Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
Der Verkehrsunfall auf der A2 bei Guntramsdorf heute früh hat mir nicht nur über 1 Stunde gekostet sondern auch einen Superstau bis Kottingbrunn zurück ausgelöst. Was mich verwundert hat war, dass die Rettungsgasse einigermaßen gut funktioniert hat – das war schon lange nicht mehr so.
Eine breite Fahrbahn frei, die eigentlich nur 2-3 Wahnsinnige als Ralleystreifen benutzt haben, Einsatzfahrzeuge waren keine in Sicht. Aber trotzdem. Wenn man aber das Video von heute früh aus einem Einsatzfahrzeug der FF Melk auf der A1 ansieht (dort gab es zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls einen großen Unfall), dann kann man sich ganz gut vorstellen wie das jetzt so ist wenn die Rettungsgasse fehlt…
Heute nachmittag war wieder ein klein wenig Bewegung angesagt und trotz des leichten Regenwetters nahm ich mir eine kurze Runde am östlichen Schneeberg vor.
Los ging’s im Rohrbachgraben bei halbwegs trockener Straße
über teilweise recht verschneites Gelände bis zum Himberger Haus (welches heute nicht geöffnet war).
Danach weiter zur Hengsthütte
und dann wieder retour in den Rohrbachgraben, wo das Stahlross schon auf mich wartete.
Eine angenehme Runde in knapp 3 Stunden, insgesamt waren es jedoch nur 12.20 km und 607 hm. Außer 4 Personen und ein Jäger ist mir niemand begegnet, leider war ich bei der Rückkehr ziemlich nass – es hatte dann doch die meiste Zeit hergenieselt.
Kein wirklich historischer Roman aber eine historische spannende Geschichte über den gelernten Schmied Johann List, der vor über 300 Jahren durch die Kriegswirren in ein Dorf in einem abgelegenen Tiroler Tal verschlagen wird.
Dort geschehen mysteriöse Dinge und es verbirgt sich ein Geheimnis, welches zum Schrecken aller nach und nach sichtbar wird. Johann ist Teil der Geschichte des Dorfes und prägt diese mit.
Eine leicht zu lesende, spannende Geschichte – derzeit in der Kindle-Version um 0€ erhältlich.
Für unsereinen ist das wirklich schon Retro – und ich wüsste nicht wann ich das letzte Mal am TV-Gerät dort nachgelesen hätte.
Aber es gibt ihn immer noch – den ORF Teletext. Immer wenn ich über Umwege auf diesen im Internet stoße wundere ich mich, wie kompakt, kurz und auf den Punkt gebracht Information sein kann. Und darum werde ich mir auch jetzt wieder einmal vornehmen, diesen Info-Kanal trotz seiner spartanischen Gestaltung doch öfter zu nutzen, ganz im Sinne “weniger ist oft mehr” (wer weiß wie lange es ihn noch gibt…).
Inge Siller schreibt in ihrem Blog "Freigeisterhaus" Gedanken zum Leben.
Die Geschichte "Es sind die kleinen Dinge" hat mich sehr bewegt – ist sie doch aus unserer Zeit gegriffen und trotzt dem aktuellen Hype, nur dem Jungen, Schönen und Neuen gegenüber offen zu sein und Vergangenes nicht zu würdigen und manchmal sogar mit Missachtung zu strafen. Vieles scheint in unserer heute schnellen Zeit um vieles schneller vergänglich als dies noch vor einigen Jahren der Fall war und: lebt man nicht viel zu sehr im Morgen als im Heute? Das Zurückblicken, Innehalten und Rekapitulieren kommt wohl manchmal zu kurz. Denn genauso wie in der Zukunft liegt auch in der Vergangenheit viel Positives verborgen – man muss es nur erkennen. Dazu – finde ich – passt diese Geschichte ganz ausgezeichnet.
