Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor

Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.

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Aktuelle Beiträge

Börsen-Wissen, Teil 12: SIV

Von | 9. August 2010

image Structured Investment Vehicle – so genannte SIV – sind Gesellschaften, die in Form eines offenen Fonds hauptsächlich längerfristig laufende Unternehmensanleihen und strukturierte Kredite erwerben und diese überwiegend kurzfristig refinanzieren. Durch die überwiegend kurzfristige Refinanzierung der langfristig laufenden Assets unterliegen SIV im Falle von Krisen einem hohen Refinanzierungsrisiko.

Quelle: Rechnungshof

Finanzkrise schwelt?

Von | 7. August 2010

image Trotz Intervention der Regierung sieht es am amerikanischen Häusermarkt trist aus. Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal um 3,8 Prozent gefallen, der Anteil jener Hypotheken auf Einfamilienhäuser, die den Immobilienwert übersteigen beträgt bereits 23,3 Prozent. Das Hypothekenproblem in Amerika, das die Initialzündung für die Finanzkrise war, ist somit noch immer nicht ausgestanden und schwelt dahin. Mit staatlicher Unterstützungen werden derzeit mehr Hypothekardarlehen als vor der Krise vergeben –  Fannie, Freddie oder der FHA (die alle zumindest teil-verstaatlicht sind) garantieren derzeit für diese Darlehen (und damit der amerikanische Steuerzahler). Der Hypothekenberg ist bereits auf 700 Milliarden Dollar angestiegen, Tendenz steigend. US-Präsident Obama ist hier in keiner wirklich guten Position. Einen guten Artikel zum Thema „Den größten Einsatz wagt Obama“ finden Sie hier in der „Zeit Online“.

NaKu

Von | 5. August 2010

image Mit moderner Technologie Kunststoffe aus Pflanzen der heimischen Landwirtschaft zu erzeugen – das hat sich die Firma NaKu zum Ziel gesetzt.

Die verwendeten natürlichen und nachwachsenden Rohstoffe wie Kartoffel, Mais oder Getreide werden zu Produkten verarbeitet, die herkömmlichen Kunststoffen sehr ähnlich sind. Mit dem großen Unterschied, dass diese „natürlichen“ Kunststoffe innerhalb mehrerer Wochen bzw. Monate verrotten. Somit ist eine Entsorgung dieser „natürlichen“ Kunststoffe mit dem Hausmüll oder über den häuslichen Kompost ohne Probleme möglich.

Damit scheint die Symbiose Natur und Kunststoff zu gelingen – und dafür steht auch der Name dieses jungen Unternehmens. Hier der Link zur Unternehmens-Webseite von Ute und Johann Zimmermann, wo auch ein direktes Bestellen von Frischhaltebeuteln möglich ist. Eine außergewöhnlich gute Idee und gutes Unternehmenskonzept – so finde ich.

1000 Arten Bier zu öffnen

Von | 3. August 2010

image 1000 Arten, Bier zu öffnen – darum gehts auf dieser Website. Ob es wohl so sittlich ist, sein Bier mit einem Schildkrötenpanzer zu öffnen sei dahingestellt, gibt die Seite doch Auskunft und Hilfestellung, ohne Flaschenöffner im Großstadtdschungel zu überleben.

Alle 1000 Arten ein Bier zu öffnen sind wohlfeil dokumentiert, angefangen von der Öffnung mit dem Akkupack bis zum Ziegelstein, aber sehen Sie selbst…

IRÄG 2010

Von | 1. August 2010

image Das neue Insolvenzrechtsänderungsgesetz, das mit 1. Juli 2010 in Kraft getreten ist, bringt einige Neuerungen mit sich, die eine Erleichterung der Sanierung gefährdeter Unternehmen mit sich bringen sollen. Da bisher das für Sanierungen vorgesehene Ausgleichsverfahren kaum genutzt wurde, soll dieses nun durch die neuen rechtlichen Bestimmungen ersetzt werden.

Statt dem bisherigen Ausgleichsverfahren tritt das neue Sanierungsverfahren bei rechtzeitiger Vorlage eines Sanierungsplanes. Dieses Sanierungsverfahren kann unter Eigenverwaltung des Unternehmers (mit Einspruchsrecht des Insolvenzverwalters) durchgeführt werden, wenn eine Mindestquote von 30% innerhalb von 2 Jahren erfüllt werden kann. Bei einer Mindestquote von 20%  erfolgt die Verwaltung durch den Insolvenzverwalter selbst – dies entspricht im wesentlichen dem bisherigen Zwangsausgleich, den es in dieser Form nun nicht mehr gibt.

Scheitert der Sanierungsplan (z.B. dadurch, dass dieser von den Gläubigern oder vom Gericht nicht angenommen wird), erfolgt eine Eröffnung des Konkursverfahrens von Amts wegen (Liquidation des Unternehmens).

