Development-Paradigmen – alles klar?

Development-Paradigmen – alles klar?

Die Finanz setzt ja seit geraumer Zeit ein Verfahren namens „Predictive Analytics“ im Zuge ihrer Prüfunen ein, ich habe hier schon davon berichtet. Es handelt sich dabei um ein Verfahren, das aufgrund von Datenmodellen Vorhersagen trifft, welche Bereiche prüfungswürdig sind und Ergebnisse erwarten lassen.
Hier der Link zum Leitfaden „Predictive Analytics 2017“ der Betriebsprüfung, in der auch neue Risikofallprüfungen im Zusammenhang mit Abflussmeldungen der Banken beinhaltet sind. Angeblich sind in ganz Österreich einige Tausend derartige Risikofälle aufgrund zur Prüfung vorgemerkt.
Hartes Training, starker Wille, Teamgeist und das Beherrschen wichtiger militärischer Fähigkeiten wie Orientieren, Schießen, Selbst- und Kameradenhilfe waren beim heurigen internationalen Winter Survival gefragt. Ein Team des Österreichischen Bundesheeres konnte im internationalen Umfeld punkten und ging aus diesem Wettkampf als Sieger hervor.
Der internationale Winter-Vergleichswettkampf der tschechischen Armee fand vom 28.1. bis 2.2.2018 unter dem Motto „Bewältige alles!“ statt und wurde zum 24. Mal veranstaltet. An vier Wettkampftagen wurden mehr als 100 Kilometer mit 3200 Höhenmetern mit voller Ausrüstung sowie verschiedenste Sonderprüfungen absolviert. Österreichische Soldaten vom Hochgebirgsjägerbataillon 26 gewannen diesen Bewerb und setzten sich gegen 21 Teams aus sieben Nationen durch.
Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen.
Dieser Beitrag ist übrigens auch auf www.laufundgeh.at erschienen…
Hier ein Notizzettel für mich: Sammlung lesenswerter Diplomarbeiten und Dissertationen der Universität Wien aus dem Jahr 2017:
Quelle: Uni Wien
Heute ging der Zillingtaler Celtic Warrior über die Bühne – einer der meist berüchtigten und härtesten Dirt-Runs Österreichs. Im Angebot gab es die Strecken über 7 km, 15 km, 30 km und über die Ultra Distanz von 50 km. Als Zaungast habe ich das Geschehen begutachtet und es ist wirklich beachtlich, mit welchem Enthusiasmus die LäuferInnen wieder dabei waren. Viele Teilnehmer allerdings waren schon ziemlich limitiert und auch die Kälte trug heute dazu bei, dass der Lauf für jeden wohl zu einer persönlichen Herausforderung wurde.
Die Firma Klosterquell in Gutenstein produziert im Jahr ca. 50 Mio. Flaschen “Dreh und Trink” – wer von uns Oldies kennt nicht dieses fürchterlich-beliebte Kindergetränk? Auf WN TV gibt es ein informatives Interview mit Kurt Hofer, der den 1973 gegründeten Familienbetrieb bereits in 2. Generation führt.
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Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt ja nun bekanntlicherweise am 25. Mai 2018 in Kraft, sie regelt im Wesentlichen den Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten. Unternehmen müssen ab diesem Zeitpunkt wesentliche neue Grundsätze bei der Verarbeitung von persönlichen Daten beachten, ein Zuwiderhandeln ist mit hohen Geldstrafen bedroht.
Hier ein Link zur WKO-Seite zum Thema
Kurz zusammengefasst hier die Übersicht der Rechte der Betroffenen:
Hier noch der Link zum Blog der Datenschutzflüsterer, der immer wieder aktuelle und konkrete Hinweise zur DSGVO-Umsetzung enthält bzw. hier ein Link zu FAQs, in denen auch die Definition der „sensiblen Daten“ behandelt wird.
Hier wieder mal zum Thema “Blackout”, Stromausfall und Versorgungssicherheit.
Michael Bauer, Sprecher des BMLV, hat heute auf eine Publikation von Oberst Gottfried Pausch hingewiesen: Einer mehr als 100-seitigen Fallstudie, die sich mit einem großflächigen Blackout (ich habe vor einigen Jahren hier schon mal berichtet) und seinen Folgen beschäftigt. In dieser wird minutiös aufgelistet, was ab Samstag den 9.2.2018 um 15:00 Uhr als angenommenem Ausfall der Stromversorgung passieren könnte. Am Tag 4 ohne Strom beginnt die Lage zu eskalieren, Gewalttaten und Stadtflucht nehmen zu, Treibstoff und Lebensmittel werden knapp, der Kampf ums Überleben beginnt. Liest sich wirklich wie ein Sience-Fiction Roman – allerdings mit katastrophalen Auswirkungen für die Pinzgauer Gegend.
Hier ein Zeitungsartikel dazu – die Studie selbst beinhaltet nicht nur das geschilderte Szenario, sondern auch Blackout-Krisenpläne für verschiedene Resilienz-Ebenen sowie diverse Checklisten – hier die ganze Studie.
