Kategorie-Archiv: Webtipps

Warum die Sicherheit nicht wiederkommt.

Der ZIB2-Moderator Armin Wolf hat gestern einige Gedanken zu diesem Thema auf Facebook geschrieben.
Jeder, der die 70er und 80er in ähnlicher Form wie beschrieben miter- und gelebt hat, findet in diesem Artikel wahrscheinlich einige Dinge wieder, die möglicherweise in der Erinnerung etwas verstaubt in der Ablage herumdösen. Ich finde jedenfalls diesen Artikel – auch wenn ich Herrn Wolfs aggressiven investigativen Interview-Stil nicht besonders schätze – äußerst sympathisch und gut – zumal ich doch einige Parallelen in Denkweisen und Ansichten (zwischen ihm und mir) erkennen kann.
Der Versuch, die gegenwärtige Lage in vergleichende Relation zur „guten alten Zeit“ zu setzen, ist ganz gut gelungen und ich kann dem Geschriebenen großteils nur zustimmen. Was mir ebenfalls zunehmend Angst macht – Wolf erwähnt es zwischendurch -, ist die Form der Radikalisierung der Meinung und des persönlichen Standpunktes in den sozialen Medien. Diese Tatsache sollte uns Anlass zur Sorge geben und uns überlegen lassen, wie weit unsere Demokratie wirklich entwickelt und ausgeprägt ist.
Ergänzend zu dem Facebook-Posting möchte ich jedenfalls noch festhalten, dass ich meine, dass die Art der „Sicherheit“ der 70er und 80er zwar wahrscheinlich nicht wiederkommt, dass aber kommende Generationen – also nach Armin Wolf und nach mir 😉 – möglicherweise einen anderen Zugang zur oder ein anderes Empfinden für Sicherheit haben, als wir sie angelernt bekommen haben.
Es liegt wohl an uns allen (und an unseren Kindern und auch deren Kinder), sich aktiv und aktiver als bisher in die öffentliche Meinung einzubringen, um ein mögliches bestehendes Missverhältnis in der Meinungsvielfalt auszugleichen und dadurch auch vielleicht dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie „krisenfest(er)“ werden kann.

In diesem Sinne lieber Armin Wolf – danke für den Beitrag, der zum Nachdenken angeregt hat, alles Gute – und „be optimistic!“.

Tutanota

image In der existierenden und täglich größer werdenden Vielfalt an Services bekommt Sicherheit immer mehr Gewicht. Die vielen Daten, die täglich in die Cloud gehen, werden irgendwann – und das wird imho nicht mal so lange dauern – für Zwecke genutzt werden, die wir heute noch nicht kennen. Ein kleines Angebot zu mehr Sicherheit jedenfalls bietet Tutanota mit seinem end-to-end-verschlüsselten Maildienst. Ein erster Test ergibt komfortable Nutzung und unkomplizierte Handhabung. Für gelegentliche Nutzung – vor allem für sensitive Nachrichten – mehr als empfehlenswert, noch dazu ist das Service kostenlos.

VVO – Zulassungsauskunft

image Der Versicherungsverband Österreichs bietet hier eine Zulassungsauskunft, in der man im Falle des Falles zu jedem KFZ-Kennzeichen den Fahrzeughalter ermitteln kann. Ein tolles Service, das allerdings nur im Schädigungsfall genutzt werden sollte.

LFID – das Online-Fundbüro

lfid_ids-04 LFID  (Lost&Found ID) ist ein europäischer Service, der das Auffinden von verlorenen Gegenständen revolutionär vereinfachen kann.

Jeden Gegenstand einfach mit der Persönlichen LFID kennzeichnen – sobald der ehrliche Finder diese ID auf der Webseite eingibt, wird automatisch eine Gefunden-Meldung zugestellt. Ein globales Online-Fundbüro also, bei dem die Chance hoch ist, dass der Gegenstand zum Besitzer zurückfindet.

Einfach gratis anmelden – wenn man kein Starterpackage kaufen möchte, kann man den Service völlig kostenlos nutzen. Hier der Link: www.lfid.net. Wobei – die Starterpackages, die man auch nachträglich erwerben kann, auch echte Hingucker sind…

Sozialleistungen für Ausländer?

Vor dem Hintergrund, dass immer wieder behauptet wird, dass Ausländer nach Österreich kämen um hier Sozialleistungen zu konsumieren:

Hier eine sehr gute Übersicht über Sozialleistungen in Österreich. Es lässt sich schön nachlesen, wer unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf Sozialleistungen in unserem Land hat. So scheint es tatsächlich so zu sein, dass es unmöglich ist, offizielle Sozialleistungen zu beziehen ohne einer offiziellen Erwerbstätigkeit nachzugehen bzw. nachgegangen zu sein. Lassen wir uns also nicht täuschen von so manchem Rattenfänger, der uns gegenteiliges weismachen möchte 😉 .

Link

Barbapapa’s Papa ist tot.

