Werbung – gut gemacht, zweifelsohne …
Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
Aktuelle Beiträge
Spritpreisrechner
Morgen geht der Spritpreisrechner der E-Control online, wie heute das Finanzjournal.at berichtet. Durch das Inkrafttreten des Preistransparenzgesetzes bzw. der Preistransparenzverordnung müssen ab August die österreichischen Tankstellenbetreiber alle Preisänderungen melden und in die neue Preistransparenz-Datenbank eintragen.
Auf www.spritpreisrechner.at können die günstigsten Tankstellen abgefragt werden. Wie es funktioniert und ob die Information wirklich brauchbar ist, wird sich ab morgen zeigen.
Zukunft der Arbeit
Im Rahmen der im heurigen Herbst bereits zum zweiten Mal stattfindenden IdeenAlm Alpbach, in der es diesmal um das Thema “Praxis der Zukunft” geht, habe ich hier ein interessantes Interview zum Thema “Zukunft der Arbeit” gefunden, in dem der Zukunftsforscher Franz Kühmayer im Gespräch seine Sicht der zukünftigen Arbeitswelt darlegt.
Sehr vieles davon ist heute schon klar und teilweise wird’s auch schon so gelebt. Tut jedenfalls gut, es aus dem Munde eines Berufenen zu hören im Sinne einer klaren Erinnerung, ständig daran zu arbeiten, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen zukünftig so gestaltet werden, dass ein Arbeiten in derartigen Szenarien auch wirklich möglich sein kann (und auch funktioniert).
Ein wunderbares Gespräch, nicht nur für Führungskräfte und Arbeitgeber sondern auch für Arbeitnehmer (wenn man diese in Zukunft noch so bezeichnen darf)…
Franz Kühmayer @ Mehrblick IdeenAlm Alpbach 2010 from Mehrblick on Vimeo.
Straßenüberquerung in Vietnam
Wird Facebook zerstört?
Die Aktivistengruppe “Anonymous” kündigt an, Facebook am 5.11. dieses Jahres zu zerstören. Die Hacker-Gruppe Anonymous – die ja schon länger gegen soziale Netzwerke auftritt – argumentiert, dass Facebook Informationen an Regierungen und Firmen verkauft und dass es nicht wirklich möglich sei, sein Facebook-Konto mit allen zugehörigen Daten zu löschen.
Das Video jedenfalls ist absolut empfehlenswert und erinnert irgendwie an Raumschiff Enterprise – wobei man die ganze Sache ja nicht unbedingt “herunterspielen” sollte – Anonymous hat in letzter Zeit ja eindrücklich bewiesen, wozu sie imstande ist.
Welche konkreten Aktionen tatsächlichen am 5.11. gegen Facebook erfolgen sollen – ja dazu gibt auch das Video keine Auskunft…
Link: Slashdot und Video in deutscher Version (grauenhaft!)
Automatisch mit Admin-Rechten ausführen
Hin und wieder möchte man eine Programmverknüpfung auf den Desktop (oder woanders hin legen), das ein Programm im Administrator-Modus startet (ich spreche hier natürlich von Windows 7).
Um beim Starten die lästige Meldung “Möchten Sie zulassen, dass durch das folgende Programm…” zu vermeiden bietet es sich an, für das auszuführende Programm einen geplanten Task anzulegen, der dann eben nicht als automatischer Task definiert sondern je nach Gebrauch manuell (über eine Verknüpfung) gestartet wird.
Es muss dazu nur einmaliger automatischer Task für das Programm/Script angelegt werden – zu beachten ist die Checkbox “Mit höchsten Privilegien ausführen” anzukreuzen. Die Verknüpfung bzw. der Aufruf ist dann mit “c:\windows\system32\schtasks.exe /RUN /TN <Task-Name>” schnell definiert.
Eisenstadt
Hier wieder einige neue Fotos, diesmal aus Eisenstadt, der burgenländischen Landeshauptstadt.


das dem Verfall preisgegebene Lindenstadion, in dem 2007 das letzte Spiel gespielt wurde (Informationen dazu hier) …


sowie der alte jüdische Friedhof nahe dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (interessant in diesem Zusammenhang auch die jüdische Geschichte Eisenstadts – hier nachzulesen).

