Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor

Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.

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Aktuelle Beiträge

Blackout im Pinzgau

Von | 25. Februar 2018

imageHier wieder mal zum Thema “Blackout”, Stromausfall und Versorgungssicherheit.

Michael Bauer, Sprecher des BMLV, hat heute auf eine Publikation von Oberst Gottfried Pausch hingewiesen: Einer mehr als 100-seitigen Fallstudie, die sich mit einem großflächigen Blackout (ich habe vor einigen Jahren hier schon mal berichtet) und seinen Folgen beschäftigt. In dieser wird minutiös aufgelistet, was ab Samstag den 9.2.2018 um 15:00 Uhr als angenommenem Ausfall der Stromversorgung passieren könnte. Am Tag 4 ohne Strom beginnt die Lage zu eskalieren, Gewalttaten und Stadtflucht nehmen zu, Treibstoff und Lebensmittel werden knapp, der Kampf ums Überleben beginnt. Liest sich wirklich wie ein Sience-Fiction Roman – allerdings mit katastrophalen Auswirkungen für die Pinzgauer Gegend.

Hier ein Zeitungsartikel dazu – die Studie selbst beinhaltet nicht nur das geschilderte Szenario, sondern auch Blackout-Krisenpläne für verschiedene Resilienz-Ebenen sowie diverse Checklisten – hier die ganze Studie.

Obwohl ein großflächiger und länger andauernder Stromausfall in nächster Zeit sicherlich nicht anzunehmen ist – ich weiß nicht, ob es hier in Niederösterreich/Wien gut ausgearbeitete Notfallpläne gibt, die vor allem auf Bezirks- und Gemeindeebene für ein Weiter-Funktionieren der Infrastruktur sorgen würden…

edit/1.3.2020: Doku Blackout – Katastrophenfall Österreich

Na, Pech gehabt?

Von | 18. Februar 2018

Die Presseberichte in den (sozialen) Medien über Einsätze von Rettung/Feuerwehr/Polizei steigen beständig, berichtet wird nicht nur in Worten sondern auch in Bildern.

imageUnd gerade diese bildliche Berichterstattung ist es derzeit, die mir schwer am Herzen liegt.

Ja – es ist verständlich, dass Berichterstattung sein muss, aber muss es wirklich sein, Bilder von Unfallopfern oder deren Eigentum zu veröffentlichen? Und damit meine ich die verunfallten Autos und die gegenständlichen Dinge wie z.B. ein Brandobjekt. Bei aller Wertschätzung für die Rettungskräfte:  Genügt es wirklich, bei Autos nur das Kennzeichen zu verpixeln? Ist das Auto damit etwa plötzlich generell nicht mehr erkennbar?

Bitte meinen Post nicht falsch zu verstehen: Rettung, Feuerwehr und Polizei machen gute Arbeit. Aber das Berichten darüber sollte doch möglichst neutral und ohne Sensationsgeilheit passieren. Der Dank für die Rettung in einer Notsituation ist immer groß – der Dank für das Breittreten einer Notsituation in der Öffentlichkeit auch?

Wenn beispielsweise hier bei NOEN.at berichtet wird, dass die Florianis einen LKW aus dem Straßengraben ziehen mussten – muss der LKW wirklich als Foto hier abgebildet werden? Wenn ich mich in die Lage des LKW-Lenkers versetze – wäre ich damit glücklich? Wäre ich froh, wenn ich und alle meine Bekannten nach meinem schweren Verkehrsunfall hier nachträglich auch noch mein Auto bewundern könnten (oder hier)?

Obwohl sonst nicht unbedingt ein Muster für den Umgang mit derartigen Bildern zeigt meinbezirk.at anhand dieses Berichts (war wohl gottseidank niemand für ein Foto vor Ort), dass es auch anders gehen kann – so sollte Berichterstattung in diesen Fällen sein.

Ebenso derzeit ein Thema – man konnte in den vergangenen Tagen auch darüber lesen – sind Schaulustige und Personen, die zum Unfallgeschehen dazukommen und hemmungslos ihr Handy für Fotos und Videos zücken. Diese Aufzeichnungen landen nicht selten auf sozialen Platformen (vor allem auf einer – ihr wisst schon welche ich meine – und derartige Beispiele möchte ich mir hier ersparen) und haben meines Erachtens mit Information und Berichterstattung nichts zu tun.

