Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
Bei der Lektüre der letzten Ausgabe des Magazins “Format” konnte man auf den ersten Blick fast glauben, einen Bericht über die Benotung eines Lebensmittel-Tests vor sich zu haben.
Beim Weiterlesen allerdings war schnell klar worum es sich handelt 😉 . Um einen Vergleich österreichischer Reiseportale – erhoben von der Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS).
Und hier die Reihung der getesteten Reisevermittler (Platz 1-12):
Elfriede Hammerl hat im letzten Profil einen ausgezeichneten Kommentar zum Thema “Küchenhilfe gesucht” geschrieben (den ich heute gelesen habe und hier verlinken möchte).
Es geht um eine konkrete Erhebung der Wirtschaftskammer, warum die vom AMS vermittelten 26 als arbeitslos gemeldeten Frauen kein Interesse an der von einem oberösterreichischen Landgasthof angebotenen Stelle als Küchenhilfe hatten. Ist nun ein Kind, für das es keinen Betreuungsplatz gibt, ein Grund eine derartige Stelle nicht anzunehmen? Sind es die Öffnungszeiten eines Gasthauses, die sich mit einem Kleinkind nicht unter den Hut bringen lassen? Ist es die Fahrtzeit, die Entlohnung oder ist es schlicht Faulheit?
Dass hier eine sehr differenzierte Sicht auf die Gegebenheiten geübt werden sollte und manchmal einiges anders scheint als es tatsächlich ist – ich glaube das hat Frau Hammerl hier sehr gut herausgearbeitet – meine Meinung: lesenswert – hier der Artikel online.
Tja, Ostern ist wieder fast rum – und das ist bekanntlicherweise jedes Jahr ungefähr der Zeitpunkt, um über den bevorstehenden Reifenwechsel nachzudenken. Der Frühling scheint bereits im Lande, allerdings ist trotzdem Vorsicht geboten: Wer mit Reifen unterwegs ist, die nicht der Witterung entsprechen, riskiert unter anderem seinen Versicherungsschutz, so der Versicherer CosmosDirekt.
Aber warum dann jetzt schon Reifen wechseln? Weil Winterreifen in Österreich “nur” bis 15. April Pflicht sind – und dies eigentlich nur auf Schnee, Matsch und Eisfahrbahn. Bei besseren Straßenverhältnissen darf ja bekanntlich auch schon früher mit Sommerreifen gefahren werden. Und außerdem erinnert so manch einer sich an die “O-Regel”: “Winterreifen-Zeit ist Oktober bis Ostern”. Jedenfalls ist es jetzt langsam Zeit – sofern die Temperaturen bald dauerhaft über sieben Grad liegen – die Sommerreifen aufzuziehen.
Weitere Gründe, auf Sommerreifen umzusteigen sind natürlich einerseits die Eigenschaften von Sommerreifen (die Gummi-Mischung ist auf optimale Sommer-Fahrbahnverhältnisse abgestimmt und sorgt für optimalen Bremsweg) und andererseits die Tatsache, dass Sommerreifen den Treibstoffverbrauch senken und wegen des geringeren Abriebs eine längere Lebensdauer haben.
Die Autofahrerclubs wie ÖAMTC und ARBÖ raten zur sogenannten 4er-Regel: Immer 4 gleiche Reifen mit einer Profiltiefe von mindestens 4mm, die nicht länger als 4 Jahre in Gebrauch sind. Reifen, die älter als acht Jahre sind, sollten aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Die richtige Profiltiefe kann man ohne professionellen Messgeräten auch ganz einfach ohne entsprechendes Werkzeug überprüfen: Einfach eine Ein-Euro-Münze in die Mitte des Reifenprofils stecken: Verschwindet der drei Millimeter breite goldene Außenring, dann ist das Profil ausreichend, wenn nicht dann muss ein neuer Reifen her.
Was ich selbst nicht wusste und beim Rumstöbern im Internet gefunden habe, ist der Ratschlag beim Montieren seiner schon gefahrenen Sommerreifen zu beachten, dass die Reifen mit dem besseren Profil auf die Hinterachse montiert werden – denn unabhängig von der Antriebsart sind die Reifen hinten für eine bessere Spurstabilität verantwortlich. Ebenso sollte darauf geachtet werden, die Reifen immer auf derselben Seite zu montieren – damit kann man vermeiden, dass man Reifen, die in eine bestimmte Richtung montiert werden müssen, falsch anbringt. Keinesfalls sollte man Winter- mit Sommerreifen mischen.
