House Of The Rising Sun

By | 11. Juli 2020

Diese von der US-Heavy-Metal-Band Five Finger Death Punch interpretierte Version von House Of The Rising Sun finde ich wirklich bemerkenswert, wenngleich das Video etwas von der Musik ablenkt.

Jedenfalls hat mich das Wüsten-Video bewogen, mich etwas näher mit dem Text zu beschäftigen – und so bin ich u.a. auch auf eine kleine Analyse bei Glitch in the Matrix Multi-Media gestoßen, die ebenfalls sehenswert zu sein scheint.

Auf den Hund gekommen

By | 6. Juli 2020

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Ein einsamer Waldweg – ein einsamer Hund, wo ist sein Besitzer? Etwas weit weg davon – mal schauen was passiert.

Diese Situation ist nicht ungewöhnlich, aber sehr oft ist der Hundebesitzer doch in der Nähe. Natürlich darf man das nicht nur negativ sehen – es gibt viele verantwortungsbewusste Hundehalter, die – trotz fehlender Leine bzw. Maulkorb – stehenbleiben und ihren Hund halten, sobald unsereiner gehend oder laufend vorbeikommt. Aber tja, nicht alle verhalten sich so – es gibt immer “schwarze Schafe”. Und die sind auch der Grund für immer wiederkehrende gefährliche Situationen.

Warum man im Wald immer wieder Hundehaltern begegnet die ihre Hunde frei herumlaufen lassen – also ohne Leine oder Maulkorb – und warum das sogar zulässig und erlaubt ist: Das erfährt man in dem Beitrag “Verhalten im Wald, Hunde im Wald” im Blog von laufundgeh.at.

Darmwind vulgo Schas

By | 24. Juni 2020

Eigentlich wollte ich a) sofort ein Posting schreiben weil ich es am Tag des Geschehens so skurill fand und dann b) doch kein Posting mehr machen weil es die Geschichte ja sogar schon in die Krone geschafft hat. Aber jetzt (also c) muss ich trotzdem noch ein ein paar kleine Zeilen zur Sache schreiben, weil ich über das Ganze gestern nochmal herzlich lachen musste.

Aber – der Reihe nach: Es trafen sich Anfang Juni einige Burschen in Wien zu einer kleinen Lokaltour, setzten sich anschließend in einem Park auf eine Bank und machten etwas mehr Lärm als üblich. Was sie sich damit eingebrockt hatten, war, dass Anrainer die Polizei riefen, welche auch nach geraumer Zeit eintraf. Die Beamten forderten die Burschen zur Ausweisleistung auf, welcher sie auch nachkamen. Wahrscheinlich gab es in diesem Zuge auch einige Diskussionen über das Warum und Wieso – so genau wird man das jetzt wahrscheinlich nicht mehr feststellen können. Faktum allerdings ist, dass einem der jungen Herrn in unmittelbarer Nähe zu einem Polizeibeamten ein “Darmwind” – also ein sogenannter Schas – entwich, woraufhin dieser aufgrund der Verletzung des öffentlichen Anstands (so die Polizei) eine Strafverfügung in der Höhe von 500€ erhielt.

Auf Twitter gab’s ja vor ein paar Tagen eine heiße Diskussion zum Thema und die Polizei Wien schrieb in diesem Zusammenhang:
Natürlich wird niemand angezeigt, wenn einmal versehentlich „einer auskommt“. Der Angezeigte verhielt sich jedoch während der gesamten vorangegangenen Amtshandlung bereits provokant und unkooperativ. Er erhob sich leicht von der Parkbank, blickte die Beamten an und ließ offenbar in voller Absicht einen massiven Darmwind in unmittelbarer Nähe der Beamten ab. Und anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern.

Soweit so skurill. Herzlich lachen musste ich allerdings schlussendlich gestern, weil Fellners Kasperlpost auf OE24.at (Diktion Dieter Chmelar) ein Interview mit diesem jungen Herrn veröffentlicht hat – und das ist wirklich herzlich. Viel Vergnügen!

