Soeben gelesen und hier gleich zum Weiter-Erzählen: Windows 8 wird ein neues Filesystem unterstützen – ReFS (Resilient File System). Es ist dies in letzter Zeit ein erneuter Anlauf von Microsoft ein neues File-System zu etablieren, offensichtlich ist’s diesmal wieder eine ernste Sache. ReFS soll NTFS-kompatibel sein, automatische Datenprüfung und –Reparatur unterstützen und für große Datenmengen optimiert sein. Weiter Features und die gesamte News sind hier im Building Windows 8 – Blog zu finden.
publiziert von e.rottensteiner am 18. Jan. 2012.
Zum schnellen Geocodieren von Adressen empfielt sich die Webseite MyGeoPosition.com als absolutes Highlight. Nach Eingabe einer beliebigen Adresse kann nicht nur sofort die Geocodierung der eingegebenen Adresse ermittelt werden, es können auch automatische Geotags zum Taggen von Websites, Fotos, Blogs, uvm. generiert werden. Weiters ist es auch möglich, Unschärfe-Distanzen (1 Meter, 10 Meter, usw.) aus Datenschutzgründen zu definieren. Zur ermittelten Geo-Position kann ganz einfach per Karteikarte auf KML-Download, Kartenverlinkung, Karte oder den Geo-Tags umgeschaltet werden. Wie gesagt – ein absolutes Highlight für Geodaten-Freaks.
publiziert von e.rottensteiner am 09. Okt. 2011.
“Langsam” werde ich zum Apple-Fan. Warum? Hat doch Apple gerade mal der Gerüchteküche nicht entsprechen können und gestern eben kein iPhone 5 vorgestellt – wieso sollte mich das zum Fan machen?
Es gibt (noch) kein neues iPhone5, gut.
Jedoch hat Apple “nur” ein neues und verbessertes iPhone 4 S gelaunched – und damit imho jetzt schon den Super-Coup schlechthin gelandet. Neben zahlreichen Verbesserungen (Prozessor, Kamera, usw.) war das Thema “Sprachsteuerung” ja schon ganz früher mal da – Sprachsteuerung, gab’s am PC schon vor über 15 Jahren (oder auch früher). Aber jetzt hat Apple die Sprachsteuerung einfach anwendbar gemacht. Ich denke das ist das beste Feature am neuen 4S: Siri, der intelligente Sprachassistent. Apple hat Siri gekauft und fest im iOS integriert – dadurch ist dieser Sprachassistent in allen Applikationen verfügbar. Und das ist das absolut Coolste, was ich an mobilen Devices in letzter Zeit gesehen habe – dieses Video zeigt es eindrucksvoll – es ist e-i-n-f-a-c-h fantastisch:

PS.: und nein, ich werde nicht von Apple bezahlt
publiziert von e.rottensteiner am 05. Okt. 2011.
Der Rechnungshof überprüfte von Oktober bis Dezember 2010 die Gebarung des Bundesministeriums für Inneres (BMI) hinsichtlich des IT-Projektes PAD (Protokollier-, Anzeigen- und Datenmodul). Der Prüfungszeitraum erstreckte sich von April 2001 (Beginn des IT-Projektes) bis zur Zeit der Überprüfung durch den Rechnungshof mit dem Ziel, den Projektablauf, die technische Realisierung, die Zielerreichung und die Kosten zu prüfen.
Der “frische” Rechnungshofbericht in dieser Sache enthält erstaunliche Details. Vergabe an einen einzigen Auftraggeber, keine Marktanalyse alternativer Anbieter, Kostenabschätzungen, fehlende Kosten-Nutzen-Rechnung,…
Hier die auszugsweise einige Passagen aus dem Bericht.