Und nach dem Montieren, wie immer: Richtigen Reifendruck beachten – und diesen um 0,1-0,2 bar überschreiten, das senkt den Rollwiderstand und spart Kraftstoff. Nach ca. 50 Kilometer den Reifendruck nochmal kontrollieren und Radmuttern sofern erforderlich nachziehen.
Zwischendurch gab es am Wochenende ja auch mal ein wenig Sonne, deshalb stand wieder ein kleiner Ausflug ins nahe gelegene Burgenland am Programm, Mattersburg liegt ja nicht weit. Hier das Mattersburger Stadion von der Hinterseite
und hier einige Bilder von Wiese und Flur unterwegs auf meiner Wanderung:
In den letzten zwei Wochen hat Mutter Natur sehr viel Grünes entstehen lassen und auch die Blütenpracht entwickelt sich nun sehr rasch. So macht es derzeit Spaß, durch diese wunderbare Landschaft bei herrlichem Wetter zu spazieren.
Wie schön öfter berichtet, beobachte ich ja sehr genau das Wirken von Dobrek Bistro, vor kurzem war es wieder mal soweit – die fantastischen Vier stellten ihre neue CD vor: “BISTRO III”. Wenngleich sich der Stil nun in eine etwas “ruhigere” Richtung zu entwickeln scheint, so ist den Mannen um Krzysztof Dobrek auch diesmal eine rundum großartige Musiksammlung gelungen, die wieder für absoluten Ohrenschmaus sorgt.
Auf ihrer Webseite www.dobrek-bistro.com, auf der man alles über die Gruppe, deren Musik und die Protagonisten erfährt, gibt es übrigens auch ein ausgezeichnetes Video – es ist dies ein kleiner Mitschnitt eines Auftrittes im Porgy & Bess, das einen guten Eindruck von der Musik von Dobrek Bistro gibt.
Das Referendum auf der Krim läuft – bedenklich die “gläserne Wahl”: Es gibt zwar Wahlzellen, ABER: keine Wahlkuverts und gläseren Wahl-Urnen. Wie das Wahlgeheimnis hier – zumindest aus deutscher Sicht, und das gilt in diesem Sinne sicherlich auch für Österreich – verletzt wird, hat Armin Wolf schon hier unter “Wahlgeheimnis” per Twitter verlinkt. Ich denke schon jetzt ist das Ergebnis absehbar – aktuelle Infos zum Stand der Dinge und eindrucksvolle Fotos von den Wahllokalen hier auf Spiegel.de.
Roland Düringer hat an den Finanzminister einen Brief geschrieben – mit dem Betreff “Unser Steuergeld”. Er nimmt Bezug auf die derzeit laufende Petition für eine “umfassende Aufklärung des Hypo-Alpe-Adria-Finanzdebakels und Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses”.
Jedenfalls meint Düringer, dass es Zeit wäre dass die “gültigen Stimmen” nun wirklich gültige Stimmen werden. Da hat er nicht ganz unrecht. Hier nochmals der Hinweis zu Düringers Online-Tagebuch: Link.
Und nicht immer ist es der Russe, der Völkerrecht verletzt und sich nicht an demokratische Regeln und Vernunft hält.
Im Zuge der aktuellen Ereignisse sollte man auch an jenes Ereignis erinnern, das sich in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges nahe Kiew – in Babyn Jar, einer Schlucht auf dem Gebiet des heutigen Kiew – ereignet hat.
Die deutsche Wehrmacht beging dort 1941 die größte Mordaktion des Zweiten Weltkrieges, indem über 33.000 jüdische Menschen ermordet wurden. Die Menschen wurden zur Schlucht geführt und abgeschlachtet. An zwei Tagen wurden über 33.000 Juden ermordet.
Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe 41 aus dem Jahre 1967 von den Prozessen gegen die beteiligten Kriegsverbrecher, wobei auch die Geschichte dieser Vernichtungsaktion nochmal in kurzer Form erzählt wird. Hier kann man diese Geschichte nachlesen – heute kaum zu verstehen, dass es ein System und Menschen gab, die das zustande gebracht haben. Aber ich denke, dass Macht im Kollektiv eine unermessliche Triebfeder für jegliche Gewalt sein kann.
