Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor

Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.

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Aktuelle Beiträge

Sozialleistungen für Ausländer?

Von | 29. März 2015

Vor dem Hintergrund, dass immer wieder behauptet wird, dass Ausländer nach Österreich kämen um hier Sozialleistungen zu konsumieren:

Hier eine sehr gute Übersicht über Sozialleistungen in Österreich. Es lässt sich schön nachlesen, wer unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf Sozialleistungen in unserem Land hat. So scheint es tatsächlich so zu sein, dass es unmöglich ist, offizielle Sozialleistungen zu beziehen ohne einer offiziellen Erwerbstätigkeit nachzugehen bzw. nachgegangen zu sein. Lassen wir uns also nicht täuschen von so manchem Rattenfänger, der uns gegenteiliges weismachen möchte 😉 .

Link

Nachbeben

Von | 22. März 2015

Wolfgang Böhmer berichtet in seinem Buch über Erlebtes in Ausübung seines Jobs als Rundfunk-Reporter in Kriegs- und Katastrophengebieten. Das Buch berührt und veranlasst Gedanken darüber anzustellen, welchen Unterschied es bedeutet, als Europäer in einem wohlhabenden Land geboren zu werden oder in einem Land des afrikanischen Kontinent.

In diesem Buch mit dem Untertitel “Abseits der Schlagzeilen großer Tragödien” berichtet Böhmer u.a. über seine Reporter-Einsätze in Indonesien, Pakistan, Somalia und Afghanistan. Hier einige Zeilen, die zum Lesen anregen sollten:

[…] Und in diesem Leben begegnet man Menschen, die eine Zuversicht, ein Ja zum Leben ausstrahlen und aussprechen, das einem Europäer so unverständlich scheint. […] Es ist die Mutter, die ihrer 14 Monate alten Tochter zusehen muss, wie das Licht des Lebens aus ihren Augen weicht und sie den noch warmen, vollkommen abgemagerten Körper ein letztes Mal an sich presst, aber keine Zeit findet, ihren unglaublichen Schmerz hinauszuschreien, weil sie für ihre vier weiteren Kinder kämpfen muss, Essen auftreiben muss und damit alleine ist, weil der Mann vor Wochen umgebracht wurde. Das Leben hievt diesen Menschen Leid auf die Schultern, das für uns unterträglich scheint, und doch sind es oft gerade diese Menschen, die in dieser absoluten Ausweglosigkeit eine unbegreifliche Zuversicht ausstrahlen und den verweichlichten, in Sicherheit, Versicherungen und Lebens-, Pensions- und Altersplänen verpackten Europäer beschämen. Als Europäer haben wir das Augenmaß für die Widerwärtigkeiten des Lebens verloren, auch das Augenmaß für die eigene Leidensfähigkeit, die um so viel höher zu liegen scheint, als wir es uns vorstellen können. […]

iPad Magician

Von | 15. März 2015

Ich bin ja bekanntlicherweise ein standhafter Verweigerer der Apple-Produkte und ein iPad zum Beispiel wäre mir bis jetzt nicht in den Sinn gekommen – BIS JETZT. Wenn ich allerdings dieses Gerät kriegen könnte, würde ich mir das schwer überlegen…

Kategorie: Fun

Barbapapa’s Papa ist tot.

Von | 10. März 2015

Aufgrund des jetzt erst bekannt gewordenen Ablebens von Talus Taylor am 19. Februar – der Schöpfer der Kultserie der Barbapapas starb im 82. Lebensjahr – hier eine kleine Reminiszenz an frühere Zeiten, in denen Barbapapa noch den abendlichen Bildschirm füllte und täglich neue Geschichten aus der Barbapapa-Familie ins familiäre Wohnzimmer lieferte. Legendär auch der Einstieg in die Serie, zu der immer die Namen aller Familienmitglieder “runtergeratscht” wurden – das hängt wohl jedem, der diese Zeit miterlebt hat – immer noch im Ohr.

Link: Die letzte Verwandlung von Barbapapas Papa (Die Welt)

Warum ich gerne Steuern zahle

Von | 9. März 2015

image “Es geht mir gut. Es geht mir wirklich gut. Da muss man nicht kleinlich sein.” – das schreibt Bettina Steiner auf diepresse.com: “Warum ich gerne Steuern zahle”.

Bekommt man wirklich weniger raus als man einzahlt? Eine etwas andere Sicht auf Österreich, auf unseren Staat und jene Transfer-Leistungen, die wir alle konsumieren – ein kurzer gut geschriebener Artikel, der jedenfalls zu ein paar neuen Gedanken anregen könnte.