[…] Für das in dem gesamten Bereich der Exekutive eingesetzte elektronische Protokollierungs– und Aktenverwaltungssystem PAD vergab das BMI zwischen 2002 und 2010 insgesamt 38 Einzelaufträge zur Programmierung im Gesamtumfang von 3,8 Mill. EUR an ein und dasselbe Unternehmen. Die Vergaben erfolgten ohne Ausschreibung und Wettbewerb. Prüfungen der finanziellen Angemessenheit der Angebote dieses alleinigen Bieters unterblieben. Die gesamten Ausgaben für die Programmierung und Wartung der PAD–Software sowie die Beschaffung der PAD–Server beliefen sich von Projektbeginn 2001 bis Oktober 2010 — ohne die vom BMI nicht erfassten internen Personalkosten — auf rd. 7,21 Mill. EUR. Eine mehrjährige Budgetplanung sowie ein Kostencontrolling fehlten. Die operativen Ziele des IT–Projekts wurden im Wesentlichen erreicht; die IT–Applikation PAD unterstützte den Ablauf der polizeilichen Erhebungen und dessen Protokollierungen. […]
[…] Zunächst programmierte ein beauftragtes Unternehmen ein Grundmodul mit einem Auftragswert von rd. 108.000 EUR, das in der Folge durch mehrere Ausbaustufen erweitert wurde. Ein Gesamtkonzept sowie Kostenabschätzungen, Kosten–Nutzen–Betrachtungen und Abschätzungen der aufzuwendenden internen Personalkosten fehlten. Das BMI holte sowohl für diese Entwicklung (Programmierung) des Grundmoduls als auch für dessen Upgrade nur jeweils ein Angebot einer einzigen Unternehmung ein und prüfte zudem nicht dessen Preisangemessenheit. Eine Marktanalyse betreffend andere Softwareentwicklungsunternehmen als alternative Anbieter wurde nicht vorgenommen. Nach Abschluss des Grundauftrags und dessen Upgrade (in Summe vier Einzelaufträge im Gesamtwert von rd. 0,8 Mill. EUR) erfolgte die Weiterentwicklung zwischen 2005 und 2010 im Wege von 34 Aufträgen (im Gesamtwert von rd. 3 Mill. EUR) an immer dasselbe Unternehmen. Eine Übersicht über jährlich inhaltlich und kostenmäßig bewertete Anforderungen lag nicht vor; Planungen über den jeweiligen Einzelauftrag hinaus wurden nicht erstellt. Die Definition der Anforderungen zu den genannten Aufträgen erfolgte weitgehend mündlich (durch den Projektleiter bzw. das Projektteam) im Rahmen von Workshops mit dem Unternehmen. Dieses arbeitete nachfolgend entweder das Pflichtenheft aus und legte hiezu ein Angebot oder definierte die Leistungserbringung im Ange-bot selbst. Das Vergaberecht sieht hingegen vor, dass Unternehmer, die an der Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen beteiligt waren, von der Vergabe auszuschließen sind, sofern auf deren Beteiligung in begründeten Ausnahmefällen nicht verzichtet werden kann. Die Angebote waren überwiegend Pauschalangebote ohne weitere Aufschlüsselung des Preises.[…]
[…] Ein Gesamtkonzept einschließlich Kostenabschätzungen bzw. Kosten–Nutzen–Betrachtungen fehlte und weder eine über die Einzelaufträge hinausgehende Planung noch eine Übersicht über jährlich inhaltlich und kostenmäßig bewertete Anforderungen lagen vor. Eine Überprüfung der finanziellen Angemessenheit der Angebote des einzigen Bieters — bspw. mittels funktionaler Verfahren — erfolgte nicht. Die Aufträge zur Weiterentwicklung wurden jeweils einzeln im Ver-handlungsverfahren mit diesem Bieter vergeben. Diese Vorgangsweise, ein Verhandlungsverfahren mit nur einem Unternehmen, war nur dann zulässig, wenn nur dieses Unternehmen die Vorausset-zungen für die Leistungserbringung, z.B. besondere technische Fähig-keiten und Erfahrungen, erfüllte. Da die im BMI eingesetzten Softwareplattformen aber marktgängige Produkte beinhalteten, wären nach Ansicht des RH auch andere Softwareentwicklungsunternehmen geeignet gewesen, die Leistungen zu erbringen. Dadurch fehlte sowohl der preisreduzierende Mechanismus eines zweistufigen Verhandlungsverfahrens mit mehreren Bietern als auch ein Vergleich unterschiedlicher technischer Lösungsansätze. Damit verzichtete das BMI darauf, das einer Ausschreibung innewohnende Potenzial — nämlich die (möglicherweise noch nicht bekannte) wirtschaftlichste Lösung zu finden — auszuschöpfen. Die ab 2006 vergaberechtlich zulässige Möglichkeit des Abschlusses eines Rahmenvertrags, um die Kontinuität der Entwicklung sicherzustellen, wurde nicht genutzt. […]
Hier der Link zum vollständigen Bericht.
publiziert von e.rottensteiner am 30. Sep. 2011.
Hin und wieder möchte man eine Programmverknüpfung auf den Desktop (oder woanders hin legen), das ein Programm im Administrator-Modus startet (ich spreche hier natürlich von Windows 7).
