Strom-Netzentgelte Spitzenkosten

Von | 1. Februar 2026

strommastIm April des letzten Jahres habe ich ja schon zum Thema Verrechnung der Spitzenleistung bei Strom-Netzentgelten berichtet. Das zu bezahlende Netznutzungsentgelt setzt sich ja aus einer verbrauchsabhängigen Komponente in Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) zusammen und einer Komponente für die Messleistung – und genau darum ging es in diesem Beitrag. Die Netzkosten stiegen ja im Jahr 2025 ziemlich an und wie sich diese zusammensetzen, vor allem dann wenn sich das Entgelt für die Messleistung nach gemessener Leistung errechnet, habe ich in dem Beitrag behandelt.

Heute einige Erläuterungen wo und in welchem Fall es überhaupt zu einer Verrechnung nach gemessener Leistung kommt.

Dies ist nämlich dann der Fall, wenn in Haushalten größere Verbraucher oder Photovoltaikanlagen vorhanden sind. Die Grenze, ab wann es sich um solche Haushalte handelt, wird von den verschiedenen Netzbetreibern durchaus unterschiedlich gehandhabt bzw. in ihren AGBs festgelegt – eine gute Übersicht dazu findet man in diesem Informationsblatt der PV Austria. Die Netz Niederösterreich zum Beispiel ist hier sehr rigoros in ihren Vorgaben, da diese in ihren AGBs (bzw. ANBs) definiert, dass durch die Installation einer PV-Anlage mit einer Nennscheinleistung größer 15 kVA die Verrechnung auf gemessene Leistung umgestellt wird (was bei mir aufgrund meiner beiden Wechselrichter mit einer Gesamt-Scheinleistung von 16,5 kVA der Fall ist).

Es erfolgt dann nicht mehr die Verrechnung einer Pauschale (2026 sind dies im Netz Niederösterreich 54,00€ netto pro Jahr in Netzebene 7 – Link zur Verordnung siehe unten), sondern eine Verrechnung „nach gemessener Leistung“. Im Bundesland Niederösterreich bedeutet das, dass für Netzebene 7 ein Preis von 0,153534€ pro kW u. Tag (2025: 0,143342€) zur Verrechnung kommt und – wie ich in meinem o.a. Blogbeitrag schon beschrieben habe – dies mit diversen monatlichen Spitzen durchaus ein Vielfaches zur Pauschalverrechnung ausmachen kann.
Beispiel: 1 Tag im Monat mit einer Leistungsspitze von 14 kW bedeutet für diesen Abrechnungsmonat 14 x 0,153534 x 31 = 66,63€ netto, also nur für 1 Monat!

An diesem Beispiel kann man sehen, dass der jährliche Leistungspreis in diesem Fall ungefähr 6- bis 10-fach so hoch ist wie ohne gemessenen Leistungstarif. Die Netzbetreiber aller anderen Bundesländer haben hier weit höhere Grenzwerte – siehe Übersicht der PV Austria unten.

Grundsätzlich handelt es sich hier natürlich um eine Ungleichberechtigung v.a. für kleine PV-Betreiber, denn die generelle Idee einer Abrechnung nach gemessener Leistung war sicherlich für den Bereich von Großerzeugern/-verbrauchern angedacht. Aber auch wenn diese Verrechnung für kleinere Stromerzeuger/-bezieher angewendet werden sollte, würde es Sinn machen generell für alle Haushalte auf gemessene Leistung (mit einem kleineren Verrechnungspreis) umzustellen. Hier hat auch die E-Control bereits im Jahr 2017 den Versuch gestartet, eine Harmonisierung der Netzentgeltstruktur im Sinne einer Gleichbehandlung aller Systembenutzer herbeizuführen (Link siehe unten). Allerdings waren hier bis jetzt noch keine entsprechenden Erfolge zu verzeichnen.

Bleibt nur mein schon letztens angesprochener Hinweis, einerseits bei der Installation einer PV-Anlage auf diesen Grenzwert zu achten und andererseits bei Verrechnung nach gemessener Leistung die monatliche Leistungsspitze (sofern möglich in seiner Hausautomation) im Auge zu behalten.

