Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor

Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.

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Aktuelle Beiträge

Wasserkraft in Österreich

Von | 10. August 2008

Der Wasserkraftanteil an der Österreichischen Stromversorgung beträgt derzeit rund 52 Prozent wobei der gesamte Stromverbrauch im Jahr 2007 ca. 71 Milliarden Kilowattstunden betrug. Obwohl die Investitionskosten für Wasserkraftwerke zwar relativ hoch sind, gibt es eine Reihe von Vorteilen an dieser Art der Stromerzeugung. In erster Linie steht natürlich die umweltschonende und schadstofffreihe Produktion von Energie, andererseits ist auch zu beachten, dass Wasserkraftwerke eine extrem lange Lebensdauer aufweisen. Und das bei einem sehr hohen Wirkungsgrad – dieser beläuft sich auf ungefähr neunzig Prozent(!). Laut dem „Masterplan Wasserkraft“, der vom Wirtschaftsminister im Mai präsentiert wurde, soll in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 eine Steigerung der Wasserkraftenergie um 7 Milliarden Kilowattstunden (bzw. 7 Terawattstunden) realisiert werden (und dies zu Kosten von 8,4 Milliarden Euro). Wenn man davon ausgeht, dass der jährliche Stromverbrauch um durchschnittlich zwei Prozent ansteigt, so wäre dies in absoluten Zahlen eine Steigerung von ca. 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Es müssten also in den nächsten Jahren – sieht man von zugekauften Stromleistungen ab – weitere alternative Energieträger genutzt werden, um das fehlende „Versorgungsloch“ zu füllen. Denn nichts wäre schlechter, als durch eine schlecht gesicherte Stromversorgung eine für die Volkswirtschaft tödliche Wachstumsbremse zu erzeugen.

Flashface

Von | 9. August 2008

Zum Zeichnen eines Phantombildes, zum Zeichnen einer Skizze eines bekannten Menschen oder nur zum Rumspielen – dafür kann hervorragend der Dienst von UltimateFlashFace verwendet werden. Einfach ausprobieren und selbst staunen, wie schnell hier ein Gesicht entsteht…

 

Therme Linsberg-Asia

Von | 8. August 2008

image Die Therme Linsberg-Asia in Linsberg bei Erlach (jetzt: „Bad Erlach“, südliches Niederösterreich) wird heute eröffnet. Allein die Preisgestaltung lässt Exklusivität erahnen – so bewegen sich die Eintrittspreise schon um einiges über jenen anderer Thermen in Niederösterreich. Aber das Konzept ist darauf abgestellt, keine Angebote für Familien und Kinder zu haben, sondern „stilbewusste Gäste auf hohem Niveau“ anzulocken. Grundsätzlich ist das nach fernöstlichen Maßstäben geplante Projekt mit einer mehr als 15.000 m2 großen Thermenwelt und acht Poolbereichen mit 26,6 Grad warmen Thermalwasser aber sicherlich einzigartig, es gibt immerhin ein vielfältiges Infrarotkabine-, Sauna-, Spa- und Therapie-Angebot, ein Vier-Sterne-Hotel mit 116 Doppelzimmern und sechs Suiten runden das Angebot ab. Die Betreiber erwarten sich 250.000 Besucher bzw. 42.000 Nächtigungen pro Jahr, da kann man nur hoffen, dass die Rechnung mit diesem Konzept aufgeht!

Die Uhr für Rechenkünstler

Von | 5. August 2008

Bei gizmodo.de entdeckt: Die Uhr für Rechenkünstler – wie ich finde: genial! Das wäre die optimale Vorlage, sich eine derartige echte Uhr zu bauen…

Autokennzeichen nachschlagen

Von | 2. August 2008

image Eine ganz ausgezeichnete Quelle um Autokennzeichen nachzuschlagen, ist die Webseite meines Namensvetters Peter Rottensteiner. Eigentlich bin ich auf diese beim Suchen nach meinem Namen gestoßen und habe dann einige Zeit damit verbracht, mich durch Peters Fahrrad-Reiseberichte zu lesen – speziell jene über die Ostländer sind spannend und sehr interessant.

Cryslers Electric Initiatives

Von | 30. Juli 2008

Der Autobauer Chrysler präsentierte auf der NAIAS 2008 drei Concept-Cars mit Elektro-Antrieb.

image Der Concept Car Chrysler ecoVoyager ist mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet und hat eine Reichweite von ca. 70 Kilometern. Der Elektromotor mit einer Leistung von 200 kW (268 PS) beschleunigt in weniger als neun Sekunden auf 100 km/h. Die Bremsenergie wird wiederverwertet und als Energie in die Batterien rückgeführt. Besonderheit: Zusätzlich wird als Antriebsform in diesem Fahrzeug eine kleine Wasserstoff-Brennstoffzelle verbaut, die die Gesamtreichweite auf ca. 480 Kilometer erhöht.

