Ich habe hier noch immer ein Thema liegen, für das es eben jetzt auch noch ein Posting zu verfassen gibt. Thema: Im Sommer dieses Jahres 2017 wurde das amtliche Regelwerk zur deutschen Rechtschreibung wieder mal aktualisiert. Hier die wesentlichen Punkte dieser Änderungen:
- Neben dem großen scharfen ß – also bisher dem “SS” gibt es nun wahlweise das wirliche große scharfe “ẞ” (Windows: AltGr+Shift+ß). Die Verwendung dieses neuen “Großen scharfen ẞ” ermöglicht nun insbesondere die korrekte Schreibung von Eigennamen in Pässen und Ausweisen
- Alternativ nun möglich/erlaubt: Großschreibung des Adjektivs in Fällen wie “die Goldene Hochzeit” und “alles Gute im Neuen Jahr”. So ist bei wörtlichem bzw. bildhaftem Gebrauch wie in „der freie Mitarbeiter“ und „die gläserne Decke“ die Kleinschreibung der Regelfall. Bei besonderen Anredeformen wie der Heilige Vater gilt die Großschreibung. Fälle mit schwankendem Gebrauch wie z.B. „die mittlere/Mittlere Reife“, „die goldene/Goldene Hochzeit“ oder auch „der technische/Technische Direktor“ werden neu grundsätzlich in beiden Schreibungen angesetzt.
- Anpassung einzelner Wortschreibungen an den beobachteten Schreibgebrauch. Davon betroffen ist in erster Linie die Fremdwortschreibung. Variantenschreibungen wie „Anschovis“, „Frotté“, „Komplice“, „Majonäse“, „Wandalismus“ oder „Ketschup“, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in den Wörterbüchern standen, werden nicht mehr fortgeschrieben, sondern entfallen. Dafür greift das Wörterverzeichnis neu z.B. die Bindestrichschreibung in Fällen wie „Ex-Regierungschef“ und „Co-Trainer“ auf. In manchen Fällen wurden erkennbare Tendenzen nicht aufgenommen: Ein Beispiel hierfür ist die häufig zu beobachtende Schreibung „(sei) herzlich *Willkommen“. Denn „willkommen“ ist in dieser Verwendung adjektivisch. Die Großschreibung bleibt aber weiterhin auf die substantivische Verwendung wie in „ein herzliches Willkommen“ beschränkt.
Alle amtlichen Regeln und Wörterlisten sind auf www.rechtschreibrat.com zu finden.
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Die tägliche Mail-Flut ist enorm und steigt ständig an. Seine persönlichen Mails zu organisieren ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Das klappt für viele nur so recht und schlecht und es gibt eine Reihe von Beratern und Experten, die viele gute Ratschläge zum Bewältigen dieses “Information-Overkills” anbieten.
Und wieder drei weitere Leckerbissen, 1st is Playing Whispering – ein Song von Paul Whiteman (1920):
Der Wahlkampf neigt sich der Endphase zu, die Nerven aller Kandidaten liegen immer blanker – und auch für alle unmittelbar von der Wahl betroffenen Personen wie Moderatoren, Analytiker, Kommentatoren steigt die Erwartungshaltung und der Arbeitsaufwand enorm.
Nachdem auch mich die Berichterstattung zum aktuellen Wahlkampf schon etwas mürbe gemacht hat, wundert mich mittlerweile ja gar nichts mehr. Die Zeitungsmeldung vom Sonntag wollte ich vorerst wirklich nicht glauben, eigentlich ging ich von einer Zeitungsente aus. Aber dem dürfte wohl wirklich nicht sein, sogar die Werbe-Agentur Warda-Network, die das Spektakel inszeniert hat, berichtet auf ihrer Facebook-Seite davon: “Burkaverbot: Hai muss Strafe zahlen”. Bei der Eröffnung des neuen iPhone-Stores McShark in Wien wurde das Hai-Maskottchen von Polizisten gezwungen, seine Maske abzunehmen und angezeigt, einfach unglaublich. Mehr dazu bei
Albert Strickler hat vor vier Jahren im zarten Alter von 90 Jahren erstmals den Luzerner Marathon gelaufen. Der Europameister in der Kategorie M90 im Marathon hatte damals den Weltrekord nur um zwei Minuten verpasst. Nun – mittlerweile 94 – nimmt er am St. Galler Laufwochenende die 6 Stunden in Angriff. Wenn er das schafft ist das ein Altersrekord, kein Mann in dieser Kategorie ist vor ihm sechs Stunden am Stück gelaufen.
Die Österreichische Finanzverwaltung setzt seit neuestem ein Verfahren mit der Bezeichnung “Predictive Analytics” ein, um prüfungswürdige Unternehmen aufzuspüren.
Immer wieder taucht diese Frage auf und ich habe sie auch