Um beim Starten die lästige Meldung “Möchten Sie zulassen, dass durch das folgende Programm…” zu vermeiden bietet es sich an, für das auszuführende Programm einen geplanten Task anzulegen, der dann eben nicht als automatischer Task definiert sondern je nach Gebrauch manuell (über eine Verknüpfung) gestartet wird.
Es muss dazu nur einmaliger automatischer Task für das Programm/Script angelegt werden – zu beachten ist die Checkbox “Mit höchsten Privilegien ausführen” anzukreuzen. Die Verknüpfung bzw. der Aufruf ist dann mit “c:\windows\system32\schtasks.exe /RUN /TN <Task-Name>” schnell definiert.
publiziert von e.rottensteiner am 02. Aug. 2011.
Auf telekom-presse.at habe ich heute einen super Beitrag entdeckt, der auf den Service von gplus.to hinweist. Damit kann man sich eine einfach zu merkende URL zu seinem Google+ Konto erstellen lassen – äußerst praktisch. Zweiter wichtiger & sehr guter Tipp in diesem Beitrag: “Wie kann ich meine Google+ Postings auch automatisch in Facebook posten?”. Beide Tipps sind mehr als empfehlenswert, hier ist der Link dazu.
publiziert von e.rottensteiner am 27. Jul. 2011.
Als neuester Google+ User stellt sich natürlich auch mir über kurz oder lang die Frage: Kann ich den Circle bestimmter Personen auch via RSS-Feed abonnieren?
Grundsätzlich nein, Google bietet hierfür momentan (noch) keine Möglichkeit an, allerdings gibt es zwischenzeitlich ein Service “plusfeed”, mit dem dies derzeit schon mal möglich ist. Der Feed-Link setzt sich folgendermaßen zusammen: http://plusfeed.appspot.com/<Google-ID des Benutzers>. So lassen sich beliebig viele öffentliche Beiträge eines Benutzers per RSS-Feed abonnieren.
Die Benutzer-Google-ID lässt sich ja leicht herausfinden, indem man einfach auf den Namen der entsprechenden Person klickt und die Nummernfolge aus der Adressleiste rauskopiert. Das zum Beispiel ist der RSS-Link zu meinen Google+ Beiträgen: http://plusfeed.appspot.com/109087679331154050251 – et voilá – zwar wahrscheinlich nicht für jedermann aber zumindest für RSS-Junkies eine geniale (provisorische) Lösung!
publiziert von e.rottensteiner am 25. Jul. 2011.
Google+ eine neue Facebook-Kopie?
Auf den ersten Blick mag es so erscheinen – die Details allerdings offenbaren ein neues soziales Netzwerk, mit dem sogar ich mich anfreunden könnte.
Im Vergleich zum Platzhirsch ergibt sich IMHO vor allem dieser große Unterschied: Während sich in Facebook immer zwei Teilnehmer als Freunde verbinden, bildet Google+ mit seinen “Circles” die Realität viel genauer nach.
Heißt: Auf eine Freundschaftsanfrage auf Facebook muss immer irgendwie reagiert werden: Annehmen (was das Schnellste, Höflichste und Angenehmste ist), Ablehnen (was einem Affront gleichkommt und selten gemacht wird) und liegen lassen (was ebenso unhöflich wie ablehnend wirkt). Das erklärt auch, warum viele Facebook-Teilnehmer aberhunderte und abertausende Freunde haben, von denen sie eigentlich nur einen Bruchteil wirklich kennen – ja es sind oft sogar Freunde dabei, die in der Realitiät nicht nur keine Freunde, sondern vielleicht Feinde, Konkurrenten oder sonstige Personen sind, mit denen man vielleicht niemals befreundet wäre. Man denke nur mal an die Freundschaftsanfrage vom Chef, von Kunden oder sonstigen Personen, mit denen man auf Facebook nicht unbedingt befreundet sein möchte…
Google+ arbeitet hier mit sogenannten Circles (Kreisen). Circles sind dazu da, Personen zu gruppieren, deren Nachrichten man in Zukuft ansehen (und teilen) möchte. Jeder Benutzer kann beliebige Circles bilden und Personen in diese Circles einladen. Jede eingeladene Person bekommt eine Benachrichtigung und kann jene Person, die die Einladung verschickt hat, entweder ignorieren oder eben annehmen und in eine seiner eigenen Circles stecken. Die Circles sind – wie gesagt- frei definierbar, man könnte also auch einen Circle “Papierkorb” definieren . Jeder Teilnehmer kann zwar sehen, dass er in einen Circle einsortiert wurde, aber nicht wie dieser heißt – ebenfalls kann kein Teilnehmer erkennen ob und wann er wieder aus einem Circle gelöscht wurde.