Der Concept Car Jeep Renegade ist von den technischen Leistungen mit dem ecoVoyager zu vergleichen, allerdings ist statt der Brennstoffzelle ein Bluetec-Dieselaggregat an Bord, der Verbrauch entspricht ca. 2,1 Litern pro 100 km.

Der Concept Car Dodge ZEO als dritter im Bunde ist ein viersitziger (und viertüriger) Sportwagen mit reinem Elektroantrieb aus 64 kWh Lithium-Ionen-Batterien mit einer Reichweite von ca. 400 Kilometern. Die Leistungsdaten ähneln jenen des ecoVoayger.

Link: Autosieger.de

Indexwertsicherung – tickt Wien anders?

Von | 28. Juli 2008

Die Inflation und die mit ihr einhergehenden Teuerungen veranlassen speziell jetzt in Vor-Wahlkampfzeiten über Maßnahmen zur Stabilisierung der Preise nachzudenken.

Der Wiener Bürgermeister hat gestern angekündigt, die höchstwahrscheinlich im Herbst stattfindende Mietzins-Wertsicherung (Überschreiten der 5%-Stufe) für die 220.000 Wiener Gemeindewohnungen aussetzen zu wollen (der Kurier berichtete u.a.). Die Idee ist, die nächste Mietzinserhöhung erst dann durchzuführen, wenn der nach Verbraucherpreisindex wertgesicherte Mietzins sich (statt um 5%) um 10% erhöht.

Erst heute ist mir durch einen Beitrag in der Presse klar geworden, was das bedeuten würde: Dass nämlich die verlangte Änderung der 5%- auf eine 10%-Schwelle eine für den „kleinen Mieter“ auf einen einzigen Schwung extreme Mietzinsverteuerung nach der Wahl bedeuten würde – dies hat Thomas Malloth (Obmann des Fachverbandes der Österr. Immobilientreuhänder) heute in einem Interview zu bedenken gegeben. Wenn man überlegt, dass die Indexierung des Mietzinses ja jetzt ohnehin schon zeitversetzt erfolgt, träfe eine derartig aufgeschobene Wertanpassung die Mieter in einigen Monaten wie ein Keulenschlag. Meiner Meinung sind die wirklich eklatanten Preiserhöhungen wahrscheinlich eher in den Betriebskosten-Anteilen zu suchen, Energie und öffentliche Abgaben haben ja in letzter Zeit kräftig zugelegt. Bleibt nur zu hoffen, dass man bei allen geplanten (und noch kommenden Maßnahmen) auch „an die Zeit danach“ denkt.

Saysayism AllStar Jam

Von | 27. Juli 2008

Ein MashUp erster Güte von DJ Lobsterdust: Saysayism Allstar Jam – ein Mix aus Songs von Michael Jackson vs. Paul McCartney vs. Rihanna ft. Jay-Z vs. Timbaland ft. Nelly Furtado vs. Justin Timberlake vs. Nine Inch Nails vs. Mary J. Blige vs. Diana Ross vs. Rick James vs. The Temtations – absolut hörens- und sehenswert!

 

For The Birds

Von | 26. Juli 2008

Auf ein äußerst nettes Video bin ich bei Normcast gestolpert – die Trickfilmanimation „for the birds“ produziert von den Pixar-Studios, sehenswert!

 

 
Übrigens sollte an dieser Stelle auf den Podcast von Norman Osthus hingewiesen werden, der es mittlerweile zu Kult-Status geschafft hat, und den ich jedermann weiterempfehlen kann. Anzuhören und zu abonnieren unter oben angeführtem Link.

EOS

Von | 25. Juli 2008

image Das Enterprise Open Source (EOS) Directory ist eine gute Anlaufstelle für Open-Source-Projekte und möchte IT Entscheidern helfen, die richtige Open Source Applikation zu finden. Ursprünglich konzipiert als Offline-Open-Source-Katalog ist das Directory heute eine Sammlung unzähliger für Unternehmen relevanter Softwareprodukte, die für professionellen Einsatz vorgesehen und geeignet sind.

Kategorie: IT

Elektromagnetische Strahlung, Bluetooth

Von | 23. Juli 2008

Sehr oft gibt es die Diskussion über die Gefährdung durch Handy-Strahlung und zu langes Telefonieren – sowohl mit Handy als auch mit Freisprecheinrichtung. Die Streitfrage ist oft, was ist weniger belastend? Handy, kabelgebundenes Headset oder Bluetooth? Ich selbst setze auf Bluetooth, weil ich glaube, dass ein kabelgebundenes Headset noch immer mehr elektromagnetische Strahlung vom Handy weiterleitet als über Bluetooth überhaupt gesendet wird.