Google+ jetzt schon im Marketing nutzen
Obwohl es mittlerweile noch immer nicht (legal) möglich ist auf Google+ Firmenseiten zu erstellen, kann Google+ trotzdem schon jetzt sehr aktiv für Marketingzwecke genutzt werden. Hier habe ich einige interessante Tipps zur nachhaltigen Marketing-Nutzung entdeckt.
Google+ URL, Postings auch in Facebook
Auf telekom-presse.at habe ich heute einen super Beitrag entdeckt, der auf den Service von gplus.to hinweist. Damit kann man sich eine einfach zu merkende URL zu seinem Google+ Konto erstellen lassen – äußerst praktisch. Zweiter wichtiger & sehr guter Tipp in diesem Beitrag: “Wie kann ich meine Google+ Postings auch automatisch in Facebook posten?”. Beide Tipps sind mehr als empfehlenswert, hier ist der Link dazu.
RSS Feed für Google Plus
Als neuester Google+ User stellt sich natürlich auch mir über kurz oder lang die Frage: Kann ich den Circle bestimmter Personen auch via RSS-Feed abonnieren?
Grundsätzlich nein, Google bietet hierfür momentan (noch) keine Möglichkeit an, allerdings gibt es zwischenzeitlich ein Service “plusfeed”, mit dem dies derzeit schon mal möglich ist. Der Feed-Link setzt sich folgendermaßen zusammen: https://plusfeed.appspot.com/<Google-ID des Benutzers>. So lassen sich beliebig viele öffentliche Beiträge eines Benutzers per RSS-Feed abonnieren.
Die Benutzer-Google-ID lässt sich ja leicht herausfinden, indem man einfach auf den Namen der entsprechenden Person klickt und die Nummernfolge aus der Adressleiste rauskopiert. Das zum Beispiel ist der RSS-Link zu meinen Google+ Beiträgen: https://plusfeed.appspot.com/109087679331154050251 – et voilá – zwar wahrscheinlich nicht für jedermann aber zumindest für RSS-Junkies eine geniale (provisorische) Lösung!
KESt-Endbesteuerung
Eine ganz interessante Thematik ist – wie ich meine – das Thema KESt (Kapitalertragsteuer) bei geringen Einkünften. In Österreich werden ja Kapitaleinkünfte (Sparbücher, Festgelder, Dividenden) mit einem fixen Steuersatz von 25% (der Kapitalertragsteuer) belastet und versteuert. Damit sind diese Einkünfte unabhängig von der Höhe anderer Einkunftsarten endversteuert.
Ist nun die Höhe der anderen Einkunftsarten so niedrig, dass sich mitsamt der Kapitalerträge eine geringere Steuerbelastung als die 25% einbehaltene KESt ergibt, dann macht eine Einkommensteuer-Veranlagung Sinn. Im Zuge dieses Veranlagungsverfahrens erhält man dann die zu viel bezahlte KESt rückerstattet.
Beispiel: Ein unselbständig Steuerpflichtiger mit einem Jahreseinkommen von derzeit maximal 10.900€ erhält in einem Einkommensteuer-Veranlagungsverfahren die gesamte einbehaltene KESt zurück, da sich in Summe für seine Einkünfte keine Einkommensteuer ergibt! Auch darüber hinaus muss im Einzelfall geprüft werden, bis zu welcher Einkommenshöhe sich eine KESt-Rückerstattung ergeben würde.
Wichtig zu wissen: Bei Kindern wird der Kinderabsetzbetrag (dzt. 610,80€) in die Berechnung mit-einbezogen (somit macht das Ganze nur bei Zinserträgen über dieser Grenze Sinn). Und ebenso in Fällen, in denen der Partner den Alleinverdienerabsetzbetrag in Anspruch nimmt, kann nur eine KESt-Rückerstattung erfolgen, sofern die Erträge den AVAB (dzt. 364€ ohne Kinder, 494€ f. 1 Kind, 559€ f. 2 Kinder) übersteigen.
Beispiel: Das Sparguthaben eines Kindes bringt im Jahr Zinserträge in der Höhe von 2.800€, das ergibt eine KESt von 700€. Unter Berücksichtigung des Kinderabsetzbetrages dürfte eine maximale Steuerbelastung von 610,80€ anfallen, es würde in diesem Fall also eine Steuergutschrift in der Höhe von 89,20€ entstehen. Allerdings wird dieser Fall eher nicht so häufig anzutreffen sein, da es sich bei Zinserträgen von 2.800€ im Jahr um ein Veranlagungsvolumen von über 100.000€ handeln muss…
In gewissem Rahmen besteht also die Möglichkeit, eine KESt-Besteuerung von Kapital-Einkünften im Zuge einer Einkommens-Veranlagung bei niedrigen Einkünften zu vermeiden bzw. rückerstattet zu bekommen.
