Archiv der Kategorie: Finanztipps

Rechnungshofbericht Veranlagungsmanagement Land NÖ

Von | 2. Juli 2010

Jetzt ist er offiziell da: der Rechnungshofbericht zum Veranlagungsmanagement des Landes Niederösterreich aus den Erlösen aus der Verwertung der Wohnbauförderungsdarlehen und dem Verkauf der Beteiligungen. Kurz zusammenfassend der Inhalt: Die Performance der veranlagten Gelder unterschritt bis Ende 2008 das langfristige Ergebnisziel des Landes um knapp eine Mrd. EUR. Die Performance-Unterschreitung um knapp einer Mrd. EUR… Weiterlesen »

Börsen-Wissen, Teil 8: Hedging

Von | 27. Juni 2010

Als Hedging bezeichnet man die Absicherung einer bestehenden Veranlagung über den Abschluss einer sich gegengleich entwickelnden Position. Sehr häufig werden für diese Zwecke Derivate eingesetzt. Durch ein perfektes Hedging verändert sich der Gesamtwert von Grundgeschäft und Absicherung gemeinsam nicht mehr, das Risiko aus der Position wird Null. Quelle: Rechnungshof

EGT

Von | 24. Juni 2010

Weil ich jetzt wieder mal gefragt wurde, hier nochmal zusammengefasst: „EGT“ steht für Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und definiert den Jahresgewinn vor Steuern und Rücklagenbewegungen. Das EGT stellt das Betriebsergebnis bereinigt um außerordentliche Einflüsse dar. Außerdem ist das EGT unversteuert, damit eine Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen mit unterschiedlichen Besteuerungen (gesellschaftsform- und landesunabhängig) möglich ist. Das EGT… Weiterlesen »

Börsen-Wissen, Teil 7: Hedgefonds

Von | 14. Juni 2010

Hedgefonds sind große, unregulierte Fonds, denen ein weitgehend uneingeschränktes Anlageuniversum zur Verfügung steht. Sie können sowohl Kauf- als auch Verkaufpositionen in nahezu allen Anlageklassen (Assetklassen) wie z.B. in Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Währungen und Immobilien eingehen. Das Management der Fonds hat in der Regel über hohe Errfolgsbeteiligungen in der Größenordnung von 20% starke Anreize, eine gute… Weiterlesen »

Börsen-Wissen, Teil 5: Collateralized Debt Obligation (CDO)

Von | 4. Juni 2010

CDO zählen zu den derivativen Finanzinstrumenten. Sie bestehen aus einem Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren und Kreditderivaten. Diese werden in drei Tranchen mit sinkendem Rating aufgeteilt: Senior Tranche, Mezzanine Tranche und Qeuity Tranche. Das Ausfallrisiko steigt – aufgrund der nachrangigen Bedienung im Fall eines Ausfalls – mit sinkendem Rating. Daher bietet die riskanteste Tranche, die Equity… Weiterlesen »

Börsen-Wissen, Teil 4: Asset-Mix, Asset Allocation

Von | 26. Mai 2010

Ist die Verteilung der veranlagten Mittel, der Assets, auf die verschiedenen Veranlagungsinstrumente bzw. Assetklassen wie z.B. Aktien, Anleihen und alternative Investments. Quelle: Rechnungshof

Börsen-Wissen, Teil 3: Asset Manager

Von | 22. Mai 2010

Asset Manager sind Vermögensverwalter, die einen Vertrag mit einem oder mehreren Anlegern haben und innerhalb von Anlagerichtlinien nach eigenem Ermessen deren Vermögen managen. Asset Manager sind klassischerweise in Banken oder Fondsgesellschaften tätig, aber auch in Immobilienunternehmen, Versorgungseinrichtungen, Versicherungen und Asset Managementfirmen. Quelle: Rechnungshof

Börsen-Wissen, Teil 2: Asset Backed Securities (ABS)

Von | 15. Mai 2010

Ein forderungsbesichertes Wertpapier (asset-backed security, kurz ABS) ist ein verzinsliches Wertpapier, welches Zahlungsansprüche gegen eine Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, kurs SPV) zum Gegenstand hat. Dabei verwendet die Zweckgesellschaft die Mittel ausschließlich zum Erwerb von Forderungen meist mehrerer Gläubiger und verbrieft diese zu einem Wertpapier. Die Zahlungsansprüche werden durch den Bestand an Forderungen (assets) gedeckt (backed),… Weiterlesen »

Finanzkrise schnell erklärt.