NÖ Sport-Initiativen

By | 11. Juni 2020

imageDas Sportland Niederösterreich sind auch heuer wieder einige Sportinitiativen angelaufen – einerseits die NÖ Challenge und andererseits die Niederösterreich-Ausgabe von “Österreich radelt”. Auf laufundgeh.at sind in den folgenden beiden Beiträgen alle wissenswerten Details zu den beiden Aktionen zusammengefasst – jetzt gilt es nur noch mitzumachen und entsprechende Bewegungsminuten zu generieren Smile.

NÖ Challenge
NÖ Radelt

Begegnung am Abend

By | 3. Juni 2020

Heute bei meiner abendlichen Laufrunde gab es ein kleine Überraschung – aus dem Augenwinkel stellte ich fest, dass ich beobachtet wurde.
Da blieb ich stehen und wir (alt + jung) beobachteten uns gegenseitig  Smile

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Thema Homeoffice

By | 24. Mai 2020

imageHomeoffice – wie geht’s jetzt weiter? So mancherorts wurde im Zuge der aktuellen Covid-19-Krise festgestellt, dass die Arbeit aus dem Homeoffice doch weit besser funktioniert als vor der Krise je vermutet.

Ist diese Arbeitsweise, die sich für so manche Berufssparte anbietet, jetzt für viele erkennbar eine neue Möglichkeit, die Produktivität zu steigern und über die Arbeitszeit besser verfügen und gestalten zu können, so stellt diese Form der Arbeit viele vor neue Probleme.

Nicht jeder verfügt über das entsprechende Platzangebot oder ein Equipment, das für ein tolles Arbeitsfeeling garantieren kann. Gibt es auf beschränktem Raum eventuell mehrere Personen oder Kinder, kann das Arbeiten im Homeoffice zur echten Herausforderung werden.

Aus diesem Grund wäre es vorstellbar, dass es in naher Zukunft diesbezüglich zu einer veränderten Nachfrage am Immobiliensektor kommen kann – größere Wohnungen, weniger Büroräume – es könnte zu einer Stadtflucht kommen, nachdem der Arbeitsort flexibler geworden ist. In diesem Zusammenhang stellen sich in den USA Firmen schon die Frage, ob nicht die Gehälter dem Wohnort angepasst werden müssen – Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat schon dementsprechendes angekündigt.

Auch der Arbeitsmarkt selbst wird sich ändern, die verfügbare Auswahl an Arbeitskräften wird sich vergrößern, ebenso wird die Flexibilität der Arbeitnehmer Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Weitere Veränderungen könnten sich im Verkehrsaufkommen, im Versicherungswesen und auch im Finanzbereich ergeben.

Einen sehr guten Artikel zu diesem Thema kann man hier auf trendingtopics.at lesen.

Gesfö, Riedenhof, Göd

By | 26. April 2020

Hier noch einmal einige Informationen zu den interessanten Deals um die ehemaligen gemeinnützigen Genossenschaften Gesfö und Riedenhof, denen im Jahr 2015 ja die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Angeblich wurden beide Unternehmen ja über verschiedene Firmenkonstellationen bzw. Mittelsmänner dem Wiener Unternehmer Michael Tojner zugerechnet.

Der Sitz beider Unternehmen wurde kurzfristig ins Burgenland verlegt – und das Burgenland erhielt im Zuge der Aberkennung der Gemeinnützigkeit auch die hohen Fördergeld-Rückzahlungen (obwohl die beiden Unternehmen nie im Burgenland Wohnungen errichtet hatten). Nach der zu diesem Zeitpunkt gültigen Rechtslage erhielt eben jenes Bundesland die Fördergelder zurück, in dem sich der Unternehmenssitz befindet. Übrigens ist die Höhe dieser Rückzahlungen immer noch umstritten, da die Richtigkeit der damals angesetzten Verkehrswerte der Liegenschaften vom Land Burgenland bestritten wird.