Vegetarier und ihre Ausprägungen
Weil ich am Wochenende im aktuellen Profil eine Aufstellung der „who is who“ der Ernährungstypen gelesen habe, hier wiederholt zum Merken:
Flexitarier:
Vegetarismus light: Deutlich reduzierter Fleischkonsum, zu „besonderen Anlässen“ gibt es aber doch ein schönes Stück Fleisch, idealerweise aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Pescetarier:
verzichten komplett auf Fleisch, nicht aber auf Fisch und andere tierische Produkte wie Eier, Milch und Honig.
Ovo-Lacto-Vegetarier:
Fleisch ist verboten, nicht aber Milch, Milchprodukte und Eier. Ist am weitesten verbreitet.
Ovo-Vegetarier:
Pflanzliche Ernährung, Verzicht auf Milch und Milchprodukte außer Eier.
Lacto-Vegetarier:
Pflanzliche Ernährung, Verzicht auf Eier, dafür Milch und Milchprodukte erlaubt
Veganer:
Kompletter Verzicht auf tierische Lebensmittel und Produkte (kein Fleisch, Fisch, Ei, Milch, Honig, Wolle, Leder, usw.)
Frutarier/Fruganer:
Extremer Veganismus, es werden nur Pflanzen verzehrt, bei deren Herstellung die jeweilige Pflanze nicht zerstört wird (Samen, Früchte, Nüsse). Ganz extreme Frutarier/Fruganer essen nur jene Früchte, die selbst vom Baum oder Strauch fallen.
Freeganer:
Sehr häufig (aber nicht unbedingt) Vegetarier, die sich von Überbleibseln unserer Wohlstandsgesellschaft ernähren, z.B. aus genießbaren Lebensmitteln, die Restaurants oder Supermärkte entsorgen. Fleischkonsum rechtfertigt sich dadurch, dass die Produkte ohnehin entsorgt würden und somit aus dem Angebot-/Nachfragekreislauf ausscheiden.
Manche Begriffe erinnern mich irgendwie an Dinosaurier, hier gab’s ja auch sowohl Fleisch- als auch Pflanzenfresser 😉
Shirt-X schenkt ein Shirt.
Zufällig bin ich gerade über Umwege auf den Shop von Shirt-X gestoßen, einem Anbieter für günstigen T-Shirt Druck. Shirt-X hat mit „Shirt-X schenkt Ihnen ein Gratis T-Shirt“ eine tolle Aktion gestartet – und wie geht das? Einfach im eigenen Blog darüber berichten, einen Link zu Shirt-X setzen und das gute Ding kommt frei ins Haus. Einfacher geht’s wohl nicht…
Google+ das neue Facebook?
Google+ eine neue Facebook-Kopie?
Auf den ersten Blick mag es so erscheinen – die Details allerdings offenbaren ein neues soziales Netzwerk, mit dem sogar ich mich anfreunden könnte.
Im Vergleich zum Platzhirsch ergibt sich IMHO vor allem dieser große Unterschied: Während sich in Facebook immer zwei Teilnehmer als Freunde verbinden, bildet Google+ mit seinen „Circles“ die Realität viel genauer nach.