Von | 13. Mai 2010

In der Lupe, dem Satire-Blog, gibt es eine geniale Karikatur in der in 14 Zeichnungen anschaulich die Finanzkrise für jedermann verständlich erklärt wird. Die Lektüre dessen ist äußerst empfehlenswert!

Börsen-Wissen, Teil 1: Alternative Investments

Von | 11. Mai 2010

Als ich vor kurzem den Rechnungshofbericht zur Überprüfung des Veranlagungsmanagements des Landes NÖ (bezüglich Verwertung der WBF-Darlehen und Verkauf der Beteiligungen des Landes an die NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH) überflogen habe – Kommentare dazu will ich an dieser Stelle nicht abgeben, es fehlt mir dazu vor allem auch unter Einbeziehung der ausführlichen Stellungnahme des Landes NÖ… Weiterlesen »

Wir basteln einen Weltkonzern

Von | 27. März 2010

Wer sein gesamtes Einkommen in Österreich zum Höchststeuersatz versteuert ist entweder ein Angestellter mit automatischem Lohnsteuerabzug oder nicht ganz bei Trost – so zumindest berichtet die Presse. Wie Herr Bschistranek eine ausländische Firma gründet, um dort steuerschonend seine Gelder zu veranlagen ist im Beitrag „Steueroase: Wir basteln einen Weltkonzern“ der presse.com im Detail nachzulesen. Prädikat:… Weiterlesen »

Rückerstattung der Ausbildungskosten

Von | 7. Februar 2010

Übernimmt der Arbeitgeber Ausbildungskosten, so kann er diese anteilig zurückfordern, wenn der Arbeitnehmer vor Ablauf der vereinbarten Bindungsdauer das Dienstverhältnis beendet. Eine Rückerstattung durch den Arbeitnehmer muss nur dann erfolgen, wenn dies mit ihm bei Vorliegen eines konkreten Anlassfalles (z.B. Besuch eines Kurses) ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde. Eine allgemeine Klausel im Dienstvertrag reicht nicht. Ferner… Weiterlesen »

Sparzinsen-Vergleich

Von | 15. Januar 2010

Die österreichische Webseite Sparzinsen-Vergleich wirbt mit dem Spruch „Vergleichen Sie Ihre Sparzinsen mit den Bestbietern des österreichischen Marktes.“ – und stellt damit eine äußerst gute Anlaufquelle für den Vergleich von Sparbuchzinsen in Österreich dar. Mit diesem Hilfsmittel ist es ein Einfaches, die für verschiedene Laufzeiten derzeit angebotenen Sparzinsen zu vergleichen, auch die Zinssatzinformationen scheinen aktuell… Weiterlesen »

Zahlungsdienstegesetz

Von | 10. Januar 2010

Wichtige Eckpunkte dieses Gesetzes sind die garantierten Überweisungsfristen, verlängerte Einspruchsfristen bei Einzugsermächtigungen und Lastschriften, Erhöhung der beschränkten Haftung bei Kreditkartenmissbrauch, Kündigungsfristen und kostenlose Schließungen von Girokonten. Speziell hinweisen möchte ich jedoch auf die Regelung sogenannter „Zahlscheingebühren“, deren Verrechnung von manchen Lieferanten noch immer feierliche „Urständ“ feiert. Im §27 sind nämlich die Entgelte für Zahlungsdienste geregelt,… Weiterlesen »

Neuregelungen Umsatzsteuer 2010 Immobilien

Von | 3. Dezember 2009

Das Abgabenänderungsgesetz 2009 soll im Umsatzsteuerrecht dafür sorgen, dass gemeinschaftsweit in der EU gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden. Deshalb wird vom bisher geltenden Ursprungsland-Prinzip für Sonstige Leistungen abgegangen und es findet ab 1.1.2010 das Empfängerland-Prinzip Anwendung. Das heißt, dass im Business-To-Business-Bereich die Sonstige Leistung an dem Ort ausgeführt gilt, an dem der Empfänger sein… Weiterlesen »