Obwohl ein großflächiger und länger andauernder Stromausfall in nächster Zeit sicherlich nicht anzunehmen ist – ich weiß nicht, ob es hier in Niederösterreich/Wien gut ausgearbeitete Notfallpläne gibt, die vor allem auf Bezirks- und Gemeindeebene für ein Weiter-Funktionieren der Infrastruktur sorgen würden…
edit/1.3.2020: Doku Blackout – Katastrophenfall Österreich
Die Presseberichte in den (sozialen) Medien über Einsätze von Rettung/Feuerwehr/Polizei steigen beständig, berichtet wird nicht nur in Worten sondern auch in Bildern.
Und gerade diese bildliche Berichterstattung ist es derzeit, die mir schwer am Herzen liegt.
Ja – es ist verständlich, dass Berichterstattung sein muss, aber muss es wirklich sein, Bilder von Unfallopfern oder deren Eigentum zu veröffentlichen? Und damit meine ich die verunfallten Autos und die gegenständlichen Dinge wie z.B. ein Brandobjekt. Bei aller Wertschätzung für die Rettungskräfte: Genügt es wirklich, bei Autos nur das Kennzeichen zu verpixeln? Ist das Auto damit etwa plötzlich generell nicht mehr erkennbar?
Bitte meinen Post nicht falsch zu verstehen: Rettung, Feuerwehr und Polizei machen gute Arbeit. Aber das Berichten darüber sollte doch möglichst neutral und ohne Sensationsgeilheit passieren. Der Dank für die Rettung in einer Notsituation ist immer groß – der Dank für das Breittreten einer Notsituation in der Öffentlichkeit auch?
Wenn beispielsweise hier bei NOEN.at berichtet wird, dass die Florianis einen LKW aus dem Straßengraben ziehen mussten – muss der LKW wirklich als Foto hier abgebildet werden? Wenn ich mich in die Lage des LKW-Lenkers versetze – wäre ich damit glücklich? Wäre ich froh, wenn ich und alle meine Bekannten nach meinem schweren Verkehrsunfall hier nachträglich auch noch mein Auto bewundern könnten (oder hier)?
Obwohl sonst nicht unbedingt ein Muster für den Umgang mit derartigen Bildern zeigt meinbezirk.at anhand dieses Berichts (war wohl gottseidank niemand für ein Foto vor Ort), dass es auch anders gehen kann – so sollte Berichterstattung in diesen Fällen sein.
Ebenso derzeit ein Thema – man konnte in den vergangenen Tagen auch darüber lesen – sind Schaulustige und Personen, die zum Unfallgeschehen dazukommen und hemmungslos ihr Handy für Fotos und Videos zücken. Diese Aufzeichnungen landen nicht selten auf sozialen Platformen (vor allem auf einer – ihr wisst schon welche ich meine – und derartige Beispiele möchte ich mir hier ersparen) und haben meines Erachtens mit Information und Berichterstattung nichts zu tun.
Ich weiß, dass es sich um ein sensibles Thema handelt, aber es liegt mir am Herzen. Ich glaube, dass ein gewisses Umdenken passieren muss – und zwar bei allen, seien das Privatpersonen, Presse, Medienstellen und den Einsatzkräften selbst. Sonst denke ich, dass in naher Zukunft sehr oft auf den Ruf zur Hilfe verzichtet werden wird, wenn man als Betroffener jederzeit damit rechnen muss, nach einer erfolgten Hilfe am Präsentierteller in der Weite des Internet zu landen.
Eines der wichtigsten Tools in jedem Mailprogramm ist die Möglichkeit, ein Mail auf “Wiedervorlage” zu setzen. Das bedeutet, dass man nach einer gewissen definierbaren Zeitspanne an das Mail wieder erinnert wird. Auch ich verwende diese Funktionalität sehr ausgiebig, wenn auch in einer etwas anderen Form als allgemein genutzt.
Szenario: Viele Mails in meinem Posteingang lese ich zwar kurz, entschließe mich aber dann das eine oder andere Mail später oder in ein paar Tagen zu bearbeiten. Ich möchte diese Mails zwar auf “Wiedervorlage” setzen, aber später nicht mit irgendwelchen Erinnerungshinweisen oder Meldungen genervt werden, dass ich irgendwelche Mails lesen oder bearbeiten soll. Stattdessen möchte ich, dass jedes Mail welches ich auf “Wiedervorlage” setze, aus meinem Posteingang verschwindet und nach der definierten Zeit wieder in meinem Posteingang auftaucht. Geht nicht?
Für diese Zwecke lässt sich sehr gut das Addon “mailmindr” für Thunderbird verwenden, mit welchem man genau dieses Verhalten “zaubern” kann. Ich habe mir einfach einen eigenen Ordner “Queue” in Thunderbird angelegt und nach der Installation des Addons folgende Einstellung vorgenommen:


Nach der gewünschten Zeitspanne taucht das Mail wie von Zauberhand wieder im Posteingang auf – genial, nicht? Noch schnell in den Einstellungen ein paar benutzerdefinierte Zeiträume eingetragen und schon hat man eine extrem produktive Erweiterung des Thunderbird-Email-Clients. Danke an Arnd Ißler aus Hamburg für dieses Addon!