Zur Gefährlichkeit der Handystrahlung allgemein habe ich einen guten Artikel aus Finnnland gefunden.

Wissenschaftler der finnischen Behörde für Strahlenschutz und Atomaufsicht haben nachgewiesen, dass elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen Auswirkungen(!) auf Menschen haben. In der Studie wurden Hautteile einstündigen GSM-Signalen ausgesetzt und danach alle ermittelbaren Proteine untersucht. Dariusz Leszczynski, Research Professor at STUK: „Mobile elektromagnetische Wellen haben einen biologischen Effekt. Auch wenn diese schwach sind – sie existieren.“ Aber es sei auch zu früh, um eine schädliche Auswirkung derartiger Strahlungen mit Sicherheit zu bestätigen. Das Ziel der Studie jedenfalls war nicht, die Gesundheitsgefährdung elektromagnetischer Felder nachzuweisen, sondern generell die Auswirkung dieser auf den menschlichen Organismus festzustellen. Und diesen jedenfalls gibt es – lesen Sie mehr dazu hier auf den Seiten des STUK – der Radiation and Nuclear Safety Authority.

Ein Weg die direkte Handystrahlung zu vermindern, könnte die Verwendung von Bluetooth-Technologie sein. Nach aktuellem Wissensstand verursacht Bluetooth-Strahlung keine unmittelbare Gefährdung der Gesundheit. Klingt zwar ähnlich wie die Ergebnisse der Studien von Dariusz Leszczynski, erscheinen aber in einem anderen Licht wenn man davon ausgeht, dass Bluetooth eine zu schwache hochfrequente Strahlung haben dürfte, um akute gesundheitsschädliche Wirkungen auslösen zu können. Mehr Information zu Bluetooth sind hier zu finden. Da Bluetooth Geräte nur Feldstärken im Bereich weniger Prozente der geltenden Grenzwerte verwenden, kommen wissenschaftliche Expertengremien (übereinstimmend mit der WHO) zum Schluss, dass durch schwache Funkwellen unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Das Informationspapier zum Bluetooth-Standard 11/2007 finden Sie hier.

Weitere Links gibt’s bei Bitkom betreffend Elektromagnetische Felder und Wissenschaft.

 

Microsoft Surface

Von | 22. Juli 2008

Microsoft hat unter dem Namen „Microsoft Surface“ eine neue Art von Touchscreen-Computern entworfen. „A coffee table that will change the world!“. Irgendwie erinnert mich das alles irgendwie an Apple’s iPod Touch, aber ich könnte mich auch irren.

Microsoft spricht von einer Revolution des User-Interface und der Möglichkeit, digitalen Content mit Handgesten – wie im wirklichen Leben – manipulieren zu können (z.B. Fotos auf sein Handy schieben). Eines User-Interfaces ohne Tastatur und Maus in einer Multiuser-Umgebung.

Wenn man sich die Videos angesehen hat (mir ging es jedenfalls so) kann man zumindest zwei Dinge bestätigen: Die Interface-Idee ist extrem toll (wenn auch nicht neu) – und: Microsoft betreibt einfach unglaublich gutes Marketing.

Ein gutes Video über MS Surface habe ich auch bei popularmechanics.com gefunden. Und nachdem ich diesen Beitrag schon vor längerer Zeit vorbereitet habe, hier zum aktuellen Stand der Dinge: Eigentlich soll die Touchscreen-Technologie lt. Microsoft in alle zukünftigen Geräte als Bedienungsform einfließen – na da bin ich ja gespannt…

Kategorie: IT

8 become 1

Von | 20. Juli 2008

Ein fantastisches MashUp von Norwegian Recycling trägt den Titel „8 become 1“ und verpackt tatsächlich 8 Songs in einem: Black Eyed Peas vs. Savage Garden vs. Maroon 5 vs. James Blunt vs. Atomic Kitten vs. U2 vs. Billie the vision & the dancers vs. Remy Zero

Dobrek Bistro

Von | 19. Juli 2008

Krzysztof Dobrek hat mir einige Links geschickt, von denen das Porträt des Vollblutmusikers wohl am interessantesten ist. Ich selbst konnte ihn beim Stadtfest in Wien im Jahr 2001 das erste mal erleben und bin bis heute ein ultimativer Fan seiner Musik, egal ob mit Dobrek Bistro oder in anderen Formationen. Hier das Porträt.