Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
In Neunkirchen/NÖ gibt es neben dem “Hauptstollen” im Stadtzentrum auch einen Stollen beim Krankenhaus. Der Zugang zu diesem Stollen wurde im Zuge des Neubaues des Krankenhauses neu gestaltet und am 1.12.2017 eröffnet. Heute gab es die Gelegenheit für den Zutritt und deshalb habe ich habe die Möglichkeit genutzt, einige Eindrücke dieses geschichtsträchtigen Ortes aufzusammeln.
2017 12 02 Stollen NK Krankenhaus
Im Hinblick auf diejenigen Menschen, die u.a. für die Errichtung derartiger Bauwerke zwangsverpflichtet wurden, hier auch noch ein Link zu Informationen zum Lager der ungarischen Juden in Neunkirchen (die in einem Lager in der Daneggerstraße untergebracht und u.a. auch beim Bau des Stollens am Hauptplatz eingesetzt waren).
Im burgenländischen Rechnitz wurden in der Nacht von 24. auf 25. März 1945 180 jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn ermordet. Ihre Leichen wurden bis heute nicht gefunden. David R. L. Litchfield hat in der Frankfurter Allgemeinen einen interessanten Bericht über das Massaker von Rechnitz geschrieben.
Bei den Recherchen zu seinem Buch über die Familie Thyssen stieß er auf Margit von Batthyany, die Tochter Heinrich Thyssens und auf das besagt Schloss. Sie war während des gesamten Krieges auf dem burgenländischen Schloss Rechnitz geblieben, um die Aufmerksamkeit der SS-Offiziere “zu genießen”, die sich dort zur Erholung aufhielten. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges gab es ein großes Fest für die Offiziere, auf dem zur Unterhaltung fast zweihundert Juden ermordet wurden – ein wirklich berührender Bericht, der das Greul der damaligen Zeit unvergessen macht.
Ebenso hat auch Sacha Batthyany, ihr Großneffe, ein Buch “Und was hat das mit mir zu tun?” herausgegeben, in dem er die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, hier ein Betrag dazu auf Profil-Online. Und hier eine kleine Reportage zum Thema.
Ganz aktuell wird in Rechnitz nun wieder gesucht, das Bundesdenkmalamt lässt auf dem Hügel neben dem Kreuzstadel großflächig Erde abtragen, um frühere Grabungen zu lokalisieren – ORF Burgenland berichtet hier.
wirklich sehens- und hörenswert – welche Stimmung sich aus 5 Gitarren entlocken lässt. Wem der Start zu langsam ist, der taste sich von Video zu Video vor – es wir dann immer schneller! – „really good music with five really good musicans…“
Da es keine direkte Verlinkung zu den drei Videos gibt hier der Link zur Seite auf fretboardjournal.com: Nashville Cats
Update: Es gibt auch direkt die Links zu den drei Videos, ich habe sie jetzt im Beitrag oben verlinkt. Danke übrigens an Alex für den Hinweis!
Ich habe hier noch immer ein Thema liegen, für das es eben jetzt auch noch ein Posting zu verfassen gibt. Thema: Im Sommer dieses Jahres 2017 wurde das amtliche Regelwerk zur deutschen Rechtschreibung wieder mal aktualisiert. Hier die wesentlichen Punkte dieser Änderungen:
Neben dem großen scharfen ß – also bisher dem “SS” gibt es nun wahlweise das wirliche große scharfe “ẞ” (Windows: AltGr+Shift+ß). Die Verwendung dieses neuen “Großen scharfen ẞ” ermöglicht nun insbesondere die korrekte Schreibung von Eigennamen in Pässen und Ausweisen
Alternativ nun möglich/erlaubt: Großschreibung des Adjektivs in Fällen wie “die Goldene Hochzeit” und “alles Gute im Neuen Jahr”. So ist bei wörtlichem bzw. bildhaftem Gebrauch wie in „der freie Mitarbeiter“ und „die gläserne Decke“ die Kleinschreibung der Regelfall. Bei besonderen Anredeformen wie der Heilige Vater gilt die Großschreibung. Fälle mit schwankendem Gebrauch wie z.B. „die mittlere/Mittlere Reife“, „die goldene/Goldene Hochzeit“ oder auch „der technische/Technische Direktor“ werden neu grundsätzlich in beiden Schreibungen angesetzt.