Links:
Übersicht/Informationsblatt der PV Austria zum Thema
Systemnutzung-Entgelteverordnung SNE-V 2018 – Novelle 2026
Systemnutzung-Entgelteverordnung gültig für 2025
Energie Steiermark – gute Quelle für Download diverser Verordnungen und Vorschriften
E-Control – Debatte Leistungsmessung
E-Control – kurze FAQ-Frage-Antwort zum Thema
Foren-Link NetzNÖ Netzgebühren NE7 Leistungsmessung vs. Ohne Leistungsmessung – Seite 2 | PV-Forum auf energiesparhaus.at
Foren-Link Leistungsmessung (Netz NÖ) – Österreich – Photovoltaikforum
ElWG wurde beschlossen, ich habe hier berichtet
Foto von Sorin Basangeac auf Unsplash

USt-Senkung 2026

Von | 18. Januar 2026

brotDie Senkung der Umsatzsteuer für Grundnahrungsmittel soll – lt. Beschlussfassung der Regierung bei der Klausur letzte Woche – ab Mitte 2026 auf „unter“ 5 Prozent erfolgen. Die exakte fixe Definition bei welchen Nahrungsmitteln es sich um Grundnahrungsmittel handelt ist hier natürlich abzuwarten, Fixstarter werden aber Milch, Milchprodukte, Eier, Brot, Gemüse und Obst sein. Für diese Steuersenkung ist eine Gegenfinanzierung in der Höhe von 400 Mio. reserviert. Nach diesem Volumen soll sich auch die genaue Auswahl des Warenkorbes für die Produkte mit reduziertem Steuersatz richten.

Warum der Steuersatz unterhalb von fünf Prozent angesiedelt sein muss hat den Grund, dass es nur zwei begünstigte Steuersätze geben darf die ja derzeit in Österreich mit 10% (Lebensmittel, Miete, etc.) und 13% (Blumen, Holz, Tiere usw.) schon vorhanden sind. Für Prozentsätze unterhalb von 5% gilt diese EU-Vorgabe nicht und es ist daher möglich einen entsprechend niedrigen zusätzlichen Steuersatz zu „erfinden“.

Eine generelle Umsatzsteuerreduktion auf 5% für alle Nahrungsmittel (wie vielfach vorgeschlagen) würde laut Österr. Nationalbank zwar eine einmalige Senkung der Inflation von ca. 0,5% nach sich ziehen, aber auch eine entsprechend hohe und deshalb nicht mögliche Gegenfinanzierung (in einer Höhe von ca. 1,3 Mrd.) erfordern.

Fraglich ist natürlich, über welche Zeitspanne hinweg die Lebensmittelhändler diese jetzt vorgesehene Steuersenkung auch wirklich an den Verbraucher weitergeben, die offizielle erste Stellungnahme des Österreichischen Handelsverbandes definierte es so: „…werden die Effekte dieser Steuersenkung nach Möglichkeit 1:1 an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben…“.

Die 400 Millionen Euro Gegenfinanzierung sollen einerseits aus einer neuen Abgabe für Pakete aus Drittstaaten und andererseits aus einer neuen Abgabe auf nicht recycelbares Plastik für Unternehmen kommen (sofern dies genügt, sonst sind hier noch andere steuerliche Ideen vorgesehen, z.B. die Anhebung der Luxus-Tangente für Firmen-PKW).

Es bleibt also spannend wie das weitergeht – hier jedenfalls noch ein Tipp für Preisportale die für den täglichen Preisvergleich verwendet werden können/sollten:  preiserunter.at, Preisradar und  und heisse-preise.io.

Abgehört vom ukrainischen Geheimdienst

Von | 10. Januar 2026

Der ukrainische Geheimdienst hat tausende Telefongespräche russischer Soldaten mit ihren Familien abgehört. Die Anrufe von der Front sind ein erschütterndes Zeugnis der Grausamkeit des Krieges. Der Dokumentarfilm stellt den Gesprächen Bilder der Zerstörung gegenüber, aber auch des Alltags der ukrainischen Bevölkerung, die versucht, den Belastungen standzuhalten.

Die Doku “Abgehört vom ukrainischen GEHEIMDIENST“ auf ARTE.de (Dokumentarfilm von Oksana Karpovych, CDN/F/UA 2024, 91 Min) ist “starker Tobak” und hat meinen heutigen Tag nicht heller gemacht. Sie zeigt eindrucksvoll das Leid auf allen Seiten – passend zum Beginn des neuen Jahres vielleicht ein Anlass über verschiedene Dinge nachzudenken…
Den Film sollte man sich jedenfalls nicht bei schlechter Gemütsverfassung ansehen – ist noch bis 17.12.2026 verfügbar.

