1984 – Stiftung Warentest:
Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
Aktuelle Beiträge
Domizil Usermeeting 2014
Verbetriebswirtschaftlichter Individualismus
Einen weiteren interessanten Begriff habe ich im Buch "Performer, Styler, Egoisten", in dem sich Bernhard Heinzlmaier mit Zukunftsforschung und unserer Jugend beschäftigt, gefunden: "Der verbetriebswirtschaftlichte Individualismus".
Dieser Begriff steht für die betriebswirtschaftliche Lebensführung – in der es einzig darum geht, mit dem kleinstmöglichen Input den größtmöglichen Output zu erzielen.
Ist dieses Prinzip eines, das man einem Unternehmer unterstellen könnte, gilt es wohl mittlerweile auch für die Beschäftigten selbst. Anders als in der industriellen Epoche wird heute vorausgesetzt, dass jegliches Handeln eines Mitarbeiters betriebswirtschaftlichen Grundsätzen entsprechen muss und der Mitarbeiter stets so handeln muss als wäre das Unternehmen seine eigene Firma.
Heinzlmaier spricht hier von der "Arbeitskraft Unternehmer", die nicht (mehr) auf Anweisung seines Vorgesetzten sondern eigenverantwortlich handelt.
Ob diese derzeit immer steigende wirtschaftliche Einbettung unserer sozialen Verhältnisse in wirtschaftliche Dinge wirklich so richtig ist oder ob es nicht vielleicht umgekehrt sein sollte, wäre vor diesem Hintergrund sicherlich höchst hinterfragens- und diskussionswert.
Hier auch ein guter Fachbeitrag des Autors aus dem Jahr 2012 zu demselben Thema.
Die Jäger…
Handyfreier Gehstreifen
Dass das Telefonieren am Steuer verboten ist, mag ja schon mal eine gute Sache sein. Dass Telefonieren beim Gehen gefährlich sein kann, ist nicht so sicher. Allerdings verwendet man ja sein Handy heutzutage zu vielen anderen Dingen, nicht unbedingt nur zum Telefonieren. Und das wiederum könnte auch beim Spaziergehen gefährlich werden.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gibt’s in Honkong offensichtlich auch schon entsprechende handyfreie Gehstreifen…
Stronach als Zeuge
Am Dienstag stand ja der Prozess gegen Peter Westenthaler am Programm und einer der prominenten Zeugen war Franz Stronach, von dessen Auftritt u.a. folgendes überliefert ist – ich glaube das muss wohl nicht noch extra kommentiert werden…

MedAustron
Im MedAustron, dem momentan modernsten Zentrum für Ionentherapie für Krebspatienten und Forschung in Europa, fand heute ein Tag der Offenen Tür statt. Das Therapie- und Forschungszentrum öffnete nochmals die Türen für die Öffentlichkeit, um vor der Inbetriebnahme nochmal die Möglichkeit zu bieten, die Anlage zu besichtigen.
In Kürze startet der technische Testbetrieb, ab Ende 2015 sollen erste Patientenbehandlungen durchgeführt werden. Mit MedAustron gibt es nun weltweit die vierte derartige (und derzeit auch modernste) Anlage dieser Art.
Ganz besonders interessant ist die Beschleunigeranlage, in der im Synchotron – einem Kreisbeschleuniger mit 80 m Umfang – die Teilchen in ihre Endgeschwindigkeit (ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit) gebracht werden.

Die Errichtung bzw. Inbetriebnahme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem CERN sowie den Betreibern der bereits bestehenden Anlagen in Japan, Deutschland und Italien.
Detaillierte Information zu MedAustron erfahren Sie auf deren Webseite.
Raspberry Pi
Das ging ja heute außerordentlich schnell und relativ unproblematisch (außer dass es ein wenig mit dem HDMI-VGA-Konverter hakelte): Den kleinen Raspberry in der Grundkonfiguration installiert, per SSH kontaktiert und RDP eingerichtet.