Anpassung einzelner Wortschreibungen an den beobachteten Schreibgebrauch. Davon betroffen ist in erster Linie die Fremdwortschreibung. Variantenschreibungen wie „Anschovis“, „Frotté“, „Komplice“, „Majonäse“, „Wandalismus“ oder „Ketschup“, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in den Wörterbüchern standen, werden nicht mehr fortgeschrieben, sondern entfallen. Dafür greift das Wörterverzeichnis neu z.B. die Bindestrichschreibung in Fällen wie „Ex-Regierungschef“ und „Co-Trainer“ auf. In manchen Fällen wurden erkennbare Tendenzen nicht aufgenommen: Ein Beispiel hierfür ist die häufig zu beobachtende Schreibung „(sei) herzlich *Willkommen“. Denn „willkommen“ ist in dieser Verwendung adjektivisch. Die Großschreibung bleibt aber weiterhin auf die substantivische Verwendung wie in „ein herzliches Willkommen“ beschränkt.
Mit dem Befehls-Aufruf “shell:<Command>” kann man ja komfortabel in verschiedene Ordner springen. Aufgrund eines Zeitschriften-Beitrages mit ein paar Beispielen habe ich festgestellt, dass Windows diese Ordnerdefinitionen in der Registry unter “HKEY_LOCAL_MACHINE | SOFTWARE | Microsoft | Windows | CurrentVersion | explorer | FolderDescriptions” definiert hat. Hier die Übersicht der “shell: Commands” für Windows 10:
Ich durfte die Duetten vor einigen Wochen zufällig live erleben und war erstaunt ob der erfrischenden Art, wie diese Musikgruppe und vor allem die beiden Damen Michaela Khom und Isabel Gaber ihre musikalischen Geschichten erzählen. Lässt sich ihr Musikstil zwar nicht eindeutig einordnen, würde ich auf eine Mischung von Chanson und Wienerlied mit einem Schuss World-Music tippen. Interessante, witzige und treffende Texte mit einem Wiener-Ur-Schmäh begeistern zum Zuhören – gemäß ihrem offensichtlichen Lebensmotto „Scheiss di net an“ 🙂
Die tägliche Mail-Flut ist enorm und steigt ständig an. Seine persönlichen Mails zu organisieren ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Das klappt für viele nur so recht und schlecht und es gibt eine Reihe von Beratern und Experten, die viele gute Ratschläge zum Bewältigen dieses “Information-Overkills” anbieten.
Der auch von mir persönlich immer wieder beworbene Weg sich zu verbessern ist die “Zero Inbox”. Ich wende diese Vorgangsweise seit langer Zeit an und bemerke immer wieder, dass diese Methodik weit weniger verbreitet und bekannt ist als man denkt – deshalb an dieser Stelle hier etwas mehr davon.
Merlin Mann ist ein Writer, Speaker und Broadcaster, der als einer der ersten Blogger den Begriff der “Zero Inbox” erfunden und erklärt hat. Hier der Link zu einem ca. 1-stündigen Video aus dem Google-Headquarter. Kurz zusammengefasst: “Zero Inbox” bedeutet, dass man täglich danach trachten sollte, seinen Posteingang vollständig zu entleeren bzw. leer zu kriegen. Sorgt für ein gutes Gefühl am Ende des Arbeitstages und man kann am nächsten Tag ganz frisch und unbeschwert losstarten. Eigentlich sollte es nicht ein “danach Trachten” sein – eigentlich sollte einfach jeden Abend der Posteingang nur *leer* sein.