Abgehört vom ukrainischen GEHEIMDIENST | Doku HD Reupload | ARTE

MS Lens wird eingestellt…

Von | 27. Dezember 2025

lensDie wirklich tolle Microsoft-Dokumenten-Scanner-App MS Lens wird im Herbst eingestellt. Ab Mitte Dezember 2025 sollte sie eigentlich schon nicht mehr funktionieren (lt. MS), sie ist momentan aber noch immer in den App-Stores verfügbar…

Jedenfalls finde ich das wirklich schade, weil sie im Vergleich zu anderen Produkten einfach und auch intuitiv gut funktioniert. Microsoft stellt dafür dann den Microsoft-365-Copilot zur Verfügung – mal sehen, jetzt schon ist jedenfalls in den Funktionen mit Abstrichen zu rechnen, siehe Artikel auf heise online.

In diesem Artikel wird als Alternative die Google Drive App bzw. Google Files (unter Android) empfohlen, beide Apps arbeiten aber im (nicht immer empfehlenswerten) Google-Biotop. Unter iOS wird die Apple-Notiz-App empfohlen – wie gesagt, man wird sehen. Jedenfalls heißt es da, sich rechtzeitig nach einem guten Ersatz umzusehen (und vielleicht sollte man einfach mal seine Standard-Foto-App genauer ansehen – so manche hat auch einen Dokumente-Modus, den ich selbst in letzter Zeit in Anbetracht einer Alternative sehr intensiv nutze…).

Frohe Weihnachten

Von | 24. Dezember 2025

Ein besinnliches Fest und frohe Feiertage und auch diesmal wieder ein feines Liedchen zu Weihnachten.

Elli und Toni mit dem Christmas Song – Raveonettes (Reina del Cid cover)

The Christmas Song - Raveonettes (Reina del Cid cover)

PS.: Die Weihnachtsfenster aus Breitenau sind im Original-Beitrag ergänzt…

Die Gfieder-Kerze

Von | 21. Dezember 2025

kerze1Aus gegebenem Anlass – weil der Sternlauf wieder mal am Programm stand:

Bereits zum 8. Mal erstrahlt die Advent-Kerze am Gfieder und ist weit über das Schwarzatal sichtbar. Die größte Adventkerze Niederösterreichs wurde – wie jedes Jahr – Ende November auf der Gfiederwarte – die 2004 neu errichtet wurde – entzündet und erstrahlt bis 6. Jänner in ihrem Glanz. Der ÖTK Ternitz sorgt für die nun schon langjährige und – wie ich denke – sehr schöne Tradition.

kerze2

Und fast vergessen – hier dazupassend – der Gfiederklang Weihnachten 2025…

Gfiederklang Weihnachten 2025

ElWG neu beschlossen

Von | 12. Dezember 2025

netzHeute wurde das Bundesgesetz zur Regelung der Elektrizitätswirtschaft (Elektrizitätswirtschaftsgesetz – ElWG) in der neuen Form beschlossen.

Für Einspeiser ins Stromnetz ergeben sich einige Änderungen – die interessanteste davon ist sicherlich jene zum Thema Netzgebühren, hier wurde unter dem Titel „Versorgungsinfrastrukturbeitrag“ im neuen §75a folgende Regelung getroffen (auszugsweise):

„Einspeiser haben ab 1. Jänner 2027 jährlich einen Versorgungsinfrastrukturbeitrag zur Erreichung der Ziele gemäß § 5 zu entrichten. Einspeiser mit einer netzwirksamen Leistung bis inklusive 20 kW sind von der Entrichtung des Versorgungsinfrastrukturbeitrags befreit.“ Der Versorgungsinfrastrukturbeitrag wird jedes Kalenderjahr durch Verordnung neu festgelegt, die entstehende Belastung pro Einspeiser darf 0,05 Cent pro kWh der eingespeisten Jahresstrommenge nicht übersteigen.

Zu den Begriffsdefinitionen:
Die netzwirksame Leistung (kW) ist die maximale Leistung, die eine Erzeugungsanlage unter Normalbedingungen in das Netz abgeben bzw. einspeisen darf. Diese netzwirksame Leistung ist definiert durch den schwächsten Anlagenteil (in Bezug auf die Leistung).