Beim Posten einer Nachricht werden diese Circles ebenfalls wieder verwendet. Je Posting kann der Benutzer entscheiden wer es sehen darf: entweder einzelne Personen, Mitglieder ein oder mehrerer Circles oder “erweiterte Circles”: Das sind dann alle Mitglieder der eigenen Circles und alle Mitglieder deren Circles. Somit ist es hier ganz gut möglich, je Posting zu entscheiden für welchen Adressatenkreis dieses bestimmt ist. Während allgemeine Meldungen den Weg in erweiterte Circles finden werden, bleiben private Fotos möglicherweise nur im Familienkreis. Das ist m.E. ein absolut toller Weg, weil er die Realität viel genauer abbildet als Facebook: Es gibt eben einen Kreis der Angehörigen, der Freunde, der Arbeitskollegen, usw. – und in diesen Kreisen wird einfach unterschiedlich und über Unterschiedliches kommuniziert.
Als zweites (vielleicht in Zukunft wichtiges) Element von Google+ gibt es den “Hangout”: Einen Video-Chat, der im Browser läuft und in dem beliebig viele Teilnehmer Video-Sitzungen abhalten können. Während die Videobilder aller Teilnehmer im unteren Bereich (klein) sichtbar sind, kann Hangout anscheinend erkennen, welcher Teilnehmer gerade das “Sagen” hat und schaltet diesen dann auf das Hauptbild (ich hab’s leider noch nicht ausprobiert – klingt jedoch vielversprechend…).
Und drittens gibt’s bei Google+ noch den Google Takeout, der für die Export-Funktionalitäten aller Daten vorgesehen ist.. Meint, dass alle Daten zusammengepackt und heruntergeladen werden können – ganz im Gegensatz zu Facebook, wenngleich natürlich Google sich dieses Killerfeature als Newcomer in diesem Bereich ohne Mühen leisten kann…
Wichtig zu wissen ist auch, dass ein Google+ Account natürlich eng mit dem eigentlichen Google-Account verknüpft ist. Das heißt dass man im Vergleich zu Facebook natürlich meist unter seiner wirklichen Identität unterwegs ist. Und außerdem wird der Bilderdienst Picasa, der Videodienst YouTube sowie die mit +1 gekennzeichneten Web-Inhalte verknüpft.
Tja, was soll ich sagen? Der erste Eindruck überzeugt absolut! Gab ich bisher so wenig Daten wie nur möglich an die große Google-Datenkrake weiter, so hat dieses Verhalten gerade in letzter Zeit ohnehin schon sehr darunter gelitten, dass ich ständig eingeloggt blieb und somit Google ganz gut beim Datensammeln geholfen habe. Und ein Schwenk meiner zwar geringen, aber doch vorhandenen Präsenz auf Facebook nach Google+ würde sicherlich helfen, hinsichtlich des eigenen Privacy-Gefühls wieder ein wenig besser schlafen zu können. Denke ich zumindest derzeit…
publiziert von e.rottensteiner am 18. Jul. 2011.
Heute in war es in diversen Blog- und Newsbeiträgen zu lesen: Facebook schaltet zur Zeit ein neues bedenkliches Feature (unangekündigt) auch außerhalb den USA frei – die automatische Gesichtserkennung. Soll heißen: Ab sofort kann jeder Facebook-Benutzer einen auf einem neu hochgeladenen Foto befindlichen Freund markieren, dieser Freund kann danach automatisch in anderen Fotos “erkannt” werden. Bedenklich – meinen Datenschützer, bedenklich – meine auch ich. Hier die Kurzanleitung, wie man seine eigenen Einstellungen diesbezüglich anpassen kann:
publiziert von e.rottensteiner am 08. Jun. 2011.
QR steht für “Quick Response” und ist ein zweidimensionaler Strichcode, der von der japanischen Firma Denso Wave 1994 im Auftrag des Toyota-Konzerns entwickelt wurde. Der Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. Die spezielle quadratische Markierung an drei der vier Ecken gibt die Orientierung vor. Der Code kann bis zu 2800 Zeichen enthalten, die Daten im QR-Code selbst sind durch einen Fehler korrigierenden Code geschützt, der selbst dann noch dekodiert werden kann, wenn bis zu 30% des Codes zerstört wurden (da die Datenen mehrfach vorhanden sind – Redundanz).
