Im RTL Nachtjournal gab’s vor kurzem einen Beitrag zu Geocaching. Natürlich ist nicht alles ungefährlich und natürlich muss Rücksicht sowohl auf Menschen als auch auf Tiere genommen werden, aber tja – Journalismus kann nicht nur von Normalitäten berichten…
Ernst Rottensteiner – IT, Energie, Immobilien, Musik und Outdoor
Willkommen auf meiner persönlichen Website – hier finden sich (hoffentlich) fundierte Beiträge und praktische Erfahrungen zu digitalen Technologien, Energiewirtschaft und -management, Immobilienwirtschaft, Musik sowie Wandern und Sport.
Aktuelle Beiträge
Grünes Methan – Revolution der Energieversorgung?
Ich habe heute einen äußerst interessanten Zeitungsartikel gelesen und ein wenig nach-recherchiert. Das „Grüne Methan“ könnte tatsächlich so etwas wie die zukünftige Revolution der Energieversorgung sein.
Die SN berichteten in ihrer Samstag-Ausgabe, dass die Betreiberfirmen JuWi und Solarfuel In Morbach, in der Nähe des deutschen Flughafens Hahn in Rheinland-Pfalz, eine Pilotanlage „Grünes Methan“ in Betrieb genommen haben. Das Verfahren „Web vom fossilen Erdgas“ wurde am Fraunhofer Institut für Windenergie und Systemtechnik (IWES) in Kassel und an der Universi-tät Stuttgart im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung entwickelt.
Das Konzept hat Michael Sterner im Rahmen einer Doktorarbeit ausgearbeitet, indem er den bereits 100 Jahre alten, sog. Sabatier-Prozess auf die heutigen Bedürfnisse angepasst hat.
Das Prinzip der Pilotanlage ist einfach: Aus überschüssigem Wind- und Solarstrom wird Energie gewonnen und damit Methangas produziert. Per Elektrolyse wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespaltet. Der Wasserstoff wird mit Kohlenstoffatomen aus dem im Überfluss vorhandenen CO2 verbunden, es entsteht dadurch CH4 -Methan.
Die Produktion dieses Gases könnte die Lösung jenes Problems sein, mit dem alle erneuerbaren Energien derzeit zu kämpfen haben – nämlich die Speicherung. Die aus Wind oder Sonne gewonnene Energiemenge ist oft viel zu groß, um sie in Echtzeit verbrauchen zu können. Mit diesem Verfahren kann diese Energie in Methan umgewandelt und ins Erdgasnetz eingespeist werden. Im Umwandlungsprozess von Strom in Methan würden 60% der Ursprungsenergie erhalten bleiben. Das hergestellte Gas könnte als Treibstoff dienen, es ließen sich damit aber auch alle anderen derzeit auf Erdöl basierenden Treibstoffe herstellen.
Links zum Thema: Bericht des VDE, Artikel der SN, GrüneAutos.com
Grace Hopper, die Erfinderin des Bugs
„Irgend etwas stimmte nicht in einem der Schaltkreise dieses großen verglasten Computers“, berichtet Hopper von den Schwierigkeiten, die das Team mit Mark I im Sommer 1945 hatten. „Schließlich entdeckte jemand die Stelle und entfernte mit einer gewöhnlichen Pinzette das Problem: eine Fünf‑Zentimeter‑Motte. Von da an sagten wir, wenn irgend etwas mit einem Rechner schiefging: Da sind Bugs drin.“
Grace Hopper war die erste Frau, die auf einem Computer programmierte. Sie wird heute die „Codierkönigin“ genannt und ihr Aufstieg begann vor mehr als 75 Jahren im Jahr 1943. Neben der Erfindung des Begriffes „Bug“ entwickelte sie den ersten Compiler, war federführende Begründerin der Programmiersprache COBOL und gehörte damals schon zu den leidenschaftlichsten Verfechtern der Standardisierung. Eine ausführliche Biographie der Grace Murray Brewster Hopper lesen Sie in diesem Artikel im Extrablog.
MTB-Tour
Heute die erste richtige Mountainbike-Tour in diesem Jahr gemacht. 36,10 Kilometer, 387 Höhenmeter, Gesamtanstieg 779 Meter, Gesamtabstieg 776 Meter.

Aufgrund des herrlichen Frühlingswetters schon fast zu heiss 😉
Nebenbei gab’s auch einiges per Pedes zu erledigen, denn nicht überall konnte das MTB mitkommen. Alles in allem ein guter Trainingstag. Hier einige Fotos:
![]()
Das Flatzer Loch (und mein Rucksack…)
![]()
Ausblick vom Pinklmugl (Nahe Flatz)
YouTube Disko
Eine kleine interessante Applikation ist die „Amazing YouTube Disko“, mit der YouTube-Songs abgespielt werde können. Songs können elegant in zwei Kanälen abgespielt werden und mit einem Überblendregler angewechselt werden. Funktioniert so einigermaßen, demonstriert aber ganz gut die Möglichkeiten, die mit dem Musik-Fundus auf YouTube möglich sind, mal ausprobieren?
