Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor

Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.

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Aktuelle Beiträge

Börsen-Wissen, Teil 8: Hedging

Von | 27. Juni 2010

Als Hedging bezeichnet man die Absicherung einer bestehenden Veranlagung über den Abschluss einer sich gegengleich entwickelnden Position. Sehr häufig werden für diese Zwecke Derivate eingesetzt. Durch ein perfektes Hedging verändert sich der Gesamtwert von Grundgeschäft und Absicherung gemeinsam nicht mehr, das Risiko aus der Position wird Null. Quelle: Rechnungshof

EGT

Von | 24. Juni 2010

image Weil ich jetzt wieder mal gefragt wurde, hier nochmal zusammengefasst: „EGT“ steht für Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und definiert den Jahresgewinn vor Steuern und Rücklagenbewegungen. Das EGT stellt das Betriebsergebnis bereinigt um außerordentliche Einflüsse dar.

Außerdem ist das EGT unversteuert, damit eine Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen mit unterschiedlichen Besteuerungen (gesellschaftsform- und landesunabhängig) möglich ist. Das EGT stellt die Summe von Betriebsergebnis/Betriebserfolg (EBIT)  und Finanzergebnis dar. Das EBIT (Betriebsergebnis) ist daher gut für die Analyse der eigentlichen Betriebstätigkeit geeignet.

Zusammenfassend können die Begriffe in Form dieser kleinen GuV veranschaulicht werden:

Umsatzerlöse
+/- Bestandsveränderungen
+ Sonstige Erträge, aktivierte Eigenleistungen
= Betriebsleistung

– Aufwendungen (Material, Fremdleistungen, Personal, AfA)
= EBIT (Earnings Before Interests and Taxes) –  – „Gewinn vor Zinsen und Steuern“

+ Finanzergebnis (Ertr. a. Beteiligungen, Wertpapieren, Anleihen, Aufw. für Finanzanlagen, Zinsen, etc.)
= EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) = Jahresgewinn vor Steuern u. RL-Bewegungen

+/- außerordentliches Ergebnis
– Ertragssteuern
= Jahresergebnis (Überschuss/Fehlbetrag)

+/- Auflösung von Rücklagen
+/- Verlustvortrag
= steuerliches Ergebnis (Bilanzgewinn/-verlust)

Die ePostkarte ist da!

Von | 21. Juni 2010

Jetzt ist’s endlich soweit, dass man auch in Österreich unbürokratisch und schnell per eMail eine Postkarte aufgeben kann, die dann per Snail (also in diesem Fall der Österreichischen Post) real versendet wird. Zur Auswahl stehen einige vorhandene Postkarten-Motive, ebenso möglich ist der Upload individueller Motive, mit der die Postkarten dann bedruckt werden. Alternativ kann ein Versand über iPhone oder ein Nokia (Betriebssystem Symbian) Smartphone mittels einer im App Store verfügbaren kostenlosen App erfolgen – ebenso gibt es eine für mobile Endgeräte optimierte Webseite. Kosten: 1,99€ pro Stück inklusive Versand national und international(!) – buchbar unter https://www.post.at/e-postkarte. Insgesamt ein sehr rundes Produkt – wie ich finde.

Datentransfer mit Remote Desktop

Von | 20. Juni 2010

imageSchon gewusst? In der Remote Desktop Sitzung ist auch ein einfach zu realisierender Datentransfer auf den lokalen PC möglich: In der Remotedesktopverbindung in der Karteikarte „Lokale Ressourcen“ mit Button „Weitere“ als weitere lokale Geräte und Ressourcen das/die lokalen Laufwerke auswählen. Diese stehen dann direkt in der Sitzung unter z.B. „C auf …“ zur Verfügung. Eine zwar etwas langsamere aber extrem praktische Sache, um zum Übertragen von Daten nicht immer vorher extra eine Freigabe mounten zu müssen.

Kategorie: IT

Golyr

Von | 19. Juni 2010

image Lange schon wollte ich hier einen Tipp für all jene platzieren, die hin und wieder Songtexte nachlesen bzw. suchen möchten. Auf golyr findet man mehr als 450.000 Lyrics und Übersetzungen diverser Interpreten, Bands und Sänger. Vor allem die gute leistungsfähige Suche macht es recht einfach, das entsprechende Lied zu finden, einfach ausprobieren!