Mittlerweile gibt es für alle Handy-Betriebssysteme entsprechende Reader (z.B. Beetagg für alle Systeme, QR-Droid für Android, i-nigma für iPhone, und viele andere – einfach die entsprechenden Market-Places oder Stores besuchen). Eine gute Anlaufstelle um selbst QR-Codes zu generieren ist übrigens die Webseite goqr.me.
publiziert von e.rottensteiner am 30. Apr. 2011.
Unter Windows 7 wird – vor allem auf Notebooks und trotz vieler möglicherweise vorhandener Sicherheitsmaßnahmen – immer wieder vergessen, das Windows-Auslagerungsdatei (pagefile.sys) am Systemlaufwerk zu verschlüsseln. Zu diesem Zweck einfach die Kommandozeileneingabe im Admin-Modus aufrufen und mit “fsutil behavior query EncryptPagingFile” den Schalter überprüfen (0=ausgeschaltet, 1=eingeschaltet) bzw. mit “fsutil behavior set EncryptPagingFile 1″ den Wert auf 1 setzen.
publiziert von e.rottensteiner am 28. Apr. 2011.
Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Der neue Medien-Blog pressbot.net von oak media, der Full-Service-Webagentur, die sich für Unternehmen im Bereich erneuerbare Energie & Umwelttechnik engagiert, bietet Neuigkeiten zu Social Media und aus der PR-, Medien- und Marketingwelt. Pressbot bietet bereits seit dem Jahr 2006 Know-How in diesen Bereichen, sowie einen kostenlosen Internet-Pressedienst mit über 9.000 registrierten Redaktionen, 160.000 Pressetexten und insgesamt bisher 30 Mio. Aufrufen an.
Im pressbot.net-Blog gibt’s seit neuestem auch eine Rubrik “Tutorials”, in denen leicht verständliche Anleitungen zu verschiedenen Themen und Diensten zu finden sind.
So gibt es z.B. Tipps wie man seine Anzahl an Facebook-Freunden vervielfachen kann oder wie man eine Facebook-Fanpage erstellt. Ebenso erhält man gute Infos, wie man seinen Linkaufbau gestalten sollte und seinen Webauftritt bekanntmachen kann (z.B. durch Webkatalog-Eintragungen, Social Bookmarks, Artikelverzeichnisse, Pressemitteilungen, persönliche Kontakte, Social Linkbuilding, Links von Lokalorganisationen u. Blogkommentaren). Den Hinweis auf die Google Webmaster-Zentrale finde ich besonders gut, kannte ich bis dato auch noch nicht. Ebenso werden in diesem Artikel auch jene Probleme gut behandelt, die durch falsch verlinkte Seiten, fehlerhafte robots.txt oder andere Gründe entstehen können.
Ein ebenso empfehlenswertes Tutorial habe ich zum Thema “SEO Keyword Recherche” gefunden, in dem Informatives über Suchmaschinenoptimierung zu lesen ist. Gut beschrieben ist hier, welche Tools sich dafür anbieten und wie mit diesen relevanten Informationen umgegangen werden muss, um sie gewinnbringend für die Optimierung des eigenen Webauftrittes für das Auffinden über die Suche auf Google&Co. einzusetzen.
Der Blog selbst gibt gute Tipps quer durch die Palette von Social Media und Marketing. Aktuell ein Beitrag über Smartphones und deren aktuellen Stellenwert als Kommunikationsweg für Unternehmen, um Kundenbindung sowie Markt- und Markenentwicklung voranzutreiben (mit all seinen Vor- und Nachteilen). Ebenso interessant finde ich das Posting “Erfolgreiche Budgetplanung bzw. Optimierung einer PR-Kampagne”, in dem gut beschrieben ist, wie man eine Pressekampagne optimal gestaltet (Texte, Fotos, Analyse, Kontakte, Marketing-Kanäle, Zeitpunkt), wie man diese plant (vor allem hinsichtlich der Budgetplanung) und welche Abrechnungsarten sich anbieten (z.B. Pauschalverrechnung oder bei Abschluss der Arbeiten).
