Konnte es zuerst gar nicht glauben, was die “Österreich” in Wien heute titelt (vor allem wenn man beginnt, die sachlichen Punkte links und rechts zu lesen…)
Erst am 2ten Blick erkannte ich, dass die erste Seite Werbung ist (und auch die zweite und fünfte und … Seite)…
Heimat ohne Hass – die faszinierende Welt des Wiener FPÖ-Bezirksrats Walter Kalab und seine Abneigung gegenüber Ausländern, Flüchtlingen, politisch Andersdenkenden etc. etc. – ein bemerkenswerter Artikel mit ebenso bemerkenswerter Information.
Ein Bild machte die Runde – hier zum Merken die Verlinkung: Ein Kind aus Syrien kommt in Passau an. Es muss auf seine Registrierung warten und malt ein Bild – das sprachlos macht. Hier der Artikel der Süddeutschen Zeitung dazu.
Und zum Schluss noch was zum Schmunzeln: Die “Tagespresse” zieht das Bundesheer wieder mal durch den Sumpf – lesen Sie hier den Artikel mit dem Titel “Rührend: Flüchtlinge versorgen verarmtes Bundesheer mit Kleidung und Essen”. Ist zwar irgendwie grenzwertig, aber doch irgendwie belustigend und gut gemacht.
– ganz unrecht hat die Ulrike Stibor-Stark nicht, wenn sie in einem offenen Brief an die drei Filmdiven schreibt. In unserer globalen (Wirtschafts-)Welt läuft halt einiges seit langer Zeit in eine Richtung, von der man nicht weiß, ob sie “richtig” ist. Hier jedenfalls der Beitrag.
Der Flüchtlingszustrom reißt nicht ab – alles geht nach Deutschland – allerdings ist fraglich, wie lange das noch möglich sein wird.
Peter Rabl hat in seinem Blog übrigens einen sehr interessanten Beitrag geschrieben, wonach die wahre Herausforderung erst bevorsteht. Und die wird sich nicht nur auf Spenden und private Hilfsbereitschaft beschränken, sondern weit darüber hinausgehen müssen…
Wovon leben eigentlich Flüchtlinge? Müssen sie – wenn sie Asylstatus haben – Arbeit suchen? Kriegen sie auch einen Job? Diese Fragen versucht der Beitrag "Flüchtlinge: Wer kommt, wer bleibt, wer geht?" auf presse.com (bezogen auf Österreich) zu beantworten.
Heute abend fand ja in Wien der Gedenk-Gottesdienst für die ums Leben gekommenen 71 Flüchtlinge im Burgenland statt – gleich nachher dann eine Demo gegen unmenschlichen Umgang mit Flüchtlingen mit 20.000 Teilnehmern. Und am Wiener Westbahnhof sind hunderte Flüchtlinge angekommen die zuvor an der ungarischen Grenze festgesteckt waren (und die teilweise nach Deutschland weiterreisen möchten). Die Hilfsorganisationen – an der Spitze das Rote Kreuz – aber auch viele Freiwillige sind dabei, zu helfen. Auch jetzt noch – während ich dieses Posting verfasse – wird noch fleißig gearbeitet und beispielsweise dringend nach Dolmetschern (Farsi/Arabisch) gesucht.
Welche Dimensionen allerdings in der Meinungsvielfalt diese Flüchtlingsströme auslösen sind unabsehbar – wenn ich mir so die Kommentare des aktuellen Artikels zum Thema auf krone.at ansehe, dann habe ich den Eindruck, dass sich unser ganze Fortschritt der letzten Jahrzehnte offensichtlich nur auf technische Dinge beschränkt – die Menschlichkeit ist offensichtlich immer noch unterentwickelt und hat sich in diesem Zeitraum anscheinend nicht weiterentwickelt.
Passend zum Thema und als Anregung zum Nachdenken habe ich heute in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel gefunden, der anhand von sechs Einzelfällen schildert, dass viele unserer Vorfahren auch Flüchtlinge waren. Die sechs Personen erzählen, wie es ihnen damals ergangen ist, dass auch sie plötzlich nichts mehr hatten und auf die Hilfe wildfremder Menschen angewiesen waren. Ob es nicht heute auch vielen so geht? Titel des Beitrages: “Meine Oma, der Flüchtling”.