Ich weiß, dass es sich um ein sensibles Thema handelt, aber es liegt mir am Herzen. Ich glaube, dass ein gewisses Umdenken passieren muss – und zwar bei allen, seien das Privatpersonen, Presse, Medienstellen und den Einsatzkräften selbst. Sonst denke ich, dass in naher Zukunft sehr oft auf den Ruf zur Hilfe verzichtet werden wird, wenn man als Betroffener jederzeit damit rechnen muss, nach einer erfolgten Hilfe am Präsentierteller in der Weite des Internet zu landen.

Thunderbird und Schlummern

Von | 11. Februar 2018

Eines der wichtigsten Tools in jedem Mailprogramm ist die Möglichkeit, ein Mail auf “Wiedervorlage” zu setzen. Das bedeutet, dass man nach einer gewissen definierbaren Zeitspanne an das Mail wieder erinnert wird. Auch ich verwende diese Funktionalität sehr ausgiebig, wenn auch in einer etwas anderen Form als allgemein genutzt.

Szenario: Viele Mails in meinem Posteingang lese ich zwar kurz, entschließe mich aber dann das eine oder andere Mail später oder in ein paar Tagen zu bearbeiten. Ich möchte diese Mails zwar auf “Wiedervorlage” setzen, aber später nicht mit irgendwelchen Erinnerungshinweisen oder Meldungen genervt werden, dass ich irgendwelche Mails lesen oder bearbeiten soll. Stattdessen möchte ich, dass jedes Mail welches ich auf “Wiedervorlage” setze, aus meinem Posteingang verschwindet und nach der definierten Zeit wieder in meinem Posteingang auftaucht. Geht nicht?

Für diese Zwecke lässt sich sehr gut das Addon “mailmindr” für Thunderbird verwenden, mit welchem man genau dieses Verhalten “zaubern” kann. Ich habe mir einfach einen eigenen Ordner “Queue” in Thunderbird angelegt und nach der Installation des Addons folgende Einstellung vorgenommen:

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Nach der gewünschten Zeitspanne taucht das Mail wie von Zauberhand wieder im Posteingang auf – genial, nicht? Noch schnell in den Einstellungen ein paar benutzerdefinierte Zeiträume eingetragen und schon hat man eine extrem produktive Erweiterung des Thunderbird-Email-Clients. Danke an Arnd Ißler aus Hamburg für dieses Addon!

Max Schrems und Facebook

Von | 6. Februar 2018

imageEin sehr gutes Interview mit Max Schrems zum Thema Datenschutz und dessen Kampf um mehr Privatsphäre ist heute auf kontrast.at erschienen. Es bietet einige gute Einblicke und interessante Hinweise zu verschiedenen Aspekten des Themas – im Artikel ist auch wieder vom sog. Facebook-Schattenprofil die Rede, das u.a. auch hier auf Standard.at schon mal thematisiert wurde. Da geht’s vor allem um das „Einverständnis Dritter“, mit dem Facebook auch Daten von Personen speichert, die selbst niemals einen Facebook-Account hatten…

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24h Burgenland Extrem

Von | 3. Februar 2018

Am 26. Jänner 2018 fand auch heuer wieder die extreme Umrundung des Neusiedler-See statt – wie immer unter dem Motto “live – love – move”.

Beste Wetterbedingungen ermöglichten eine angenehme Challenge für die über 3.500 Teilnehmer. 24 Stunden Burgenland Extrem ist eine ganz besondere Veranstaltung – für ganz besondere Menschen – für ganz besondere Partner – für ganz besondere Sponsoren.

Ein Kurzbericht dazu ist auf TRT Diepolz zu finden.
90% mental

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Das Ziegenproblem

Von | 23. Januar 2018

Jetzt zum Merken verlinkt: Das Ziegenproblem wird oft als Beispiel dafür herangezogen, dass der menschliche Verstand zu Trugschlüssen neigt, wenn es um das Bestimmen von Wahrscheinlichkeiten geht. Dieses konkrete Beispiel gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen – es ist ja auch wirklich ein beeindruckendes Paradoxon…

Ziegenproblem (Mathe-Song)

Übrigens hier mit Möglichkeit zum Nachspielen: https://www.geogebra.org/m/hVX5ZZqR

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Die Wahrheit im Netz

Von | 20. Januar 2018

imageAus gegebenem Anlass auf den ich hier nicht näher eingehe, möchte ich auf einen Artikel verweisen, der zwar einen konkreten Fall in Deutschland schildert, der sich aber genauso gut in Österreich zugetragen haben könnte und sich sicher schon vielfach zugetragen hat – ohne große Medien-Resonanz.