Börsen-Wissen, Teil 7: Hedgefonds

Von | 14. Juni 2010

image Hedgefonds sind große, unregulierte Fonds, denen ein weitgehend uneingeschränktes Anlageuniversum zur Verfügung steht. Sie können sowohl Kauf- als auch Verkaufpositionen in nahezu allen Anlageklassen (Assetklassen) wie z.B. in Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Währungen und Immobilien eingehen. Das Management der Fonds hat in der Regel über hohe Errfolgsbeteiligungen in der Größenordnung von 20% starke Anreize, eine gute Performance zu erreichen. Quelle: Rechnungshof

Photovoltaik-Förderung 2010

Von | 13. Juni 2010

Auch heuer wieder wird es vom Klima- und Energiefonds eine Förderung von Photovoltaik-Anlagen für private haushalte (bis max. 5 kW) geben. Es werden Gelder von insgesamt 35 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Jedenfalls wurde vom Klimafonds angekündigt, bei der diesjährigen noch vor dem Sommer startenden Aktion diesmal neue Vergabemodalitäten festzulegen. Welche das sind steht ebenso wie der konkrete Beginn der Aktion noch nicht fest – jedenfalls gilt es das Desaster des letzten Jahres zu vermeiden (ich habe hier berichtet).

<aktualisiert>
Die diesjährige Klimafonds-Förderaktion startet im Juni! Wichtig – es handelt sich diesmal um ein 2stufiges Verfahren. Die Förderhöhen und -bedingungen sind etwas anders als im Vorjahr, KLIEN fördert 1.300€/kwp bzw. maximal 30% der Gesamtinvestition. Insgesamt aber maximal 2.400€/kwp bzw. 50% der Investitionskosten, d.h. insgesamt max. 12.000€. Für Niederösterreich bedeutet das, dass eine Kombination Förderung Land und Förderung KLIEN keinen Sinn macht, da das Land NÖ 50% der Investitionssumme bis zu max. 12.000€ fördert.

 

Börsen-Wissen, Teil 6: Derivate, Derivative Finanzinstrumente

Von | 12. Juni 2010

Derivate sind Wertpapiere, deren Preis von marktabhängigen Bezugsgrößen (Basiswert oder Underlying) abgeleitet wird. Basiswerte können Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen), marktbezogene Referenzgrößen (Zinssätze, Indizes) oder auch andere Handelsgegenstände (Rohstoffe, Devisen) sein. Derivate können auch Basiswerte von anderen Derivaten (2. Grades) sein. Zu den verhältnismäßig jungen Risikoarten, die gleichfalls durch derivative Finanzinstrumente abgesichert werden können, gehören das Kreditrisiko sowie das Wetterrisiko. Credit Default Swaps und daraus gebildete CDO u.ä. zählen daher ebenfalls zu der Gruppe der Derivate.

Quelle: Rechnungshof

Notrufnummern

Von | 6. Juni 2010

Soeben entdeckt, hier eine Zusammenfassung der aktuellen Notrufnummern in Österreich:

133Polizei
122Feuerwehr
144Rotes Kreuz
140Bergrettung
112Euro-Notruf (für internationalen Notruf, gilt auch in allen EU-Staaten)
128Notrufnummer EVN (bei Gasgebrechen)
141Ärztenotdienst der NÖ Ärztekammer (Rufnummer wochentags 19:00-07:00 Uhr und an Wochenenden rund um die Uhr)
01/406 43 43Vergiftungs-Informations-Zentrale
01/53 116Tierärztlicher Notdienst
142Telefonseelsorge
123ARBÖ
120ÖAMTC
147Rat auf Draht
02622/66661Kindernotruf (niederösterreichweit zum Ortstarif)
1774Pflegenotruf
01/406 95 950Kriseninterventionszentrum
0800/112 112Notruf für Verbrechensopfer
0800/800 100EVN Servicetelefon
0800/222 555Frauenhelpline gegen Gewalt (österreichweit gebührenfrei)
0800/20 48 800Verlust von Bankomat- und Kreditkarten
01/71 70 10Verlust Kreditkarte Eurocard
01/50 13 50Verlust Kreditkarte Diners Club
0800/20 85 66Verlust Kreditkarte American Express
01/711 11 770Verlust Kreditkarte Visa-Card

Börsen-Wissen, Teil 5: Collateralized Debt Obligation (CDO)

Von | 4. Juni 2010

CDO zählen zu den derivativen Finanzinstrumenten. Sie bestehen aus einem Portfolio aus festverzinslichen Wertpapieren und Kreditderivaten. Diese werden in drei Tranchen mit sinkendem Rating aufgeteilt: Senior Tranche, Mezzanine Tranche und Qeuity Tranche. Das Ausfallrisiko steigt – aufgrund der nachrangigen Bedienung im Fall eines Ausfalls – mit sinkendem Rating. Daher bietet die riskanteste Tranche, die Equity Tranche, als Ausgleich die höchste Prämienzahlung für den Käufer. CDO sind ein wichtiges Refinanzierungsmittel für Banken auf dem Kapitalmarkt.

