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Okt 21 |
Die “Förderaktion Photovoltaik 2009” (ich habe hier berichtet) betrachte ich nachträglich mit gemischten Gefühlen. Die Vergabe der 18 Mio. Euro Förderungsmittel an private Haushalte geschah unter ziemlich seltsamen Begleitumständen und die Professionalität der Vergabe ist sicherlich zu hinterfragen.
Nachdem ich vor einigen Wochen die offizielle Ablehnung meines Förderungsansuchens erhalten habe muss ich doch aufgrund verschiedener Begleitumstände hier Stellung nehmen. Im Ablehnungsschreiben steht, dass mein Ansuchen bei der Abwicklungsstelle Kommunalkredit Public Consulting GmbH am 4.8.2009 elektronisch eingelangt ist. Tatsächlich war es so, dass das am 4.8.2009 (angeblich ab 10:00 Uhr freigeschaltete) Eingabeformular bis in den Nachmittag hinein absolut unerreichbar war und mich mein Betreuer von der Ökostrom (von dem ich im Vorfeld auch ein verbindliches Angebot für die Anlage erhielt) gegen 14:30 Uhr angerufen hat um für mich meinen Antrag online einzubringen. Komischerweise konnte dieser online meine Daten erfassen, mir war das nicht möglich – ich konnte nicht mal die Webseite aufrufen. Und an der Internetverbindung lag’s wirklich nicht.
Dem Ablehnungsschreiben war weiters zu entnehmen, dass in NÖ 426 Projekte gefördert werden und mein Ansuchen an 1916. Stelle gereiht wurde und somit nicht berücksichtigt werden konnte. Aus meinem Bekanntenkreis konnte ich erfahren, dass ich nicht der einzige war dem es so erging. Und bei näherer Recherche konnte ich zu dem Thema auf meinparlament.at feststellen, dass der Umweltminister Berlakovich auf Anfragen genervter Antragsteller mit einem Schimmelbrief antwortet, der wirklich lesenswert ist! Alles in allem eine komische Geschichte…
An der Fachhochschule Pinkafeld wurde ein Projekt ins Leben gerufen, ein benutzerfreundliches und validiertes Online Simulationstool für netzgekoppelte und autarke Fotovoltaik-Anlagen zu schaffen. Das von der Europäischen Union im Rahmen von SiTaR/Interreg IIIc geförderte Projekt ermittelt für netzgekoppelte Anlagen die jährliche Einspeise-Energie unter Berücksichtigung der relevanten Parameter. Kontakt:
Der Klima- und Energiefonds fördert auch heuer wieder Fotovoltaik-Anlagen in Österreich. Diesen Dienstag ist Startschuss und für alle (noch kurzfristig) Entschlossenen ist oberstes Gebot, pünktlich ab 10:00 Uhr den Antrag einzureichen, denn es herrscht das Prinzip: “first-come – firste serve”: Die Förderungen werden in der Reihenfolge des Einlangens der Anträge vergeben. Voriges Jahr wurden Fördermittel in der Höhe von 10,9 Mio. € für ganz Österreich zur Verfügung gestellt, das Förderungsvolumen für freistehende und gebäudeintegrierte Anlagen für max. 5kWp-Anlagen (z.B. f. Einfamilienhäuser) war nach bereits 17 Minuten ausgeschöpft. Die Mittel wurden heuer auf 18 Mio. € erhöht, trotzdem ist davon auszugehen dass die Mittel schnell vergriffen sein werden. Nähere Informationen zum Thema:
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