Mrz 19

ArmbaenderDie Clean-Code-Developer (CCD)-Initiative von Ralf Westphal und Stefan Lieser wurde zwar mittlerweile schon vor einiger Zeit gestartet und die erste große Euphorie ist vorbei – und gerade deshalb habe ich mir ein wenig Zeit genommen um jetzt darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Initiative um einen ersten Anlauf handelt, Softwareentwicklung auf eine qualitativ nächsthöhere Stufe zu stellen. Worum geht’s? Das CCD-Team meint, dass Softwareentwickler nicht nur Profis sein sollen, die ihr Geld verdienen, sondern dass weit mehr dazu gehört. Und so haben sie ein Wertesystem erfunden (naja, vieles das ins Wertesystem aufgenommen wurde gab’s ja schon), welches Clean Code als Fundament zum Ziel hat. In der CCD-Initiative kann sich jeder einzelne durch die CCD-Grade arbeiten und nach und nach über vordefinierte Prinzipien, Regeln und Praktiken professionelle(re) Qualitätsarbeit als Ergebnis seiner täglichen Tätigkeit erzielen. Ich halte diese Initiative unbedingt für empfehlenswert und werden versuchen, diese demnächst (ev. auch im Team) umzusetzen. Hier noch der Link zum Forum und ein Link zu einem super PDF-Plakat mit dem Wertesystem.

Übrigens erarbeiten in Deutschland gerade Sofwareunternehmen (SAP u. andere) sowie Forschungseinrichtungen (Fraunhofer Institut u. andere) soeben an einem Industriesstandard für Softwarequalität, der den gesamten Software-Lebenszyklus umfassen soll (die CCD-Initiative beschränkt sich hier ja eher auf den Quellcode-Bereich). Mehr zu dieser Initiative, die auf 3 Jahre ausgelegt ist erfahren Sie hier.

publiziert von e.rottensteiner am 19. Mrz. 2009. \\ Tags: ,