Nach Verlust der Gemeinnützigkeit konnten die Wohnungen jedenfalls gewinnbringend (zu Marktpreisen) verkauft werden. Übrigens wurde Ende 2018 das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz novelliert, um derartigen Vorgangsweisen zukünftig einen Riegel vorzuschieben, die Überprüfung des Aberkennungsprozesses der o.a. Bauvereinigungen durch den Burgenländischen Rechnungshof läuft übrigens seit 2012.

Zur GBV-GÖD, die hier irgendwie auch mitspielt, habe ich hier ja schon geschrieben…

Links: zackzack.at, kurier.at, gruene.at, sn.at

Covid-19–soziale Kontakte meiden

By | 15. April 2020

Die ersten Lockerungsmaßnahmen sind gestern in Kraft getreten, doch es heißt nach wie vor: „Bleiben Sie so weit wie möglich zu Hause, schränken Sie Ihre Sozialkontakte ein. Einkaufen, um die Grundversorgung zu gewährleisten, ist gestattet, der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur allein oder mit Personen aus einem gemeinsamen Haushalt. Halten Sie die Abstandsregel von mindestens einem Meter ein“.

Warum – das sollte u.a. auch dieses Video verdeutlichen: Gute 17 Minuten Reportage aus der Intensivstation Freiburg – „Die Lebensretter der Uniklinik Freiburg“.
Damit sollte wohl klar sein, warum wir sparsam mit Krankenhaus-Kapazitäten umgehen müssen…

https://www.youtube.com/watch?v=6DHtQnlDYfg

Hier alle Artikel zum Thema

TTReminder

By | 12. April 2020

Nachdem es immer mehr Verwendung findet – jetzt hat das geniale Zeitaufzeichnungs-Tool auch eine eigene Seite bekommen!

Tätigkeiten aufzeichnen nach einem neuen Prinzip! Kein langweiliges Buch-Führen mehr über die täglichen Aktivitäten – mit TTReminder ist am Tagesende alles im Kasten.

Hier – siehe Software/TTReminder – mehr dazu mit Download.

Covid-19, es wird länger dauern…

By | 5. April 2020

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Ich habe hier den Beitrag angepinnt, der die Anfänge des Virus in den Tiroler Wintersportorten gut beschreibt: Artikel im Standard vom 21.3.2020 (bzw. auch hier ein Artikel vom 30.3. bezüglich der Island-Connection). Markus Wilhelm vom dietiwag-Blog hat die relevanten Fakten wie immer perfekt beschrieben, eine lesenswerte Chronologie.

Einen geplanten Link zu einem Artikel über die USA und ihren Präsidenten Donald Trump streiche ich wieder, es gibt zwischenzeitlich fast täglich absurde Statements von Trump, man könnte fast täglich berichten (z.B. gestern wieder über den komischen Wortwitz zu den „Models“ in einem todernsten Interview über Corona-Tote).

Aktueller Anlass dieses Postings allerdings ist ein Video, auf das ich ganz besonders hinweisen möchte. Es trägt den Titel „Corona geht gerade erst los“, ist zwar 22 Minuten lang, aber jede Minute wert!

Aktuell leben wir von Tag zu Tag, es gibt keine genauen Informationen wie es weitergeht. Dieses Video könnte viele entmutigen – aber Mai Thi Nguyen-Kim reiht auf maiLab (Kanal für Wissenschaft u. Technik) Fakten aneinander (zumindest die bis jetzt bekannten): Bis zur Normalität wird es länger dauern, als die meisten denken. Wirklich wird uns nur ein Impfstoff oder ein heute noch nicht bekannter positiver Pandemie-Verlauf helfen.