AKWs in der Nähe
Aus gegebenem Anlass und ohne weitere Kommentare meinerseits, hier die Übersicht der nahe gelegenen AKWs

(Foto kopiert, ich hoffe ich verstoße gegen keine Copyrights…)
und nachfolgend ein Link zu aktueller Information über nahe gelegene AKWs. Man beachte die Informationen zu den in der Slowakei gelegenen AKWs Krsko (Luftlinie 300 km), Mochovche (Luftlinie 200km) und Bohunice (Luftlinie 120km, alle Angaben gemessen von Wien).
Diese Angaben (und auch die Angaben zu manchen anderen AKWs) zeigen, dass Japan zwar weit weg ist, aber auch wir auf keiner Insel der Seligen leben. Sollten wir nicht umdenken?
Preisvergleich Motorradversicherungen
Ich habe ja vor kurzem über durchblicker.at, dem Österreichischen Portal für den Vergleich von Haushalts-Fixkosten berichtet, siehe hier. Durchblicker.at hat nun gemeinsam mit der AK Oberösterreich die Preise für Motorradversicherungen unter die Lupe genommen und beträchtliche Preisunterschiede festgestellt. In manchen Fällen betrug die Differenz zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter 100%(!). Hier eine kleine Übersicht:

Mehr Info gibt’s auf der Webseite www.durchblicker.at!
Bildersuche mit GazoPa
Gazopa – die neue Art Bilder zu suchen…
Ich kam vor kurzem in die Verlegenheit, die Identifikation eines bestimmten Bildes zu überprüfen. Obwohl ja Google eine Möglichkeit bietet, gleichartige Bilder zu suchen, habe ich nur spärlich andere Anbieter gefunden, bei denen es möglich ist, selbst Pictures upzuloaden und nach diesen zu suchen. Hier jedenfalls bin ich fündig geworden: GazoPa bringt recht gute Ergebnisse, TinyEye habe ich nicht ausgetestet, sollte jedoch ähnliche Funktionalität bieten. GazoPa hat mir jedenfalls mit einigen Treffern weitergeholfen…
Wen schicken wir nach Düsseldorf?
Die Österreichische Vorausscheidung zum heurigen Eurovisions-Songcontest ist gelaufen, hier meine persönliche Reihung:
1. Platz: Oliver Wimmer mit „Let Love Kick in“
2. Platz: Klimmstein ft. Joe Summer mit „Paris Paris“
3. Platz: Meine alten Freunde – die Trackshittaz mit ihrem „Oida Taunz!“
Fairerweise muss ich sagen, dass ich alle drei super finde – Wertung muss aber sein 😉
Zum Songcontest sollte man aber alle drei nicht schicken. Wollen wir gewinnen, dann muss Nadine Beiler mit „The Secret is Love“ nach Düsseldorf fahren – das ist einfach der beste Song für den „Song-Contest“ (und der Song ist wirklich gut)…
Aber in ein paar Minuten wissen wir ohnehin, wer nun wirklich der Gewinner ist…
G’spitzter Riegel
Hier einige Eindrücke meiner sonntäglichen schnellen Tour auf den G’spitzten Riegel in der Nähe von Bad Sauerbrunn (bzw. der Aussichtswarte ganz in der Nähe). Kaltes Wetter, aber gute Bedingungen für eine feine Wanderung…Wegen dem super kalten Wetter habe ich meinen Wagen im Tal gelassen – wollte meinen Winterreifen das nicht antun;-)
Der Kanarienvogel
Im Vortrag „The Canary in the Coal Mine“ (Der Kanarienvogel im Kohlenbergwerk) behandelt Ken Schwaber eine Reihe interessanter Aspekte des Scrum-Prozesses. Ich habe hier einige Stichwörter aus seinen Ausführungen notiert:
- Product Owner ownes the project and is responsible for success and fail of project (product manager don’t code and are not ever responsible for success)
- Team is responsible for building great software (example: team=Car, PO=Driver), quality of software!
- Up to 35% of requirements change during the avearage project
- Up to 60% of the functionality delivered in successful projects is rarely or never used
- Quality Reduction Techniques:
- Overtime and weekends (HighMoon Studios)
- Cut testing (unit, acceptance, performance)
- Cut reviews (design, code)
- Don’t follow standards
- No refactoring
In herkömmlichen Szenarien ohne Scrum wird nach dem Schema Planung->Analyse->Design->Coding->Testing vorgegangen. Die weiteren Schritte Performance/User Acceptance/Pilot/Live müssen unter Scrum in den jeweiligen Sprint einbezogen werden. Es soll keine sogenannten „Post-Release-Sprints“ geben! Ganz im Sinne von „Completely DONE – Every Sprint!“, also beachtung der „Definition of Done“! Wichtig: Der Scrum-Master darf das Team nichts präsentieren lassen, das nicht fertig ist. NIEMALS!
Hier noch einige Aussagen zum Stichwort „Core Functionality“, die m.E. äußerst zutreffend sind und deren man sich stets bewusst sein sollte:
- most significant new functionality builds on it
- also called infrastructure and legacy software
- is fragile, doesn’t have test harnesses, and few people still know how to or are willing to touch it
- requires more time to work on (lower velocity)
- Less/Bad quality kills companies
Hier der Link zum Vortrag, danke an Boris Gloger für den Tipp!
