e.rottensteiner am 27. Nov. 2013.