Börsen-Wissen, Teil 11: Rebalancing

Von | 31. Juli 2010

image Unter Rebalancing wird die Wiederherstellung einer ursprünglichen Gewichtung durch ein antizyklisches Anpassen der einzelnen Assetklassen verstanden.

Quelle: Rechnungshof

BP Spills Coffee

Von | 28. Juli 2010

Ein gutes (lustiges? – nein, lustig ist das eigentlich nicht) Video habe ich hier entdeckt. Eine Persiflage auf das Miss-Management zur Ölkrise. So könnte es wohl gelaufen sein. (gefunden auf projectwizards.net)

Elektro Think City’s in Salzburg

Von | 25. Juli 2010

image Die Telekom-Presse schreibt am 29.6., dass über die Firma ElectroDrive Salzburg GmbH derzeit an die 100 Think City’s in Salzburg an Gewerbekunden mit einer monatlichen fixen Rate vermietet werden. Im Preis von 890 Euro netto sind die Ladeinfrastruktur, der Öko-Strom aus öffentlichen Ladestationen, Service und Reifen enthalten. Die Laufzeit beträgt 48 Monate und gegen Anfang 2011 sollen E-Autos anderer Hersteller wie Citroen, Mitsubishi und Smart verfügbar sein. Lesen Sie hier mehr.

Börsen-Wissen, Teil 10: Long/Short-Equity-Hedgefonds und Performance

Von | 24. Juli 2010

image Der Begriff Long/Short-Equity-Hedgefonds bezeichnet eine spezielle Art von Hedgefonds, die sich auf das Eingehen von Kauf- und Verkaufspositionen in Aktien konzentriert. Durch geschicktes Management können dabei sowohl Kursanstiege als auch Kursverluste bei Aktien gewinnbringend genutzt werden.

Performance bezeichnet die im Rahmen der Veranlagung erreichte Verzinsung des veranlagten Kapitals in Prozent.

Quelle: Rechnungshof

A1 Telekom Austria Live!

Von | 17. Juli 2010

Das A1 Telekom Austria Live! Event war sicher für alle Mitwirkenden eine coole Sache. Jedenfalls ist ein supertolles Video entstanden, und wie mir erzählt wurde, war es bereits am selben Tag um 20:15 im ORF on Air:

Holzlöffel

Von | 15. Juli 2010

image Also, das ist ja unglaublich auf was die Leute so kommen…

Ich jedenfalls hatte bisher von einem Holzlöffel-Trick noch nie etwas gehört, aber dass man so viel Blödsinn treiben kann ist – wie gesagt – schon beinahe unglaublich! Link zum Holzlöffel-Trick auf virus4fun.ch.

Kategorie: Fun

Börsen-Wissen, Teil 9: Leerverkäufe

Von | 8. Juli 2010

image Leerverkauf (engl. Short selling) bedeutet den Verkauf eines Finanzinstruments, das der Verkäufer zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt. Durch den späteren Kauf desselben Finanzinstruments wird die damit eingegangene Verkaufsposition wieder geschlossen. Ist der spätere Kaufkurs höher als der ursprüngliche Verkaufskurs, entsteht dem Verkäufer dadurch ein Verlust. Ist er niedriger, ergibt sich für den Leerverkäufer ein Gewinn. Um sicherzustellen, dass der Leerverkäufer zu einem späteren Zeitpunkt in der Lage ist, das leerverkaufte Finanzinstrument wieder zu kaufen muss er eine bestimmte Marge als Sicherheit hinterlegen. Leerverkäufe können in Gewinnerzielungsabsicht oder zur Absicherung bestehender Positionen gegen Kursverluste eingesetzt werden.

Quelle: Rechnungshof

Race Across America

Von | 5. Juli 2010

Heuer habe ich mich das erste Mal etwas näher mit dem Race Across America (aus der Ferne) beschäftigt und bin immer noch ganz fasziniert von diesem Wettkampf. Mittlerweile ist das Rennen gelaufen und es gab auch heuer wieder einige beachtliche Leistungen. Zwar hat jeder einzelne der es bis ins Ziel geschafft hat, eine Meisterleistung vollbracht (man muss bedenken, dass die Ausfallsrate bei diesem Rennen bei ca. 50% liegt).

Bei den Solo-Fahrern hat Gerhard Gulewicz aus Bad Ischl den 2. Platz erobert. Eine kaum fassbare Leistung dass eine einzelne Person 4800 Kilometer in nur 9 Tagen 12 Stunden und 51 Minuten fahren kann. Nachdem ich mich in den letzten Tagen über RAAM etwas schlau gemacht habe möchte ich diesbezüglich auf ein Interview von Michael Nehls verweisen, das mich über derartige Einzelleistungen nachdenklich macht. Sport sollte eigentlich im Entferntesten doch noch irgendwas mit Gesundheit zu tun haben – meine ich jedenfalls.