Übrigens – hier die Übersicht aller Artikel zum Thema

Home Office

By | 30. März 2020

officeImmer mehr Personen arbeiten derzeit aus dem Home Office und das wird sich auf absehbare Zeit offensichtlich nicht groß ändern.
Aus meiner langjährigen diesbezüglichen Erfahrung kann ich die meisten Hinweise und Ratschläge bestätigen, die derzeit auf diversen Portalen und in Blogs angeführt sind. Damit das Arbeiten von zu Hause aus auch über einen längeren Zeitraum hinweg effektiv, interessant und motivierend bleibt, hier meine persönliche Liste der aus meiner Sicht wichtigsten Punkte:

Strukturiere deinen Tag
Definiere deine fixen Arbeitszeiten, genauso wie wenn du im Büro sitzen würdest. Melde dich zu Arbeitsbeginn und Arbeitsende bei deinen KollegInnen und melde dich zu deinen Pausen oder Nichtanwesenheiten ab.

Halte Pausen ein
Im Büro gibt es immer die Möglichkeit für kleine Pausen, für einen kleinen Tratsch mit KollegInnen. Im Home Office liegt es an dir, wie lange eine Pause dauert. Bemühe dich, kleine Pausen mit max. 5 Minuten zu machen und große Pausen auf die Länge der Mittagspause zu beschränken.

Zeitaufzeichnung
Hast du für deinen Arbeitgeber eine Zeitaufzeichnung zu führen, versuche diese zeitnah durchzuführen und notiere vor jeder Tätigkeit (und auch vor und nach jeder Pause) die Zeit, sodass deine Zeitaufzeichnung realistisch und genau ist.

Privatleben
Versuche so gut es geht Firmen- und Privatleben zu trennen. Das ist natürlich einfacher wenn du ein eigenes Büro hast und nicht viele Personen im Haushalt um dich sind. Aber trotzdem solltest du versuchen, fixe störungsfreie Zeitabschnitte zu definieren, in denen du ungestört arbeiten und telefonieren kannst.

Überwachung
Überwache dich selbst und führe ein kleines Tagebuch, in dem du täglich zum Arbeitsende den Erfolg deines Arbeitstages Revue passieren lässt und überlegst, wie zufrieden du mit deinem Tag warst und was du erreicht hast. Notiere Stichworte und kreuze jenen Smily an, den du dir für diesen Tag gibst. Ich habe dafür (in Anlehnung an den Monatskalender von Thomas Mangold – Link siehe unten) eine kleine Monatsübersicht gemacht – du kannst sie hier runterladen.

Und hier gibts noch ein kleines Schmankerl – den TTReminder aktuell gratis zum Download – ein super kleines Helferlein zum Aufzeichnen der Arbeitszeit – kriegt übrigens in Kürze eine eigene Seite spendiert…

Weitere Tipps findest du hier: Selbstmanagement-Blog, Artikel auf DerStandard.at

Photo by Paige Cody on Unsplash

Stopp Corona

By | 27. März 2020

stopp-corona

Die App “Stopp-Corona”, die vom Roten Kreuz und der Uniqa Privatstiftung finanziert wurde, fungiert als eine Art Begegnungstagebuch, mit der schnell über Covid-19-Verdachtsfälle informiert wird, wenn man mit diesen Personen in den letzten 48 Stunden in Kontakt gekommen ist.

Mittels eines “digitalen Handshakes” wird die eigene ID mit der ID einer anderen Person ausgetauscht – also mit Menschen, mit denen man gemeinsam in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Büro, im Betrieb oder sonst wo in Kontakt kommt. Es muss allerdings aktiv der ID-Austausch über die App (von beiden Partnern) vorgenommen werden.

Damit ist es möglich, dass bei Erkrankung einer Person alle anderen Personen automatisch verständigt werden können. Wichtig ist, dass man – wenn man die gleiche Person mehrmals trifft – auch die Begegnung mehrmals aufgezeichnet werden muss, denn es zählen immer nur die in den letzten 48 Stunden aufgezeichneten Begegnungen. Familienmitglieder und Personen mit denen man zusammenlebt kann man natürlich davon ausschließen, da hier ohnehin das Kontaktverhältnis bekannt und evident ist.