Somit steht er nun ganz stolz für weitere Schandtaten zur Verfügung. Ein cooles Teil, mal schauen was sich damit alles anstellen lässt…
Die Welt der Schnecken
Die kleine Welt der Schnecken – wer mag die eigentlich so wirklich?
Vyacheslav Mishchenko aus der Ukraine mag sie, er hat ein wirklich gutes Auge für diese Spezies. Und zwar für die Fotos, die er macht – die zeigen nämlich ein ganz anderes Bild von diesen Tieren – nämlich ein faszinierendes und zugleich bezauberndes. Fotos, die einfach genial sind…
Maschek+Maschek
Nachdem ja Armin Wolf vor kurzem von Maschek+Maschek “auf die Schaufel genommen wurde”, habe ich ein wenig die Mascheks durchgesehen und dieses köstliche Video zur Eröffnung es neuen Wiener Hauptbahnhofs gefunden.
Und hier geht’s nun zu Armin Wolf und Matthias Strolz – Thema “Freigabe von Cannabis”.
Es feichde
Große Klause, kleine Klause
Vor einigen Tagen habe ich die Hohe Wand einmal von nördlicher Seite besucht. Hier die – auch schon auf diversen anderen Webseiten gut beschriebene – Route, die über die Große Klause hinauf und über die Kleine Klause wieder retour führt:
Im Dürnbachtal bei Waldegg (Piestingtal) am Parkplatz beim ehemaligen Gasthaus “Nazwirt” einparken. Von dort gehts dann los Richtung “Großen Klause”. Der Weg durch die Große Klause, der Waldegger Steig, ist ein versicherter Klettersteig (A) der Trittsicherheit erfordert, aber ansonsten unschwierig ist. Mehrere hohe Leitern und vereinzelt Drahtseile und Steigbügeln machen den Aufstieg abwechslungsreich. Der Steig schlängelt sich wildromatisch zwischen Felswänden hoch und führt sogar an einer begehbaren, etwa 15 m tiefen Höhle vorbei.
Nach der letzten Leiter geht es eben weiter bis zu einer Kreuzung, von hier führt der blau markierte Weg direkt zum Waldeggerhaus. Zum Abstieg gehts zur Tafel “Krumme Ries”, welche sich in der Nähe des Waldeggerhauses befindet, und von dort weiter direkt entlang der Stromleitung bis zur “Kleine Kanzel Straße”. Ein Stückchen geht’s dann entlang der Straße, bis rechts ein gelb markierter Weg erscheint, der direkt durch den Wald zum Naturfreundesteig – Kleine Klause – führt. Über Klammern und Leitern geht es von dort bergab durch eine grabenartige Schlucht. Danach über einen angenehmen Wander-/Waldweg zurück zum ehemaligen “Nazwirt”, wo das Stahlross parkt…

Insgesamt war ich 5 Stunden unterwegs, davon ca. 3,5 Stunden in Bewegung und habe (mit einigen kleinen Umwegen) 14 km und 676 Höhenmeter zurückgelegt. Diese Route ist sehr empfehlenswert, wobei man beim Klettern schon aufpassen sollte.



Schaltfläche zum Minimieren unter Windows 8
Die Schaltfläche, mit der man alle Fenster in einem Schwung minimieren kann (Shortcut dafür ist bekanntlich ja “Win+M”), gibt es ja seit Windows 8 nicht mehr.
Geht aber doch ganz einfach, sich so etwas wieder zu basteln. Einfach eine Verknüpfung auf den Desktop legen zu “C:\Windows\explorer.exe shell:::{3080F90D-D7AD-11D9-BD98-0000947B0257}”, richtiges Symbol aus %SystemRoot%\System32\imageres.dll aussuchen und an Taskleiste anheften – voila!
Hohe Wand
Das schöne Wetter musste heute für eine Kurzwanderung genutzt werden.
Nächste Erhebung ist die Hohe Wand, deshalb ging es nachmittag los – durch Neusiedl am Walde rauf zum Wagnersteig, zur Großen Kanzel (995m), Wilhelm-Eichert-Hütte (1062m), weiter zum Hubertus Haus (945m) und von dort runter Richtung Zweiersdorf, durch den Wald über die Bergstraße wieder retour nach Neusiedl und zum Ausgangspunkt.
Insgesamt 13,9km, Fläche 2,2 qkm, Dauer: 4h5min., Anstieg 655m, Abstieg 661m. Prächtiges Wetter und gar nicht so viel los wie vermutet.






100-Stunden-Wochen
Dieser Artikel im aktuellen “Forschen & Entdecken” der Stadt Wien, den ich gestern gelesen habe, geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich habe ihn heute extra nochmal aus dem Papierkorb fischen müssen, um die Vorstellung der “Frau der Stunde” nochmal zu studieren.

Dabei habe ich auch meinen Taschenrechner ausgepackt um nachzurechnen, wie das nun wirklich ist.
100h pro Woche = 14,3h pro Tag bei 7 Tagen pro Woche, d.h. von Montag bis Sonntag tägliche Arbeitszeit von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr (mit einer guten halben Stunde Mittagspause). Naja, andere arbeiten auch viel – und ich frage mich wirklich: Wie hat diese zweifache Mutter noch Zeit für Freizeit um in der Natur unterwegs zu sein, wenn sie nicht gerade Fachliteratur liest? Tja…