Nokia + Microsoft
Here we go! Nokia und Microsoft haben heute eine umfassende strategische zukünftige Zusammenarbeit bekanntgegeben. Nokia wird also in Zukunft auf das Windows Phone Betriebssystem setzen und Microsoft von der Erfahrung des Nokia-Dinosauriers profitieren. Obwohl es nun viele negative Meinungen zu diesem Deal gibt („Das ist das Ende von Nokia“ und „das Ende von Symbian oder „Meego“) denke ich, dass dies den finnischen Handy-Giganten aus seiner derzeit eher schlechten Position bringen und möglicherweise dafür sorgen könnte, dass aus dem derzeitigen Windows Phone 7 ein wirklich brauchbares erwachsenes und cooles Phone-Betriebssystem mit einer geballten Funktionalität aus der bisherigen Nokia-Geschichte werden könnte.
Meiner Meinung haben nämlich die Konkurrenz-Produkte iOS und Android noch sehr viel Aufholbedarf, um echte und ausgereifte Funktionalitäten bieten zu können – auch wenn es tausende von Applikationen für diese Betriebssysteme gibt (die gibt es übrigens auch für Symbian!). Ich kann das derzeit auch meinerseits behaupten, da ich gerade Android am Phone evaluiere und bis jetzt festgestellt habe, dass teilweise grundlegende Business-Funktionalitäten bei weitem nicht so ausgereift sind, wie dies z.B. auf Nokia-Symbian Handys jetzt schon der Fall ist (Stichwort: Bluetooth, Synchronisierung nicht nur mit Google, etc.) – man teste hierzu mal das neue N8.
Trotz vieler negativen Meinungen die derzeit herrschen, könnte ich mir doch vorstellen, dass die neue Nokia+MS Zusammenarbeit (zwar nicht sofort aber mittelfristig) neues Leben in die Nokia-Produktlinie bringen und ein guter Gegenpart zu den beiden anderen Phone-OSs werden könnte. Und andererseits ist das jetzt der erste vernünftige Grund für mich, eine Zukunft für das Windows Phone OS zu sehen. Die gab’s bisher imho einfach nicht…
Versicherungsvergleich mit Durchblick
Das österreichische unabhängige Haushalts-Fixkosten-Vergleichsportal durchblicker.at ist ein gutes Instrument, um seine Fixkosten einer Überprüfung zu unterziehen und verdient deshalb Aufmerksamkeit. Darum möchte ich auch in diesem Blogpost einmal darauf hinweisen.
Auf durchblicker.at können Konsumenten (also Privatpersonen) gratis und anonym verschiedenste Fixkosten-Angebote (derzeit Versicherungen, Erweiterung auf Strom/Gas ist geplant) vergleichen und auf Wunsch auch gleich direkt ein günstigeres Produkt abschließen (Durchblicker.at erhält dann vom Versicherungsanbieter eine entsprechende Vergütung). Durch einen breiten Marktvergleich ist das Einsparungspotenzial enorm, ein einfaches Ausprobieren des Vergleichsrechners für die Haushaltsversicherung kann schon mal einige hundert Euro Einsparungsmöglichkeit aufzeigen.
Auf Durchblicker.at werden lt. eigenen Angaben rund 500.000 Vergleiche von Benutzern pro Jahr durchgeführt, zusätzlich gibt es sogar eine telefonische Hotline, die Nummer findet sich auf der Webseite unter „Kontakte“.
Lotus To Outlook, News
Nachdem es nun schön langsam mit einem Androiden ernst wird, muss ich wohl wieder mein Tool zum Synchronisieren meines Lotus Organizers wieder ausgraben (siehe entsprechendes Posting hier) und perfektionieren. Momentan erster Schritt in der weiteren Ausbaustufe: Übertragen aller Kontakte aus dem Lotus Organizer ins Outlook. Von dort Übertragen aufs Android-Handy, z.B. mit dem ausgezeichneten Tool von F.J. Wechselberger namens MyPhoneExplorer. Nachdem der Lotus Organizer bei mir Regie führt, genügt mir das vorerst mal um am Handy aktuellste Kontakte zu haben. Die aktuellste Version des Tools ist übrigens hier zum Download verfügbar.
Adaffix
Ein tolles kleines Tool habe ich vor kurzem entdeckt, das gute Dienste am Handy leistet. Es bietet Anruferkennung für nicht im Telefonbuch gespeicherte Nummern und heißt Adaffix. Kurz gesagt hat es folgende Funktionen: Erkennt Anrufer aufgrund der Telefonnummer, zeigt Infos mit Absender bei versäumten Telefonanrufen an und empfiehlt alternative Rufnummern bei Besetzt-Zeichen (Popup nach Auflegen mit alternativen Firmen). Weiters ist es möglich, mit Adaffix den Facebook-Status von Freunden zu integrieren. Verfügbar für Android, Symbian, Blackberry, Windows Phone und iPhone.