Ganz anders betrachte ich da die zweite – weil realistische und vernünftige – Meisterleistung, die vier Athleten aus Niederösterreich und Wien hingelegt haben:

imageDie 4 Austrian Musketeers – das sind Johanna Hack aus St. Pölten/Maria Anzbach, Günter Kugler aus Berndorf, Ullrich Schober aus Wien und Karl-Heinz Sonner aus St. Pölten/Viehofen – haben den ersten Platz in der Teamwertung erobert.

Ist nicht gleich ganz offensichtlich da in der offiziellen Ergebnisliste (siehe 2010  RAAM  4-Person Mixed) das Österreichische Team am 2. Platz angeführt ist, erst bei näherem Hinsehen merkt man dass das erstplatzierte Team ein Tandem-Team ist. Und da ich auch hier nicht Bescheid wusste (zu meiner Schande war mir nicht mal bekannt, dass Tandems auch bei Wettbewerben mitfahren) habe ich mich diesbezüglich schlau gemacht: Tandems haben im Gegensatz zu Single-Fahrräder extreme Vorteile: Nicht so sehr bergauf wo der Luftwiderstand nicht so entscheidend ist, dafür aber in der Ebene und bergab. Tandem-Paare haben im Vergleich zu Einzelfahrern extrem geringen Luftwiderstand und als Faustregel kann gelten, dass zwei gleich starke Fahrer in der Ebene ca. 5 km/h schneller sind als einzeln. Abfahrten können extrem werden, in denen kein Einzelfahrer auch nur annähernd im Windschatten bleiben kann. Somit ist verständlich, dass der erste Tandem-Platz in dieser Liste etwas fehlplatziert wirkt – was leider aber in der Ergebnisliste nicht sofort offensichtlich ist – ich hoffe, ich habe im RAAM-Tagebuch der vier Musketiere nicht allzu sehr für Falschinformation gesorgt…

Jedenfalls auch von dieser Stelle nochmals die besten Glückwünsche zum ausgezeichneten 1.(!) Platz bei diesem sicherlich eindrucksvollen und aber auch kräfteraubenden Wettbewerb, mir persönlich genügen schon 50 km am Stück ;-).

Links:
4 Austrian Musketeers
Renntagebuch der Musketiere

 

 

Rechnungshofbericht Veranlagungsmanagement Land NÖ

Von | 2. Juli 2010

image Jetzt ist er offiziell da: der Rechnungshofbericht zum Veranlagungsmanagement des Landes Niederösterreich aus den Erlösen aus der Verwertung der Wohnbauförderungsdarlehen und dem Verkauf der Beteiligungen. Kurz zusammenfassend der Inhalt: Die Performance der veranlagten Gelder unterschritt bis Ende 2008 das langfristige Ergebnisziel des Landes um knapp eine Mrd. EUR.

Die Performance-Unterschreitung um knapp einer Mrd. EUR (bezogen auf das langfristige Ergebnisziel) bis 2008 ist wohl nicht weiter verwunderlich wenn man sich an das Börsenfiasko in diesem Zeitraum erinnert. Ich glaube jeder ging Jahre davor von weit optimistischeren Annahmen aus. Dass dadurch natürlich auch die erwirtschafteten Erträge nicht ausreichten, um die der Höhe nach vorausgeplanten Auszahlungen an das Land NÖ zu decken und somit auf Substanz zurückgegriffen werden musste, ist eine logische Konsequenz daraus. Dass die Renditen-Unterschreitung im Vergleich zu laufzeitgleichen Pensionskassen-Veranlagungen die Benchmarks um 2,46 Prozentpunkte unterschreitet ist natürlich bitter und möglicherweise auf schlechtes Veranlagungsmanagement zurückzuführen (Betonung liegt auf möglicherweise). Zu hinterfragen wäre natürlich, ob die Zusammensetzung des Portfolios zu risikoreich gewählt wurde bzw. noch immer ist und ob mit Länder-Geldern derart spekulativ veranlagt werden sollte. Jedenfalls ist die ganze Angelegenheit einerseits sehr komplex, andererseits können aus heutiger Sicht Dinge anders beurteilt werden, als dies zu einem früheren Zeitpunkt zwangsläufig erfolgte.

Der Bericht ist sehr detailliert und interessant, hier der Link dazu – und hier eine kurze Zusammenfassung.

Transparenzdatenbank aktuell

Von | 1. Juli 2010

imageSeit kurzem ist die österreichische Transparenzdatenbank (ich habe hier berichtet) aktuell um die Werte aus dem Jahr 2009. Grundlage für diese Zahlungen sind ja Leistungen, die die Landwirte im öffentlichen Interesse erbringen. Ein extremes Ansteigen der Leistungen sind nicht zu erkennen, wenn auch bei manchen Großbetrieben ein überproportionaler Anstieg der Förderungsleistungen erkennbar ist: Transparenzdatenbank zu EU-Agrarzahlungen, EU-Fischereizahlungen und Umweltförderungen.