Aufgrund des jetzt erst bekannt gewordenen Ablebens von Talus Taylor am 19. Februar – der Schöpfer der Kultserie der Barbapapas starb im 82. Lebensjahr – hier eine kleine Reminiszenz an frühere Zeiten, in denen Barbapapa noch den abendlichen Bildschirm füllte und täglich neue Geschichten aus der Barbapapa-Familie ins familiäre Wohnzimmer lieferte. Legendär auch der Einstieg in die Serie, zu der immer die Namen aller Familienmitglieder “runtergeratscht” wurden – das hängt wohl jedem, der diese Zeit miterlebt hat – immer noch im Ohr.

Link: Die letzte Verwandlung von Barbapapas Papa (Die Welt)

Warum ich gerne Steuern zahle

image “Es geht mir gut. Es geht mir wirklich gut. Da muss man nicht kleinlich sein.” – das schreibt Bettina Steiner auf diepresse.com: “Warum ich gerne Steuern zahle”.

Bekommt man wirklich weniger raus als man einzahlt? Eine etwas andere Sicht auf Österreich, auf unseren Staat und jene Transfer-Leistungen, die wir alle konsumieren – ein kurzer gut geschriebener Artikel, der jedenfalls zu ein paar neuen Gedanken anregen könnte.

Link

Open-Source CMS Systeme

image Da ich vor kurzem wiederum beratend bei der Auswahl eines Content Management Systems zur Seite stehen durfte, habe ich u.a. diese kleine Entscheidungshilfe des Upload-Magazins gefunden, die in wirklich übersichtlicher Art die 12 führenden Open-Source CMS-Systeme behandelt. Wirklich empfehlenswert, wenn es um Pro und Contras zu den einzelnen Softwarprodukten geht – deshalb hier der Link.

Ergänzend sei hier auch gleich noch ein guter Vergleich von Forensoftware erwähnt…

Nochmal zum Thema Barrierefreiheit…

Vergangenen Sonntag in der Pressestunde hat ja Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine sehr “pointierte” Aussage zur Barrierefreiheit der niederösterreichischen Dorfwirtshäuser gemacht. Wie schon bekannt sein dürfte, hatte Pröll auf die Aussage, dass jedes Landwirtshaus über einen barrierefreien Zugang verfügen müsste, entrüstet gemeint “Wo sind wir denn?” – die Wirte hätten es nicht leicht…

Heute ist mir ein ausgezeichnetes Video untergekommen, das die Thematik wohl in ein etwas anderes Licht rückt. Der – nach eigener Aussage – wohl kleinste Youtuber Österreichs – Martin Habacher – selbst Rollstuhlfahrer und engagierter Kämpfer für die Sache der Behinderten, hat in diesem Video eine wohl eindeutige Stellungnahme abgegeben.

Ich empfehle uneingeschränkt dessen Lektüre!

GC App

image Im Beitrag "User rätseln für User" verlinkt JR849 auf einen hervorragenden TV-Ausschnitt, in dem die beiden Moderatoren die Geocaching-Software für das iPhone erklären. Erfrischend und belustigend zugleich, mit welcher Unkenntnis die beiden da herangehen. "Geocaching basiert auf Internet-Verbindungen" – "Man kann so kleine Rätsel aus dem Internet sich saugen" – "Ich weiß, es ist schwierig – aber das machen die Leute…" – "Wir machen mal ein Geocaching…" und "Koordinaten sind meist irrelevant…"

Einleitung und dann ab 11:20 Minuten ansehen – allerdings nur wenn man was mit GC auf dem Hut hat… :-)

Gehen mit Schrittzähler

 

Ich lese sonst die Kolumne von Frau Hammerl nicht – diesmal aber bin ich froh, den Artikel angelesen zu haben, denn dann wollte und wollte ich nicht mehr aufhören. Elfriede Hammerl hat im aktuellen Profil einen mehr als ausgezeichneten Artikel mit dem Titel “Gehen mit Schrittzähler” geschrieben, auf den ich unbedingt hinweisen möchte. Thema: Wie schön ist es doch, sich selbst elektronisch zu überwachen und dafür Rabatte vom Versicherer zu erhalten? Ein überaus köstlicher und unbedingt lesenswerter Artikel, hier auch online verfügbar.

Holzköpfe

image Das vergangene Jahr Revue passieren lassen, ein wenig feiern und das neue Jahr erwarten – das werde heute wohl nicht nur ich machen. Viele neuen (und guten) Vorsätze werden gefasst, die meisten davon bleiben Vorsätze – ich kann’s aus Erfahrung bestätigen 😉

Vielleicht sollten wir uns über so manche kleinere Dinge Gedanken machen und versuchen, eventuell auch mit kleineren Kleinigkeiten zufrieden zu sein – so habe ich jedenfalls den 1000-Zeichen-Beitrag von Tobias Jochheim empfunden, den ich – heute am Silvestertag möchte ja niemand stundenlang lesen – hier zur Lektüre empfehle: Holzköpfe

Prosit 2015!

Google Maps offline

image Google Maps unter Android ist eine gute App, um schnell mal zum nächsten gewünschten Punkt zu navigieren.

Funktioniert toll, braucht aber Online-Verbindung und Internet. Wenn man da im Ausland ist und über keine Internet-Verbindung verfügt, ist es vorbei mit Google Maps.

Zwar etwas restriktiv und nur für gezielten Einsatz – aber doch: es geht, auch Google Maps offline zu verwenden. Eine gute Anleitung wie man das bewerkstelligt findet man hier auf androitdpit.