Kerninhalt der konkreten Geschichte ist die Problematik von Falschmeldungen, Verunglimpfungen, Beschuldigungen, Unterstellungen und Verbreitung von Unwahrheiten oder “missverständlichen” Wahrheiten in sozialen Medien und auf anderen Platformen, für die es entweder keine oder nur sehr späte Konsequenzen seitens der Behörde oder der Platform-Betreiber selbst gibt. Recht, das auch im Internet Geltung hat, wird sehr oft nicht schnell und konsequent genug angewandt.

In der erwähnten Geschichte geht es um den Journalisten Richard Gutjahr, der sich zufällig zum Zeitpunkt der Anschläge von Nizza und München in der Nähe der Tatorte befand und auf den sich in den sozialen Netzen eine wahre Hexenjagd entwickelte. Lachte und ignorierte Gutjahr anfänglich noch den aufkeimenden Shitstorm, so entglitt der Irrsinn nach einiger Zeit total, nachdem nicht nur er selbst, sondern seine ganze Familie und sein ganzes Leben in diesen Irrsinn gezogen wurden.

Dieses Beispiel führt eindringlich die Problematik der Verifizierung von Postings und Beiträgen in sozialen Medien oder auf anderen Platformen auf Richtigkeit und Korrektheit vor Augen.

Vor diesem Hintergrund ist sicherlich auch die heuer erst kürzlich bei Facebook eingeführte News-Feed-Änderung zu betrachten, mit der Facebook in gewissem Sinne auch dieser Problematik begegnen möchte: “… to make sure the news people see, while less overall, is high quality”. Und die Qualität einer Nachricht oder eines Postings ermittelt der Newsfeed-Algorithmus nun offensichtlich aufgrund von “die Community klassifiziert die Nachricht als richtig, Leute finden die Nachricht informativ, usw.”. Wie das die Qualität und Richtigkeit eines Postings bestätigen soll bleibt wahrlich dahingestellt und ist für mich sehr zweifelhaft. Hier auch schon aufgetauchte Frage dazu: “Lässt Facebook jetzt öffentlich abstimmen, was die “Wahrheit” ist? Darüber nachzudenken lohnt sich sicherlich…

Hier der Bericht von Richard Gutjahr, der sehr detailliert seine Geschichte beschreibt, hier der Blogpost zur neuen Logik im Newsfeed-Ranking von Facebook.

Steuer-Neuerungen 2018

Von | 14. Januar 2018

imageNachdem die neue Regierung schon kräftig – derzeit vor allem im Sozialbereich – an Ideen feilt, hier die zu erwartenden steuerlichen Neuerungen, die zumindest laut Plan auf uns zukommen sollen.

Im Regierungsprogramm 2017-2022 sind eine Reihe von Maßnahmen aufgelistet, die LBG Steuerberatung hat eine gute Übersicht daraus gemacht, mehr dazu hier.

Edit/23.1.2018: Und hier auch noch eine gute Zusammenfassung der zu erwartenden Maßnahmen der Steuerberatung Saller&Saller: Link

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Tommy Emmanuel @ Abdala Studios

Von | 7. Januar 2018

Ein wundervoller Song mit einem wundervollem Video einer Live-Aufnahme in den Abdala Studios in Havana, Cuba. Ein virtuoser Tommy mit ebenso virtuosen “Standard-Gästen” und Freunden: (u.a.) Frank Vignola & Vinny Raniolo. Je öfter man sich den Song ansieht und anhört desto öfter möchte man ihn sich ansehen und anhören 🙂

Djangology l Collaborations l Tommy Emmanuel with Frank Vignola & Vinny Raniolo

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Mehr Verstand

Von | 31. Dezember 2017

Hach, das wünsch ich mir doch so sehr – schnell bestellen!! Doch halt! Leider nur in Deutschland erhältlich…
SmileSmile

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In diesem Sinne – ich wünsche allen meinen Lesern einen vergnüglichen Jahreswechsel und gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2018!