Dies im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine derzeit – vieles gibt es zu bedenken, viele Für und Wider. Mag man nun pro-westlich gesinnt sein oder eher die russische Seite verstehen. Es ist nichts eindeutig und einfach, auch die Schießenden um den 20. Februar am Maidan-Platz wurden bis jetzt noch keiner Streitpartei eindeutig zugeordnet. Wichtig ist nur, dass der Konflikt halbwegs kultiviert und offen ausgetragen wird, nicht eskaliert und der angekündigte Krieg niemals passiert. Und dass vor allem keine Dinge passieren, die es schon vor gut 70 Jahren gab…
Und hier noch zwei ausgezeichnete Artikel zur aktuellen Aufarbeitung der Hypo-Causa: Andreas Koller erörtert hier in den Salzburger Nachrichten, wie viele Millionen Milliarden ein Politiker eigentlich in den Sand setzen muss bevor es für ihn eine noch so klitzekleinste Konsequenz gibt und Daniela Kittner von der Kurier-Innenpolitik-Redaktion publiziert hier unter dem Titel “Das Puzzle eines blauen Exzesses” eine interessante Chronologie der Geschehnisse bisher und auch einige gute Links zum ABGB und dem Rechnungshofbericht vom Jänner dieses Jahres.
Sollte die Hypo wirklich in die Insolvenz geschickt werden? Das lässt sich sicher nicht so einfach beantworten, bei vielen anderen Dingen die Werner Kogler in seiner Rede erwähnt muss man ihm wohl doch recht geben. Hier der Link zum Video das ja schon seit Tagen die Runde macht – eigentlich sollte sich (trotz der guten 20 Minuten) jeder Staatsbürger und Steuerzahler einen Eindruck dessen machen, was Kogler hier erklärt…
Ein Logo zu erfinden oder ein Logo zu entwerfen ist große Kunst, und jeder der das schon einmal versucht hat weiß dass es auf die Einzigartigkeit ankommt. Ich habe hier auf mamoe-web einen recht interessanten Beitrag entdeckt, der unglaubliche Details und versteckte Botschaften in einigen weltbekannten Logos aufzeigt. Wirklich beachtlich, welche “geheimen Messages” hinter diesen vertrauten Markenzeichen stecken (könnten), hier geht’s zum Beitrag.
Der Verkehrsunfall auf der A2 bei Guntramsdorf heute früh hat mir nicht nur über 1 Stunde gekostet sondern auch einen Superstau bis Kottingbrunn zurück ausgelöst. Was mich verwundert hat war, dass die Rettungsgasse einigermaßen gut funktioniert hat – das war schon lange nicht mehr so.
Eine breite Fahrbahn frei, die eigentlich nur 2-3 Wahnsinnige als Ralleystreifen benutzt haben, Einsatzfahrzeuge waren keine in Sicht. Aber trotzdem. Wenn man aber das Video von heute früh aus einem Einsatzfahrzeug der FF Melk auf der A1 ansieht (dort gab es zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls einen großen Unfall), dann kann man sich ganz gut vorstellen wie das jetzt so ist wenn die Rettungsgasse fehlt…
Heute nachmittag war wieder ein klein wenig Bewegung angesagt und trotz des leichten Regenwetters nahm ich mir eine kurze Runde am östlichen Schneeberg vor.
Los ging’s im Rohrbachgraben bei halbwegs trockener Straße
über teilweise recht verschneites Gelände bis zum Himberger Haus (welches heute nicht geöffnet war).
Danach weiter zur Hengsthütte
und dann wieder retour in den Rohrbachgraben, wo das Stahlross schon auf mich wartete.
Eine angenehme Runde in knapp 3 Stunden, insgesamt waren es jedoch nur 12.20 km und 607 hm. Außer 4 Personen und ein Jäger ist mir niemand begegnet, leider war ich bei der Rückkehr ziemlich nass – es hatte dann doch die meiste Zeit hergenieselt.
Kein wirklich historischer Roman aber eine historische spannende Geschichte über den gelernten Schmied Johann List, der vor über 300 Jahren durch die Kriegswirren in ein Dorf in einem abgelegenen Tiroler Tal verschlagen wird.
Dort geschehen mysteriöse Dinge und es verbirgt sich ein Geheimnis, welches zum Schrecken aller nach und nach sichtbar wird. Johann ist Teil der Geschichte des Dorfes und prägt diese mit.
Eine leicht zu lesende, spannende Geschichte – derzeit in der Kindle-Version um 0€ erhältlich.
Für unsereinen ist das wirklich schon Retro – und ich wüsste nicht wann ich das letzte Mal am TV-Gerät dort nachgelesen hätte.
Aber es gibt ihn immer noch – den ORF Teletext. Immer wenn ich über Umwege auf diesen im Internet stoße wundere ich mich, wie kompakt, kurz und auf den Punkt gebracht Information sein kann. Und darum werde ich mir auch jetzt wieder einmal vornehmen, diesen Info-Kanal trotz seiner spartanischen Gestaltung doch öfter zu nutzen, ganz im Sinne “weniger ist oft mehr” (wer weiß wie lange es ihn noch gibt…).