Ich kann nicht anders, ich muss diesen Beitrag von Philomenon’s Blog hier re-posten – dieses Video ist es wert, multi-mehrfach verlinkt zu sein:
Ein Hörsaal, ein Mikro, davor eine junge Frau. Nichts Besonderes, sollte man meinen. Doch dann slammt Julia Engelmann fünf Minuten lang über das Leben – und am Schluss brechen alle Dämme. Wie schreibt die Süddeutsche Zeitung dazu: “Julia Engelmann hat das Werteproblem ihrer Generation erkannt und auf die Mechanismen des Netzes angewandt. Mit Erfolg. Ein Denkanstoß mit Kalkül also. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.”
Das Newscenter im Wiener Funkhaus ist das Herz der österreichweiten Radioinformation des ORF. Dort werden die Nachrichten und Journale für Ö 1, die ORF Regionalradios und die deutschen Nachrichten für FM4 produziert. Neben den Breaking News die für Twitter getextet werden und den Beiträgen der zentralen Radiowetterredaktion werden die aktuellen Teletextnachrichten geschrieben und das Radioangebot für Ö1 online abgebildet. Hier ein informatives Video, das ein wenig Einblick in das Geschehen eines Radio-Tages gibt.
EU und USA – Generalangriff auf die Verbraucherrechte? Wie weit wird das EU-Parlament bei den Verhandlungen ausgeschlossen?
Mit dem Ziel eine Freihandelszone zu errichten soll mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen der EU und den USA abgeschlossen werden. Dieses geplante Abkommen jedoch wird von einer Reihe von Journalisten und anderen NGOs teilweise recht massiv kritisiert. Es besteht der Vorwurf, dass ohne demokratische Legitimation (und nur unter Lobby-Vertretern der Industrie) verhandelt wird – zu ungunsten des Konsumenten und somit es EU-Bürgers.
Die Bedenken gehen sehr weit, denn die Verbraucherrechte sind in Gefahr. Aus derzeitiger Sicht hätten wir in Europa auf dem Weg dorthin vieles an derzeitigen Rechten zu verlieren: Tierschutz, Konsumentenschutz, Klimaschutz, Datenschutz und möglicherweise sonst noch einiges – dieser äußerst kritische Beitrag des Bayrischen Rundfunks macht nachdenklich.
Bei wunderschönem und für die Jahreszeit einfach zu warmen Wetter war ich heute im Bereich der Fischauer Vorberge im Gebiet von Bad Fischau und Wöllersdorf zu einer “Inspektionsrunde” unterwegs.
Dieses Gebiet wird auch Emmerbergzug genannt und wird einerseits vom Wiener Becken und andererseits von der sogenannten “Neuen Welt” (Gosaumulde) begrenzt.
Es gibt dort eine Vielzahl von kleinen Bildstöcken und Kreuzen und alle haben ihre Geschichte. Hier eine Hubertuskapelle.
Im gesamten Gebiet wachsen überwiegend Schwarzföhren und es gibt insgesamt 67 Höhlen – ich war heute gute 3 Stunden, ca. 10 Kilometer und 260 Höhenmeter unterwegs und es war so warm, dass man mit dem Pulli gehen konnte musste – einerseits schön, andererseits: ist ja Winter…
Als ich vor kurzem einer Bekannten helfen sollte, die Kreditkarten-Daten aus ihrem Google-Account zu entfernen staunte ich nicht schlecht. Unmittelbar nach dem Einkauf im Google-Play-Store waren wir unmittelbar an jenem Link, an dem sich die Kreditkarte entfernen ließ. Einige Tage später konnten wir diesen Link nach dem Einloggen auf der Google-Seite einfach nicht mehr finden. Unglaublich, aber klug – der Ort zum Entfernen der Kreditkartendaten ist wirklich gut versteckt, hier der direkte Link (den wir dann auch nur mit der Google-Suche 😉 gefunden haben): https://wallet.google.com/manage/#paymentMethods:
Die futurezone berichtet in ihrer gestrigen Online-Ausgabe ausführlich über die neue Möglichkeit, QR-Codes mit den Zahlungsinformationen auf den Rechnungen anzudrucken. Damit ist ein Erlagschein – richtig müsste es natürlich heißen „die Zahlungsanweisung“ – obsolet.