Nun – damit das auch gelingt gibt es mehrere Ansätze, z.B. empfehlen manche Berater sogar, alle Mails, die nicht direkt an einen selbst adressiert sind, zu löschen. Ich halte nichts von derlei “Brutal-Vorgangsweisen”. Vielmehr ist mir persönlich wichtig, auch wirklich alle Mails (kurz) angesehen bzw. gelesen zu haben – eigentlich möchte ich nicht, dass mir etwas entgeht . Danach wird das Mail in der Regel gelöscht oder aufgehoben. Auch hier arbeite ich nicht mit vielen vielen Unter-Ordnern, sondern es gibt eigentlich nur einen einzigen Archiv-Ordner – in den geht alles was es aufzuheben gilt. Dort kann man dann später ohnehin suchen was gefunden werden soll. Die aktuellen Mailprogramme bieten dafür ja ohnehin mittlerweile gute Suchfunktionalitäten.
Hier jene Punkte, die beim Anwenden einer Zero Inbox helfen können – es handelt sich um Vorschläge meinerseits (ich selbst wende nicht alle an):
Nach Möglichkeit nur ein einziges Postfach (also bei Vorhandensein mehrerer Postfächer in ein einziges Postfach zusammenführen)
Fixe Zeiten für Mail-Arbeit einplanen (z.B. 2 x täglich oder 5 x täglich, etc.)
Mail lesen, wenn möglich bzw. erforderlich sofort und kurz beantworten, danach löschen
Mail lesen und rückfragen bevor umfangreiches Antwort-Mail geschrieben wird
Mail lesen und für die Aufgabe ein Todo im persönlichen Kalender (oder der persönlichen Todo-List) anlegen, Mail danach löschen
Mail lesen und Aufgabe ev. weitergeben, Mail danach löschen
Einen einzigen Archiv-Ordner
Textbausteine verwenden
Mail später behandeln
Zu den beiden letzten Punkten (Textbausteine und Mails später behandeln) gibt es in Kürze eigene Beiträge mit praktischen Umsetzungs-Tipps für Thunderbird und Outlook. Gerade diese beiden letztgenannten Funktionalitäten sind meines Erachtens sehr wichtig und helfen enorm bei der Umsetzung der Zero Inbox. Stay tuned…
Am Donnerstag, den 19.10.2017 fand unser alljährliches Usermeeting statt. Treffpunkt war diesmal das Restaurant Seegrube in Innsbruck und wir konnten wieder viele unserer AnwenderInnen begrüßen – anbei einige Eindrücke…
Ich habe mich in letzter Zeit konzertmäßig bedingt ein wenig mit Norbert Schneider beschäftigt und kann nur beurteilen: Ein ausgezeichneter Virtuose – auch live! Inhalte seiner momentanen Konzert-Tour sind mehrheitlich Lieder von Georg Danzer, die er in ein swingendes, weltmusik-offenes Format gießt und mit einem gesanglich abgestimmten Timbre vollendet.
Hier zwei Beispiele dieser kunstvollen Interpretationen.
"JÖ SCHAU" - Norbert Schneider (Aus dem Album "Neuaufnahme" Eine Hommage an Georg Danzer)
"Lass mi amoi no d'Sunn aufgeh' segn" - NORBERT SCHNEIDER
Und wieder drei weitere Leckerbissen, 1st is Playing Whispering – ein Song von Paul Whiteman (1920):
Jazz mit Tommy, Frank Vignola, Vinny Raniolo und Bucky Pizzarelli im ausverkauften Crest Theater in Sacramento, CA. Beachtenswert der mittlerweile fast 90-jährige Bucky Pizzarelli…
Tommy Emmanuel and Friends - Playing Whispering
2nd is “San Antonio Stroll” – mit Steve Wariner und John Knowles – ebenfalls genial…
San Antonio Stroll (Live) | Collaborations | Tommy Emmanuel with Steve Wariner and John Knowles
Und Nr. 3 – ein Jazz Standard mit Bjorn Thoroddsen – live aufgenommen in Reykjavik, Iceland im Jänner 2012
Sweet Georgia Brown - Bjorn Thoroddsen and Tommy Emmanuel
Für Gypsy-Fans sei hier das aktuelle Video von Tommy Emmanuel mit David Grisman empfohlen: “Tipsy Gypsy” – wieder mal ein hörenswerter Leckerbissen…
Tipsy Gypsy | Collaborations | Tommy Emmanuel with David Grisman
Tja – und da möchte ich heute gleich noch ein sehr nettes Stückchen nachschießen: “If I Had You | Collaborations” mit Tommy & Friends (Frank Vignola, Vinny Raniolo und Bucky Pizzarelli)…
If I Had You (Live) l Tommy Emmanuel w/ Bucky Pizzarelli, Frank Vignola & Vinny Raniolo
Der Wahlkampf neigt sich der Endphase zu, die Nerven aller Kandidaten liegen immer blanker – und auch für alle unmittelbar von der Wahl betroffenen Personen wie Moderatoren, Analytiker, Kommentatoren steigt die Erwartungshaltung und der Arbeitsaufwand enorm.