Die maximale Modulnennleistung ist jene Leistung, die von den Photovoltaikmodulen erzeugt werden kann, entspricht aber nicht der Leistung, die in das Netz eingespeist werden darf. Diese wird durch die netzwirksame Leistung bestimmt. Die Modulnennleistung der Anlage darf beliebig hoch sein und somit kann auch kundenseitig eine größerer Anlage errichtet werden, solange technisch sichergestellt ist, dass zu keinem Zeitpunkt mehr als die zu diesem Zeitpunkt vertragliche Leistung in das Netz eingespeist wird.

Alle weiteren Neuigkeiten aus dem ElWG sind in einer ausgezeichneten Übersicht auf der
Seite der Photovoltaic Austria nachzulesen.

Quellen:
https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/BNR/123/fnameorig_1729685.html (Gesetzestext)
https://pvaustria.at/elwg-das-wichtigste-im-uberblick-fur-den-pv-und-speicherbereich/
https://www.e-netze.at/Strom/Erzeugungsanlagen/Default.aspx
Foto von Andrey Metelev auf Unsplash

Adventfenster 2025 Breitenau

Von | 30. November 2025

Ab morgen ist es ja soweit – und nachdem ich auch heuer keinen Online-Fund zum Thema erzielen konnte: Hier ist die Übersicht der Adventfenster 2025 von Breitenau am Steinfeld.
Jedes Fenster ist sicherlich einen Besuch wert – für alle die die Vorweihnachtszeit für Bewegung nützen möchten. Kleiner Werbe-Hinweis: ein Einstieg in den diesjährigen Adventkalender von laufundgeh.at ist auch im Dezember noch jederzeit möglich!

Wenn es gelingt, werden hier auch die Fotos der einzelnen Weihnachtsfenster (wie im Vorjahr) folgen…
Winking smile

Und hier der offizielle Adventkalender


edit/24.12.2025: Natürlich konnten wir auch heuer wieder alle Fenster besuchen, hier lassen wir sie nochmal Revue passieren…

01
Schwarzauerstraße 17

02
Blumengasse 20

03
Am Stadtweg Block 4

04
Weidengasse 11

05
Alte Landstraße 36

06
Neunkirchnerstraße 71

07
Schwarzauerstraße 25

08
Feuerwehr (ab 16:00 Uhr Punsch, Kekse u. mehr)

09
Sportgasse 22

10
Weinfeldgasse 33

11
Schwarzer Weg 6

12
Weinfeldgasse 28

13
Mollramergasse 8 ab 16:00 Uhr bei Mesut Akyol (Punsch, Kekse, Veggie Snacks, Musik von TinaMar & Silvia. Andi Lierzer, Jack (Exil Records) und Räumungen Lagler sorgen für einen Vintage Markt, DJ Soundvibes.Chiquitamann, DJ Alex (Jazzpunk Wiesen), Spendenmöglichkeit f. Michaela/Andreas Wendl Ternitz)

14
Kurze Gasse 6

15
Raxgasse 3c

16
Egartgasse 1

17
Kleegasse 9

18
Weinfeldgasse 23

19
Neunkirchnerstraße 25

20
Raxgasse 3a (ab 16:00 Uhr Punsch, Kekse u. Spendenmöglichkeit f.d. St. Anna Kinderspital)

21
Egartgasse 9

22
Alte Landstraße 5

23
Hans-Czettel-Hof Block 2

24
Steinfeldzentrum

Lendvai – Wer bin ich?

Von | 23. November 2025

werbinichBezüglich seines neuen Buches gab es im Trend 08/2025 ein interessantes Interview mit Paul Lendvayi nachzulesen, aus dem ich die Schlussfrage und -antwort hier zitieren möchte:

Was raten Sie einem jungen Menschen, der sich fragt: Wer bin ich?
Ich würde ihm raten, aus eigenen Fehlern, den Fehlern der Familie und des Landes zu lernen und nie Extremen – abgesehen vom Sport – nachzugehen. Außerdem: Nie aufzugeben, sondern zu kämpfen und auszuharren. Und zu lesen. Wir haben in der Vergangenheit, etwa beim Nationalsozialismus, gesehen, wie leicht Menschen verdorben werden können. Daher halte ich es für sehr wichtig, dass das Bildungswesen mit allen Mitteln gefördert wird, dass man Lehrerinnen und Lehrer anständig bezahlt. Davon hängt alles ab.