Funktioniert im Prinzip ganz einfach: Durch das Scannen des QR-Codes auf einer Rechnung können die Anweisungsdaten automatisch übernommen werden. Einerseits bei den Selbstbedienungsautomaten die in den Bank-Foyers herumstehen, andererseits aber auch mit der Banking-App, in die der QR-Code eingescannt wird und die Anweisung dann sofort in die Telebanking-App übernommen werden kann.
Was der Artikel nicht thematisiert sei hier noch ergänzend erwähnt:
„Handybanking“ ist ja grundsätzlich eine gute Sache, doch in vielen Kreisen verpönt – siehe z.B. auch dieser aktuelle Artikel in der Frankfurter Allgemeinen. Ich für meinen Teil würde niemals meine Banküberweisungen per App tätigen, der Grund dafür ist ein ganz einfacher: mangelnde Sicherheit (keine Zwei-Weg-Sicherheit wie im klassischen Telebanking mit eTANs).
Daher wäre eigentlich diese QR-Geschichte keine wirkliche Erfolgsgeschichte, wenn es nicht auch bei bestimmten Banken (und dazu zählt eben die im Artikel genannte Erste Bank) möglich wäre, die Netbanking-App (welche man ja aus Sicherheitsgründen auf 0 Euro Überweisungslimit begrenzen kann) ausschließlich dafür nutzen könnte um die Anweisung „einzuscannen“ und dann online über sein klassiches Telebanking-Verfahren freizugeben und anzuweisen. Das kann derzeit lt. meinem Wissensstand nur die Erste Bank/Sparkassen und scheint derzeit ein Alleinstellungsmerkmal zu sein. Ich finde das super!
Übrigens, neben A1 und „anderen Konzernen“ – wie futurezone berichtet – können auch alle Immobilien- und Hausverwaltungen die auf domizil+ setzen schon seit geraumer Zeit diesen QR-Code für ihre Kunden andrucken…
Die Wichtigkeit des Schlafes ist ja bekannt – der Tagesspiegel berichtet heute über neue Erkenntnisse schwedischer und englischer Forscher, die im Fachmagazin “Sleep” publiziert wurden. Demnach sollen die beiden Eiweiße “Neuronenspezifische Enolase (NSE)” und S-100B – beide werden jetzt schon von Neurologen zur Abschätzung von Gewebeschädigungen nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma genutzt – maßgeblich mitbeteiligt sein, ein Absterben von Gehirnzellen zu begünstigen wenn diese im Schlaf nicht absinken (so vermuten zumindest die Forscher). Eine Erklärung dafür wäre, dass bei fehlendem Schlaf der Energiestoffwechsel im Gehirn nicht gedrosselt wird und sich dabei schädliche Nebenprodukte des Energiestoffwechsels im Gewebe absammeln könnten. Den gesamten Artikel kann man hier nachzulesen.
Konrad Zuse gilt ja als der Erfinder des ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners mit binärer Gleitkommatechnik – die beiden Wolfgangs des legendären "Computerclub 2" haben in ihrer 369. Ausgabe ihres Audiocasts ein wirklich absolut interessantes Interview mit seinem Sohn Horst Konrad Zuse geführt.
Dieser machte sich übrigens mit 63 Jahren an die Arbeit, den legendären Z3 nachzubauen. Der ist nun seit dem Jahr 2010, dem 100. Geburtstag von Konrad Zuse, im Berliner Verkehrsmuseum ausgestellt und kann dort besichtigt werden. Eine mega-interessante Sendung für alle Computerfreunde und wirklich nur zu empfehlen! Hier der Link zur Sendung.
Einen genauen Blick muss man in kein Büro werfen, um die meterhohen Papierstapel zu bemerken, die sich auf Tischen und Ablagekästen türmen. Je nach ökologischen Vorlieben der Unternehmensleitung wird gechlortes oder auch chlorfreies, nachhaltig produziertes oder recyceltes Papier zum Drucken, Notizen machen oder als Briefpapier verwendet. Aber wie kann der Papierverbrauch auch in Unternehmen, die bereits Maßnahmen zur Papierreduktion gesetzt haben, vermindert werden?