Welche Gemeinden nun wirklich Asylwerbern Unterkunft verschaffen, welche nicht und wie die Entwicklung derzeit läuft, habe ich vor kurzem in einer ORF-Datenauswertung nachlesen können.
Da leider die Karten-Ansicht nicht mehr verfügbar war, habe ich versucht, das Ganze ein wenig selbst zu visualisieren – man sieht, wie unglaublich ungleich die Belastung verteilt ist. Als positives Beispiel nehme man hier die Gemeinde Puchenstuben in NÖ, die mit 317 Einwohner 52(!) Asylvwerbern Unterkunft bietet, ebenso beispielsweise Gerlos im Zillertal mit 783 Einwohnern, die aktuell 23 Asylwerber beherbergt.
Datenstand ist August 2015 – ich hoffe, ich habe durch die Verwendung der Statistikdaten keine wie auch immer gearteten Rechte verletzt, Quellen: ORF.at, BMI (vermutlich)
Der ZIB2-Moderator Armin Wolf hat gestern einige Gedanken zu diesem Thema auf Facebook geschrieben. Jeder, der die 70er und 80er in ähnlicher Form wie beschrieben miter- und gelebt hat, findet in diesem Artikel wahrscheinlich einige Dinge wieder, die möglicherweise in der Erinnerung etwas verstaubt in der Ablage herumdösen. Ich finde jedenfalls diesen Artikel – auch wenn ich Herrn Wolfs aggressiven investigativen Interview-Stil nicht besonders schätze – äußerst sympathisch und gut – zumal ich doch einige Parallelen in Denkweisen und Ansichten (zwischen ihm und mir) erkennen kann. Der Versuch, die gegenwärtige Lage in vergleichende Relation zur „guten alten Zeit“ zu setzen, ist ganz gut gelungen und ich kann dem Geschriebenen großteils nur zustimmen. Was mir ebenfalls zunehmend Angst macht – Wolf erwähnt es zwischendurch -, ist die Form der Radikalisierung der Meinung und des persönlichen Standpunktes in den sozialen Medien. Diese Tatsache sollte uns Anlass zur Sorge geben und uns überlegen lassen, wie weit unsere Demokratie wirklich entwickelt und ausgeprägt ist. Ergänzend zu dem Facebook-Posting möchte ich jedenfalls noch festhalten, dass ich meine, dass die Art der „Sicherheit“ der 70er und 80er zwar wahrscheinlich nicht wiederkommt, dass aber kommende Generationen – also nach Armin Wolf und nach mir 😉 – möglicherweise einen anderen Zugang zur oder ein anderes Empfinden für Sicherheit haben, als wir sie angelernt bekommen haben. Es liegt wohl an uns allen (und an unseren Kindern und auch deren Kinder), sich aktiv und aktiver als bisher in die öffentliche Meinung einzubringen, um ein mögliches bestehendes Missverhältnis in der Meinungsvielfalt auszugleichen und dadurch auch vielleicht dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie „krisenfest(er)“ werden kann.
In diesem Sinne lieber Armin Wolf – danke für den Beitrag, der zum Nachdenken angeregt hat, alles Gute – und „be optimistic!“.
In der existierenden und täglich größer werdenden Vielfalt an Services bekommt Sicherheit immer mehr Gewicht. Die vielen Daten, die täglich in die Cloud gehen, werden irgendwann – und das wird imho nicht mal so lange dauern – für Zwecke genutzt werden, die wir heute noch nicht kennen. Ein kleines Angebot zu mehr Sicherheit jedenfalls bietet Tutanota mit seinem end-to-end-verschlüsselten Maildienst. Ein erster Test ergibt komfortable Nutzung und unkomplizierte Handhabung. Für gelegentliche Nutzung – vor allem für sensitive Nachrichten – mehr als empfehlenswert, noch dazu ist das Service kostenlos.