Ein sehr gutes Interview mit Max Schrems zum Thema Datenschutz und dessen Kampf um mehr Privatsphäre ist heute auf kontrast.at erschienen. Es bietet einige gute Einblicke und interessante Hinweise zu verschiedenen Aspekten des Themas – im Artikel ist auch wieder vom sog. Facebook-Schattenprofil die Rede, das u.a. auch hier auf Standard.at schon mal thematisiert wurde. Da geht’s vor allem um das „Einverständnis Dritter“, mit dem Facebook auch Daten von Personen speichert, die selbst niemals einen Facebook-Account hatten…
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Am 26. Jänner 2018 fand auch heuer wieder die extreme Umrundung des Neusiedler-See statt – wie immer unter dem Motto “live – love – move”.
Beste Wetterbedingungen ermöglichten eine angenehme Challenge für die über 3.500 Teilnehmer. 24 Stunden Burgenland Extrem ist eine ganz besondere Veranstaltung – für ganz besondere Menschen – für ganz besondere Partner – für ganz besondere Sponsoren.
Ein Kurzbericht dazu ist auf TRT Diepolz zu finden.
90% mental
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Jetzt zum Merken verlinkt: Das Ziegenproblem wird oft als Beispiel dafür herangezogen, dass der menschliche Verstand zu Trugschlüssen neigt, wenn es um das Bestimmen von Wahrscheinlichkeiten geht. Dieses konkrete Beispiel gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen – es ist ja auch wirklich ein beeindruckendes Paradoxon…
Übrigens hier mit Möglichkeit zum Nachspielen: https://www.geogebra.org/m/hVX5ZZqR
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Aus gegebenem Anlass auf den ich hier nicht näher eingehe, möchte ich auf einen Artikel verweisen, der zwar einen konkreten Fall in Deutschland schildert, der sich aber genauso gut in Österreich zugetragen haben könnte und sich sicher schon vielfach zugetragen hat – ohne große Medien-Resonanz.
Kerninhalt der konkreten Geschichte ist die Problematik von Falschmeldungen, Verunglimpfungen, Beschuldigungen, Unterstellungen und Verbreitung von Unwahrheiten oder “missverständlichen” Wahrheiten in sozialen Medien und auf anderen Platformen, für die es entweder keine oder nur sehr späte Konsequenzen seitens der Behörde oder der Platform-Betreiber selbst gibt. Recht, das auch im Internet Geltung hat, wird sehr oft nicht schnell und konsequent genug angewandt.
In der erwähnten Geschichte geht es um den Journalisten Richard Gutjahr, der sich zufällig zum Zeitpunkt der Anschläge von Nizza und München in der Nähe der Tatorte befand und auf den sich in den sozialen Netzen eine wahre Hexenjagd entwickelte. Lachte und ignorierte Gutjahr anfänglich noch den aufkeimenden Shitstorm, so entglitt der Irrsinn nach einiger Zeit total, nachdem nicht nur er selbst, sondern seine ganze Familie und sein ganzes Leben in diesen Irrsinn gezogen wurden.
Dieses Beispiel führt eindringlich die Problematik der Verifizierung von Postings und Beiträgen in sozialen Medien oder auf anderen Platformen auf Richtigkeit und Korrektheit vor Augen.
Vor diesem Hintergrund ist sicherlich auch die heuer erst kürzlich bei Facebook eingeführte News-Feed-Änderung zu betrachten, mit der Facebook in gewissem Sinne auch dieser Problematik begegnen möchte: “… to make sure the news people see, while less overall, is high quality”. Und die Qualität einer Nachricht oder eines Postings ermittelt der Newsfeed-Algorithmus nun offensichtlich aufgrund von “die Community klassifiziert die Nachricht als richtig, Leute finden die Nachricht informativ, usw.”. Wie das die Qualität und Richtigkeit eines Postings bestätigen soll bleibt wahrlich dahingestellt und ist für mich sehr zweifelhaft. Hier auch schon aufgetauchte Frage dazu: “Lässt Facebook jetzt öffentlich abstimmen, was die “Wahrheit” ist? Darüber nachzudenken lohnt sich sicherlich…
Hier der Bericht von Richard Gutjahr, der sehr detailliert seine Geschichte beschreibt, hier der Blogpost zur neuen Logik im Newsfeed-Ranking von Facebook.
Nachdem die neue Regierung schon kräftig – derzeit vor allem im Sozialbereich – an Ideen feilt, hier die zu erwartenden steuerlichen Neuerungen, die zumindest laut Plan auf uns zukommen sollen.
Im Regierungsprogramm 2017-2022 sind eine Reihe von Maßnahmen aufgelistet, die LBG Steuerberatung hat eine gute Übersicht daraus gemacht, mehr dazu hier.
Edit/23.1.2018: Und hier auch noch eine gute Zusammenfassung der zu erwartenden Maßnahmen der Steuerberatung Saller&Saller: Link
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