Papier als Basiswerkstoff Zwar hat sich durch die Technologie des Internets der Briefverkehr schon stark gemindert und auch die Qualität von Papier nimmt bei sinkenden negativen Umwelteinflüssen immer mehr zu, aber trotzdem häufen sich nach wie vor unnötige Papierutensilien in Büros. Von Haftnotizzetteln über Druckerpapier bis hin zu Notizblöcken und Papptellern – der Werkstoff ist allgegenwärtig.
Einsatz von Papier In vielen Situationen ist der Einsatz von Papier nicht wegzudenken. Ein Anruf geht im Büro ein und eine Notiz muss festgehalten werden. In Greifnähe liegt ein Blatt Papier und mit dem hastig ergriffenen Kugelschreiber werden die Worte des Anrufers dokumentiert. Das selbe geschieht oft bei E-Mails. Da sich das Postfach immer mehr füllt und der Überblick über wichtige und unwichtige E-Mails langsam aber sicher verloren geht, werden diese ausgedruckt und abgelegt.
Elektronische Speicherung als papiersparende Alternative Auch in Unternehmen, die keine hohen Beträge für ausgeklügelte EDV-Systeme ausgeben wollen, ist die elektronische Speicherung von Daten eine willkommene Alternative. Viele Ausdrucke und Notizen auf Papier lassen sich leicht vermeiden, indem ein nachvollziehbares Speichersystem verwendet wird. Dazu braucht es keine ausgeklügelten Software-Programme, sondern lediglich logische und nachvollziehbare Ordner, auf welche die Mitarbeiter je nach Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich Zugriff haben können. Ordner für Notizen sind schnell erstellt und mit einem kurzen, aber prägnanten Leitfaden, wie das Abspeichern der Notizen oder E-Mails erfolgen soll, werden Mitarbeiter rasch eingeschult. Für die Abwicklung von E-Mails kann ebenso ein System angelegt werden, indem beispielsweise ein zweiter, interner E-Mail Account angelegt wird.
Den Überblick bewahren Oft werden auch Dokumente ausgedruckt, die ständig zur Unterstützung des Arbeitsablaufes benötigt werden. Um den Ausdruck dieser zu ersparen, sind weitere Monitore eine empfehlenswerte Lösung. Dadurch können parallel zwei oder mehrere Dokumente geöffnet bleiben und das Ausdrucken bleibt erspart. Paralleles Arbeiten an zwei Bildschirmen klingt möglicherweise kompliziert – ist es aber keineswegs. Die Gewöhnungsdauer beträgt nur wenige Stunden und zahlt sich wirklich aus. Denn einerseits werden Druck- und Papierkosten gespart, andererseits bleibt der ewige Weg zum Abteilungsdrucker und möglicherweise vermischte Druckausgaben erspart.
Jedes gesparte Blatt bringt Geld In einigen Situationen ist es klar, dass Papier verbraucht werden muss. Jedoch gibt es eine klare Grenze zwischen notwendigem Papierverbrauch und überflüssigem Papierverbrauch. Die Anwendung von Maßnahmen, wie der Anschaffung zweiter Bildschirme oder Speichersystemen, wird sich nicht nur positiv auf die Umwelt durch geringeren Papierverbrauch, sondern auch auf das Konto des Unternehmens schnell auswirken. Denn je mehr Papier gedruckt wird, desto mehr Papier wird auch entsorgt. Und es sind nicht nur die Druckkosten, die ein Unternehmen zu beachten hat, sondern auch die Entsorgungskosten.