Link

Open-Source CMS Systeme

Von | 7. März 2015

image Da ich vor kurzem wiederum beratend bei der Auswahl eines Content Management Systems zur Seite stehen durfte, habe ich u.a. diese kleine Entscheidungshilfe des Upload-Magazins gefunden, die in wirklich übersichtlicher Art die 12 führenden Open-Source CMS-Systeme behandelt. Wirklich empfehlenswert, wenn es um Pro und Contras zu den einzelnen Softwarprodukten geht – deshalb hier der Link.

Ergänzend sei hier auch gleich noch ein guter Vergleich von Forensoftware erwähnt…

Nochmal zum Thema Barrierefreiheit…

Von | 3. März 2015

Vergangenen Sonntag in der Pressestunde hat ja Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine sehr “pointierte” Aussage zur Barrierefreiheit der niederösterreichischen Dorfwirtshäuser gemacht. Wie schon bekannt sein dürfte, hatte Pröll auf die Aussage, dass jedes Landwirtshaus über einen barrierefreien Zugang verfügen müsste, entrüstet gemeint “Wo sind wir denn?” – die Wirte hätten es nicht leicht…

Heute ist mir ein ausgezeichnetes Video untergekommen, das die Thematik wohl in ein etwas anderes Licht rückt. Der – nach eigener Aussage – wohl kleinste Youtuber Österreichs – Martin Habacher – selbst Rollstuhlfahrer und engagierter Kämpfer für die Sache der Behinderten, hat in diesem Video eine wohl eindeutige Stellungnahme abgegeben.

Ich empfehle uneingeschränkt dessen Lektüre!

Kursprogramm IPE OÖ für GBVs

Von | 1. März 2015

image Für die Gemeinnützigen Bauvereinigungen Oberösterreichs hat das Institiut f. Personalentwicklung die Aufgabe übernommen, Aus- und Weiterbildungskurse speziell für die Wohnungswirtschaft zu organisieren und anzubieten. Hier der Link zum Kursprogramm 2015, Sachbereich Wohnungswirtschaft: Weiterbildungsprogramm 2015

GC App

Von | 17. Februar 2015

image Im Beitrag "User rätseln für User" verlinkt JR849 auf einen hervorragenden TV-Ausschnitt, in dem die beiden Moderatoren die Geocaching-Software für das iPhone erklären. Erfrischend und belustigend zugleich, mit welcher Unkenntnis die beiden da herangehen. "Geocaching basiert auf Internet-Verbindungen" – "Man kann so kleine Rätsel aus dem Internet sich saugen" – "Ich weiß, es ist schwierig – aber das machen die Leute…" – "Wir machen mal ein Geocaching…" und "Koordinaten sind meist irrelevant…"

Einleitung und dann ab 11:20 Minuten ansehen – allerdings nur wenn man was mit GC auf dem Hut hat… 🙂

Beachtliche Erkenntnisse zur Resilienz

Von | 25. Januar 2015

image Vor kurzem bin ich über ein Seminarangebot "RESILIENZ FÜR PRÜFENDE UND BERATENDE BERUFE" gestolpert – und da habe ich mich mit dem Thema "Resilienz" ein wenig näher beschäftigt. Vor allem auch deshalb, weil ich vor einiger Zeit in einem Journal (aber dazu unten mehr) einen interessanten Artikel gelesen habe.

Die Auszüge aus dem Kursprogramm waren:
– Was ist Resilienz eigentlich?
– Wie resilient sind Sie? (Quickcheck)
– Für welche spezifischen Tätigkeiten braucht man Resilienz?
– Das Konzept der inneren Widerstandskraft
– Die Energie-Balance
– Tipps und Handlungsempfehlungen
– Praktische Übungen

Nun, worum handelt es sich eigentlich? Das Wort "Resilienz" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "Widerstandskraft".
Wikipedia sagt dazu: Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit (Salutogenese), Widerstandsfähigkeit (Hardiness), Bewältigungsstrategie (Coping) und Selbsterhaltung (Autopoiesis).

Um dieses Verhalten bzw. die Stärkung dieser Widerstandsfähigkeit ging es somit in dem Seminar und Resilienz bietet auch einen Maßstab dafür, wie ein Mensch eine schwere Krise übersteht ohne daran zu zerbrechen. Möglicherweise ist für das Ausmaß der Resilienz eines Menschen die Erziehung verantwortlich, möglicherweise auch die grunsätzliche Einstellung bzw. Grundhaltung des einzelnen zum Leben bzw. zu besonderen Situationen im speziellen.