Das Österreichische Forschungszentrum SBA-Research, das sich mit sicherheitstechnischen Aspekten von Software beschäftigt, hat die App in den letzten beiden Tagen überprüft und konnte der App zumindest bestätigen, in der aktuellen Version “beinahe unbedenklich” zu sein. Für den Handshake wird keine Internet-Verbindung verwendet und es werden keine Daten über das Internet übertragen, ebenso wird keine Telefonnummer an andere Teilnehmer weitergegeben. Lediglich im Falle einer Krankheitsmeldung wird die entsprechende ID auf den Server des Roten Kreuz übertragen, damit die entsprechenden Personen (ebenfalls wieder über die App) verständigt werden können.

Ich bin schon sehr neugierig, ob sich dieses Tool durchsetzen kann – ist so ungewiss wie wohl der ganze weitere Verlauf unserer Situation…

Hier zum Download der Android-Version, hier zum Download für iOS.

Nähere Informationen beim Roten Kreuz, ORF.at, futurezone.at und die Testergebnisse von SBA Research.

edit/4.4.2020: Auch epicenter.work hat sich mit der App beschäftigt und die Analyse hier gut zusammengefasst.

Thomas Brezina – Botschafter der Freude

By | 22. März 2020

imageEs ist schon einige Monate her – da habe ich mir (ich denke es war in einem Podcast) einen längeren Interviewbeitrag mit Thomas Brezina angehört. Daraus ist mir heute noch in Erinnerung, welch ein unglaublich positiv denkender Mensch Thomas Brezina ist.

Neben der faszinierenden Tatsache, dass er bisher hunderte Bücher geschrieben hat, gehört Brezina zu jener Sorte von Menschen, die einem schon deshalb unheimlich sind, weil sie sich durch eine unerschütterlich gute Laune auszeichnen und weil sie durch nichts aus der Ruhe zu bringen sind. Thomas Brezina ist mittlerweile bekannt dafür, ein Vertreter für Lebensfreude und Optimismus zu sein.

Kürzlich hat er sogar ein kleines E-Book zur Corona-Krise geschrieben, das gratis zum Download zur Verfügung steht. Es ist kurzweilig und lesenswert und beinhaltet viele Ideen und Vorschläge zum Nachdenken, vor allem in unserer aktuellen Situation – hier ist der Link.

Außerdem noch ein Video aus seinem Youtube-Kanal mit dem Titel “3 Tipps für mehr Freude am Morgen – Die Freude-Notfall-Apotheke”

Links: Webseite www.thomasbrezina.com
Wikipedia
Foto: Tom Storyteller GmbH

Kenny Rogers–eine Erinnerung

By | 22. März 2020

Kenny Rogers ist Freitag Nacht verstorben. Ein berührender Nachruf seiner kongenialen Partnerin Dolly Parton gestern auf Twitter „… I loved him as a wonderful man and a true friend…“

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Kenny Rogers war einer der ganz Großen – auch bei USA for Africa im Jahr 1985 dabei…

Links: Einige Gedanken zum Künstler in der Kultur-Rubrik auf web.de, Wikpedia

Der österreichische Oskar Schindler

By | 14. März 2020

Anton Schmid rettete 300 Juden vor dem Tod und wird von manchen als der österreichische „Oskar Schindler“ genannt.

Der Feldwebel Anton Schmid landete im Zweiten Weltkrieg in der litauischen Stadt Vilnius, wo im nahen Waldstück tausende von Juden erschossen wurden. Er verschaffte als Schreiber falsche Identitäten, stellte falsche Arbeitsbescheinigungen für Hunderte jüdische Gefangene und ermöglichte so vielen hunderten Menschen die Flucht. Anton Schmid wurde nach § 90 des Militär-Strafgesetzbuches und § 32 des Reichsstrafgesetzbuches zum Tode verurteilt und am 13. April 1942 erschossen.

Links:
Wikipedia
Yad Vashem – int. Holocaust Gedenkstätte
Deutschlandfunkkultur