Es ist mir ein Anliegen, an dieser Stelle zu Amazon noch einige Worte zu schreiben. Als zu Beginn des Jahres der sogenannte “Amazon-Skandal” – ausgelöst durch eine ARD-Doku – passiert ist, war auch ich echt betroffen. Ich habe mir damals diese Doku extra nochmal angesehen und war – ausgehend davon dass da sauber und korrekt recherchiert wurde (kann man halt nicht kontrollieren) – schockiert über die Umstände, die geschildert und gezeigt wurden. Die Bedingungen, unter denen das Personal dort angestellt wurde und arbeiten mussten, waren wirklich in keinster Weise okay und angemessen.
Ich habe damals für mich beschlossen Amazon zwar nicht den Rücken zu kehren aber doch jeden zukünftigen Einkauf zu hinterfragen, ob dieser nicht auch wo anders als bei Amazon gemacht werden kann und vor allem das Thema im Bekannten- und Verwandtenkreis zu thematisieren. Ich habe das viele Wochen lang gemacht – aber wie es leider so oft im Leben ist, rücken bestimmte Aspekte irgendwann in den Hintergrund und aus Bequemlichkeit landet man wieder bei alten Gewohnheiten. Sobald derartige Mißstände nicht mehr in den Medien artikuliert werden oder das Thema nicht mehr interessant ist, rücken sie in den Hintergrund und geraten irgendwie in Vergessenheit.
Die absolute Markt-Dominanz von Amazon ist nun mal existent – und kein Einkauf im Internet führt an Amazon und der Werbung für Amazon vorbei. Ich habe vor kurzem erst in einer Diskussion die Aussage eines deutschen Freundes zur Kenntnis genommen, dass “die Geschäfte sowieso aussterben werden und man irgendwann nur mehr beim Online-Handel einkaufen wird”. Diese These mag nun stimmen oder nicht, Faktum ist dass der Onlinehandel boomt wie noch nie und sich das Handelsvolumen immer mehr ins Netz verlagert. Ob nun Amazon der weltweit größte Versandhändler bleibt oder andere Versandhändler hier in Zukunft große Marktanteile besetzen wird sich zeigen, am Marktriesen kommt man sehr schwer vorbei.
Es gibt noch immer viele Probleme, auch heuer zum Weihnachtsgeschäft drohen in deutschen Amazon-Logistikstützpunkten Streiks. Die Zustände sind offensichtlich zwar besser geworden aber immer noch nicht wirklich sozial. Es dürfte noch immer Unterbezahlung geben, zumindest bei Anstellung über Leihfirmen. Andererseits sollte man natürlich auch bedenken, dass viele Menschen aus dem Ausland, die in ihrer Heimat entweder gar keine oder nur extrem niedrig bezahlte Arbeit bekommen können, beim Versandriesen endlich Arbeit finden und Geld verdienen können. Und schlussendlich versucht Amazon natürlich auch, wirtschaftlich zu arbeiten und kauft deshalb (am freien Markt) Billigkräfte ein (wie auch immer man dazu stehen mag).
Es gibt übrigens ja auch noch eine Reihe anderer Beispiele für dieses “Amazon-Syndrom”, man denke nur an Apple und die Bedingungen bei deren Zulieferfirmen in China, vor allem die Firma Foxconn (die übrigens auch für Intel, HP, Dell, Nintendo, Sony, Microsoft und wahrscheinlich viele andere produziert).
Alex, ein netter Leser meines Blogs hat mich jedenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass meine Werbung für Amazon in Anbetracht meiner bisherigen Blogbeiträge irgendwie unpassend wäre.
So betrachtet stimmt das sogar und ich muss ihm diesbezüglich recht geben, denn beispielsweise in meinem Beitrag “Agrarprofit” wird sehr kritisch hinterfragt wer die eigentlichen Hersteller unserer Produkte sind, unter welchen Bedingungen diese eigentlich produziert werden und dass man darüber genau nachdenken sollte.
Somit hat mich dieser Brief eines Lesers – trotz der platzierten Werbung oder eigentlich genau deshalb – wieder erneut sensibel gemacht, zukünftige Einkäufe – egal wo – wieder mehr zu hinterfragen, sich die Firmen genauer anzusehen und darüber nachzudenken, bei welchem Lieferant man am besten seinen Einkauf platziert – danke dafür.