Der Versicherungsverband Österreichs bietet hier eine Zulassungsauskunft, in der man im Falle des Falles zu jedem KFZ-Kennzeichen den Fahrzeughalter ermitteln kann. Ein tolles Service, das allerdings nur im Schädigungsfall genutzt werden sollte.
Momentan hat die Hitzewelle einen kleinen “Durchhänger” – gottseidank – es ist ja jetzt fast schon kühl… Aber es wird wieder aufwärts gehen, schon für’s Wochenende sind wieder Temperaturen von über 30 Grad prognostiziert. Dann heißt es wieder Schwitzen bis zum Umfallen und wer keine Möglichkeit zur Abkühlung im Nassen hat, versucht sich irgendwie anders, sich von der Hitze zu befreien.
Idealo.de hat passend zum aktuellen Wettergeschehen eine sehr gute Auswertung gemacht: und zwar wie das Wetter das Klickverhalten der Webuser in Hinsicht auf den Onlinehandel beeinflusst.
So ist in den letzten Hitzetagen die Nachfrage nach Klimaanlagen und Swimmingpools in Deutschland regelrecht explodiert, ebenso extrem nachgefragt sind zur Zeit Klimageräte und Ventilatoren.
Diese überraschenden Ergebnisse kann man hier im Beitrag auf idealo.de nachlesen!
edit/13.07.2025: Link existiert natürlich leider zwischenzeitlich nicht mehr – allerdings ist mittlerweile eine Sommertemperatur von 30 Grad nicht mehr so außergewöhnlich…
Gewusst? Heuer hat das Jahr eine Sekunde mehr – denn am 30. Juni wird eine Schaltsekunde eingelegt. Grund dafür ist, dass die Rotation der Erde um ihre eigene Achse mit der Zeit immer langsamer wird. Verursacht wird dies durch die Gezeitenkraft des Mondes.
Ein äußerst informativer Artikel dazu hier in der Wiener Zeitung.
Wie ich schon in meinem Posting “Glasfaser am Land” beschrieben habe, ist im Bereich Neunkirchen der Ausbau der Glasfaser-Verbindungen in vollem Gange. Die Bauarbeiten haben mit 20.4.2015 begonnen und die ersten damit verbundenen Fertigstellungen waren ab Mitte Mai 2015 geplant. Derzeit dauern die Arbeiten an, wie schon im obigen Posting erwähnt, ist erst in den nächsten Monaten mit der Möglichkeit schneller Anschlüsse zu rechnen.
Hier noch einige zusätzliche Informationen, und zwar die Details zum Ausbau sowie eine Übersichtskarte des Ausbaugebietes. Generelle Informationen der A1 zum Netzausbau “Next Generation Network” sind hier zu finden – und zum Schluss noch ein Link zu einem Video, in dem G.fast kurz erklärt wird, die Technologie, die Glasfaser mit Kupferkabeln verbindet (Werbevideo).
Um das empfohlene Maß von 30 Minuten Bewegung pro Tag zu erreichen, sollte man 8000 Schritte pro Tag gehen – sagt die Wissenschaft (ich habe dazu übrigens erst vorgestern einen ausgezeichneten Artikel zu diesem Thema in der Kleinen Zeitung gelesen). Und was eignet sich da besser, als dafür einen der vielen 7000-Schritte-Wege zu benutzen, die es in den verschiedensten Gemeinden gibt?
Auch in unserer Gemeinde Breitenau am Steinfeld gibt es einen ebensolchen. Im Rahmen des 4. Gesundheitstages am 13.10.2012 wurde der Wanderweg durch Bürgermeister Helmut Maier eröffnet. Leider ist dieser Wanderweg bis jetzt ziemlich undokumentiert und man kann sich vorab auf diese kleine Wanderung kaum vorbereiten. Das sollte sich ab jetzt ändern – denn für alle Wanderbegeisterten gibt’s hier die Daten zur Rundwanderung: Start ist am Kirchenplatz 8 in 2624 Breitenau, die Strecke geht in Richtung Westen (also im Uhrzeigersinn) über 4,9 km und ist ca. 7.000 Schritte lang.
Die Streckendetails, Startpunkt sowie der Download der GPX-Datei sind mittlerweile auf laufundgeh.at zu finden!