Der Käufer eines solchen Wertpapiers erhält eine Prämie und verpflichtet sich im Gegenzug, dem Verkäufer die aus diesem Wertpapier entstehenden Versluste nach Maßgabe seiner Tranche abzudecken.

Vom Risikoprofil her gesehen sind CDO sogenannte „gehebelte“ Investments. Der Hebel bewirkt, dass unter Umständen bereits geringe Verluste im Gesamtportfolio des CDO ab einer bestimmten Schwelle sehr schnell zu einem Totalausfall einer einzelnen CDO-Tranche führen können. Damit kann der Käufer dieser Tranche gezwungen sein, dem Verkäufer das gesamte Nominale des erworbenen Finanzinstruments zu ersetzen. Der dadurch entstandene Verlust kann die vereinnahmten Prämien um ein Vielfaches übersteigen.

Quelle: Rechnungshof

Zwischen Regen und Regen…

Von | 3. Juni 2010

Heute wieder ein kleines Zeitfenster genutzt und zwischen Regen und Regen eine kleine Bewegungsfahrt unternommen, kurze Seebensteiner Berg Strecke – Länge 15,12 km mit 3 kleinen materialbedingten Zwischenstopps. Leider zum Schluss vom Regen überrascht worden, ich hätte eigentlich heute schon mit weit besseren Wetterbedingungen gerechnet, aber so ist das halt…

 

Suizid-Serie bei Computer-Zulieferer Foxconn

Von | 3. Juni 2010

Wieder einmal in das Licht der Schlagzeilen sind kürzlich die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in China gerückt. So haben seit Jahresbeginn insgesamt neun junge Mitarbeiter der Firma Foxconn Selbstmord begangen, indem sie sich vom Firmengebäude stürzten. Der Konzern gab bekannt, dass weiters etwa 30 Mitarbeiter davon abgehalten werden konnten, in gleicher Weise Selbstmord zu begehen.

Die meisten Mitarbeiter von Foxconn sind junge Wanderarbeiter vom Land, die in Schichten von mindestens 12 Stunden unter extremen Leistungsdruck am Fließband arbeiten und auch am Firmengelände in winzigen Räumen mit Dreierstockbetten leben. Dies teilweise monatelang ohne das Firmengelände zu verlassen. Foxconn beschäftigt 800.000 Mitarbeiter und ist einer der größten chinesischen Arbeitgeber. Vor den Fabrikstoren warten täglich hunderte Menschen, um einen Job zu finden.

Foxconn ist der weltweit größte Computerzulieferer und arbeitet für Apple, Sony Ericsson, Dell und HP. Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie auf Financial Times Deutschland.

Bad Fischau – Runde

Von | 30. Mai 2010

Hier noch der Nachtrag, nachdem dieses Wochenende Schlechtwetter dominierte und ich jetzt erst die Zeit hatte, die MTB-Runde vom letzten Feiertags-Montag zu dokumentieren. Versuchsweise aufgrund GPS-Ausfall Daten zu rekonstruieren, Strecke händisch nachzeichnen und verschiedenste PlugIns testen nimmt halt einige Zeit in Anspruch…

 


MTB Bad Fischau Runde auf einer größeren Karte anzeigen
 

Herrliches sonniges Wetter, hier die Streckendaten: Peisching-Trift-Weikersdorf-Bad Fischau/Brunn, Dreistetten (Höhenmeter!!), Muthmannsdorf, Winzendorf, St. Egyden, Breitenau. 40,52 km | Rundkurs | Höhendifferenz: 227 Meter (282 Meter bis 509 Meter) | Gesamtanstieg: 309 Meter Gesamtabstieg: 309 Meter, Zeit 148 min.

Eurovision Song Contest.

Von | 30. Mai 2010

Satellite – LENA holt sich den 1. Platz! „Oh my god – this is so crazy — she said. Das kann nicht echt sein – ihr seid verrückt! Ich weiß nicht wo ich jetzt hin soll“. Einfach genial und ehrlich das Mädchen, so soll es sein. Ein ehrlich verdienter erster Platz!

Börsen-Wissen, Teil 4: Asset-Mix, Asset Allocation

Von | 26. Mai 2010

Ist die Verteilung der veranlagten Mittel, der Assets, auf die verschiedenen Veranlagungsinstrumente bzw. Assetklassen wie z.B. Aktien, Anleihen und alternative Investments. Quelle: Rechnungshof