Gibt es doch in diesem aktuellen Nationalrats-Wahlkampf ungefähr jeden Tag zwei TV-Duelle der Kandidaten (oder irgendwelche anderen Informationssendungen – ich habe hier berichtet).
Dass gerade hier die Tagespresse diese schlechte Nachricht verbreitet, ist wirklich bemerkenswert. Peter Filzmaier, der vorzügliche Wahlkampf-Analytiker, von dem man gewohnt ist, Analysen wie Stakkato aus dem Maschinengewehr geschossen formuliert zu bekommen, ist leider ausgefallen.
Wie titelt die Tagespresse hier: “Filzmaier fällt wegen Software-Update aus” – schrecklich! Wer für ihn als Ersatz vorgesehen war und was das nächste Software-Update bewirken wird – bitte selbst in diesem herrlichen Artikel nachlesen!
Das Bundesgesetz über das Verbot der Verhüllung des Gesichts in der Öffentlichkeit (Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz – AGesVG) ist ja mit 1. Juli 2017 in Kraft getreten. Hier auszugsweise die ersten beiden Paragraphen:
§ 1. (1) Ziel dieses Bundesgesetzes ist die Förderung von Integration durch die Stärkung der Teilhabe am gesellschaftlichen Zusammenleben. Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, dessen Gelingen von der Mitwirkung aller in Österreich lebenden Menschen abhängt und auf persönlicher Interaktion beruht.
§ 2. (1) Wer an öffentlichen Orten oder in öffentlichen Gebäuden seine Gesichtszüge durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt oder verbirgt, dass sie nicht mehr erkennbar sind, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 150 Euro zu bestrafen. (2) Ein Verstoß gegen das Verhüllungsverbot gemäß Abs. 1 liegt nicht vor, wenn die Verhüllung oder Verbergung der Gesichtszüge durch Bundes- oder Landesgesetz vorgesehen ist, im Rahmen künstlerischer, kultureller oder traditioneller Veranstaltungen oder im Rahmen der Sportausübung erfolgt oder gesundheitliche oder berufliche Gründe hat.
Nachdem auch mich die Berichterstattung zum aktuellen Wahlkampf schon etwas mürbe gemacht hat, wundert mich mittlerweile ja gar nichts mehr. Die Zeitungsmeldung vom Sonntag wollte ich vorerst wirklich nicht glauben, eigentlich ging ich von einer Zeitungsente aus. Aber dem dürfte wohl wirklich nicht sein, sogar die Werbe-Agentur Warda-Network, die das Spektakel inszeniert hat, berichtet auf ihrer Facebook-Seite davon: “Burkaverbot: Hai muss Strafe zahlen”. Bei der Eröffnung des neuen iPhone-Stores McShark in Wien wurde das Hai-Maskottchen von Polizisten gezwungen, seine Maske abzunehmen und angezeigt, einfach unglaublich. Mehr dazu bei Heute.at und hier.
Übrigens gab es heute einen nächsten Polizei-Einsatz in Wien mit einer Frau aus der Russischen Föderation, krone.at berichtet hier.