Heißt: Auf eine Freundschaftsanfrage auf Facebook muss immer irgendwie reagiert werden: Annehmen (was das Schnellste, Höflichste und Angenehmste ist), Ablehnen (was einem Affront gleichkommt und selten gemacht wird) und liegen lassen (was ebenso unhöflich wie ablehnend wirkt). Das erklärt auch, warum viele Facebook-Teilnehmer aberhunderte und abertausende Freunde haben, von denen sie eigentlich nur einen Bruchteil wirklich kennen – ja es sind oft sogar Freunde dabei, die in der Realitiät nicht nur keine Freunde, sondern vielleicht Feinde, Konkurrenten oder sonstige Personen sind, mit denen man vielleicht niemals befreundet wäre. Man denke nur mal an die Freundschaftsanfrage vom Chef, von Kunden oder sonstigen Personen, mit denen man auf Facebook nicht unbedingt befreundet sein möchte…
Google+ arbeitet hier mit sogenannten Circles (Kreisen). Circles sind dazu da, Personen zu gruppieren, deren Nachrichten man in Zukuft ansehen (und teilen) möchte. Jeder Benutzer kann beliebige Circles bilden und Personen in diese Circles einladen. Jede eingeladene Person bekommt eine Benachrichtigung und kann jene Person, die die Einladung verschickt hat, entweder ignorieren oder eben annehmen und in eine seiner eigenen Circles stecken. Die Circles sind – wie gesagt- frei definierbar, man könnte also auch einen Circle „Papierkorb“ definieren ;-). Jeder Teilnehmer kann zwar sehen, dass er in einen Circle einsortiert wurde, aber nicht wie dieser heißt – ebenfalls kann kein Teilnehmer erkennen ob und wann er wieder aus einem Circle gelöscht wurde.
Beim Posten einer Nachricht werden diese Circles ebenfalls wieder verwendet. Je Posting kann der Benutzer entscheiden wer es sehen darf: entweder einzelne Personen, Mitglieder ein oder mehrerer Circles oder „erweiterte Circles“: Das sind dann alle Mitglieder der eigenen Circles und alle Mitglieder deren Circles. Somit ist es hier ganz gut möglich, je Posting zu entscheiden für welchen Adressatenkreis dieses bestimmt ist. Während allgemeine Meldungen den Weg in erweiterte Circles finden werden, bleiben private Fotos möglicherweise nur im Familienkreis. Das ist m.E. ein absolut toller Weg, weil er die Realität viel genauer abbildet als Facebook: Es gibt eben einen Kreis der Angehörigen, der Freunde, der Arbeitskollegen, usw. – und in diesen Kreisen wird einfach unterschiedlich und über Unterschiedliches kommuniziert.
Als zweites (vielleicht in Zukunft wichtiges) Element von Google+ gibt es den „Hangout“: Einen Video-Chat, der im Browser läuft und in dem beliebig viele Teilnehmer Video-Sitzungen abhalten können. Während die Videobilder aller Teilnehmer im unteren Bereich (klein) sichtbar sind, kann Hangout anscheinend erkennen, welcher Teilnehmer gerade das „Sagen“ hat und schaltet diesen dann auf das Hauptbild (ich hab’s leider noch nicht ausprobiert – klingt jedoch vielversprechend…).
Und drittens gibt’s bei Google+ noch den Google Takeout, der für die Export-Funktionalitäten aller Daten vorgesehen ist.. Meint, dass alle Daten zusammengepackt und heruntergeladen werden können – ganz im Gegensatz zu Facebook, wenngleich natürlich Google sich dieses Killerfeature als Newcomer in diesem Bereich ohne Mühen leisten kann…
Wichtig zu wissen ist auch, dass ein Google+ Account natürlich eng mit dem eigentlichen Google-Account verknüpft ist. Das heißt dass man im Vergleich zu Facebook natürlich meist unter seiner wirklichen Identität unterwegs ist. Und außerdem wird der Bilderdienst Picasa, der Videodienst YouTube sowie die mit +1 gekennzeichneten Web-Inhalte verknüpft.
Tja, was soll ich sagen? Der erste Eindruck überzeugt absolut! Gab ich bisher so wenig Daten wie nur möglich an die große Google-Datenkrake weiter, so hat dieses Verhalten gerade in letzter Zeit ohnehin schon sehr darunter gelitten, dass ich ständig eingeloggt blieb und somit Google ganz gut beim Datensammeln geholfen habe. Und ein Schwenk meiner zwar geringen, aber doch vorhandenen Präsenz auf Facebook nach Google+ würde sicherlich helfen, hinsichtlich des eigenen Privacy-Gefühls wieder ein wenig besser schlafen zu können. Denke ich zumindest derzeit…
Auf den Schneeberg…
Gestern stand eine ausgedehnte Schneeberg-Wanderung am Programm. Dank des guten Wetters war es eine wirklich ausgezeichnete Tour die wir unternehmen konnten. Leider ging mein Tracker irgendwann zwischendurch baden, sodass ich hier keine Trackaufzeichnung anbieten kann und die Route semi-professionell nachgezeichnet habe 😉