Eines der letzten "Gesund&Leben Niederösterreich"-Journale enthält einen interessanten Artikel zu diesem Thema, aus welchem ich einige interessante Dinge zitieren darf:
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Das Resilienzkonzept geht auf Aaron Antonovsky (1923-1944) zurück. Der Medizinsoziologe untersuchte Frauen, die während der NS-Zeit in Konzentrationslagern interniert gewesen waren, und fand heraus, dass immerhin 29 Prozent der von ihm untersuchten Frauen trotz des extremen Traumas, dem sie ausgesetzt gewesen waren, psychisch gesund und in einem guten mentalen Status waren. Anotonovsky begann danach zu erforschen, warum Menschen gesund bleiben und erfand damit das Prinzip der Salutogenese. Dies bedeutet "Entstehung von Gesundheit" und steht damit im Gegensatz zum häufig verwendeten Begriff der Pathogenese – der Entstehung der Krankheit.
Ein wesentlicher Aspekt in der Salutogenese wie auch in der Resilienz ist der Begriff des "Kohärenzgefühls". Dies meint die Grundhaltung des einzelnen Menschen gegenüber der Welt und gegenüber dem eigenen Lebgen. Von dieser Grundhaltung hängt es ab, wie Menschen mit Situationen umgehen und wie sie etwa auch traumatische Lebenssituationen bewältigen oder eben nicht bewältigen können.
Um ein gutes Kohärenzgefühl und Resilienz zur Bewältigung schwieriger Lebenssituationen zu entwickeln, spielt die frühkindliche Entwicklung eine wesentliche Rolle. Nach neueren Forschungen sind die ersten drei Lebensjahre ganz entscheidend für das Resilienzgefühl im späteren Leben. Resilienz wächst aber nicht nur in den ersten Lebensjahren. Auch Erwachsene können an ihren resilienten Anteilen arbeiten, um diese Resilienz zu verbessern und aktiver mit schwierigen Lebenssituationen umgehen, sie bewältigen und sogar daran wachsen zu können.
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Links:

Die sieben Säulen der Resilienz
Resilienztraining.co.at

WhatsApp am PC

Von | 21. Januar 2015

image *Endlich* gibts Whatsapp nun auch direkt über den PC – ist zwar originell gelöst (Chrome-Browser,…) – funktioniert aber gut und man kann endlich wieder schnell+gut tippen – wie man’s eben von einer normalen PC-Tastatur erwartet 😉

 

Also: Chrome-Browser starten und nichts wie hin: https://web.whatsapp.com/

Alpenspaziergang

Von | 12. Januar 2015

image Ein ausgezeichnetes Tagebuch einer Fernwanderung gibt es zum Nachlesen: „Von einem, der zu einem Sommerspaziergang auszog und nun nach mehr als 2.000 km und 100.000 Aufstiegsmetern zu Fuß zurückkehren wird. Und sicher etwas verändert im Vergleich zur Abfahrt nach Graz. Wie das mit den Fernwanderern halt so ist.“ Eine minutiöse Aufzeichnung der Wandertage von Mai bis September 2014″. Wirklich lesenswert – hier der Bericht über einen Alpenspaziergang.

Gehen mit Schrittzähler

Von | 7. Januar 2015

 

Ich lese sonst die Kolumne von Frau Hammerl nicht – diesmal aber bin ich froh, den Artikel angelesen zu haben, denn dann wollte und wollte ich nicht mehr aufhören. Elfriede Hammerl hat im aktuellen Profil einen mehr als ausgezeichneten Artikel mit dem Titel “Gehen mit Schrittzähler” geschrieben, auf den ich unbedingt hinweisen möchte. Thema: Wie schön ist es doch, sich selbst elektronisch zu überwachen und dafür Rabatte vom Versicherer zu erhalten? Ein überaus köstlicher und unbedingt lesenswerter Artikel, hier auch online verfügbar.

Holzköpfe

Von | 31. Dezember 2014

image Das vergangene Jahr Revue passieren lassen, ein wenig feiern und das neue Jahr erwarten – das werde heute wohl nicht nur ich machen. Viele neuen (und guten) Vorsätze werden gefasst, die meisten davon bleiben Vorsätze – ich kann’s aus Erfahrung bestätigen 😉

Vielleicht sollten wir uns über so manche kleinere Dinge Gedanken machen und versuchen, eventuell auch mit kleineren Kleinigkeiten zufrieden zu sein – so habe ich jedenfalls den 1000-Zeichen-Beitrag von Tobias Jochheim empfunden, den ich – heute am Silvestertag möchte ja niemand stundenlang lesen – hier zur Lektüre empfehle: Holzköpfe

Prosit 2015!