Somit bleibt nur mehr eine Lese-Empfehlung für das Buch selbst abzugeben…

Eis-Speicher

Von | 16. November 2025

eisWenn gefrorenes Wasser das Heizöl ersetzt – das Speichern von Energie in einem Eis-Speicher scheint eine sehr interessante Möglichkeit zu sein.

Das Funktionsprinzip ist wirklich bestechend. Allerdings sprechen derzeit noch einige Dinge dagegen – vor allem der Preis. Aktuell gibt es dafür noch nicht viele konkreten Umsetzungen und Anbieter – trotzdem ist es ein interessantes Prinzip.

Auch in Österreich gibt’s schon konkrete Anwendungsfälle, z.B. bei Ikea oder bei der Firma Fronius, Details zur Technik und Funktionsweise hier: „Wenn gefrorenes Wasser das Heizöl ersetzt“
Umsetzung übrigens durch die Firma Viessmann

DOGE’s Cobol-Ambitionen

Von | 26. Oktober 2025

Hier eine kleine Nachlese zu den seinerzeitigen DOGE-Ambitionen von Elon Musk und seiner Behörde in den USA bezüglich IT. Das US-Ministerium für Regierungseffizienz wollte ja Millionen von Zeilen Cobol-Code der Sozialversicherungen innerhalb weniger Monate ersetzen. Unter anderem deshalb auch, weil Musk im Februar öffentlich bekanntgab herausgefunden zu haben, dass 150-Jährige weiterhin Sozialleistungen erhielten. Leider beruhte seine Aussage auf einem peinlichen Missverständnis von Cobol (aufgrund Miss-Interpretation gespeicherter Datumswerte durch junge IT-Spezialisten).

Dass eine derartig große funktionierende Codebase nicht innerhalb weniger Monate korrekt migriert werden kann leuchtet allen erfahrenen IT-Experten ein. Mittlerweile hört man ja nicht mehr viel von DOGE und somit von derart „ambitionierten“ Projekten. Und dass junge IT-Experten den Cobol-Code nicht verstanden bzw. falsch interpretiert haben spricht nicht unbedingt für deren Expertise…

Hier der Link zum Beitrag von Grant Gross auf cio.com vom 6.5.2025.

#Doityourself

Von | 15. Oktober 2025

Ich weiß ich dürfte das nicht so einfach übernehmen, aber nachdem meine Reichweite ja nicht sooo riesig ist, wird es mir die Running-Redaktion wohl verzeihen…
Der Artikel aus dem Jahr 2019 aus der Running trifft es halt wirklich auf den Kopf:
DOITFORYOURSELF (bitte bis zum Ende lesen…)

[ wurde aus Urheberrechtsgründen zur Sicherheit entfernt… ]

Drohnenabwehr mit Hörfehler

Von | 7. Oktober 2025

Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei den Erklärungen von Frau Tanner nicht einen Hörfehler habe – auch nach mehrmaligem Anhören dieser Aussage im heutigen Ö1-Morgenjournal konnte ich’s nicht wirklich verifizieren… 🙂

Keynote Furtwängler zu Klimakrise

Von | 5. Oktober 2025

Haben wir unsere Umweltprobleme vielleicht etwas vergessen?

Der 13. ZEIT WISSEN Kongress lud am 16. September 2025 dazu ein, Klimathemen innovativ, interdisziplinär und inspirierend zu erkunden. Führende Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen versammelten sich: Klimaforscher, Unternehmer die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, lösungsorientierte Politiker und engagierte Aktivisten entwickelten gemeinsam Strategien, um unsere Biosphäre nicht nur zu erhalten, sondern sie für alle lebenswerter zu gestalten.

Im Zentrum standen Fragen zu globalen Klima-Allianzen, neuen Narrativen für die Klimakrise, Biodiversitätsschutz, dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Landwirtschaft sowie einer gerechteren Klimapolitik für den globalen Süden, der am stärksten unter den Folgen der Klimakrise leidet.

Per Zufall wurde ich auf die 18 Minuten dauernde Keynote von Maria Furtwängler aufmerksam – sie hat mich besonders inspiriert, weil sie den Zahn der Zeit sehr gut trifft. Denn auch ich glaube, dass wir in unserer aktuellen Zeit der multiplen Krisen ein wenig unsere Sicht auf den Klimawandel die Klimakatastrophe verloren haben. Ihre Keynote führt gedanklich einen Schritt auf diesen Weg zurück und gibt – so denke ich – Anlass darüber nachzudenken.

Keynote von Maria Furtwängler | ZEIT WISSEN Kongress 2025