Kategorie: Fun

Endlich alle wichtigen Computerbegriffe…

Von | 27. Dezember 2017

Gerade habe ich auf meinem Tisch in einem Stoß Prospekte den folgenden gefunden, der alle meine Probleme löst!

Ach, es ist so herrlich – endlich eine gute Publikation, die ein für alle Mal alle meine Fragen beantwortet. Endlich ein leicht verständliches, in deutschen Worten verfasstes Nachschlagewerk, dass alle meine ungelösten Probleme und Wissenslücken schließt – und nicht nur meine, sondern der aller meiner Familienmitglieder, fan-tas-tisch!

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Und außerdem sind echt viele interessante Dinge nachzulesen:

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Also – jetzt heißt’s eigentlich nur mehr: Zugreifen…

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Kategorie: Fun

2. Weltkriegs-Stollen in Neunkirchen

Von | 2. Dezember 2017

In Neunkirchen/NÖ gibt es neben dem “Hauptstollen” im Stadtzentrum auch einen Stollen beim Krankenhaus. Der Zugang zu diesem Stollen wurde im Zuge des Neubaues des Krankenhauses neu gestaltet und am 1.12.2017 eröffnet. Heute gab es die Gelegenheit für den Zutritt und deshalb habe ich habe die Möglichkeit genutzt, einige Eindrücke dieses geschichtsträchtigen Ortes aufzusammeln.

2017 12 02 Stollen NK Krankenhaus
Im Hinblick auf diejenigen Menschen, die u.a. für die Errichtung derartiger Bauwerke zwangsverpflichtet wurden, hier auch noch ein Link zu Informationen zum Lager der ungarischen Juden in Neunkirchen (die in einem Lager in der Daneggerstraße untergebracht und u.a. auch beim Bau des Stollens am Hauptplatz eingesetzt waren).

 

Rechnitz und die Gastgeberin der Hölle

Von | 26. November 2017

Im burgenländischen Rechnitz wurden in der Nacht von 24. auf 25. März 1945 180 jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn ermordet. Ihre Leichen wurden bis heute nicht gefunden. David R. L. Litchfield hat in der Frankfurter Allgemeinen einen interessanten Bericht über das Massaker von Rechnitz geschrieben.

Bei den Recherchen zu seinem Buch über die Familie Thyssen stieß er auf Margit von Batthyany, die Tochter Heinrich Thyssens und auf das besagt Schloss. Sie war während des gesamten Krieges auf dem burgenländischen Schloss Rechnitz geblieben, um die Aufmerksamkeit der SS-Offiziere “zu genießen”, die sich dort zur Erholung aufhielten. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges gab es ein großes Fest für die Offiziere, auf dem zur Unterhaltung fast zweihundert Juden ermordet wurden – ein wirklich berührender Bericht, der das Greul der damaligen Zeit unvergessen macht.

Ebenso hat auch Sacha Batthyany, ihr Großneffe, ein Buch “Und was hat das mit mir zu tun?” herausgegeben, in dem er die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, hier ein Betrag dazu auf Profil-Online. Und hier eine kleine Reportage zum Thema.

 

Ganz aktuell wird in Rechnitz nun wieder gesucht, das Bundesdenkmalamt lässt auf dem Hügel neben dem Kreuzstadel großflächig Erde abtragen, um frühere Grabungen zu lokalisieren – ORF Burgenland berichtet hier.
Und hier noch ein guter Weblink zum Thema: Mahnmal Kreuzstadl
 
 

Nashville Cats: A Social Session with Bryan Sutton, Pat Bergeson and Friends

Von | 18. November 2017

Heute wieder ein ganz besonderer Link zu einer Session mit Tommy Emmanuel & Friends. Die virtuosen Künstler performen drei Stücke:

The Tennessee Waltz
The Folsom Prison Blues
The Lonesome Fiddle Blues

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wirklich sehens- und hörenswert – welche Stimmung sich aus 5 Gitarren entlocken lässt. Wem der Start zu langsam ist, der taste sich von Video zu Video vor – es wir dann immer schneller! – „really good music with five really good musicans…“

Da es keine direkte Verlinkung zu den drei Videos gibt hier der Link zur Seite auf fretboardjournal.com: Nashville Cats

Update: Es gibt auch direkt die Links zu den drei Videos, ich habe sie jetzt im Beitrag oben verlinkt. Danke übrigens an Alex für den Hinweis!

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