Alles in allem finde ich den Blog sehr informativ – nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Blogger könnte die eine oder andere Information recht dienlich sein, um das eigene Webangebot noch besser zu präsentieren und bekannt zu machen. Dem Thema SEO wird IMHO sowieso in vielen Unternehmen hinsichtlich deren Webauftritt noch immer viel zu wenig Beachtung geschenkt. In diesem Sinne stellt dieses Webangebot einmal mehr eine weitere Möglichkeit dar, sich diesbezüglich zu informieren. Und da es hier auch viele praktische Tipps gibt, kann auch sofort mit der Umsetzung begonnen werden. Den Feed des Blogs habe ich jedenfalls schon abonniert…
publiziert von e.rottensteiner am 18. Apr. 2011.
“Irgend etwas stimmte nicht in einem der Schaltkreise dieses großen verglasten Computers”, berichtet Hopper von den Schwierigkeiten, die das Team mit Mark I im Sommer 1945 hatten. “Schließlich entdeckte jemand die Stelle und entfernte mit einer gewöhnlichen Pinzette das Problem: eine Fünf‑Zentimeter‑Motte. Von da an sagten wir, wenn irgend etwas mit einem Rechner schiefging: Da sind Bugs drin.”
Grace Hopper war die erste Frau, die auf einem Computer programmierte. Sie wird heute die “Codierkönigin” genannt und ihr Aufstieg begann vor mehr als 75 Jahren im Jahr 1943. Neben der Erfindung des Begriffes “Bug” entwickelte sie den ersten Compiler, war federführende Begründerin der Programmiersprache COBOL und gehörte damals schon zu den leidenschaftlichsten Verfechtern der Standardisierung. Eine ausführliche Biographie der Grace Murray Brewster Hopper lesen Sie in diesem Artikel im Extrablog.
publiziert von e.rottensteiner am 10. Apr. 2011.
Im Vortrag “The Canary in the Coal Mine” (Der Kanarienvogel im Kohlenbergwerk) behandelt Ken Schwaber eine Reihe interessanter Aspekte des Scrum-Prozesses. Ich habe hier einige Stichwörter aus seinen Ausführungen notiert:
- Product Owner ownes the project and is responsible for success and fail of project (product manager don’t code and are not ever responsible for success)
- Team is responsible for building great software (example: team=Car, PO=Driver), quality of software!
- Up to 35% of requirements change during the avearage project
- Up to 60% of the functionality delivered in successful projects is rarely or never used
- Quality Reduction Techniques:
- Overtime and weekends (HighMoon Studios)
- Cut testing (unit, acceptance, performance)
- Cut reviews (design, code)
- Don’t follow standards
- No refactoring
In herkömmlichen Szenarien ohne Scrum wird nach dem Schema Planung->Analyse->Design->Coding->Testing vorgegangen. Die weiteren Schritte Performance/User Acceptance/Pilot/Live müssen unter Scrum in den jeweiligen Sprint einbezogen werden. Es soll keine sogenannten “Post-Release-Sprints” geben! Ganz im Sinne von “Completely DONE – Every Sprint!”, also beachtung der “Definition of Done”! Wichtig: Der Scrum-Master darf das Team nichts präsentieren lassen, das nicht fertig ist. NIEMALS!
Hier noch einige Aussagen zum Stichwort “Core Functionality”, die m.E. äußerst zutreffend sind und deren man sich stets bewusst sein sollte:
- most significant new functionality builds on it
- also called infrastructure and legacy software
- is fragile, doesn’t have test harnesses, and few people still know how to or are willing to touch it
- requires more time to work on (lower velocity)
- Less/Bad quality kills companies
Hier der Link zum Vortrag, danke an Boris Gloger für den Tipp!
publiziert von e.rottensteiner am 19. Feb. 2011.
Nachdem es nun schön langsam mit einem Androiden ernst wird, muss ich wohl wieder mein Tool zum Synchronisieren meines Lotus Organizers wieder ausgraben (siehe entsprechendes Posting hier) und perfektionieren. Momentan erster Schritt in der weiteren Ausbaustufe: Übertragen aller Kontakte aus dem Lotus Organizer ins Outlook. Von dort Übertragen aufs Android-Handy, z.B. mit dem ausgezeichneten Tool von F.J. Wechselberger namens MyPhoneExplorer. Nachdem der Lotus Organizer bei mir Regie führt, genügt mir das vorerst mal um am Handy aktuellste Kontakte zu haben. Die aktuellste Version des Tools ist übrigens hier zum Download verfügbar.
publiziert von e.rottensteiner am 01. Feb. 2011.
\\ Tags: Lotus Organizer
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